Indochina/Mekong – 2003 ( zur Gesamtkarte ) ( zur Homepage )

                                                                      

ein                            

Reisebericht von Lilo und Wolfgang Geiger

 

( jedes Kapitel kann direkt ausgewaehlt werden. Vom Kapitel zurück immer auf die Anfangsseite des  Berichtes )

( Links innerhalb des Textes zeigen auf Fotos bzw. Fotofolgen " INDOCHINA/Mekong " )

 

Inhalt des Reiseberichtes:

 

Allgemeine Info’s

Geld / Visum / Ein- Ausreise

Hotels, Guesthouses, Speisen / Getraenke

Transportmittel

 

Stationen unserer Reise

 

Saigon                       ( Karte Sued – Indochina )        ( Fotofolge Saigon )

Mekongdelta                                                             ( Fotofolge Mekongdelta )

Phnom Penh mit Mekong Island                                    ( Fotofolge Phnom Penh )

Kratie                                                                       ( Fotofolge Mekong-Kratie )

Stung Treng

4000 Island Region    ( Karte Nord – Indochina )        ( Fotofolge Sued-Laos )

Pakse

Savannakhet

Hanoi                                                                        ( Fotofolge Hanoi )

Halong Bucht                                                             ( Fotofolge Halong Bucht )

Die letzten Tage in Hanoi

 

Einige Impressionen zu unserer ersten Vietnam Reise

 

Allgemeine Info’s

 

Geplant fuer die Reise 2003 war Indonesien mit Sulawesi, Bali und Nord-Sumatra. Die " Bali Bombe " zwang uns umzudenken,

und so planten wir eine Reise durch Indochina. Wir wollten vom Mekongdelta aus so weit wie eben moeglich mit  Booten den Mekong

in Richtung Norden befahren. Die Fahrt fuehrte durch die Laender Indochinas. Beginnend in Süd-Vietnam, dann weiter durch

Kambodscha ( siehe Reisebericht ) nach Laos ( siehe Reisebericht ). Wir mussten zurueck nach Vietnam, da der Rueckflug nach

Malaysia von Hanoi aus fuer den 29.01.03 gebucht war. Wir hatten fuer diese Tour 4 Wochen eingeplant. Das war, wie wir in Laos

merkten, zuwenig.  Vor allem in Nordvietnam fehlte uns Zeit  die Bergvoelker im Nordwesten zu besuchen. Den Rueckflugtermin

wollten wir dennoch nicht verschieben.

Wer andere Reiseberichte von uns kennt, der weiss, dass wir nicht unbedingt auf " Billigflieger " aus sind. Zwar fliegen wir am

liebsten mit der " Thai-International ", doch da wir nach Malaysia zu unseren Freunden wollten. war es sinnvoller mit der

MAS ( Malaysian Airline ) zu fliegen ( und qualitativ reicht sie auf jeden Fall an die Thai heran. Wir meinten sogar, dass der Sitzabstand in der Boeing 777 besser ist als bei den Maschinen der Thai Airline ).

Auch diesmal war uns das Reisebuero ASEAN WINGS eine grosse Hilfe bei unseren Planungen. Preiswerter haben wir es

nirgendwo  bekommen ( und vor allem geduldiger, da wir mehrfach unsere Plaene geaendert haben ).

Der Flug kostete uns, incl. Reiseruecktrittversicherung, Rail - Ticket (  ICE ) 1.740,- € fuer 2 Personen:

 

    Lippstadt – Frankfurt – Kuala Lumpur – Saigon  Hanoi – Kuala Lumpur – Frankfurt – Lippstadt

 

Informationen ueber unsere geplante Mekong-Route gab es leider nicht viel im Internet. Auch die Reisefuehrer gaben da nicht

viel her, vor allem was die Grenzuebertritte ueber Land bzw. ueber Wasser betraf.

Diesmal brauchten wir an Reisefuehrern:

 

      Vietnam       ( Reise Know How von Kothmann und Buehler; informativ mit vielen Details )

    Kambodscha   ( Stefan Loose von Nick Ray; ok )

    Laos           ( Lonely Planet von Joe Cummings; ok )

    Malaysia       ( Reise Know How – kaum benutzt; wir planten ein paar Trips in Malaysia die aber nicht zustande kamen )

    Indonesien     ( Stefan Loose von Renate Loose; ok, Nord-Sumatra wollten wir auf jeden Fall besuchen )

 

Das waren schon ein paar Kilo Gepaeck. Da wir sehr viel lesen, kamen die diversen " Lese – Buecher " noch dazu. Schon beim

" Check-In " war das Gewichtslimit erreicht.  In Saigon stellten wir dann fest, dass alle Reisebuecher fuer 2 – 3 US$ zu haben

waren. Allerdings waren das kopierte Buecher mit Originalumschlaegen.  Die Umschlaege wiesen oft auf die neueste Ausgabe hin,

der kopierte Inhalt stammte haeufig von aelteren Ausgaben. Oft sind die Kopien  so schlecht, dass Karten und Bilder kaum zu

erkennen waren. Als Vorsicht beim Kauf dieser Reisefuehrer.

Wir haben uebrigens festgestellt, dass die Airlines das Gewichtslimit ernster nehmen als noch vor 2 – 3 Jahren.  "<<"

   

Geld / Visum / Ein- Ausreise

 

Die Waehrungen in den einzelnen Laendern:

 

      Vietnam       = Dong        ( 1 US$ = ca. 16.000 Dong )

    Kambodscha   = Riel          ( 1 US$ = ca.  3.900 Riel  )

    Laos           = Kip          ( 1 US$ = ca.  7.800 Kip  )

 

In Juweliergeschäften  und auf der " Strasse " haben wir in Laos die besten Kurse erzielt. In Vietnam und Kambodscha gibt

es die besten Kurse in den grossen Staedten. Aber vergleichen, es gibt Unterschiede.

In allen 3 Laendern war zu unserer Zeit der EURO – Kurs meistens besser als der Kurs des US$. Wir hatten allerdings nur

US$ mit. Auch Reiseschecks werden in allen groesseren Staedten getauscht. Aber nicht alle Banken nehmen Schecks.

Kreditkarten werden von den groesseren Hotels akzeptiert, wobei die Gebuehr bis zu 5% betragen kann. Und Bargeld per

Kreditkarte abheben ist eh eine teure Angelegenheit.

Unbedingt saubere und nicht geknickte Banknoten fuer den Tausch bereithalten. Wir haben erlebt, dass in einer Bank eine in

der Mitte gefaltete Banknote abgelehnt wurde.

In den Laendern bezahlt man ueblicherweise in der Landeswaehrung.

Hotels und gebuchte Reisen muessen allerdings meistens in US$ bezahlt werden. Moeglichst passend bezahlen, da oft das

Wechselgeld in der Landeswaehrung zurueckgegeben wird. Wenn US$ zurueckgegeben werden, auch hier auf die Qualitaet der Scheine achten.

 

Unser  Visum fuer Vietnam musste ein " multiple entry visum " sein, da wir ja mindestens 2 x nach Vietnam einreisen wollten.

Wir haben es zu Hause beantragt und es kostete  

88 €   pro Person, also nicht gerade billig

64 €   pro Person kostet das Visum bei einmaliger Einreise

       

Das Laos – Visum haben wir ebenfalls zu Hause beantragt, da wir nicht wussten, ob wir lange genug in Saigon oder Phnom Penh

bleiben wuerden. Es kostete:

 

                  55 €   pro Person  ( inzwischen soll es 62 € kosten )

 

Die Visa – Antraege sind als " download " oder " .pdf " - Dateien im Internet verfuegbar.

z.B.

 

      http://www.lotus-travel.com/visa.htm

 

Das Kambodscha – Visum haben wir uns in Saigon ueber die Reiseagentur " Sinh Cafe " besorgt. Es hat 2 Tage gedauert und

gedauert und kostete

 

                  24 US$           pro Person.

 

Hier die Internet - Links  der Botschaften bzw.  Links auf denen sich die erforderlichen Info's befinden:

 

      Vietnam:      http://www.vietnambotschaft.org

Laos:          http://www.asien-auf-einen-blick.de/Laos.html

Kambodscha:  http://www.asien-auf-einen-blick.de/Kambodscha.html

 

Die Ein- bzw. Ausreise ist in allen 3 Laendern voellig problemlos. Ob per Flieger, Bus, Boot – es gibt normalerweise keine

Probleme. Manchmal werden allerdings voruebergehend Land - Grenzuebergaenge geschlossen. Hier muss man sich vor Ort

erkundigen.  Die Auskuenfte  in Deutschland sind nicht immer aktuell.

Ueber den Grenzuebertritt auf dem Landweg von Kambodscha nach Laos siehe Abschnitt -*-. "<<"

                       

 

Hotels, Guesthouses, sonstige Unterkuenfte; essen und trinken

 

In dieser Auflistung sind nur Unterkuenfte aufgefuehrt, in denen wir uebernachtet, bzw. die wir selber gesehen hatten.

Die Auflistung erfolgt tabellarisch, da in dieser Form ein schneller Ueberblick moeglich ist

.

 

Saigon

 

Hotel Wue Huong Liberty:    

 

                                  

 ( ein Blick ins Zimmer )   

Lage:                                 zentral gelegen

Personal/Rezeption:           freundlich und hilfsbereit. English sprechend aber doch schon sehr professionell

Zimmerausstattung:            grosse helle Zimmer mit AC, TV und Minibar

Betten:                              grosse Betten. Doppel- oder Einzelbetten. Bettwaesche  sehr sauber.

Bodenbelag:                      Fliesen, sehr sauber

Mobiliar:                           ausgezeichnete Ausstattung, mit grosszueger Sitzecke           

Sanitäre Anlagen:              gefliest,  Dusche und Badewanne, sehr gepflegt

Sauberkeit:                       der taegliche Zimmerservice war wirklich gut

Fruehstueck:                     ohne Fuehstueck, aber kein Problem. In der Naehe gibt es reichlich  Bistros mit gutem

Fruehstueck

Pool:                                  nicht vorhanden.

Lift:                                  nicht erforderlich

Preis:                                25 US$ ( nach verhandeln und wir waren 4 Naechte dort ) fuer das Doppelzimmer in der

preiswerteren Kategorie. Im Reisefuehrer " Reise Know  How " wird der Preis 30/40 US$

angegeben. 

Laermbelaestigung:            die preiswerteren Zimmer hatten die Fenster zur Hauptstrasse. Etwas stoerender Strassenlaerm

Unser Urteil:                     Empfehlenswert, da die preiswerteren Hotels ( 10US$ ) die wir gesehen haben doch oft

muffig  und nicht immer ganz sauber wirkten und z. T. ohne Fenster sind.

Anmerkung:                       im o.g. Reisefuehrer unter " Economy/Zentrum " aufgelistet.

