Reisebericht Palawan 2007

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhaltsuebersicht:

-          einige Infos vorab

-          Unsere Unterkuenfte auf der Reise

-          Mindanao – Ein Flop- ??

-          zurueck zur Reise

-          zusammengefasst Mindanao

-          Cebu City " in der Warteschleife "

-          Palawan

-          Palawan Puerto Princesa ( PPC )

-          PPC – die Fischerdoerfer

-          die Trauminsel " Coco Loco "

-          der Underground River

-     Island – Hopping in der Honda Bay

 

 

Einige Infos vorab:

 

Bei unserer letzten Reise durch die Philippinen 2005 mussten wir aus Zeitgruenden die Reise durch Palawan streichen. Wir hatten uns aber fest

vorgenommen, das war nicht unsere letzte Reise zu den Philippinen, und dann werden wir auf jeden Fall einige Zeit auf Palawan verbringen.

Siehe unseren Reisebericht  " Philippinen 2005 " unter

 

 www.geigers.de

 

Hier sind auch allgemeine Infos und Erfahrungen, die wir waehrend dieser Reise gesammelt haben, nachzulesen. Es sind zwar 2 Jahre vergangen,

trotzdem sind die meisten Infos, wie wir festgstellt haben, immer noch aktuell.

 

Die Reise 2006 hatten wir allerdings fuer Westaustralien geplant. Auch hier der Hinweis auf unseren Reisebericht in unserer Homepage ( s. o. ).

 

Insgesamt wollten wir 7 Wochen unterwegs sein, 4 Wochen auf den Philippinen und 2 – 3 Wochen in Burma.

 

Wir waren ja schon 2 x in Myanmar, aber das Land fasziniert uns einfach. Ausserdem hatten wir inzwischen Freunde in Yangon, die wir gerne

wieder sehen wollten.

 

Unseren Flug hatten wir wieder mit dem Reisebuero " ASIAN WINGS " gebucht. Diesmal mit der " THAI International Airways ". Alles in allem

eine sehr gute Abwicklung. Erfreulich fuer uns, dass bei dieser Airline zeitliche Umbuchungen kostenlos sind ( noch? ).

Die gebuchten Flugstrecken sahen so aus:

 

Frankfurt - Bangkok - Manila - Bangkok - Yangon - Bangkok - Chiang Mai - ( Bangkok ) - Frankfurt

 

Bezahlt haben wir dafuer p. P. 1700 € inclusive rail and fly und Reiseruecktritt.

 

( Reisebericht Myanmar folgt ).

 

Unsere Unterkuenfte auf der Reise:

 

-          Manila " Las Palmas "

sehr schoenes 4 * Hotel direkt in Ermita

kompetentes Personal

nahe dem Einkaufskomplex " Robinson "

gut ausgestattete Zimmer mit AC und Minibar

alles sehr sauber, wenn auch die Ausstattung schon leichte Gebrauchsspuren zeigt

Fussboden gefliest

WLAN - Anschluss

kostete ca. 35€ im DZ ohne Fruehstueck

 

-          Davao " Villa Magaretha "

freundliches hilfsbereites Personal

etwas ausserhalb der Stadt

gut ausgestattete Zimmer mit 2 Betten ( etwas weich )

AC und Minibar vorhanden

alles gefliest

WLAN – Anschluss

kostete 15€ im DZ

incl. Fruehstueck ( Standard = Toast, 2 Eier, Butter, Marmelade, Tee o. Kaffee )

 

-          Surigao " Gateway Hotel "

sehr freundliches und hilfsbereites Personal

etwas ausserhalb vom Zentrum

tolle Zimmereinrichtung mit 2 Betten

AC und Minibar vorhanden

Swimmingpool ( den wir aber wg. Monsun nicht nutzen konnten. )

alles gefliest und topp sauber

kostete ca. 15€ im DZ

incl. Standard – Fruehstueck

war das beste Hotel das wir auf dieser Reise hatten

 

-          Cebu City " Mactan Pension – Hotel "

maessiges Hotel mit etwas gleichgueltigem  Personal

in LapuLapu gelegen

kostete 8€ im DZ

nicht zu empfehlen

 

