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1. Kuching - Die Stadt

            Kuching, mit über 630 000 Einwohner, ist die groesste Stadt auf Borneo und gleichzeitig die Hauptstadt des Bundesstaates Sarawak.

            In der malayischen Sprache bedeutet der Name Kuching Katze. Die Namensgebung wird auf verschiedene Legenden zurueck gefuehrt,

            kommt aber wahrscheinlich von einem Hügel in der Stadt mit dem Namen " Bukit Mata Air Kuching " ( aus WIKIPIDEA ) her.

            In der Stadt haben wir uns sehr wohl gefuehlt. Sie hat ein gemuetliches Zentrum mit einigen Sehenswürdigkeiten wie

 

                        - etliche Gebaeuden im Kolonialstil,

                        - chinesischen Tempel,

                         - Kirchen,

                        - Moscheen,

                        - kleine indischen Tempel.

            Vor allem ein abendlicher Bummel an der " Kuching Waterfront ", am Ufer des Sarawak – River ist empfehlenswert.

            Auch ein Ausflug mit einem der vielen Boote auf dem Fluss hat uns gut gefallen. Meistens bekommt man waehrend der Fahrt folkloristische

            Auffuehrungen geboten, die  einfach Spass machen.

            Das Klima fanden wir angenehm, allerdings fehlte an keinem Tag ein kraeftiger Monsunschauer.

            Bemerkenswert viele Chinesen, die sich aber offensichtlich mehr integriert haben, als in anderen Laendern Sued-Ost – Asien. Denn ein

            ausgesprochenes Chinatown konnten wir nicht entdecken.

            Viele 4**** Hotels sind an der Flusspromenade angesiedelt. Aber es gibt auch preiswerte Unterkuenfte, fuer jeden Geldbeutel.

            In der Stadt ist fast jeder Punkt zu Fuss erreichbar, so dass auf das Taxi verzichtet werden kann.

            Essen und Trinken ist in jeder Preislage erhaeltlich. Wir haben haeufig in einem der s. g. " Food - Stalls " gegessen, die sich meistens in der Naehe von

            Einkaufszentren befinden. In zahllosen kleinen Restaurants werden die unterschiedlichsten Speisen angeboten. Von Seafoot ueber die

            japanische Kueche bis zur Pizza wird alles, sehr preiswert, angeboten. Man bummelt an den Auslagen entlang und bestellt das gewuenschte

            Essen. Dann wird an einem der Tische Platz genommen, und das Essen wird serviert. Die Getraenke werden separat geordert. Wir fanden

            diese Food – Stalls als eine angenehme Einrichtung

            Viele " Fastfood – Laeden " sind vorhanden, und die Speisen schmecken ja, wie auf der ganzen Welt, gleich  ( schlecht ).

            Bier ist ueberall zu bekommen und relativ günstig.

            Obwohl der Islam Staatsreligion ist, sind verschleierte Frauen deutlich in der Minderheit. Das gilt im uebrigen fuer ganz Sarawak und auch

            fuer Sabah ( was wir gesehen haben ).

            Die gezeigte Toleranz der Menschen und die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft Reisenden  gegenueber  hat sehr positiv ueberrascht.

           

            Die fuer uns interessantesten Sehenswuerdigkeiten:

 

                        - die Katzendenkmaeler ( eher lustig als eindrucksvoll )

                        - der chinesische Tempel Tua Pek Kong – Tempel

                        - Chinese Historie Museum

                        - Moschee Masjid Kuching

 

            Es gibt noch einige weitere interessante Museen und Einrichtungen, die wir aber nicht besucht haben. Hier gibt der Reisefuehrer  die

            erforderlichen Informationen.

            Wir haben im Merdeka – Hotel ( 4* ) gewohnt. Dort haben wir uns wohl gefuehlt, lag allerdings etwas abseits. Aber es war ja nicht weit

            bis zum Zentrum.

            Das Hotel hatten wir von Deutschland aus gebucht, und 3 Nächte eingeplant. Wir wollten den Jetlag ueberwinden, und das ist uns hier,

            dank des angenehmen Klimas und des Hotelkomforts, ausgezeichnet gelungen gelungen.

            Empfehlungen ( Hotels, Essen, Ausfluege ) koennen wir nicht geben. Nur unsere eigenen Eindruecke moechten wir an dieser Stelle

            weitergeben.

 

            Ein paar Eindruecke von Kuching: 

Teil 2: Kuching
1. Kuching - Die Stadt
2. Kuching - Orang-Utan Reha-Center
3. Kuching - Langhaus, Culture-Center

2. Orang Utan RehaCenter Semenggoh

          Diese Tour sollte man in Kuching auf keinen Fall versaeumen. So hautnah haben wir die Orang-Utan sonst nirgendwo erlebt.
          ( Vielleicht hatten wir auch einfach nur Glueck ). Auch die anderen Tiere lassen sich sehr gut beobachten.