 

                        Wir haben uns zwar noch weitere Hotels im Zentrum angeschaut, fanden aber in den unteren Preiskategorien nichts

                        empfehlenswertes.

Die Tour durch das Mekongdelta hatten wir bei " Sinh Cafe " gebucht. Auf die Hotelauswahl hat man ja in diesem Fall keinen Einfluss. Wir  hatten 2 Uebernachtungen auf der Tour und fanden die Hotels fuer jeweils eine Nacht zumutbar.

 

Phnom Penh

 

Guesthouse Capitol II:

 

Lage:                                 Zentral. Alle wichtigen Punkte on P.P. sind leicht erreichbar

Personal/Rezeption:           freundlich mit viel Informationen. Der Traveller – Treffpunkt in P.P.

Zimmerausstattung:            gut ausgestattet, Zimmer etwas klein mit AC

Betten:                              Betten ausreichend. Doppel- oder Einzelbetten. Bettwaesche  sauber

Bodenbelag:                      Fliesen, sehr sauber

Mobiliar:                           ausreichende  Ausstattung                  

Sanitäre Anlagen:              gefliest, Dusche, WC mit Handwaschbecken                           

Sauberkeit:                       das gesamte Guesthouse  sauberen Eindruck

Fruehstueck:                     kein Fruehstueck

Pool:                                  nicht vorhanden.

Lift:                                  nicht vorhanden

Preis:                                12 US$ fuer das Doppelzimmer  

Laermbelaestigung:            obwohl an einer verkehrsreichen Strasse gelegen, keine wesentliche Belaestigung

Unser Urteil:                     da die Raeume etwas klein sind, nur fuer eine Nacht ok

Restaurant:                        vorhanden, ueberwiegend Traveller-Foot

Anmerkung:                       wie schon gesagt, wer Informationen braucht landet irgendwann im Capitol

 

                       

Guesthous Capitol I ( Happy G.H. )

 

Lage:                                 s.o.

Personal/Rezeption:           s. o. ( gleiche Besitzer wie oben )

Zimmerausstattung:            gut ausgestattet. Zimmer sehr gross mit AC

Betten:                              grosse Betten. Doppel- oder Einzelbetten. Bettwaesche  sehr sauber

Bodenbelag:                      Fliesen

Mobiliar:                           gute  Ausstattung                    

Sanitäre Anlagen:              sehr sauber

Sauberkeit:                       das gesamte Guesthouse machte einen sehr sauberen Eindruck

Fruehstueck:                     kein Fruehstueck

Pool:                                  nicht vorhanden.

Lift:                                  nicht vorhanden

Preis:                                10 US$ fuer das Doppelzimmer 

Laermbelaestigung:            obwohl an einer verkehrsreichen Strasse gelegen, keine wesentliche Belaestigung

Unser Urteil:                     uns reichte der Komfort nicht, so dass wir nur eine Nacht blieben

Restaurant:                        s. o.

Anmerkung:                       s. o.

 

                       

Hotel Cozyma

 

Lage:                                 direkt an der Uferpromenade ( neues Hotel )

Personal/Rezeption:           sehr freundlich, aber noch nicht geuebt im Umgang mit Gaesten

Zimmerausstattung:            tolles Zimmer mit AC, TV und Minibar und kleinen Balkon zum Mekongufer

Betten:                              sehr schoene grosse Betten.  Bettwaesche  sehr sauber

Bodenbelag:                      Fliesen

Mobiliar:                           sehr gute  Ausstattung            

Sanitäre Anlagen:              Dusche/Badewanne, WC sehr sauber

Sauberkeit:                       das gesamte  Hotel machte einen sehr sauberen Eindruck

Fruehstueck:                     kein Fruehstueck

Pool:                                  nicht vorhanden.

Lift:                                  vorhanden

Preis:                                20 US$ fuer das Doppelzimmer nach verhandeln ( war kaum belegt, da neu ) 

Laermbelaestigung:            obwohl an einer verkehrsreichen Strasse gelegen, keine wesentliche Belaestigung. In P.P. ist es

                                         ab 22Uhr schon sehr ruhig im krassen Gegensatz zu Saigon.

Unser Urteil:                     mit diesem Komfort liessen sich ein paar Tage in P.P. gut aushalten

Restaurant:                        keins, aber reichlich in der Umgebung

Anmerkung:                       wir moegen einfach etwas mehr Komfort, wenn wir ein paar Tage ein einem Ort bleiben

 

Kratie

 

Vimean Thmey

 

Lage:                                 Direkt am Mekong, ca. 130m von der Anlegestelle ( ziemlich neu )

Personal/Rezeption:           sehr freundlich und hilfsbereit. Organisiert Fahrten per Motorrad zu den Delphinen  

Zimmerausstattung:            grosse Zimmer mit AC, TV Minibar

Betten:                              grosse Betten. Doppel- oder Einzelbetten. Bettwaesche  sehr sauber

Bodenbelag:                      Fliesen, sehr sauber

Mobiliar:                           sehr gute  Ausstattung, wunderschoene Terrasse im 2. Stock mit Blick auf den Mekong     

Sanitäre Anlagen:              sehr sauber, in einem gute Zustand

Sauberkeit:                       das gesamte Hotel machte einen gepflegten Eindruck

Fruehstueck:                     kein

Pool:                                  nicht vorhanden. 

Lift:                                  nicht erforderlich

Preis:                                10 US$ fuer das Doppelzimmer 

Laermbelaestigung:            keine

Unser Urteil:                     sehr empfehlenswert

Restaurant:                        kein Restaurant, kleines in der Nachbarschaft

Anmerkung:                       wir sind nicht sicher, ob der Name stimmt. Es liegt jedenfalls hinter dem " HENG HENG "

 

Die anderen Hotels machten einen sauberen und guten Eindruck, und sie waren billiger als unser Hotel ( 5 – 8 US$ )

Wir blieben, allein schon wegen der Terrasse.

Stung Trenk

 

Hotel Sekong

 

Da wir abends sehr spaet mit dem Boot von Kratie ankamen, und morgens gleich nach Laos weiter wollten, konnten

wir keinen Eindruck vom Hotel gewinnen. Die Zimmer sehr klein mit Fan, Dusche und WC. Wirkte in der Dunkelheit

nicht sehr sauber. Aber es war die einzige Moeglichkeit fuer uns zu uebernachten.

Die Stadt macht auf uns keinen guten Eindruck. Zuviel Muell lag auf der Strasse und am Mekongufer. Wir dachten, nur

schnell weiter.

 

 Don Khong ( Insel in Sued-Laos )

 

Geusthous Kang Khong

 

Lage:                                 Altes Kolonialgebaeude aus Holz. Nahe der Pagode, 100m vom  Mekongufer entfernt. Die Lage

ist hier auf der Insel ohne Bedeutung, da alles relativ dicht zusammen ist. Mit einer gemuetlichen

Terrasse         

Personal/Rezeption:           freundlich, hilfsbereit mit gutem Englisch ( noch besser franzoesisch ). Vermitteln auch Touren

                                         per Boot zu den Wasserfaellen

Zimmerausstattung:            ausreichend grosse Zimmer mit Fan. Heizten im Verlaufe des Tages maechtig auf und wurden

                                         sehr stickig. Gegen Abend kuehlten sie dann aber auch schnell wieder ab, so dass die Nacht

                                         angenehm war

Betten:                              grosse Doppelbetten mit sauberer Bettwaesche 

Bodenbelag:                      Holz, gut gepflegt

Mobiliar:                           ausreichend    

Sanitäre Anlagen:              gefliest , aber leicht gealtert

Sauberkeit:                       war ok

Fruehstueck:                     schwach

Pool:                                  kein 

Lift:                                  nein

Preis:                                05 US$ 

Laermbelaestigung:            sehr ruhig

Unser Urteil:                     wir waren zufrieden, auch wenn der Aufenthalt in den Zimmern tagsueber nicht immer

                                         angenehm war

Restaurant:                        kleines Restaurant mit einfachen Mahlzeiten, am Mekongufer aber reichlich vorhanden

Anmerkung:                       in den Reisefuehrern registriert.

 

Es gibt noch einige recht ordentliche Unterkuenfte und taeglich kommen neue hinzu, soll heissen: " rege Bautaetigkeit "

 

Pakse

 

Hotel Lankham Hotel

 

Lage:                                 zentral gelegen.          

Personal/Rezeption:           freundlich und hilfsbereit. Man merkt, das Hotel ist darauf eingerichtet, dass die Traveller

                                         nur eine Nacht bleiben.  

Zimmerausstattung:            grosse saubere Zimmer mit AC und TV.

Betten:                              grosse Betten. Doppel- oder Einzelbetten. Bettwaesche  ok

Bodenbelag:                      Fliesen, sauber

Mobiliar:                           ausreichend    

Sanitäre Anlagen:              Dusche, WC, gefliest  sauber

Sauberkeit:                       zufrieden stellend

Fruehstueck:                     kein 

Pool:                                  kein 

Lift:                                  kein

Preis:                                08  US$ fuer das Doppelzimmer 

Laermbelaestigung:            obwohl an der Hauptstrasse gelegen keine Belaestigung

Unser Urteil:                     da wir nur eine Nacht blieben, waren mit dem hier zufrieden

Restaurant:                        mit Fruehstueck und Mittagstisch

Anmerkung:                      

 

Wir haben uns keine anderen Unterkuenfte angesehen.

 

Savannakeh

 

Hotel Mekong

 

Lage:                                 direkt am  Mekong gelegen.     

Personal/Rezeption:           Freundliches, nettes Personal 

Zimmerausstattung:            schoene Zimmer mit TV, AC und Minibar

Betten:                              grosse Einzelbetten mit relativ sauberer Bettwaesche

Bodenbelag:                      Fliesen sauber

Mobiliar:                           ausreichend    

Sanitäre Anlagen:              Dusche, WC, Fliesen, sauber

Sauberkeit:                       ok

Fruehstueck:                     einfaches Fruestueck im Garten

Pool:                                  kein 

Lift:                                  kein

Preis:                                7 US$

Laermbelaestigung:            absolute Ruhe ( keine Disco wie im Reisefuehrer erwaehnt )

Unser Urteil:                     obwohl wir einen Tag kein Wasser hatten, laesst es sich hier 2 – 3 Tage aushalten

                                         ( das war ein Problem der Stadt, da auch andere Hotels kein Wasser hatten )      

Restaurant:                        klein und nur Fruehstueck

Anmerkung:

Wir haben uns andere Unterkuenfte angesehen. Es gibt bessere ( bis 3 Sterne ). Aber die Lage am Mekong bewog uns,

hier zu bleiben ( nur Wasser hatten die anderen Hotels an dem Tag auch nicht ). "<<"

 

Essen und trinken

 

Das beste Essen hatten wir in Saigon. Verstaendlich, da uns unsere vietnamesischen Freunde in die richtigen ( auf

vietnamesisches Essen spezialisierten ) Restaurants gefuehrt haben. Ganz hervorragende fanden wir Seafood –

 Gerichte. Allerdings waren es meistens Restaurants der gehobenen Mittelklasse. Besonders gut gegessen haben wir im

 

            Kom Nien Saigon ( wird im Reisefuehrer als sehr gut und sehr billig erwaehnt, sehr billig stimmt allerdings

                               nicht mehr )

        Pacific Restaurant      Speisen werden am Tisch selbst zubereitet. Das freundliche Personal hilft, so dass ein

                               gutes Essen sicher gelingt

 

Im kleinen Bistro Bee Saigon gefiel uns das Fruehstueck besonders gut. Ist in der Naehe der Bui Vien Street im Viertel

 Puam Ngu Lao, in dem sich eine rege Traveller – Szene entwickelt hat.