-          Puerto Princesa " Lucky Garden Inn " ( Palawan )

sehr freundliches und hilfsbereites Personal

etwas ausserhalb vom Zentrum ( 10 Pesos fuer das Tricycle bis zur City )

nahe am Flughafen

gute Zimmereinrichtung mit 2 Betten

Zimmer etwas klein

AC und Minibar vorhanden

familiaere Atmosphaere

alles gefliest und  sauber

kostete ca. 15€ im DZ

incl. Standard – Fruehstueck

koennen wir empfehlen

 

-          CoCoLoco - Island " CoCoLoco - Resort " ( Palawan )

sehr freundliches und hilfsbereites und kompetentes Personal

Resort mit ca. 19 bewohnbaren Bungalows, alle aus Bambus und Holz errichtet

Nur das Bad war gemauert und gefliest

Sanitaeranlagen doch schon aelteren Datums

Zimmereinrichtung maessig bis ausrechend

ein mittelgrosses Bett, auf Anforderung wurde ein 2. Bett dazu gestellt

sonst Holzfussboden sauber

starke Abnutzungsspuren am Holz, dennoch angenehmer Aufenthalt

Eine kleine Terasse auf der eine Haengematte angebracht ist.

einziges Resort auf dieser kleinen Insel, also keine Wahlmoeglichkeit

bestes Fruehstueck und Abendessen auf der gesamten Reise

kostete ca. 50€ im Bungalow mit Halbpension

 

Chiang Mai  " Eurana - Hotel " ( Thailand )

sehr freundliches, kompetentes und hilfsbereites Personal

liegt im  Zentrum der Travellerszene 

gute Zimmereinrichtung mit 2 grossen Betten

AC und Minibar vorhanden

alles gefliest und  sauber

mit Swimmingpool

gut ausgestattetes Hotel

kostete ca. 25€ im DZ

incl. ausgezeichnetem Fruehstuecks – Buffet

koennen wir empfehlen

 

Mindanao – ein Flop - ??

 

Unseren Freunden in Lippstadt hatten wir natuerlich von unseren Plaenen erzahlt. Dabei erzaehlte uns " Willy ", einer unser besten Freunde,

von einem Waisenhausprojekt auf Mindanao, in der Naehe von Davao, genauer in Calinan, ca. 30km entfernt. Dieses Projekt wird gemeinsam

von den Hilfsorganisation

 

-     Horizon

-          Pag-Amoma

-          Deutsch -niederlaendische Flanagan – Gesellschaft

( mehr ueber diese Einrichtung unter www.flanagan-gesellschaft.de )

 

durchgezogen. Und der Leiter vor Ort ist ein guter Freund von Willy.

Ergaenzt werden solche Projekte durch Privatspenden. Willy, Gymnasiallehrer, hat mit seinen Klassen viel Geld fuer dieses Projekt gesammelt

und den Organisationen zur Verfuegung gestellt. Als er von unseren Plaenen hoerte, meinte er, ob wir nicht dort vorbeischauen koennten, um

seinen Schuelern zu berichten, was aus  ihrem Geld geworden ist. Na ja, er war noch nie in Asien gewesen und konnte daher auch nicht die

Entfernungen richtig einschaetzen.

Aber da uns das Projekt selber sehr interessierte, sagten wir spontan zu und nahmen den " Umweg " ueber Davao in kauf.

Und wir waren in Davao und waren von dem Projekt beeindruckt. Der Projektleiter " James " hatte viel zu erzaehlen, auch von seinen Schwierigkeiten

mit den Behoerden, Kirchen und Unternehmen. Dennoch war er fest davon ueberzeugt, das Projekt zu einem guten Abschluss zu bringen.

Ueber unseren Besuch war er sehr erfreut und berichtete stolz ueber das bisher erreichte. Etwa 30 Waisenkinder werden in diesem Waisenhaus

einen Platz finden und von qualifizierten Mitarbeitern betreut werden. Eine kleine Hoffnung fuer die Kinder, wie James meinte, nicht viel

angesichts der verzweifelten Gesamtsituation der Waisenkinder auf den Philippinen, aber es wird wenigstens etwas getan.

Eine kleine Geschichte am Rande.

