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Teil 5:Mount Kanibalu
1. Kinabalu Nationalpark

2. Poring - " Hot Springs " - Rafflesia

Teil 5 Mount Kinabalu - Nationalpark

1. Mount Kinabalu Nationalpark

Von KK aus ging es per Minibus weiter zum Nationalpark " Mount Kinabalu ".
Mit seinen 4095 m hohen Gipfel ist er der hoechste Berg Malaysias und Borneo ( einschliesslich Kalimantan ).
Auch wenn der " Gipfelsturm " touristisch gut erschlossen ist, so kam die Besteigung fuer uns nicht mehr in Frage. Wir waren halt
20 Jahre zu spaet an diesem wunderschoenen Bergmassiv. Mehr ueber diesen NP findet ihr unter dem Link

http://de.wikipedia.org/wiki/Kinabalu

Zu beachten ist, dass das Wetter ziemlich ploetzlich wechseln kann. Ist morgens im strahlenden Sonnenschein ein traumhaftes Bergmassiv
zu bewundern, so kann der Berg mittags schon im dichten Nebel oder Wolkenfelder verschwunden sein. Und nicht selten setzt dann auch
noch ein kraeftiger Monsunregen ein.
Wir waren in der Naehe des NP's im " Strawberry Hotel " fuer 2 Naechte untergebracht. Ein nettes Hotel, mit freundlichem Personal.
Aber auch diesmal mussten wir feststellen, dass kaum Informationen, Bus, Touren etc., zu bekommen waren. Aber ueber Erdbeeren haben
wir eine Menge erfahren.
Und was fuer uns besonders erfreuliche war, der Boss im Hotel wusste, dass in der Naehe von Poring die Rafflesia bluehte. Ein wirklich
seltenes Ereignis, dass wir uns auf keinen Fall entgehen lassen wollten. Denn schon seit unserem 1. Asientrip traeumten wir davon. die
Pflanze zu sehen, welche die groesste Bluete in der Pflanzenwelt der Erde bildet. ( wer mehr darueber wissen moechte, hier ein Link ).

http://de.wikipedia.org/wiki/rafflesien

Wir hatten eine mehrstuendige Wanderung durch den Dschungel am Fusse des Berges, mit einem guten Guide, eingeplant. Und diese Wanderung war beeindruckend. Morgens hatten wir wundervolle Aussichten auf den Berg, aber t Mittag huellte er sich komplett in
Wolken ein.
Viel erfuhren wir vom Kinabalu und dem Nationalpark und der Vegetation im Dschungel. Unser Guide war einfach Spitze.
Mit dieser Tour waren wir sehr zufrieden. Den Guide ( und seine Begleitung ) hatten wir in KK kennen gelernt.
Am Nachmittag setzte dann der Monsunregen ein, der sich im Verlaufe des Abends immer staerker entwickelte. Unwetterartig fiel
Regen und es stuermte gewaltig. Unser Hotel lag zwar relativ hoch, doch so ein bisschen Angst kam schon auf. So gewaltig hatten wir den
Monsun bisher noch nicht erlebt. Hier ein paar Fotos vom NP.

 

 

2. " Hot Springs " Poring, bluehende Rafflesia
Am naechsten Morgen hatte sich das Wetter beruhigt, und wir wollten die geplante Tour nach Poring und zur Rafflesia starten. Unser
Hotel orderte ein Taxi fuer uns, zu einem akzeptablen Preis. Als das Taxi kam, erklaerte uns der Taxifahrer, dass der enorme Regen in
der Nacht sein Tribut gefordert hatte. Er hatte einen Erdrutsch ausgeloest, und damit die Strasse nach Poring blockiert. Zwar waren
Bagger dabei, die Strasse zu raeumen, aber das koennte noch Stunden dauern. Also heute kein Poring, dachten wir. Der Driver bot uns an,
uns nach Poring ueber die " alte " Wegstrecke zu bringen. Diese sei aber sehr schlecht, und er muesse deshalb 10 US$ mehr haben, wegen der erhoehten Abnutzung. Ein Wucherpreis, den wir akzeptierten, da wir ja die Rafflesia sehen wollten.
Der Weg war wirklich schlimm, mit Schlechteste was wir bisher als " Strasse " in Asien gesehen hatten.
Irgendwann kamen wir in Poring an.

Zur Rafflesia
Der Weg war nicht ganz einfach und ohne Guide durfte keiner zur Pflanze gehen. Und wenn wir dachten, mal eben hingehen, so waren wir
getaeuscht, denn die Wanderung dauerte ca. 1,5Std durch dichten Dschungel.
Dann hatten wir sie erreicht. Sie war noch nicht ausgewachsen, aber bot den Anblick den wir ertraeumt hatten. Gut geschuetzt durch
eine Umzaeunung war sie zu bewundern. Die Guides wollten nicht, dass die Pflanze beruehrt oder gar beschaedigt wird. Das fanden wir
toll.
Aber auch der Weg dorthin und zurueck durch den dichten Dschungel war sehr interessant, wenn auch etwas anstrengend.

Die " Hot Springs "

Der urspruengliche Grund fuer die Tour nach Poring waren ja die " Hot Springs ". Nach dem Besuch bei Rafflesia ging es dann zu den heissen Quellen.
Hier erwartete uns allerdings eine herbe Enttaeuschung. Es gab einige Bade- und Schwimmbecken mit normalem Wasser. Heisses Wasser gab es in einigen Einzelbecken, die jeder fuer sich voll laufen lassen konnte. Das war zwar hygienisch, dauerte aber unendlich lange.
Selbst nach 45 Minuten war
gerade soviel Wasser ins Becken gelaufen, dass der Koerper bedeckt war. Da hatten wir mehr erwartet. Ohne Rafflesia waere diese
Tour der groesste Flop unser Borneoreise gewesen. Nicht einmal Fotos haben wir gemacht.
Oder waren wir zum falschen Zeitpunkt am richtigen Ort?
Die Rueckfahrt zu unserem Hotel konnte wieder ueber die " normale " Route gestartet werden.
Am naechsten Tag ging es weiter nach Sepilok zu den Orang-Utans, mit dem Bus.

hier ein paar Fotos
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