Es gibt in Saigon ein kaum mehr ueberschaubares Angebot an Restaurants. Angefangen von den Garkuechen bis zum

Nobelrestaurant.

Da nicht jeder das Glueck hat von Freunden " betreut " zu werden, hilft nur, vor Ort erkundigen was gerade " IN " ist.

Auch in Hanoi haben wir fast immer gut gegessen.

Bei dem Riesenangebot gilt das gleiche wie in Saigon. Erkundigen und selber probieren.

In Kambodscha hatten wir weniger Glueck mit unserer Auswahl ( siehe auch unseren Kambodscha Reisebericht von

unserer 1. Kambodschareise ). Unsere erneuten Versuche in einem Khmer – Restaurant mit der der lokalen Essensweise

zurecht zu kommen ( zubereiten der Speisen am Tisch ), scheiterten klaeglich, was in Vietnam noch so gut geklappt

hatte. Da half auch kein " Abgucken " bei den Einheimischen.

In Kratie sind wir der Guide – Empfehlung gefolgt und haben im " Mekong – Restaurant " gegessen. Unser Fazit –

mieses Essen, unfreundliches Personal und ueberteuert.

Essen in Kambodscha war aus unserer Sicht nie mehr als ein " ok konnte man essen ".

In Laos hatten wir offensichtlich bei der Auswahl der Restaurants mehr Glueck. Hier haben wir sowohl Don Khong, als

auch Pakse und Savannakeh immer gut gegessen. Vielleicht auch deshalb, da wir oft den Empfehlungen  und Tipps der

Einheimischen gefolgt sind ( siehe auch Reisebericht unserer 1. Laos – Reise ).

Das Getraenke – Angebot ist in allen 3 Laendern nahezu identisch. Alle bekannten Softgetraenke, einheimische – und

importierte Biere und die ganze Palette der " harten " Getraenke.

In Vietnam haben wir festgestellt, dass der einheimische Rotwein gar nicht so teuer ist und uns relativ gut geschmeckt

hat.  " << "  

 

Transportmittel

 

Zur Verfuegung stehen die ueblichen Verkehrsmittel

 

Flugzeug

Bahn

Bus

Taxi

Boot

Fahrrad

Motorrad

 

Der Flug

 

Wie schon oben erwaehnt buchten wir unseren Flug ueber Asean Wings bei der Malaysian Airline ( MAS ). Der Flug ging

ab Frankfurt war auf den 31.12.2002 terminiert. Das hiess, die Silvesterfeier fand in 10.000m Hoehe statt. Wir flogen mit

einer Boeing 777, die uns von der Aufteilung ( Sitze 2 – 5  - 2 ) und Sitzabstand sehr gut gefiel.

Die MAS ist eine angenehme Airline mit sehr gutem Service und freundlichem Personal.

Der Start verzoegerte sich etwas, da die Tragflaechen vereist waren. Dann ging es los. Etwa ueber Arabien feierten wir dann

den Jahreswechsel mit echtem Champanger und persoenliche Glueckwuensche vom Kapitaen. Sogar ein kleines Tischfeuerwerk

wurde gezuendet. Ein schoenes Erlebnis.

Bilder von Silvester 2002 an Bord der MAS.

Der Flug war ruhig und wir landeten gegen 8Uhr auf dem neuen Airport von Kuala Lumpur ( KL ). Der Flughafen ist attraktiv

gestaltet.

Hier ein kurzer Blick auf KLIA ( Kuala Lumpur International Airport )

Bis zu unserem Weiterflug nach Saigon hatten wir 6 Stunden Aufenthalt. Eine lange Zeit, in der geduldiges Warten angesagt

war. Irgendwo fanden wir etwas abseits ein paar Sitze auf denen wir uns ausruhen konnten.

Dann ging es mit dem kleinen Airbus weiter nach Saigon.

Ein ruhiger Flug der etwa 2,5Std  dauerte. Am Flughafen wurden wir von unseren vietnamesischen Freunden abgeholt.

 

Mit dem Zug

 

Mit dem Zug fahren ist eigentlich nur in Vietnam bei groesseren Strecken die beste Alternative zum Flugzeug. Allerdings ist es

wichtig, sich vorher nach dem Typ des Zuges zu erkundigen ( siehe Kapitel " Von Dong Ha nach Hanoi " ).

 

Mit dem Bus

 

Das am haeufigsten genutzte Transportmittel ist sicherlich der Bus. In Laos und Kambodscha gibt es dazu nur selten eine

Alternative, obwohl die " Lokalen Busse " fuer Westler eigentlich nur fuer Kurzstrecken geeignet sind. Denn die Busse sind

meistens auch Transportfahrzeug fuer alles, was von " A nach B " zu bringen ist. Selten sind sie verkehrssicher, aber immer

bis oben voll gepackt mit Menschen, Tiere, Waren u. s. w. ( siehe dazu auch die Kapitel: " Der Bus nach Pakse ", " Von Pakse

nach Savannakeh "  und " Von Savannakeh nach Dong Ha, Vietnam ).

Touristen – Busse gibt es in Vietnam fast ueberall, waehrend in Laos und Kambodscha nur auf den Standardrouten welche zu

finden sind. Deshalb hat man  in diesen beiden Laendern oft keine andere Wahl als " Lokale Busse " zu benutzen.

 

Mit dem Boot

 

Boote waren auf unserer geplanten Tour von Saigon bis Savannakeh das wichtigste Verkehrsmittel.

Die Boote die auf dem Mekong verkehren sind normalerweise die langen Expressboote, wie sie auch zwischen Phnom Penh und

Siem Reap ( Angkor Wat ) verkehren. Sie sind mit einer grossen AC – Kabine mit recht bequemen Sitzen ausgestattet. Problem

ist, die AC ist auf " Eiszeit " eingestellt, und der Fernseher mit seinen brutalen Actionfilmen droehnt so laut, dass Stoepsel fuer

die Ohren erforderlich sind. Regnet es nicht, ist die Alternative das Kabinendach ( allerdings sehr unbequem, da oft auch nicht

viel Platz vorhanden ist ).

 

Taxi, Fahrrad, Motorrad

 

Motorradtaxi ist Indochina das am meisten genutzte Verkehrsmittel.

Selber fahren ist abseits viel befahrener Routen kein Problem. Wenn viel Verkehr ist sollte man ein geuebter Fahrer sein,

sonst kann es schnell zu Problemen kommen.

Mit dem Fahrrad lassen sich vor allem laendliche Gegenden wunderbar erkunden. Wenn auch die Raeder in den meisten Faellen

nicht verkehrssicher sind. " << "

 

Unsere Stationen in Indochina

 

Die Stationen sind unserem Reiseverlauf entsprechend beschrieben.

 

Saigon.

 

Unsere Freunde waren am Airport und holten uns ab. Das war sehr angenehm. Nur das empfohlene Hotel entpuppte sich als

Bruchbude und so zogen wir gleich weiter zum Hotel " Que Huong " ( unter Punkt 3 beschrieben ).

Fuer 19Uhr waren wir zum Essen eingeladen, so dass wir noch etwas Zeit hatten, uns zu erholen. Das Essen war Spitze. Echt vietnamesisch zubereitet gehoerte aber doch schon zu der gehobenen Klasse. Egal, uns hat es sehr gut geschmeckt.  Schoen war

es mit der gesamten Familie unserer Freunde zu speisen. Leider sprach nur die aeltere Tochter ein brauchbares englisch. Fuer

die beiden Toechter war es natuerlich auch ein Erlebnis Traveller aus naechster Naehe kennen zu lernen.

Der erste Tag war um, und wir mussten nun gegen unseren " Jetlag " ankaempfen.

Nach 2 Tagen hatten wir uns dann eingewoehnt und auf die neuen Zeiten eingestellt.

 

Unsere Sicht auf Saigon:

 

Saigon ist eine pulsierende, hektische Stadt die ueberall von einer regen Bautaetigkeit gekennzeichnet ist. Spektakulaere

Highlights wie z. B. in Bangkok sind hier nur spaerlich ( oder fast gar nicht ) vorhanden. Es gibt viele Pagoden, etliche Kirchen

und Hindutempel, von denen einige  sehenswert sind, die aber nicht alle besucht werden muessen.

Eine typisch asiatische Stadt ist Saigon nicht. Die Einfluesse der Franzosen, die fast 100 Jahre lang die Entwicklung der Stadt

bestimmten, und danach 20 Jahre unter dem Einfluss der Amerikaner war, praegen auch heute noch das Bild der Stadt. Die

Skyline wird jetzt bestimmt durch die riesigen Wolkenkratzer und erinnert zunehmend an amerikanische Staedte.

Sehenswert sind die vielen Maerkte in Saigon. Allen voran der groesste Markt Ben Than. Hier spuert man, dass Saigon doch in

Sued-Ost-Asien liegt. Leider auch hier ( und den anderen Maerkten ) viele Bettler und die Verkaeuferinnen sind doch eine Spur

zu aufdringlich.

An dieser Stelle moechten wir auf die Reisefuehrer verweisen, in denen die Sehenswuerdigkeiten und Maerkte mit Adressen

und Wege dorthin sehr gut beschrieben sind.

Den besten Eindruck von Saigon haben wir mit einer mehrstuendigen Rundfahrt mit einem Cyclo bekommen. Hier kann man ruhig

dem Fahrer die Route ueberlassen. Natuerlich den Preis vorher aushandeln und unbedingt darauf achten, dass mit dem Fahrer

eine Verstaendigung moeglich ist. Wir hatten Glueck, unser Cyclo – Fahrer erzaehlte gerne und stolz ueber seine Stadt und er

sprach ein verstaendliches DEUTSCH ( war mehrere Jahre in der DDR ). So erfuhren wir viel ueber ihn und Saigon.