James unternimmt auch viele Fahrten mit dem Motorrad zu den Bergvoelkern. Er leistet hier Hilfe wo er nur kann, versorgt Kranke mit von ihm

gesammelte Medikamente ( das Wissen hat er duch befreundete Aerzte erworben ), hilft bei der Aufbereitung von Trinkwasser u. v. m. Auf

Grund seines Engagements fuer diese Menschen wurde er vom Aeltestenrat des Stammes zum ersten weissen Haeuptling des Stammes ernannt. Eine

sehr hohe Auszeichnung die deutlich macht, wie gross sein Einsatz fuer die Aermsten der Armen ist. Denn Hilfe vom Staat gibt es fuer die

Bergvoelker nicht. Ein bemerkenswerter Mensch und wer nach Davao kommen sollte, ist in Calinan immer ein willkommener Gast bei James.

( damit genug, hier nur noch ein paar Bilder ).



Zurueck zur Reise.

 

Davao lohnt nicht. Die Stadt ist relativ sauber, hat aber nichts zu bieten. Die Straende, die wir gesehen haben, luden nicht zum Aufenthalt

ein. So wollten wir nach unserem Besuch in Calinan einfach nur weiter.

Wir hatten uns fuer den Norden von Mindanao entschieden. Von der Stadt Surigao aus wollten wir fuer ein paar Tage zur Insel Siargao reisen.

Die Busfahrt nach Surigao sollte 8Std dauern, und der Bus war ok. Bequeme Sitze, genuegend Beinfreiheit und einen ruhigen Busfahrer. Aber

wie immer,  Video und Musik zu laut. Also MP3 Player eingeschaltet. Das die Fahrt letztlich 11Std gedauert hat, lag an einem Unfall, der lange

Zeit die Strasse blockierte.

Unser Reisefuehrer, Jens Peters, hatte ueber Surigao geschrieben,  im Januar und Februar ist zwar Regenzeit, wer aber ein wenig Regen

vertragen kann, wird sich dort wohlfuehlen.

 

Zusammengefasst Mindanao:

 

Wir hatten 3 Tage einen dauerhaften Monsunregen mit Sichtweiten von 20 – 50m. So etwas hatten wir bisher noch nicht erlebt. Und

wir bereisen Asien schon fast 18 Jahre. Und nach der Auskunft Einheimischer koennte dieses Wetter durchaus noch 1 – 2 Wochen

andauern und auf den Inseln ist das Wetter wie hier. Also galt fuer uns, nichts wie weg.

Laut " J. P. " gibt es eine Flugverbindung  von Surigao nach Cebu City. Also wollten wir die Flugtickets im Touristcenter  kaufen.

 

" Aber es gab keine Fluege. Alle gestrichen wg. ???? "

 

"Und wie kommen wir von hier weg?", fragten wir die Angestellte. 

Nur per Nachtschiff nach Cebu City, meinte die Angestellte im Tourist - Office, oder zurueck zur naechst groesseren Stadt. Also mussten wir

uns das Schiffs - Ticket besorgen.

Bei der Reederei wurde uns mitgeteilt, dass das Schiff erst uebermorgen faehrt.  .

So mussten wir insgesamt 5 Tage Monsunregen zu ertragen, Tage, die uns dann spaeter fehlten..

Wir hatten die Schiffspassage fuer einer 2er Kabine gebucht. Kostete ca. 25€ pro Person. Die Kabine war zwar relativ klein, wir hatten aber

einen eigenen Steward und WC mit Dusche. Und es haette eigentlich eine nette Reise werden koennen, wenn der Kapitaen bei der Abfahrt

das Schiff nicht  " auf Grund " gefahren haette, und wir 3Std festsassen, bis uns endlich die Flut von dieser Sandbank befreite, und es

weiter nach Cebu City ging.

 

Cebu City - in der Warteschleife -

 

Kannten wir ja schon von unserer letzten Reise. Wir wollten eigentlich direkt weiter nach Palawan. Nur fand gerade zu dieser Zeit eine

Konferenz der asiatischen Staatspraesidenten in Cebu statt, und so bekamen wir den Weiterflug erst 2 Tage spaeter. Langsam haeufte

sich der Verlust unserer verfuegbaren Reisetage. Inzwischen war ja ein Woche zusammengekommen.

Auch die 2 Tage haben wir irgendwie geschafft.

Und dann ging es endlich weiter nach Palawan. Allerdings waren von den geplanten 4 Wochen fuer Palawan nur noch 2 ½ Wochen uebrig

geblieben. Und wir stellten fest, dass das wieder einmal viel zu wenig war. Und verlaengern wollten wir nicht, da ja unsere Freunde in

Myanmar auf uns warteten.

