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Hongkong
Schon seit langer Zeit hatten wir den Wunsch, nach Hongkong zu reisen. Nur irgendwie lag es nie auf unseren Reiserouten. Da wir die
Airline Cathay Pacific gebucht hatten, lag es nahe, endlich Hongkong zu erleben. Wenn auch nur fuer 4 Tage. Unser Reisebuero hatte fuer
uns das Pacific Island Hotel gebucht, mit dem wir rundum zufrieden waren. Vor allem war es angenehm, vom Flughafen abgeholt zu werden.
4 Tage Hongkong sind eigentlich zu wenig, denn es gibt mehr Highlights als in 4 Tagen bewaeltigt werden koennen. Das wollten wir in
Hongkong sehen bzw. besuchen
- Hongkongs Einkaufszentren und Innenstadt
- den Weihnachtsmarkt auf dem Pacific Place
- das buddhistische Kloster Po Lin auf Lantau
- mit der nostalgischen Trambahn durch Hongkong fahren
- zum Viewpoint " Peak " mit der alten " Peak-Tram "
Mehr war in den 4 Tagen nicht moeglich, zumal es fuer uns ja auch noch den Jet - Lag zu ueberwinden
Die Waehrung:
Hongkong = Hongkong
Dollar ( 1 € = ca. 8 HKG$ )
Unser Hotel:
Pacific Island Hotel
Lage / Typ: Hotel, Doppelzimmer mit
Blick auf Kowloon. Liegt ziemlich zentral auf
Hongkong-Island
Personal/Rezeption: sehr freundlich, entgegenkommend und hilfsbereit mit vielen Infos
Zimmerausstattung: ausreichend, wirkten etwas abgewohnt
Betten: 2 ausreichend grosse Einzelbetten
Bodenbelag: Fliesen, sehr sauber
Mobiliar: maessig, aber ausreichend. Abschliessbarer Schrank im Zimmer
Sanitäre Anlagen: gefliest, Dusche gepflegt
Sauberkeit: sehr gut
Fruehstueck: sehr gutes Frühstücks - Buffet
Pool: nicht vorhanden.
Lift: vorhanden
Preis: 36 € fuer das DZ 1. Nacht, die weiteren Naechte 23 €
Laermbelaestigung: keine
Unser Urteil: eine
gute Wahl
Anmerkung: wir hatten das Hotel ueber das Internet von Deutschland aus im Rahmen des
STOPOVER
gebucht
Einige Anmerkungen zu
Hongkong
Wurde um 1840 von den
Briten zunächst als Stützpunkt geplant und von den Chinesen für 99 Jahre
gepachtet.
Tatsaechlich aber entstand in relativ
kurzer Zeit eine Geschäftsmetropole mit riesigen Finanzmaerkten,
von denen auch China profitierte.
Aber etwas fehlte uns
doch, die Romantik, die alten Dschunken und das Hafengetümmel aus den alten
Zeiten. Aber das gibt es schon
lange nicht mehr. Die
Dschunken mussten den Containerschiffen weichen und der alte Hafen wurde vollstaendig ersetzt durch einen
modernen Containerhafen.
Auch die alten Bauten sind
kaum noch vorhanden. Moderne riesige Glas- und Betonbauten bestimmen heute das
Stadtbild von Hongkong.
Sicherlich schade fuer die Traveller und Touristen,
aber wer will den Menschen hier verdenken, vom " Kuchen " des
Wachstums und des
Fortschritts ein Stück zu ergattern. und Armut,
Schmutz und Slums hinter sich zu lassen. Arbeitslosigkeit wurde so bald zu
einem Fremdwort.
Beeindruckend was hier an gigantischen Bauwerken
geschaffen wurde, und besonders vom Wasser aus ist eine grossartige
Skyline zu bewundern.
Für 1997 war die Übergabe
an China festgelegt. Und die Briten hielten den Zeitplan exakt ein.
Wer nun an einen
grundlegenden Wandel glaubte, sah sich getäuscht. Der Stadtstaat lebte im
gleichen Rhythmus weiter,
denn auch die Chinesen
hatten erkannt, dass viel Geld jede Ideologie erschlägt.
Als " Westler " ist man hier sehr
willkommen. Problemlose Visa- Abwicklung, und Einreise. Es ist allerdings nicht
gerade billig, aber immer noch
akzeptabel. Die Menschen sind etwas reserviert,
aber nie unfreundlich und immer hilfsbereit
Für uns eine der
sehenswertesten Städte der Welt.
Der neue Flughafen liegt
jetzt auf der Insel Lantau, so dass auch der
abenteuerlich anmutende Anflug durch die Hochhaeuser
entfaellt.
In dieser Jahreszeit kommt
man hier ohne Pullover nicht aus.
Einkaufszentren und Innenstadt
Hier ist alles zu haben.