Der Verkehr ist genau so chaotisch wie in den anderen asiatischen Metropolen. Das Strassenbild wird aber noch ueberwiegend

von Mopeds, Motor- und Fahrraedern bestimmt. Die Autos nehmen jedoch explosionsartig zu. Es dauert sicherlich nicht mehr

lange und die BKK – Verhaeltnisse sind erreicht.

In dem Viertel Pham Ngu Lao ( nahe dem Ben Thanh Markt ) hat sich eine beachtliche Traveller – Szene entwickelt. Hier ist

alles reichlich vorhanden, von billigen Unterkuenften, Banken, Traveller – Agenturen, Restaurants bis zu Internet – Cafes. Auch hier findet eine rege Bautaetigkeit statt. Vieles ist im staendigen Wandel und wenn der naechste Besuch ein paar Jahre spaeter

stattfindet, sind vertraute Restaurants oder Cafes nicht mehr vorhanden. Uns erging es so, Hotels und Restaurants, die wir vom

ersten Besuch in Erinnerung hatten gab es nicht mehr, nur der Strassenname war geblieben.

Wer Interesse an Reproduktionen bekannter Gemaelde hat, findet jede Menge Ateliers in der Bui Vien Street und in der nahen

Umgebung. Hier kann dem Maler bei seiner Arbeit ueber die Schulter geschaut und preiswert ein schoenes Gemaelde erworben

werden. 

( Siehe auch die Seite " Reproduktionen / Gemaelde " unserer Homepage ).

Die bekanntesten Reiseagenturen sind " Sinh – Cafe " und " Kim – Cafe ". Gehoeren inzwischen wohl zu einem Konzern. Wir

buchten unsere Ausfluege und die Tour durchs Mekongdelta bei " Sinh – Cafe ". Es gibt jede Menge Filialen von den beiden

Agenturen. Bevor ein Ausflug gebucht wird, auf jeden Fall in mehreren Niederlassungen nachfragen. Die Preise sind, wie immer,

verhandelbar und der Discount ist von Niederlassung zu Niederlassung unterschiedlich.

Insgesamt waren wir mit den Leistungen der Agentur " Sinh Cafe " zufrieden.

 

Ausflug zu den Tunneln von Cu Chi

 

Unser Guide war sehr engagiert und seine Informationen ausgezeichnet. Beeindruckend was der Vietcong hier seit 1948

( Beginn des Widerstandes gegen die Franzosen ) an Tunneln geschaffen hat. Teile der Tunnels wurden erweitert, so dass

auch Touristen sich einen Eindruck von dem gigantischen Werk verschaffen koennen. Trotz alle dem, uns war nicht besonders

wohl dabei, zu deutlich waren noch die grausamen Bilder des Vietnamkrieges in Erinnerung. Und die gezeigten Toetungsgeraete

wirkten bedrueckend auf uns. Aber wir muessen zugeben, sehenswert ist es auf jeden Fall.

 

Ausflug zum Heiligen Stuhl der Cao Dai

 

Dieser Trip wird kombiniert mit der Fahrt nach Cu Chi.

Eine Religion die versucht, die grossen Lehren des Westens und des Ostens zu vereinen. Es soll in Sued – Vietnam noch mehr

als 1 Millionen Anhaenger geben. Zentrum ist der Heilige Stuhl. Taeglich werden mehrere Messen gehalten, an denen auch

Touristen teilnehmen koennen. Es muessen aber die Vorschriften sehr genau beachtet werden.

Auf uns wirkte die Zeremonie nicht ueberzeugend und inzwischen von Touristen ueberlaufen ( aber wir waren ja auch da ).

Alles kann problemlos fotografiert werden.

Der Tempel, eine Mischung aus Kathedrale, Tempel und  Pagoden. Das Gesamtbild ist sehr farbenpraechtig und ganz hart an der Grenze zum Kitsch. Ob der Besuch lohnenswert ist, kann ja leider erst im nachhinein beurteilt werden. Ein 2. Mal fahren wir ganz

sicher nicht hin. " << "  

 

Das Mekongdelta

 

In den Bergen Tibets entspringt der Mekong und fliesst auf seinem langen Weg ( mehr als 4000km ) durch China, Burma, Laos,

Thailand, Kambodscha und muendet schliesslich in Vietnam im Suedchinesischen Meer, wobei er zuvor seine Wassermassen

im Delta auf eine Vielzahl von Haupt- und Nebenarmen verteilt hat.

Musste vor 1986 noch Reis nach Vietnam importiert werden, wurde schon bald nach der Oeffnung Vietnams und der Wende zur

Marktwirtschaft ( Ende 1986 ) diese Region zur Reiskammer Vietnams. Trotz vieler Ueberschwemmungen waehrend der Regenzeit

blieben bisher grosse Flutkatastrophen aus. Bei Hochwasser fliesst der Mekong in Kambodscha bei Phnom Penh in den tiefer

gelegenen Tonle Sap – Fluss, so dass dieser seine Flussrichtung umkehren muss und in den Tonle Sap See im Norden von

Kambodscha fliesst. Der See vergroessert seine Flaeche in dieser Zeit um das Siebenfache ( siehe hierzu auch unseren Bericht

ueber unserer Kambodschareise ).

Wer in Vietnam ist, sollte eine Tour durch das Mekongdelta in jedem Fall in seinem Programm haben. Ob eine 2 oder 3 Tagestour

oder auf eigene Faust ( braucht etwas Zeit ), ein faszinierendes Erlebnis ist garantiert.

Wir hatten die 3 Tagestour mit anschliessendem Transfer nach Kambodscha – Phnom Penh bei " Sinh Cafe " gebucht. Kostete

33 US$ p. P.

 

Erster Tag

 

Bustransfer zum Bootseinstieg. Auf dem Mekong weiter bis zur ersten Station. Nach dem Mittagessen umstieg auf kleine

Ruderboote, die uns zum ehemaligen Hauptquartier der Vietcong fuhren. Auf kleinen Fluessen und Kanaelen ging der Weg durch

riesiges Sumpfgebiet mit dichtem, z. T. undurchdringlichem  Gebuesch, verfolgt von Tiraden von Muecken. Es war schon eine

leicht beklemmende Atmosphäre die uns umgab. Bei der stillen Fahrt waren die Gedanken schnell bei den  armen G. I. , die hier

sinnlos kaempften und sterben mussten. Denn das Gebiet war von den Amerikanern hart umkaempft.

 

Wichtig: dick AUTAN ( oder ein anderes Mittel gegen Muecken ) auftragen und Sonnenschutz nicht vergessen.

 

Im Anschluss Umstieg auf ein mittleres Boot, das ruhig dahinfuhr und sehr bequem war. So konnte das Leben um und auf dem

Mekong entspannt beobachtet werden. Nur die letzten 2 Stunden waren unangenehm, da es inzwischen total dunkel geworden

war. Und der Schiffsverkehr war nicht unerheblich um diese Zeit und die Beleuchtung der Schiffe entsprach nicht unseren

Vorstellungen. Oft sahen wir riesige dunkle Schatten auf uns zukommen und dachten, jetzt ist es passiert.

Dann waren wir in Can Tho, unser erster Uebernachtungsort. Das Hotel war ertraeglich und in einem empfohlenen Restaurant

haben wir gut  zu Abend gegessen ( Namen leider vergessen ).

 

Zweiter Tag

 

Nach dem  schwachen Fruehstueck im Hotel mit einem Longtail – Boot zum grossen Floating Market. Das Gepaeck blieb im Hotel.

Ein etwas voellig anderer Markt,  als die inzwischen touristisch ueberladenen  Floating Maerkte in Thailand, und leider auch

schon  in Burma. Touristen werden als Zaungaeste akzeptiert, haben aber keinen Anteil am Marktgeschehen. Aus unserer Sicht

war es so  eine Art Grosshandelsmarkt. Denn die meisten Schiffe boten nur eine Ware an. Welche Produkte angeboten wurden,

war erkennbar an der Frucht die an einer hohen Bambusstange hoch ueber dem Deck des Schiff hing. Es hat sich  natuerlich

herumgesprochen wie attraktiv dieser Markt fuer Touristen ist. Und deshalb hat sich auch innerhalb des Marktes ein Markt fuer

Touristen gebildet. Kleine Boote bieten Souvenirs,  Getraenke usw. an, die aber mit dem eigentlichen Marktgeschehen nichts zu

zu tun haben. Unbedingt sehenswert. Wir haben keine Ahnung ob dieser Markt individuell besucht werden kann, denn wenn

Touristen, dann waren es immer in Gruppen.

Dann weiter per Boot durch enge Kanaele und kleine Fluesse die oft mit so dichtem Pflanzenbewuchs  bewachsen waren, dass

sie gruene Tunnel bildeten. Die Bootsfahrt wurde immer wieder mal durch kleine Wanderungen durch die Ansiedlungen an den

Ufern. Die viele Eindruecken vom taeglichen Leben der Menschen, ob die Fahrerin des Boottaxis in ihrem eigenartigen Ruderstil,

die kleinen Kinder in ihren sauberen Schuluniformen und staendigen lachenden " Hello " zu uns, alte Menschen die in der Sonne sitzend, ihren Lebensabend geniessen oder die hart arbeitenden Maenner und Frauen ( und auch Kinder ) im Fluss oder in der kleinen Fabrik werden wir lange nicht vergessen. Bemerkenswert die Freundlichkeit der Menschen den Besuchern gegenueber.

Zurueck zum Hotel. Hier wurde dann nach dem Mittagessen geteilt. Die 2taegigen fuhren zurueck nach Saigon und fuhren im

Minibus in Richtung Westen. Ziel war der Berg " SAM MOUNTAIN ", auf dessen Spitze die Pagode " Die heilige Frau " zu

besuchen war. Die Pagode gleicht eher einer verfallenen Ruine, aber dafuer war der Ausblick ueberwaeltigend. Die Reisfelder,

z. T. noch mit Wasser voll bedeckt, z. T. schon im saftigen Gruen in der Ebene im Westen die Berge Kambodschas und dazu ein

ueberwaeltigender Sonnenuntergang. Wir waren zufrieden.

Dann zum Hotel nach Chau Doc. Das Abendessen war ok.

 

Dritter Tag

 

Nach dem maessigen Fruehstueck mit Ruderbooten durch die schwimmenden Doerfer gefahren. Der Mekong wirkte hier wie ein grosser See. Auf unseren Reisen haben wir schon viele schwimmende Doerfer gesehen, die sich alle irgendwie aehnlich sind.

Dennoch ist es immer wieder erstaunlich festzustellen, wie gut sich die Menschen an die gegebenen Umstaende anpassen

koennen.