Trotzdem ein paar Bilder.






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Palawan

 

Jetzt mussten wir unser Programm straffen. Es blieben

 

-          Puerto Princesa

-          Undergroundriver

-          CoCoLoco Island

-    Honda Bay

 

Unser Fazit war, trotz der geringen Zeit war es wunderschoen und beeindruckend was wir auf Palawan erlebt haben. Und gerne und ganz sicher 

werden wir zurueck kommen.

 

Puerto Princesa ( PPC )

 

Der ersten Eindruck, eine angenehme und ruhige Stadt mit einem kleinen Flughafen, der fas mitten in der Stadt liegt. Richtig Hektik war eigentlich

nur um das Marktgeschehen herum.

Wir machten gleich am ersten Tag eine kleine Stadtrundfahrt mit

 

-          Butterfly Park ( gut ausgestattet und fuer Schmetterlingsfans sicherlich interessant )

-          Krokodil – Farm ( nicht sehenswert, hier werden die Krokodilsschuhe  und -taschen gezuechtet )

-          einige Kirchen ( besuchenswert, aber nicht sensationell )

-          und ein wenig von der City ( mit einigen charmanten Ecken )

-          die muslemischen Fischerdoerfer ( fuer uns ein Erlebnis, da wir viel ueber die Fischer und deren Leben erfahren haben )

 

und hatten damit auch schon die Highlights der Stadt gesehen. Diese Rundfahrt war ein netter Zeitvertreib, aber wirklich gesehen haben

musste man nichts von diesen " highlights ".

Aber als Ausgangspunkt fuer Tagestouren in die naehere Umgebung ist PPC ein wichtiger Standort,  an dem man es gut aushalten kann. Das

milde Klima, die freundlichen Menschen und die entspannende Atmosphaere der Stadt machen einen Aufenthalt lohnenswert. Es gibt von hier

aus etliche Tagetrips zu organisieren.

Dazu kommen noch eine Reihe von gute und preiswerten Restaurants,  etliche  Hotels in jeder Preisklasse und der etwas hektische Markt in

Hafennaehe.



Die Fischerdoerfer von PPC

 

Ein Highlight haben wir eher per Zufall entdeckt. Wir fragten einige Tricycle – Fahrer wo denn der Fischerhafen und die Fischerdoerfer seien.

Doch die zuckte nur mit den Schultern, schienen uns nicht verstanden zu haben und fuhren weiter. Na ja dachten wir, dann eben nicht. Einen

fragen wir noch, sagten wir uns und da hatten wir Glueck,  denn der stammte aus einem der Fischerdoerfer und freute sich sehr, uns alles

zeigen zu koennen. Das war ein wirklicher Gluecksfall, denn so intensiv  und informativ haetten wir die Fischerdoerfer alleine nie erleben koennen.

Die Haeuser bzw. Huetten der Fische sind ins Meer gebaut und stehen allesamt auf Stelzen. Zwischen den Haeusern sind schmale Wege aus Bohlen,

Brettern und Bambusstangen angelegt. Beim Betreten dieser Wege ist Vorsicht angesagt. Haeufig treten Luecken auf, die den Blick auf das truebe

Wasser freigeben. Und einige Bohlen sind svhon in die Jahre gekommen, soll heissen, sie sind verfault und bruechig. Dennoch war es eine Freude

durch die engen Gassen mit unserem Fuehrer zu balancieren. Er kannte jeden, und die Menschen, vor allem die Kinder, begruessten uns laut und

freudig. Alle winkten uns heran, wollten sich unterhalten und fotografiert werden. Einige luden uns ein, in ihrer Behausung ein Schluck Wasser

mit uns zu trinken ( was wir aus verstaendlichen Gruenden versuchten zu umgehen ). Die Fischer freuten sich, wenn wir sie interessiert bei ihren

Arbeiten, wie Netze flicken, Boote reparieren oder Fische ausnehmen,  beobachteten und sie ermunterten uns zu fotografieren. Es gab immer

froehliches Gelaechter, wenn wir ihnen anschliessend die Bilder auf unserer Digitalkamera zeigten.

Gilt PPC als sehr sauber, existiert hier leider noch die " Wegwerf Mentalitaet ", so dass an einigen Stellen der Muell im Wasser doch sehr deutlich

zu sehen  ist. Nach etwa 3 Stunden kundiger Fuehrung gaben wir unserem Guide 200 Pesos ( etwas mehr als 3 ) fuer seine Bemuehungen, er war

sichtlich  erfreut und wir zufrieden mit dem interessanten Nachmittag  in den Fischerdoerfer von PPC.


