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Teil 4:Kota Kanibalu
1. KK - Die Stadt

2. KK - Fischerdorf, Markt, Tempel,
        Kulturdorf

3. KK - Nasenaffen, Fire Flies

1. Kota Kinabalu ( KK ) Die Stadt

Wir flogen von Miri, wieder mit der " Asian Wings ", nach Kota Kinabalu ( im allgemeinen kurz " KK " genannt ). KK ist die Hauptstadt von Sabah, welches erst 1963, nach einer umstrittenen Volksabstimmung, sich der malayischen Foerderation anschloss
( mehr Infos siehe WIKIPEDIA ). Zt. Zeit leben in Sabah ca. 3 Mill Einwohner, davon ein grosser Teil Auslaender, die oft illegal
von Indonesien und den Philippinen einwandern, in Sabah. ( Soviel etwas zur Geschichte des Landes ). KK ist der eigentliche Ausgangspunkt fuer eine Reise durch Sabah. Wir erwarteten von Saba
h

- interessante Staedte mit vielen Maerkten
- unberuehrte Natur
- Tiere ( vor allem Orang Utahs )
- eine tolle Unterwasserwelt
- und natuerlich interessante menschliche Begegnungen


Trotz 400.000 Einwohner machte KK auf uns einen ueberschaubaren netten Eindruck, aber ohne grossartige Highlights zu bieten. Die Naehe zum Wasser machte das Klima sehr ertraeglich. Neben den vielen Restaurants gibt es viele Bars und grosse
Shoppingcenter. Hatten wir frueher Sabah mit dem Argument " zu teuer " als Reiseland abgelehnt, so wurden wir angenehm
ueberrascht. Uns kam es mindestens so preiswert wie Westmalaysia vor.
Wir hatten ja schon in Kuching die s. g. Footstalls erwaehnt. In KK waren sie ebenfalls vorhanden und wir koennen sie wirklich
empfehlen. Das Speiseangebot umfasst einfach alles, von der Pizza bis zum Sushi – Gericht, und so preiswert, dass vor allem auch
die Einheimischen hier essen.
Ok es hat so ein wenig Bahnhofsrestaurant – Atmosphaere, dafuer gab es aber 3 x woechentlich eine sehenswerte
Folkloreauffuehrung ab 19Uhr abends. Das machte alles andere wett. Und das Bier ( Tiger, oder einheimisches ) war ebenfalls sehr
preiswert. Alles in allem, wir koennen diese Art der Einrichtungen empfehlen.
Gewohnt haben wir im " Century Hotel ". War ok, mit zweckmaessiger Einrichtung und netter Bedienung, allerdings hoechstens 3
Sterne wert. DZ kostete um 25€. Es gibt fuer den Preis bessere, aber wie so oft, umziehen fuer ein bis zwei Tage lohnt dann auch nicht.
Interessant, am fruehen Abend, der Aufbau des Nachtmarktes am Hafen. Welch ein Aufwand die Menschen tag- taeglich betreiben
muessen um ein paar Ringgis zu verdienen, ist nur zu bewundern. Und der bunte Nachtmarkt ist in jedem Fall sehenswert.
Schoene Ausfluege lassen sich von KK organisieren. Ansonsten, wie schoen erwaehnt, als Ausgangspunkt fuer die Sabah – Reise zu
betrachten.


Zur DIA – Show:

 

2. Kota Kinabalu ( KK ) Kulturdorf Monsopiad

An der " Seaside " in KK befinden sich etliche Travellerbueros, die neben Tauch - Exkursionen auch Tagestouren in die naehere Umgebung von KK anbieten. Dabei sind die Angebote fast alle gleich und Tourkosten sind nahezu identisch.
Wir hatten uns fuer eine Tour zum Kulturdorf " Monsopiad " entschieden. Der Name des Dorfes stammt von einem beruehmten Kopfjaeger des Kadazan – Volkes, welches die fruchtbaren Ebenen an der Westkueste bevoelkern.
Durch die christliche Missionierung und dem damit verbunden Schulsystem besitzen sie heute einen relativ hohen Bildungsgrad,
Vor einigen Jahrzehnten waren sie noch gefuerchtete Kopfjaeger, und ihre Trophäen sind in dem Kulturdorf noch zu "bewund
ern".