Im Anschluss stand dann noch ein Besuch bei den Cham – People an. Die Cham sind eine muslemische Minderheit die sich in diese

Gegend zurueckgezogen haben. Freundliche Menschen, die uns einen Blick in ihr taegliches Leben erlaubten.

Danach dann die erneute Trennung. Die 3taegigen fuhren zurueck nach Saigon. Wir bestiegen das Boot, dass uns zur Grenze

bringen sollte. Eine 4stuendige Fahrt den Mekong hinauf Richtung Kambodscha. Da es ein " Touri – Boot " war, war AC normal

geschaltet und TV fiel ganz aus. Eine angenehme Fahrt mit viel Platz. Viel gesehen, den Menschen zugeschaut, aber das war das

Bild das uns in den naechsten Wochen immer wieder begegnen wird.

 

Grenze zu Kambodscha

 

Da doch relativ viele Traveller diesen Grenzuebergang nutzten, dauerten die Formalitaeten etwas laenger. Unser Gepaeck

mussten wir vom " Sinh – Boot " auf das " Capitol – Boot " umladen. Die Ausreise aus Vietnam war abgeschlossen. Wir hofften,

dass die Grenzbeamten unser Visum richtig bearbeitet hatten. Denn wir mussten ja noch einmal nach Vietnam einreisen.

Mit dem Boot ging es dann zur Grenze Kambodscha. Auch hier dauerten die Formalitaeten einige Zeit, aber in einem schoenen

schattigen Garten konnte wir das gut ertragen. Die Beamten auf beiden Seiten waren sehr freundlich, und es gab absolut keine

Probleme.

Das letzte Teilstueck nach Phnom Penh wurde dann mit dem Bus zurueckgelegt. Sehr unangenehme Fahrt, da wir mitten in die

" Rush–hour " gerieten. Warum wir nicht mit dem Boot weitergefahren sind haben wir nicht verstanden. Vermutlicher Grund,

dann waeren wir nicht im Capitol – Guesthouse angekommen. Die beiden Agenturen arbeiten offensichtlich zusammen, und die

Organisation hat gut geklappt. Wir waren, bis auf die Busfahrt, mit den Leistungen zufrieden.

Zur Hotelsituation in P.P. haben wir ja schon unter Punkt 3. alles gesagt.  " << "

 

Phnom Penh 

 

Ausfuehrlich haben wir P.P. waehrend unserer 1. Kambodschareise erlebt und beschrieben ( siehe unseren Reisebericht ). Fast

alles haben wir so vorgefunden wie wir es in Erinnerung hatten.

Neu war ein Ausflug zum Mekong Island, eine bewohnte Insel noerdlich von P, P, Mit dem Motorradtaxi dauerte die Fahrt bis

ca. 1Std. Viel hat die Insel nicht zu bieten. Wenn man sich die braunen Wassermassen des Mekong wegdenkt, kann an manchen

manchen Stellen sogar Strand – feeling aufkommen. Jedenfalls ist die Insel Ziel der P.P. – Menschen am Wochenende. Nur wir

hatten trotz der Hitze nicht den Wunsch in diesem Wasser zu baden. Wieder etliche Mekong – Boot – People gesehen und

Kontakt mit ihnen gehabt. Zwar immer neue Eindruecke und doch aehnelt sich alles. Diesen Ausflug koennen wir nicht empfehlen,

eine zu lange Anfahrt mit dem Motorradtaxi und wenig wirklich interessante Eindruecke. Allerdings muessen wir zugeben, dass

an diesem Tag alle Einrichtungen geschlossen hatten. Warum, konnten uns die Taxifahrer nicht sagen.

 

Wichtig fuer uns waren die Informationen, wie kommen wir nach Laos. Und die  waren voellig widerspruechlich. Agentur Capitol sagte, ueberhaupt kein Problem. Hotels und Reiseagenturen meineten unmoeglich, die Botschaft von Laos in P.P. sagte fuer

Traveller geschlossen, nur Einheimische koenen ueber diesen Grenzuebergang nach Laos einzureisen.

Nachdem wir noch mal im Capitol – Guesthouse nachgefragt hatten, und der Reisebuero-Mitarbeiter wies mit Nachdruck darauf

hin, dass gerade erst Traveller angekommen sind, die den Grenzuebergang benutzt haben.

Wir glaubten ihm und da auch einige Berichte im Internet von der Passierbarkeit der Grenze berichteten, kauften wir das

Bootsticket nach Kratie, unser naechsten Station.

Die entspannende Atmosphaere am Abend entlang der Uferpromenade hatten wir schon bei unserem 1. Besuch sehr genossen.

( Den Muell an der Uferböschung muss man uebersehen ). Nur die kleinen Bistros, von denen wir beim 1. Besuch berichtet hatten,

sind verschwunden. Vor allem am Wochenende sind viele Einheimischen Familien hier unterwegs und lassen sich von der Vielzahl

der Gaukler unterhalten, oder essen von den Garkuechen und aehnlichen Einrichtungen. Abgerundet wird das Bild durch die

flanierenden und neugierigen Moenche, die sich gerne mit Westlern unterhalten.

Auch nach unserem 2. Besuch koennen wir sagen, P.P. ist eine der angenehmsten asiatischen Metropolen die wir kennengelernt

haben. " << "  

 

Kratie

 

Wir erwaehnten ja schon, dass wir die Zeit zu knapp kalkuliert hatten. Und da wir nicht wussten was uns noch erwartet, haben

wir Kompong Cham ausgelassen und sind weiter nach Kratie gefahren. Die Bootsfahrt war ruhig, und von den Ufern sah man

recht wenig. Es wirkte wie eine duenn besiedelte Gegend. Erster Halt ist Kompong Cham. Wirkte auf uns nicht sehr einladend.

Aber der hektische Betrieb am Hafen laesst sicherlich keine Rueckschluesse auf das Leben in der Stadt zu. Wir haben Traveller gesprochen, die sich hier wohl gefuehlt haben. Gegen 10 Uhr ging es weiter nach Kratie.

Auf den ersten Blick machte Kratie  eher einen verschlafenen Eindruck, und dieser Eindruck blieb auch die naechsten Tage

erhalten. Unser Hotel hatten wir ja schon beschrieben.

Am Nachmittag ein Bummel durch Kratie und im nahe gelegenen Wat nette Unterhaltungen mit den Moenchen. Von unserer

schoenen Terrasse aus schauten wir entspannt dem abendliche Treiben am und auf dem Mekong zu. Der Markt ist einen Besuch

wert und wir durften einige Aufnahmen bei einem Zahnarzt waehrend der Behandlung eines Patienten machen. Die freuten sich

riesig, als sie die Aufnahmen dann in unserer Digitalkamera sahen.

Nachmittags fuhren wir dann mit dem Motorrad ca. 45 Minuten den Mekong hinauf um die Irrawaddy-Suesswasserdelphine zu

beobachten. Die schlechte Strasse machte die Fahrt zu einer Tortour. Delphine sahen wir reichlich, natuerlich keine " Flipper ",

die Tiere tauchten auf um Luft zu holen, man sah kurz den Ruecken und sie waren wieder abgetaucht auf Nahrungssuche. Es ist

trotzdem lohnenswert, diesen Ausflug zu machen. Die Menschen haben gemerkt, dass es besser ist Touristen durch die lebenden

Delphine anzulocken als sie zu fangen und somit das Aussterben zu beschleunigen. Danach fuhren wir zu dem besuchenswerten

Huegel Sambok von deren Gipfel man einen schoenen Ausblick auf den Mekong hat. Der tolle Sonnenuntergang fand leider

nicht statt, da sich dicke Wolken am Horizont breit machten ( aber dafuer konnte unser Guide nichts ).

Nach 3 Tagen ging es dann weiter Richtung Laos. " << "

 

Stung Treng

 

Das Boot legte gegen 13Uhr30 ab. Nach kurzer Zeit veraenderte der Mekong sein " Gesicht " voellig. Er wurde immer breiter und

damit auch flacher. Das Boot musste staendig kreuzen und umschiffte teilweise im Schritttempo die kleinen Inseln und

Untiefen die ueberall auftauchten. Haeufig stand ein Lotse am Bug des Schiffes, starrte angestrengt ins Wasser und leitete

den Fahrer durch Handzeichen vorsichtig um die Hindernisse herum. Oft hatte man das Gefuehl durch einen Wald zu fahren, so

dicht an den Ufern der Inseln musste sich das Boot vortasten. Wenn auch ein wenig Angst dabei war, die Mekonglandschaft

fanden wir sehr beeindruckend.

Wir erreichten Stung Treng in der Dunkelheit. Die Uebernachtung im Hotel Sekong fuer 8 US$ war nicht so angenehm. Kleiner

stickiger Raum und nicht ganz sauber. Wir wollten sowieso am naechsten Tag weiter. Tickets fuer ueberteuerte 8US$ fuer die

Weiterfahrt nach Laos gekauft. Hier wurde uns versichert, dass die Grenze problemlos passiert werden kann, wenn fuer Laos

ein gueltiges Visum vorhanden ist. Abendessen im Restaurant des Hotels war ok. Beim kurzen Bummel durch die Stadt war doch

viel Muell zu sehen. Aber das konnte auch daran liegen, dass der Markt gerade zu Ende ging. Einen Eindruck hat die Stadt auf

uns nicht gemacht.

Die Fahrt Richtung Laos konnte jetzt nur noch in den kleinen Speedbooten ( aus Thailand importiert ) durchgefuehrt werden.

Eigentlich fuer 4 Asiaten ausgelegt, sassen wir zu 5 Westlern, zusammengequetscht mit unserem gesamten Gepaeck in diesen

kleinen Booten. Anfangs war die Fahrt sehr unangenehm. Am Zusammenfluss der beiden grossen Fluesse Mekong und Tonle San

hatten sich einige Strudel und Wellen gebildet. Das Boot schlug hier heftig auf, und manchmal bekamen wir Angst um unser

Gepaeck. Nachdem diese Stromschnellen hinter uns lagen wurde das Wasser wieder ruhiger. Und jetzt glitt das Boot, trotz

hoher Geschwindigkeit fast sanft dahin. Nur Fotos zu machen war nicht moeglich, zu eng sassen wir zusammen und zu schnell

war das Boot.

 

Grenze Kambodscha - Laos

 

Eine kleine Holzhuette bildete hier die Grenzstation. Wir kletterten das Ufer hinauf um die Formalitaeten zu erledigen. Nachdem

wir pro Person 2US$ bezahlt hatten, bekamen wir den Ausreisestempel. Kambodscha lag hinter uns. Mit dem Boot ging es weiter zum laotischen Grenzposten, der ebenfalls aus einer kleinen Holzhuette bestand. Die Beamten waren zunaechst freundlich, aber auch verlangten  pro Person 2US$. Zwei Mitreisende wollten absolut nicht zahlen, waehrend wir bereit waren zu zahlen ( wir hatten schon im Capitol – Guesthouse erfahren, dass ein " kleines Trinkgeld " beim Grenzuebertritt verlangt wird )

Die Beamten verzogen keine Miene und sagten nur: " no money, no stamp " und dann standen wir da. Schliesslich sahen alle ein,

dass wir ohne bezahlen hier ewig fest sitzen wuerden. Denn zurueck ging es nicht mehr, da das Kambodscha – Visum ungueltig

durch die Ausreise nicht mehr gueltig war. Also zahlten wir die 2US$, bekamen unsere Stempel und wir waren in Laos.