 



Die Trauminsel Coco Loco

 

Unser Wunschziel fuer  die " Trauminsel " auf Palawan war natuerlich " El Nido ". Jeder Traveller, der sich mit Palawan beschaeftigt, wird irgendwann

auf " El Nido " mit den vorgelagerten Inseln stossen."

Wie im Vorbericht schon erwaehnt, war uns die Zeit ein wenig " davon gelaufen ". Wir ueberlegten deshalb Alternativen, ohne zu einem Ergebnis zu

kommen.

Bei einer kleineren Stadtrundfahrt fragte uns unser Tricycle – Fahrer ob wir CocoLoco – Island kennen wuerden. Wir kannten die Insel nicht, und

unser Fahrer geriet ins schwaermen. Er zeigte uns wirklich tolle Fotos und konnte gar nicht aufhoeren uns die Insel schmackhaft zu machen. Vor

allem hob er die problemlose Anfahrt zur Insel hervor. Ab und zu hatten wir das Gefuehl, dass in seinen Augen die " Provision $ - Zeichen "

blinkten. Egal, irgendwie hatte er uns neugierig gemacht, und wir beschlossen, nach Roxa zu fahren. Es war ja ohnehin der Weg in Richtunf " El Nido ".

Am Tag ging es dann zur Trauminsel. Mit dem Tricycle zum Busbahnhof von PPC, " San Jose ". Von dort weiter mit dem Minibus nach Raxas. Die Fahrt

dauerte ca. 3Std und die Strassen waren ok. Zwar war der Minubus voll, dennoch eine ertraegliche Fahrt, und der Fahrer war trotz seines abenteuerlichen

Aussehens und umsichtiger und vorsichtiger Fahrer.

Rocas ist nur eine Zwischenstation auf dem Weg nach " El Nido " oder zu den vor gelagerten Inseln. Wir kauften einen Whiskey ( man kann ja nie wissen ),

und sahen uns ein wenig um.

Das Auslegerberboot vom Resort " CocoLoco " – Island lag bereits am Anleger. Wir waren gegen 12 Uhr angekommen, das Boot startet erst gegen 14 Uhr

wurde uns mitgeteilt. War o. k. fuer uns  und wir bummelten ein wenig durch Roxas.

Dann legte unser Boot ab und nahm Fahrt auf in Richtung " CocoLoco " Island .  

Schon bei der Ankunft waren wir total begeistert. Der weisse Strand, das herrliche Wasser, die herzliche Begruessung, wir waren " angekommen ".

Fuer die naechsten  Tage sollte diese kleine Insel unser " Zuhause " sein. In 15 Minuten laesst sie sich umrunden. Ein Resort mit ca. 19 bewohnbaren

Bungalows, alle aus Bambus und Holz errichtet, steht zur Verfuegung.

Nur das Bad war gemauert und gefliest. Die Einrichtung allerdings gerade ausreichend, insgesamt wirkte sie aber schon etwas veraltet. Trotzdem, es

war angenehm dort zu wohnen. Das Bett war uns etwas zu klein, aber kein Problem, das Personal stellte uns auf Wunsch sofort ein weiteres Einzelbett

im Bungalow zur Verfuegung. Eine kleine Terasse auf der eine Haengematte angebracht ist. Toll ist, wir  wohnten direkt am Strand. D. h. aus dem

Bungalow raus und nach 10 Schritten ist man im Wasser. Der Strand weiss und im allgemeinen ist der Sand etwas grobkoernig. Das Wasser glasklar

und am nordoestlichen Strand liegt das kleine Korallenriff, etwa 15m vom Strand entfernt ( bei Flut ). Das Riff klein, aber zur Eingewoehnung ideal.

Viele kleine bis mittlere Fische und schoene bunte Korallen.

Jeden Morgen wurde der Strand von den Mitarbeitern des Resorts vom Seetang gereinigt. 

Am westlichen Strand liegt das grosse Korallenriff, etwa 50m vom Strand entfernt. Und dieses Riff ist ueberragend. Die ganze Groesse des Riffs 

haben wir gar nicht  abschnorcheln koennen, und daher bei jedem Schnorcheln etwas Neues entdeckt.