Anlaufpunkt im Rahmen dieser Tour waren die Stationen

- Fischerdorf
- ein einheimischer Markt
- ein chinesischer Tempel
- Kulturdorf

Das Fischerdorf

Hier hatten wir uns mehr versprochen. Die Menschen dort sind scheu und zurueckhaltend, selbst die Kinder wollten keine Kontakte haben. Haben wir in Asien schon anders erlebt.
Das Wasser war uebersaet mit Plastikmuell und die Luft war durch den Rauch aus den Huetten und Muellgestank sehr
unangenehm.
Auf diesen Stopp haetten wir verzichten koennen.
Trotzdem hier ein
paar Bilder:

Der grosse Markt

Den wiederum fanden wir sehr ansprechend. Ein reichhaltiges Angebot an Fruechten, Gemuese und was sonst noch alles gekauft
werden konnte. Auch der Marktschreier fehlte nicht und pries seine Produkte lautstark an. Da ueberwiegend Maenner um ihn
herumstanden, war zu vermuten, dass es sich um Potenzprodukte handelte.
Die Frauen auf dem Markt wirkten sehr selbstbewusst und die Haendler durchweg freundlich. Erstaunlich fuer uns war, dass nur
wenige Markbesucherinnen ein Kopftuch trugen und die Mehrzahl eher nach westlicher Mode gekleidet war.
Der Besuch hat Spass gemacht.

Hier ein paar Fotos:

Der chinesische Tempel

Ein huebscher Tempel mit einer angenehmen Atmosphäre. Aber wir muessen zugeben, wir hatten auf Borneo schon eindrucksvollere gesehen. Trotzdem lohnt der Besuch.

Auch hier ein paar Fotos:

Das Kulturdorf

Hier war ein gelungener Versuch zu sehen, das Leben des Kadazan – Volkes naturgetreu nach zu gestalten. Die gute Fuehrung
erlaeuterte in den einzelnen Haeusern sehr plastisch das taegliche Leben in dieser Gemeinschaft. Natuerlich durften die Trophaeen
( Totenschaedel ) nicht fehlen. Das wirkte so abstrakt, so dass es nicht abstossend war. Das Gesehene zeugte davon, wie
beschwerlich und hart das Leben in der Vergangenheit auf Borneo war.
Kroenender Abschluss dieser Tour war eine Folklore – Auffuehrung, die wirklich sehr gut gemacht war. Es war die beste
Auffuehrung, die wir auf Borneo gesehen haben.
Die Tour hat uns gefallen, ob sie aber aktuell noch in der Form angeboten wird, wissen wir nicht. Es ist ja bekannt, dass in Asien Touren sehr schnelllebig sind.

Kleine DIA-Show:

3. Kota Kinabalu ( KK ) Nasenaffen, fliegende Hunde und " Fireflies "


Das war eine Bootstour auf einem der vielen Flussarme, nicht weit von KK entfernt. Dass der Start am Nachmittag war hatte mehrere Gruende. Zunaechst sind die Nasenaffen nachmittags aktiver, in der beginnenden Daemmerung verlassen die fliegenden Hunde ihr
Quatier und bevoelkern den Abendhimmel und mit dem Einbruch der Dunkelheit sind im Gebuesch tausende von den Gluehwuermchen
zu sehen, so dass die Umgebung wie ein deutscher Weihnachtsmarkt wirkt.
Die Affen konnten wir sehr gut beobachten, sie waren allerdings relativ weit, in den Baumwipfeln, entfernt. Mit " normaler "
Kameraausruestung liessen sich nur wenige gute Fotos machen.
Die fliegenden Hunde verliessen ihre Behausung, aber da das Wetter nicht so mitspielte, waren nur relativ wenige zu sehen, und die waren sehr weit entfernt.
Man kann nicht alles haben.
Die " Fireflies " bevoelkerten die Buesche und Straeucher und boten einen " hellen " Eindruck. Leider sind uns keine vorzeigbaren
Fotos von diesem Naturschauspiel gelungen. Und Links zu derartigen Fotos koennen wir auch nicht anbieten. Wir haben einfach
nichts gefunden. Schade, denn es war ein schoener Anblick.
Zum Abschluss gab es ein Buffet zum Dinner. Nicht ueberragend, aber es hat geschmeckt.
Da in in der Naehe von Sepilok die Nasenaffen weitaus naeher und besser zu beobachten sind, die fliegenden Hunde nicht immer da
sind, meinen wir, ein unbedingtes " MUSS "ist dieser Ausflug nicht. Wer gerne mit dem Boot durch die Dschungelwelt schippert
und sich an der Umgebung erfreut, sollte die Tour dennoch unternehmen.

Ein paar Fotos:

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