Ein ist ein voellig problemloser Grenzuebertritt, wenn das kleine " Trinkgeld " akzeptiert wird. " << "  

 

 

4000 Island Region

 

Wir waren in Laos, in der Region die auch die  " 4000 Inseln Region  " genannt wird. Ob es 4000 sind, hat sicherlich niemand gezaehlt. In der Trockenzeit sind es in der Tat unueberschaubar viele Inseln und Inselchen. Wenn jede Sandbank als Insel

gezaehlt wird ,dann sind es schon einige  tausend ??. Aber eigentlich voellig ueberfuessige Ueberlegungen, egal wie viele Inseln

es sind, es ist ein faszinierendes neues Gesicht des Mekongs.

Per Pick Up und Faehre fuhren wir zur groessten Insel Don Khong. Unser Guesthouse hatten wir ja schon beschrieben. Eine

ruhige Insel ( na ja, gebaut wurde auch hier ) auf der sich gut relaxen laesst. Das Baden fehlt ein wenig, aber in den Mekong mochten wir auch an diesem Ort nicht springen.

Die Insel laesst sich gut mit dem Fahrrad erkunden. Immer wieder stellen wir fest, wie ruhig und ausgeglichen die Menschen in

Laos auf uns wirken. Im Gegensatz zum hektischen Vietnam, und geschäftigen Kambodscha scheinen in Laos noch andere Werte,

fuer die Menschen zu gelten. Zumindest haben wir in Laos ( siehe auch unseren ersten Laos – Reisebericht ) mehr zufriedene

Menschen getroffen als in den anderen Laendern SOA. Aber wie immer, das ist eine subjektive Erfahrung.  

sich mit den netten Moenchen unterhalten. Spektakulaeres ist jedoch nicht zu finden. Kleine Restaurants bieten gute

Speisen an. Sehr gut geschmeckt hat uns ein Fisch zubereitet in Bananenblaetter im Restaurant " Mr. Pons "  ( muss vorbestellt werden. Interessant zu beobachten, dass hier die Moenche aktiv mitarbeiten. So sahen wir " arbeitende " Moenche beim

Bootsbau, Renovierungsarbeiten oder beim anmalen von Buddhastatuen.

Das Fruehstueck in unserem Guesthouse war ordentlich.

Dann hat uns ein Bootsfahrer eine Mekongtour zu den Wasserfaellen angeboten. Wir einigten uns auf 20US$ und waren den

ganzen Tag unterwegs. Da wir alleine auf dem Boot waren, konnten wir bestimmen, wo ein Halt eingelegt wurde. Diesmal ging es

in Richtung Kambodscha. Im Rahmen diese Trips wird auch eine Tour zu den Delphinen angeboten. Dazu muss man dann nach

Kambodscha rein. Die komplette Tour sollte 40US$ pro Person kosten. Das brauchten wir aber nicht.

Eine ruhige, langsame Fahrt, die viel Gelegenheit gab weitere Eindruecke vom Mekong zu bekommen.

Dann erreichten wir den " Kleinen Wasserfall ". Das Boot legte an, und wir hatten einen ca. 2km langen Fussmarsch vor uns.

Zunaechst war da aber eine alte Lokomotive der einzigen Eisenbahnstrecke die 1945 von den Englaendern in Sued – Laos

gebaut worden war. Es war ganz lustig aber das war wirklich nur ein alter Schrotthaufen. Der Weg ging durch Bambushaine,

kleine Doerfer und Reisfelder. Dann waren wir am Wasserfall. In der Trockenzeit betraegt der Hoehenunterschied 20 – 30m.

Und in unsaehligen Kaskaden stuerzt der Mekong in sein tiefer gelegenes Flussbett. Es sollen die groessten Wasserfaelle in

SOA sein. Nicht die tiefsten, sondern die breitesten. Bedingt durch diesen Hoehenunterschied ist der Mekong zwischen Laos

und Kambodscha nicht durchgehend befahrbar. Auch der " Grosse Wasserfall " war beeindruckend. Wer diese Gegend bereist

sollte einen Ausflug zu den Wasserfaellen unbedingt unternehmen. Dann sind wir noch mit dem Pick Up durch etliche Doerfer

gefahren, die allesamt zwar interessant sind, jedoch einander sehr aehnlich sind.

Nach ein paar erholsamen Tagen in auf Don Khong ging es dann weiter per Faehre und Bus in Richtung Pakse. Der Wasserstand

des Mekong liess ein durchgehendes Fahren mit dem Boot nicht mehr zu.

 

Der Bus nach Pakse

 

An der Busstation warteten nach zwei junge Frauen auf den Bus der uns nach Pakse bringen sollte. Abfahrtzeiten nehmen wir

in Asien nie so ganz ernst und in Laos schon gar nicht. Nach einer Stunde kam ein merkwuerdiges, buntbemaltes Ungetuem um

die Ecke. Lilo entsetzt, -dass ist ja wohl nicht unser Bus, denn da steige ich niemals ein-. Doch er war es, z. Zt. unsere einzige

Transportmoeglichkeit von hier aus nach Pakse zu kommen. Der Holzaufbau mit seinen winzigen Sitzbaenken wirkte in der Tat

wenig einladend. Wenigstens waren kaum Menschen in dem Bus. Also stiegen wir doch ein. Natuerlich war alles offen und als er

anfuhr rappelte, knackte und knirschte es so als wolle er jeden Moment auseinander fallen. Gluecklicherweise sind die Strassen

so schlecht, dass er wenigstens nicht schnell fahren konnte ( wobei es zweifelhaft bleibt ob er ueberhaupt schneller gekonnt

haette ) In einem kleinen Ort stiegen dann 2 Markfrauen zu und mit ihnen die gesamte Melonenernte ihrer Felder. Das Zuladen

dauerte alleine eine halbe Stunde. Und dann war jeder denkbare Platz mit Melonen belegt. Nur unsere Sitze wurden verschont,

da wohl eingesehen wurde, dass wir mit unseren relativ langen Beinen unmoeglich die ganze Strecke gehockt auf den Fruechten sitzen konnten, wie die Einheimischen es taten.  Dabei blieb alles ruhig und gelassen. Neue Fahrgaeste stiegen zu und fanden

sich gelassen mit den vorgefundenen Bedingungen ab, hauptsache sie kamen ans Ziel. Nach 2 ½ Stunden kamen wir gut durchgeschuettelt in Pakse an. Aus der Rueckschau ein lustiges Erlebnis, aktuell dabei war es schon anstrengend fuer uns, da

wir kaum Bewegungsmoeglichkeiten hatten und nicht wussten wie wir uns beim naechsten Schlagloch festhalten sollten. Und unser

Ruecken ist fuer solche Fahrten nicht genuegend trainiert.  " << "  

 

Pakse

 

                        Also Pakse hat uns nicht gefallen. Die Stadt hat keine Ausstrahlung und eine breite Strasse macht den Kern der Stadt nicht

besonders attraktiv.  Das Hotel war o. k., aber die Ueberlegung zum Bolaven Plateau  zu fahren waren deshalb  " schnell vom

Tisch ", da die Informationen anderer Traveller fuer uns nicht ueberzeugend waren. Wir entschieden, diese geplante Zeit

lieber fuer Nordvietnam aufzuheben.

Kommt man vom Norden Laos und will nicht weiter nach Kambodscha, ist Pakse als Ausgangspunkt fuer Touren  in den Sueden

Laos ( 4000 Islands, Delphine, Mekong – Wasserfaelle usw. ) durchaus akzeptabel.

So wir kauften uns ein Bus - Ticket nach Savannakhet fuer den naechsten Tag, Boote weiter nach Norden gab es von hier aus

nicht mehr, nun hatte der Mekong fuer regelmaessigen Bootsverkehr zu wenig Wasser.

 

Der Bus von Pakse nach Savannakhet

 

Gefruestueckt hatten wir nach Lao – Art im Restaurant beim Hotel. Hat uns gefallen. Unser Bus sollte um 9Uhr30 vom Busbahnhof

starten. Und er fur tatsaechlich mit nur 30 Min Verspaetung los. Es schien ein relativ normaler " Lokaler Bus "  zu sein, wenn auch

alle halbe Stunde unterwegs Kuehlwasser nachgegossen werden musste. Und einmal Reifenwechsel ist ja Standard. Das die Sitze

zerfleddert sind und der Boden voll Muell gehoert ja auch dazu. Dafuer sind freundliche Menschen an Bord. Da der Bus nicht

voll war, sassen wir auch relativ bequem und die Strasse war in einem erstaunlich gutem Zustand. Die Fahrt verlief normal.

Zumindest bis ca. 60km vor Savannakhet. Ein anderer Bus, der offensichlich einen Motorschaden hatte, stand am Strassenrand.

Unser Bus hielt an, nach kurzem Palaver stiegen dann die Fahrgaestes des anderen Bus in unserem Bus ein. Nun sassen wir auf

einer Dreierbank fuer Laoten zu Viert, zwei nicht kleine Westler und zwei zierliche Laotinnen ( Wolfgang musste natuerlich

am Fenster sitzen ). Es konnte eigentlich weitergehen. Doch auch das " Bordgepaeck " musste ja noch umgeladen werden. Und das

waren fast hundert Reissaecke ( je 25 Kilo ?? ) die in unseren Bus getragen werden mussten. Alles, aber auch alles  wurde

als Stauraum genutzt. Und diesmal wurden wir nicht verschont. Unsere Knie unterm Kinn konnte dann die Fahrt nach 45 Minuten fortgesetzt werden.

Der Bus ist voll, dachten wir, und die paar Kilometer schaffen wir auch noch. Dann hielt der Bus erneut. Eine Marktfrau, mit drei ( drei ) lebenden Schweinen, einem Dutzend Huehnern und diversen Gemuesestauden musste auch noch mit. Eingeklemmt

wie wir waren, konnten wir das nicht einmal fotografieren. Die Schweine und die Huehner wurden auf dem Dach befestigt und

die Frau fand irgendwo Platz. Das Quieken der Schweine war schon unangenehm. Aber auch hier wir waren wir Teilnehmer, die

kein Stimmrecht hatten.

Endlich war unser Ziel erreicht.