          Das Schutzgebiet und Reha - Zentrum ist ca. 32km von Kuching entfernt. Hier leben nicht ganz so viele Orang-Utan wie in Sepilok.
          Dafuer sind aber eine Reihe anderer Tiere, die hier ebenfalls gepflegt und aufgezogen werden, die mutterlos oder aus einer illegalen
          Gefangenschaft befreit wurden, zu beobachten. Unter anderem leben hier

               - Krokodile
               - Fluss-Schildkröten
               - andere Affen wie Makaken, Gibbons usw.
               - einige Echsen
               u.v.a.m.

         Wenn moeglich, sollte der Besuch waehrend der Fuetterungen stattfinden. Die genauen Zeiten sind vor Ort zu erfragen.

         Die Krokodilfarm in Siburan ist normalerweise Bestandteil der gebuchten " Semenggoh – Tour. Ob sich ein Besuch lohnt muss jeder selbst
         beurteilen.
         Aber es sind schon imposante Tiere, die z. T.   eine Laenge von mehr als 5m haben. Vor allem zur Fuetterungszeit ist die Aggressivität der
         Krokodile sehr gut zu beobachten. Es bleibt das Gefuehl, denen moechte man in Freiheit nicht begegnen .
         Wir fuehlen uns auf den Krokodilfarmen nicht so ganz wohl, weil wir glauben, hier werden Tiere fuer die " Weiterverarbeitung " gezuechtet.
         Obwohl uns versichert wird, das in erster Linie die Erhaltung der Art das Ziel solcher Farmen ist.
         Diese Tour laesst sich durchaus auch selbst organisieren.
         Da wir noch in der " Jetlag – Phase " waren, zogen wir die organisierte Tour vor. Ist zwar etwas teurer aber auch viel bequemer.
         Schaut Euch die kleine DIA - Show an, die einige Eindruecke von uns zeigen soll.

        Zur DIA – Show:

 

 

 

 

3. Langhaeuser – Sawarak Cultural Villages

Die Webeprospekte wollen den Reisenden suggerieren, dass eine Tour zu den Langhaeusern in Sawarak ein " MUSS " sei.
Es lohnt sich, so meinen wir, allerdings sollte man nicht erwarten, das ursprüngliche Leben vorzufinden.
Die Tour ist etwas anstrengend, denn die Anfahrt kann durchaus 4Std in einem Minibus dauern. Das ist relativ bequem, und
wenn der Guide gut ist, erhaelt der Reisende schon auf dem Weg hin viele Informationen ueber die Kultur der ethnischen
Gruppen.
Die Langhaeuser sind in ihrem Ursprung noch gut erhalten. Bewohnt werden sie aber nur noch teilweise, und das " Moderne "
hat laengst Einzug gehalten. Statt des Viehs stehen nun Moped und Auto unter den Langhaeusern, und Fernsehantennen und
SAT-Schuesseln zeigen, der Fortschritt ist hier nicht vorbeigegangen. Die einstiegen Bewohner sind laengst in einzelne Haeuser
oder Reihenhaeuser mit abgetrennten Wohnungen umgezogen. Und traditionell gekleidete Menschen sind nur noch als Fotoobjekte
fuer die Touristen vorgesehen.
Dennoch kann das urspruengliche Leben, bei der Besichtigung der Raeume, gut nach vollzogen werden.

Ein weiterer Ausflug in die naehere Umgebung von Kuching ist der lohnenswerte Besuch der " Sawarak Cultural Villages ". Diese
Einrichtung gilt als durchaus gelungener Versuch die Kulturen der vielfaeltigen ethnischen Gruppierungen Sawaraks den
Besuchern naeher zu bringen.
Hier wurde der Versuch unternommen das Leben der verschiedenen Voelker moeglichst original nachzubilden. Inwieweit das
gelungen ist, koennen wir nicht beurteilen, da wir das Original nicht kennen. So glaubten wir es einfach, und es hat uns viel
Spass gemacht. Zumal unsere charmante Begleiterin ( Guide ) uns alles mit viel Engagement erlaeuterte.
Leider regnete es an diesem Tag sehr stark, so dass wir uns nicht im Freien aufhalten konnten und so kaum Fotos von den
Huetten und Haeusern moeglich waren .
Die einzelnen Volksgruppen wurden uns ausfuehrlich beschrieben, aber wir muessen zugeben, dass wir die Namen, Lebensraeume
und Historie der einzelnen Gruppen vergessen haben.
Zu " bewundern " sind auch die Original Trophaehen der Kopfjaeger. Aber so etwas darf natuerlich in einer derartigen Einrichtung
nicht fehlen.
Aber es ist alles in der einschlaegigen Literatur nach zu lesen.
Verpassen sollte man die ca. 45minuetige Show der traditionellen Taenze auf keinen Fall. Sie haben uns gefallen, obwohl wir
spaeter in Sabah noch eindrucksvollere Darbietungen erlebt haben .

Natuerlich bietet Kuching und Umgebung noch eine Reihe weiterer Attraktionen, aber dazu ist dann auch mehr Zeit erforder-
lich. Hier bleibt nur der Hinweis auf Reisefuehrer und Informationen vor Ort.

Ein paar Eindruecke von diesen Touren koennt ihr in der kleinen DIA-Show sehen.

Zur DIA – Show:

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