Glasklares Wasser mit Sichtweiten ueber 30m, und alles versammelt, was ein gutes Korallenriff zu bieten hat, da wird Schnorcheln zu einem einem

unvergesslichen Highlight. Stundenlang konnte man schwimmend diese wunderschoene Welt geniessen.  

Eine kleine Tauchschule, von einem Deutschen geleitet, bietet vielfaeltige Tauchgaenge an. U. a. Wracktauchen und Tieftauchen. Wir selber haben

nicht getaucht, aber Taucher die wir gesprochen haben, waren sehr zufrieden.

Strom gibt es von 18 Uhr bis 8 Uhr morgens. Die Zimmer sind mit einem Fan ausgestattet, der aber nie von uns gebraucht wurde. Das Personal war

ausgesprochen freundlich, hilfsbereit und stand uns immer zur Verfuegung. Wuensche unsererseits wurden fast umgehend erfuellt ( 2. Bett, kleinere

Reparaturen an den Anlagen usw. ). Besonders hervorzuheben ist die Kueche. So vielfaeltig und gut  haben wir selten auf unseren Reisen gegessen. Das

gilt auch fuer das Fruehstueck.

Zusammengefasst, es waren traumhaft schoene Tage auf Coco Loco – Island.

 

Ein kleiner Wermutstropfen:

 

Es ist nicht ganz billig. Mit Vollpension und Transport kostet es pro Tag und pro Person 1.550.- Pesos = ca. 28

Wir haben Halbpension ausgehandelt, da die 3 ueppigen Mahlzeiten einfach zuviel sind, und zahlten 1200 Pesos p. P. So kamen wir zusammen auf

ca. 50 pro Tag .

Auch im Nachhinein koennen wir sagen, der Aufenthalt auf der Insel war das Geld wert.



Der Underground River

 

In der Literatur und in den Reisefuehrern als das groesste Naturereignis Palawans bezeichnet oder auch als das faszinierendste Hoehlensystem

beschrieben, wollten wir dieses Natur – High Light   natuerlich unbedingt erleben. Die Frage war nur, alleine mit abenteuerlichen Aktionen, oder als

Trip gebucht mit gesichertem Ablauf. Auch hier war die noch verfuegbarer Zeit ein Entscheidungsfaktor. Bequemer und besser in den Zeitrahmen

passend, war die gebuchte Tour. Und die sah so aus:

 

-          mit dem AC – Minibus von PPC nach Sabang

obwohl weniger als 100 km dauerte die Fahrt 2 ½ Std

ab dem Ort Salvacion ( etwa halbe Strecke ) eine Staubpiste mit riesigen Schagloechern

( wie uns gesagt wurde, so sieht die Strecke ab Roxa nach El Nido aus )

-          von Sabang aus mit dem Auslegerboot zum Anlieger bei den Hoehlen

-          ein kleiner Trip durch den Dschungel ( 15 Min )

-          mit dem Paddelbanca dann c. a. 2 – 3Std auf dem Fluss durch das Hoehlensystem

 

War die Busfahrt eher nervig und tat dem Ruecken gar nicht gut, so war die Bootsfahrt zum Underground River ein Genuss. Der National

Park mit seinen Huegeln, die mit dichtem Dschungel bewachsen sind, sowie die bizarren Felsformationen, zeigten sich von ihrer besten

Seite.

Am Anleger angekommen, ging es kleines Stueck durch den Dschungel. Begleitet von den frechen Makaken, und ab und zu liess sich ein Waran

mittlerer Groesse sehen, ging es zum Hoehleneingang. In einer Ruderbanca, fuer 4 Personen plus Ruderer, ging es dann in Richtung

Hoehleneingang, der sich wie ein grfraessiges Haifischmaul vor uns auftat. Im Boot befand sich eine starke Lampe, die auf Anweisung des

Bootsfuehrers vom vorne sitzenden Mitfahrer bedient wurde. Das Hoehlensystem erstreckt sich bis zu 8 km Tiefe in den Berg hinein.  Und

entlang des Flusses haben sich faszinierende Felsformationen gebildet. die natuerlich im Scheinwerferlicht noch bizarrer wirkten. Unzaehlige

Fledermaeuse waren zu sehen, und nicht umsonst trugen wir Schutzhelm und Schutzkleidung mit Schwimmweste. Das was wir zu sehen bekamen

bestaetigte die euphorischen Berichte ueber dieses einmalige Hoehlensystem und Naturwunder von Palawan.