Wir hatten unser Gepaeck, nahezu unbeschadet, wieder und konnten nur sagen, wenn wir nur Komfort haben wollen, duerfen

wir nur noch in Europa oder Thailand reisen.

Beeindruckend war, wie wir es in Laos immer wieder erlebten, die Ruhe und Gelassenheit der Menschen, egal wie widrig die

Umstaende sind. " << "

 

Savannakhet

 

Die ruhige Provinzhauptstadt, mit immerhin ueber 120.000 Einwohnern, wirkt eher wie eine verschlafenes Provinznest.

Nur wenn die grossen Boote  von Thailand kommend anlegten, entsteht am Bootssteg etwas Hektik. Es ist unglaublich was die

Laoten alles von Thailand heranschleppen.

Der Ort ist auch der Hauptpunkt fuer den Handel zwischen Thailand und Vietnam. Doch davon bekommt man nicht viel mit.

Savan ist der beste Ausgangspunkt um den " Ho Chi Minh – Pfad " zu besichtigen. Uns interessierte das allerdings nicht.

Unsere Unterkunft hatten wir ja schon beschrieben.

Wir genossen hier noch einmal die Ruhe und Gelassenheit der Menschen um den Mekong herum. Bummelten durch die Stadt,

besuchten einige Wats und auch die grosse Kirche.

Von hier aus besteht die legale Moeglichkeit sowohl nach Thailand als auch nach Vietnam auszureisen. Wer weiter am Mekong

lang reisen moechte, kann ueber Vientiane bis Luang Prabang fahren, in der Trockenzeit allerdings nur mit dem Bus. Aber den

Teil Laos hatten wir ja schon besucht.

Dann kam der Abschied vom Mekong auf ( und an ) dem wir die letzten Wochen gereist waren.  Es war fuer uns eine schoene

Reise und hier gilt der Spruch " DER WEG IST DAS ZIEL  ".

 

Die Busfahrt von Savannakhet nach Dong Ha, Vietnam

 

Fuer 12US$ hatten wir uns ein Busticket nach Vietnam gekauft. Es ist ein Touristenbus der regelmaessig 2x in der Woche

zwischen Savannakhet und Vietnam verkehrt. Gut ausgestattet und mit bequemen Sitzen. Der Bus war fast leer, so dass wir uns

den Sitzplatz aussuchen konnten. Entlang der Route 9 ( die Strasse sieht auf der Karte fast wie eine Autobahn aus ) ging es

zum Grenzuebergang Lao Bao. Wie gesagt, es ist die Hauptroute fuer den Handel zwischen Thailand und Vietnam.

Der Zustand der Strasse war die ersten 70 Km sehr gut ( neu gebaute Strasse ).

Aber was dann nach 70km kam, kann kaum beschrieben werden. Es war eine fas 100km lange Baustelle asiatischer Art.

Umleitungen in die Dorfstrassen mit ausgewaschenen Schlagloecher, in denen fast der ganze Bus verschwand, schmalen,

provisorisch angelegte Wege, in der Breite eines LKW's, mit Loechern wie Bombentrichter. Es war ein die Hoelle. Wir huepften

wie Flummibaelle im Bus herum und versuchten uns krampfhaft festuhalten, damit wir nicht an die Decke knallten. Das war der

Hoehepunkt an Negativerlebnissen bezueglich Busfahrten. Wir hielten durch und freuten uns auf die Weiterfahrt mit dem Bus in

Vietnam. Wer schaukelnde Busse nicht gut vertraegt, sollte warten bis die Strecke komplett ausgebaut ist. Uns ist es ein Raetsel

wie die LKW's diese Strecke bewaeltigen koennen.

Dann hatten wir endlich den Grenzuebergang erreicht.

Die Ausreise aus Laos war problemlos, wir mussten nur die ueblichen Einreisepapiere ausfuellen, die wir bei unserer Einreise nach

Laos nicht ausgefuellt hatten.

Jetzt war noch die Frage, war unser Vietnamvisum ok. Aber auch hier gab es keine Probleme. Nicht einmal unser Gepaeck wurde

untersucht.

Am Grenzuebergang warteten eine Mege LKW's aus Thailand auf die Abfertigung. Hier stellten wir uns noch mal die Frage, wie

sind die bloss alle hierher gekommen.

Dann ging es weiter nach Dong Ha ( Uebernachtung siehe oben ).

 

Mit dem Nachtzug von Dong Ha nach Hanoi

 

Dong Ha ( eine Business Stadt ) hat eigentlich nicht viel zu bieten. Wir wollten deshalb moeglichst schnell weiter nach Hanoi.

Da wir auf unserer ersten Vietnamreise haeufiger den Nachtzug benutzt hatte, erschien diese Moeglichkeit am verlockensten.

( Zumal nach den schlimmen Busreisen ). So kauften wir uns ein Erste – Klasse – Ticket fuer einen Expresszug, der gegen 19Uhr

Dong Ha verliess und gegen 11Uhr morgens in Hanoi ankommen sollte. Ein wenig freuten wir uns sogar auf die Fahrt, obwohl sie

mehr als 16 Stunden dauerte.

Gegen 17Uhr30 waren wir am Bahnhof, der von Menschen nur so wimmelte. Aber wir hatten ja unsere Reservierung. Irgendwann

lief dann unser Zug ein. Ein freundlicher Schaffner brachte uns zu unserem Abteil.

 

Schock Nr. 1

 

Unser Abteil war voll von rauchenden und laut diskutierenden Maennern, die keine Anstalten machten, das Abteil zu raeumen.

Wir waren entsetzt und wollten umkehren. Der Schaffner beruhigte uns, und veranlasste, dass die Maenner das Abteil raeumtenmit,

wenn auch mit nicht gerade freundlichen Blicken in unsere Richtung.

 

Schock Nr. 2

 

Unser " First Class Abteil " bestand aus 6 Holzpritschen, die mit einer duennen Bambusmatte belegt war. Es gab weder Kissen

noch Zudecke. Unser Gepaeck konnten wir nur im Abteil bzw. in den so genannten Betten verstauen. Wir waren wieder kurz vorm

Aussteigen. Der freundliche Schaffner brachte uns dann 2 Decken, so dass Lilo sich ein einigermassen bequemes Lager schaffen

konnte.

 

Schock Nr. 3

 

Zwei gut gekleidete Vietnamesen, offensichtlich Geschaeftsleute, hatten die gleichen Betten gebucht wie wir.

Und nun?

Sie hatten fuer die Plaetze 20.000 Dong und wir 239.000 Dong bezahlt.

Wieder schaltete sich der Schaffner ein. Nach unglaeubigen Blick auf unsere Tickets mit den Preisen machte er sich auf und

suchte 2 andere Betten fuer die beiden Herren. Wie er es geschafft hat, entzieht sich unseren Kenntnissen. Wir sassen still,

mit einem unguten Gefuehl auf unseren Betten. Den Kauf der Tickets  hatten wir im uebrigen ueber " Sinh Cafe " abgewickelt.

( Diesmal waren wir mit der Agentur gar nicht zufrieden ).

Wie wollten wir die 16 Stunden bloss schaffen. Immer noch dachten wir daran auszusteigen.

Dann meinte Lilo, komm das werden wir auch noch ueberstehen, tranken einen kraeftigen Schluck Whiskey und nahmen es hin,

wie wir es in Laos gelernt hatten.

Zeitweise geschlafen und gegen 11Uhr kamen wir voellig zerschlagen in Hanoi an.

Also bei der Buchung genau den Zugtyp und die Beschreibung des Schlafwagens beachten. Es gibt Expresszuege, die s. g.

Softbetten haben. In diesen Betten ist Schlafen meistens kein Problem. " << "

    

 

Hanoi

 

Die Hotels in Hanoi lassen nur wenig mit sich handeln. Dennoch es sollte immer wieder versucht werden. ( Hotelbeschreibung

s. o. ).

Die Stadt haben wir so vorgefunden, wie wir sie von unserer ersten Vietnamreise in Erinnerung hatten. Immer noch eine nette

liebenswerte und integere Stadt. Der Verkehr hat allerdings maechtig zugelegt. Und das Fahrrad wird zunehmend von Mopeds

und Motorraedern verdraengt. Sie wirkt auf uns als eine ueberschaubare Stadt, obwohl auch hier eine enorme Bautaetigkeit

das Gesicht der Stadt immer mehr veraendert. Vor allem ist es eine saubere Stadt, und dass nicht nur im repräsentativen  Teil

der Stadt. Hanoi besitzt viel Sehenswertes, wobei wir auch hier eine kleine Rundfahrt mit dem Cyclo empfehlen koennen. Wir

moechten hier auf die Reisefuehrer verweisen, die alle notwendigen Informationen, wie Wegbeschreibeung, Oeffnungszeiten

Geschichte, Beschreibung usw. anbieten.

Wir fanden die Altstadt sehr schoen und ein Besuch des Wasserpuppen – Theaters sollte unbedingt auf dem Programm stehen. Das

gilt auch fuer einen Bummel am Hoan Kiem See in den fruehen Abendstunden.

Nicht besucht haben wir das Mausoleum von Ho-Chi-Minh, da wir fuer diese Art der Schaustellung keinen Sinn haben.

Eine Beschwerde wegen der Zugfahrt bei " Sinh Cafe " brachte erwartungsgemaess nichts ein. Jetzt war es so, dass jede

Filiale in Eigenregie arbeitet. Dennoch buchten wir unsere Exkursionen weiter ueber diese Agentur.

Die Wechselkurse in Hanoi sind etwas schlechter als in Saigon und schwanken auch hier von Bank zu Bank. Also pruefen.

Das Essensangebot in der Altstadt ist so vielfaeltig und die besten Restaurants sind recht einfach zu erreichen.

Der taegliche Markt in der Altstadt ist nicht besonders und verbreitet doch viel Gestank. Es lohnt nicht ihn zu besuchen.

Der Ausflug in den Norden entfiel leider aus Zeitgruenden.

 

Ausflug zum Toepferdorf

 

Wirklich lohnenswert fanden wir den Ausflug nur deshalb, da wir unterwegs bei einer Ziegelei anhielten und diese besichtigten.

( Wir hatten den Stopp verlangt ). Hier gab es detaillierte Einblicke in den Produktionsablauf der Ziegelerstellung.

 Ob das Formen der Ziegel, stapeln auf Bambusmatten zum trocknen, bestuecken des Meilers, formen der Kohleziegel fuer den

 Brand oder das anfeuern des Meilers, die Menschen ( Maenner wie Frauen ) arbeiteten unglaublich hart. Und fotografieren

war z. T. unerwuenscht.

Im Toepferdorf wurde eine Fabrik besichtigt, die Gebrauchskeramik herstellte. Auch Souvenirs fuer Touristen werden inzwischen

hergestellt. Interessante Einblicke in die Herstellung von Keramikwaren.