Vor allem Electronic – Artikel koennen preiswert
gekauft werden. In den grossen Geschaeften
wird aus-
druecklich darauf hingewiesen, dass
es sich bei den Markenartikel um Originalware handelt und dass es keine
Plagiate sind. Wir
hatten allerdings keinen
Bedarf.
Schon beeindruckend
zwischen den Wolkenkratzern zu bummeln und die Menschen zu beobachten.
Nachdem wir das Tramsystem
erkannt hatten, hat es uns viel Spass gemacht kreuz
und quer mit der Tram durch Hongkong zu fahren.
Es ist preiswert, man
sollte nur das erforderliche Kleingeld bereithalten. Es ist schwierig beim
Fahrer zu wechseln, da diese kaum
englisch spreche
Der
Weihnachtsmarkt auf dem Pacific Place
Eine
riesige Ueberraschung fuer
uns war der grosse Weihnachtsmarkt auf dem Pacific Place. Einen derart riesigen Weihnachtsbaum,
grossartig
mit 100en von bunten Weihnachtskugeln, unendlich viel Baumschmuck und kaum zaehlbaren elektrischen Kerzen geschmueckt,
das war einmalig.
Musikkapellen spielten christliche Weihnachtsmusik und die Menschen waren in
festlicher froehlicher Stimmung. Auch
das Postoffice von St.
Klaus, sowie eine kleine nach gebaute christliche
Kapelle fehlten ebenso wenig wie ein Kinderkarussell. Aber so sind sie,
die Chinesen. Alles was
sie nuetzlich und schoen
finden machen sie nach, und meistens besser oder groesser
als das Original.
Der
Abschluss des Weihnachtsmarktes fand am 5. Januar abends mit einer grossen Lasershow statt. Wir hatten von unserem Hotel die
Information
bekommen, dass diese Show gegen 19Uhr stattfindet. Man empfahl uns, mit der Faehre nach Kowlon zu fahren, da
von hier
aus
die Show am besten zu beobachten ist.
Fuer diesen Tipp waren wir
sehr dankbar, denn so etwas hatten wir bisher noch nicht gesehen. Es laesst sich mit Worten kaum beschreiben.
"
Grossartig, riesig " reicht einfach nicht aus.
Am naechsten Tag war dann alles vorbei und die Spuren
des Marktes beseitigt.
Wird
als eines der besten Geschichtsmuseen angepriesen. Koennen
wir nicht beurteilen, da es unser erstes Museum dieser Art ist, das wir
besucht
haben. Grossartig ist es auf jeden Fall.Vieles ist in Originalgroesse
aufgebaut, wandgrosse Fotos vom alten Hongkong sind
zu
sehen,
die irgendwann in reale Gegenstaende uebergehen, wie z. B. in eine nach gebaute
Dschunke oder einer nachgestellten Hafenszene.
Ein
sehenswertes Museum fuer das man mindestens einen
Vormittag einplanen sollte.
Fuer die anderen Museen
blieb leider keine Zeit.
Die
Fahrt mit der Faehre zur Insel Lantau
dauert ca. 40 Minuten. Dann sind wir in den Bus umgestiegen. Es war eine
angenehme Fahrt durch
eine
ansprechende Berglandschaft. Vor allem der Busfahrer fuhr sehr ruhig und
diszipliniert.
Lantau ist im uebrigen Hongkongs groesste Insel.
Das
Po-Lin-Kloster steht auf dem Ngong-Pin-Plateau
in 460m Hoehe.
Das
Kloster besteht aus grossen Hallen, Pavillions, Lotosteiche sowie Schlafraeume
fuer fromme Gaeste und
wurde 1927 eingeweiht.
Vervollstaendigt
wurde das Kloster durch den Bau des groessten Freiluft
– Bronzebuddhas. Er ist mit Steinsockel 34m hoch.
Die
angenehme Atmosphäre und die schoene Aussicht liess uns laenger verweilen, als
wir beabsichtigt hatten.
Viewpoint " Peak " mit der alten " Peak-Tram "
In
keinem Hongkong – Trip darf der Besuch dieses Viewpoint
fehlen. Bei klarem Wetter kann man das Panorama in seiner ganzen Pracht
am
besten geniessen, wenn man den Weg durch die schmale Lugard Road, bis zum Steilhang laeuft
( ca. 800m ). Den ganzen Peak
– Rundweg
kann
man in einer knappen Stunde bewaeltigen. Der Aufstieg
zum Gipfel lohnt kaum, da die Sicht auf Hongkong dort nicht besser ist.
Kein
anderes Hongkong Highlight kann es mit dem " Peak
" aufnehmen.
Schon
das Hinauf- bzw. Hinabfahren mit der " Peak
– Tram " ist ein Erlebnis fuer sich.
Vieles mussten wir auslassen, die Zeit reichte einfach nicht fuer mehr. Sicherlich werden wir Hongkong wieder besuchen.