Im Trip war Lunch eingeschlossen. Und wir waren zufrieden mit dem angebotenen Essen.

Wir haben uns ein wenig das Resort am Anleger Sabang angeschaut. Es war nur maessig besucht, die sanitaeren Anlagen waren " na ja " und

die Bungalows zwar relativ gross, aber insgesamt wirkte das alles auf uns nicht sehr anziehend. Auch der Strand war nichts berauschendes.

Sicher, man konnte baden, aber so ganz sauber wirkte das alles nicht.

Wer nur den Underground River sehen will, ist unserer Meinung nach mit dem Tagestrip gut beraten. Wer den Naturpark erkunden moechte, der

muss das Resort in Kauf nehmen ( wie wir hoerten,  soll es aber noch andere Resorts geben in Sabang geben, ob sie besser sind, wissen wir nicht ).



 

Island Hopping in der " Honda Bay "

 

Einen Tag hatten wir noch in PPC, da unser Flug zurueck nach Manila mal wieder " einen Tag " spaeter ging. In PPC glaubten wir fast alles gesehen

zu haben ( zumindest das Wichtigste ). Da blieb von den angebotenen Tagestouren nur noch der Trip " Island Hopping Honda Bay ". Wir dachten,

hier nur warten ne, dann lieber etwas unternehmen. Also gebucht und um 8 Uhr morgens ging es los.

Eine knappe Stunde mit dem Mini - Bus bis zur Honda Bay, und dann mit dem Auslegerboot zur 1. Insel ( ca.  1,5Std ). Die Namen der Insel haben

wir vergessen, erschienen uns auch nicht merkenswert.

Es war Sonntag und herrliches Wetter. Alleine schon die Bootsfahrt in dieser herrlichen Inselwelt war ein Genuss. Entspannt und traeumerisch

genossen wir die Fahrt. Da stoerte schon fast das Anlegen an der ersten Insel. Aber wir waren ja nicht " zu unserem Vergnuegen " hier. Also

aussteigen, Schnorchel Equipment angelegt, und hinaus zum Korallenriff. Wir hatten natuerlich noch CocoLoco im Hinterkopf. Und so fanden

wir das Riff nicht besonders. Die Korallen noch nicht wieder erholt von der Dynamitfischerei und die Vielfalt der Fische auch nicht uebermaessig.

Aber ein herrlicher Strand mit weissem Sand, das glasklare Wasser und die relaxte Stimmung machte den Aufenthalt sehr angenehm.

Irgendwann ging es dann weiter zur zweiten Insel. Angeblich sollte das Riff hier besser intakt sein. Fanden wir aber nicht. War aber auch nicht

ganz so wichtig. Hier war Lunch – Time. Gut organisiert, das Essen war ok und auch hier lockere und entspannte Stimmung. Auch wieder ein schoener

weisser Stran mit klarem Wasser und eine schoene Seelandschaft. Es war keine Hektik und man hatte viel Zeit interessante Gespraeche  mit anderen

zu fuehren.

Auch die dritte Insel war traumhaft schoen. Geschnorchelt haben wir aber hier erst gar nicht. Dafuer aber den Strand und das klare Wasser sehr

genossen.

Tja und dann ging es zurueck. Solche entspannten Sonntage wuenscht man sich oft im Heimatland.

Wer in PPC einen Tag ueber hat, kann durchau diesen Trip unternehmen. Den Trip extra einzuplanen lohnt unserer Meinung nach nicht, das es viel

reizvollere Ecken auf Palawan gibt.

Am Ende bleibt fuer uns nur zu sagen, etwas haben wir von Palawan gesehen, wirklich kennen gelernt haben wir es nicht. Dazu reichte die Zeit

einfach nicht.

Uns ist viel Freundlichkeit und Offenheit begegnet und vor allem, " Abzocke " wie in anderen Orten auf den Philippinen haben wir hier nicht

erlebt.



Umstaende, die wir nicht voraussehen konnten verhinderten ein intensiveres Reisen durch Palawan. Trotzdem waren wir unter dem Strich zufrieden.

Wir haben uns vorgenommen, dann hoffentlich mit mehr Zeit, Palawan noch einmal zu bereisen.

 

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