 

Ausflug zur " Trockenen Halong-Bucht "

 

Ein Spiegelbild der wirklichen Halongbucht. Bizarre Felsformationen ragen aus satt gruenen Reisfeldern, die sich bis zum

Horizont erstrecken, heraus. Inmitten der Reisfelder schmale Kanaele die mit kleinen Boot befahren werden, und so dem

Touristen einen phantastischen Eindruck von diesem eindrucksvollen Naturereignis vermitteln.

Die Tour ist als Tagestour von Hanoi aus zu buchen, erfordert aber " viel Bus fahren ". 

Diese Gegend laesst sich auch hervorragend mit dem Fahrrad erkunden. Nur muss man dann in Ninh Binh wohnen um von hier die

Touren zu starten. Dazu sind 2 – 3 Tage erforderlich ( diese Information haben wir von einem hollaendischen Paar erhalten ).

So oder so, auf jeden Fall lohnenswert. " << "

 

Die Halong-Bucht

 

Zu den wohl spektakulaersten Sehenswuerdigkeiten Vietnams zaehlt  die Halong-Bucht. Mehrere tausend Kalksteininseln,

in Form von Bergkegeln oder wie Nadeln in den Himmel gerichtet, ragen aus der Bucht vor Halong empor. Die Fahrt durch diese

Inseln kann als zwei- oder drei taegige Packagetour in Hanoi gebucht werden. Selbstverstaendlich ist diese Tour auch in Eigenregie zu machen, wenn genuegend Zeit vorhanden ist. Ob es preisguenstiger konnten wir nicht ueberpruefen. Wir haben fuer

die 3 Tage, " all inclusive " p. P. 23US$ ( gebucht nach Verhandlungen ueber " Sinh Cafe " ) bezahlt. Wir haben keinen gefunden, der weniger gezahlt hat. )

Das Problem ist ja bei so einer gebuchten Tour, die Mitreisenden kann man sich nicht aussuchen. Zwar entstanden bei uns keine

Freundschaften, aber insgesamt war es eine angenehme Gruppe von 18 Personen. Tipps fuer Einzelreisen haben wir leider nicht.

Alles sieht eher danach aus, dass Gruppenreisende bevorzugt werden ( darauf wird auch im Reisefuehrer hingewiesen ).

 

Der erste Tag

 

Anreise per Bus zum Bootssteg.

Ankunft war gegen Mittag. Etwas gegessen und ins Boot ( oder besser Schiff ) eingestiegen. So bequem haben wir zuletzt im

Fernsehsessel zu Hause gesessen. Und jede Menge Platz.

Der Tag war diesig und leider war nicht viel zu sehen. Wenn der Dunstschleier gelegentlich aufriss, ergaben sich aber

hochinteressante Perspektiven auf die bizarren Felsformationen und Fischerdoerfer in der Bucht.

Unser Tagesziel war die Insel Cat Ba, auf der die Uebernachtungen vorgesehen waren. Auf halbem Weg wurde ein Stopp

eingelegt um eine riesige Hoehle zu besichtigen. Und diese Hoehle ist in der Tat spektakulaer. Auf unseren Reisen hatten wir die

Gelegenheit die eine oder andere Hoehle zu durchwandern. Und diese Hoehle zaehlt sicherlich mit zu den schoensten. Deshalb

beim Buchen der Tour darauf achten, dass der Stopp an dieser Hoehle eingeplant ist. Fast immer legt irgendein Fischerboot am

Schiff an und der frische Fang wird den Reisenden angeboten. Preise sind Verhandlungssache, aber die Fischer haben eine

Untergrenze und sind ehr konsequent wenn die " Schmerzgrenze " erreicht wird, dann wird eben nichts verkauft. Die gekauften

Fische, Hummer, Langusten o. s. werden dann direkt an Bord zubereitet. Ist schon eine leckere Sache.

Nach der Ankunft auf Cat Ba zum Hotel Sun Flower und erst einmal geduscht.  Das Hotel war ok, die Zimmer sehr sauber und

ausreichend gross. Hier konnten wir es 2 Tage gut aushalten.

Das Essen auf der gesamten Tour war aus unserer Sicht sehr gut. Nur das Fruehstueck war sehr maessig. Eigentlich ein ruhiger

Ort, wenn nicht auch hier die vielen Bautaetigkeiten waeren.

 

Der zweite Tag

 

Fuer den zweiten Tag wird den " Drei-Tage- Teilnehmern " Trekking angeboten. Dabei konnte zwischen einem kurzen ( 3Std )

und einem langen Trekking ( ca. 6Std ) gewaehlt werden. Wir entschieden uns fuer den kurzen Weg. Die " Zwei- Tage-

Teilnehmer " fuhren zurueck nach Halong und wir wurden zum Nationalpark gefahren.

Das kurze Trekking war " nur " knapp 2km lang, aber es musste ein Hoehenunterschied von ueber 300m ueberwunden werden.

Und das war schon ganz schoen hart fuer uns. Vor allem auch deshalb, weil wir statt unserer Trekkingschuhe in Sandalen ( nach

Aussage unseres Guides " ist schon ok " ) gestartet waren. War der Weg am Anfang noch gut begehbar, wurde er im Verlauf

immer steiler und vor allem rutschiger. Am Gipfel angekommen, wurden die Anstrengungen durch eine tolle Aussicht ueber

die " gruenen Pyramiden " belohnt. Die Kalksteinfelsen der Halong Bucht fanden hier ihre Fortsetzung und waren jetzt vom

immer gruenen Dschungel bedeckt. Und so sahen sie aus wie gruene Pyramiden. Der Abstieg ist etwas flacher und nicht ganz so

anstrengend. Unterwegs haben wir viel Affengeschrei gehoert, aber leider keine zu Gesicht bekommen. Empfehlenswert, aber

die richtigen Schuhe anziehen.

Der Nachmittag stand dann zur freien Verfuegung und wir haben entspannt auf dem Balkon gelesen.

 

Der dritte Tag

 

Es ging zurueck nach Halong. Diesmal hatten wir mehr Glueck mit dem Wetter. Die Sonne kam allmaehlich durch den Dunst zum

Vorschein, und so konnten wir die Pracht dieses Naturwunders bestaunen. Das bequeme, sanft dahin tuckernde Schiff machten

die Fahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wieder hat ein Fischerboot angelegt und wir haben uns ein paar Langusten gekauft

und an Bord zubereiten lassen. Koestlich !!

Nach dem Mittagessen ging es dann per Bus zurück nach Hanoi. " << "

 

Die letzten Tage in Hanoi

 

Nun waren es  noch 2 Tage bis zu unserem Rueckflug nach Kuala Lumpur. Im Hotel haben wir jetzt rin sehr schoenes Zimmer mit

Balkon bekommen.

Wir " eroberten " Hanoi weiter, zu Fuss oder per Cyclo und lernten dabei die Stadt immer mehr schaetzen. Die Besichtigung

einiger Museen entfiel, da auch der Taxifahrer keine Ahnung von den Oeffnungszeiten hatte. So hatten wir eine nette Taxifahrt

und waren 7,5US$ los, aber wir wussten jetzt wo das ethnische Museum war. Und beim naechsten Besuch werden wir an jedem

Montag ein Lesetag einschieben. Am Abends dann am See einen recht guten Rotwein getrunken und die liebenswerte Atmosphaere

um den See herum genossen.

Dann enschlossen wir uns, doch noch einmal ins Wasserpuppentheater zu gehen. Hier hat sich seit unserem letzten Besuch viel zum

Positiven veraendert. Vor allem die Sitzmoeglickeiten sind verbessert worden. Eine gelungene Vorstellung, die uns gut gefallen

hat.

Diese Art des Theaters  wird nur in Vietnam aufgefuehrt. Sie war schon fast vergessen, bis durch den Tourismus diese schoene Tradition wieder auflebte.

Der Teil unserer Reise " Indochina / Mekong " ging zu Ende.

Der Rueckflug am Abreisetag war gegen Mittag. War noch mal ein wenig stressig, da schon hektische Vorbereitungen fuer das

anstehende " Chinese New Year " liefen, und sich dadurch unerwartete Staus gebildet hatten. Es reichte aber noch.

Mit dem Gepaeck gab es doch Probleme. Wir hatten 10kg Uebergewicht. Erst nach einigen Diskussionen und Rueckfragen bekamen

wir ohne Nachzahlung unsere Boardingcard. " << "  

 

Einige Impressionen unserer ersten Vietnamreise

 

Einen Reisebericht hatten wir nicht erstellt, damals war die Zeit einfach nicht vorhanden.

Wir hatten viel von der Oeffnung von Vietnam gehoert und waren einfach neugierig geworden. Also Visum ( sehr teuer ) beantragt,

Flug gebucht bei der Thai – International und dann ging es nach Vietnam.

Wir konnten erst Mitte Februar starten, das war an der Grenze der " guten " Reisezeit fuer Vietnam, vor allem im Sueden,

Unser Route hatten wir von Hanoi nach Saigon, also die " Standard – Route " in umgekehrte Richtung festgelegt.

Hanoi war so, wie es oben im Reisebericht beschrieben haben, zwar viele Veraenderungen, doch das Flair ist geblieben.

Den Ausflug zur Parfuem – Pagode haben wir in sehr guter Erinnerung. Tolle Eindruecke und unbedingt ein MUSS:

Auch hatten wir den Trip zu den Bergvoelkern unternommen. Wir haben ihn s e h r positiv in Erinnerung, wenn auch schon damals

alles sehr touristisch ausgerichtet war. ( und besser ist es ja nicht geworden ).

 

Nachtzug nach Hue war jedenfalls ein positives Erlebnis. Nicht so komfortabel wie die Nachtzuege in Thailand, doch auf

jeden Fall akzeptabel.

Hue hat uns nicht gefallen. Die Zitadelle wirkte bedrohklich, und die Koenigsgraeber schienen uns nur auf NEPP aus zu sein.

Wir waren jedenfalls nicht bereit pro Grab 5US$ p.P. zu bezahlen. Das groesste Grab haben wir besucht und waren enttaeuscht.

Sehr viel Freude hat uns dagegen eine Tagestour mit dem Fahrrad gemacht. Viel erlebt, viel mit den Menschen Kontakt bekommen,

es hat einfach Spass gemacht.

Da es uns insgesamt in Hue nicht sonderlich gefallen hat, fiel die Stadt auch bei unseren neuerlichen Planungen durch.

Von Hue mit dem Bus weiter nach Nha Trang.

Warum wir uns fuer Nha Trang entschieden hatten, wissen wir nicht mehr genau.

Eine grauenvolle Busfahrt von Hue nach Nha Trang ( soll reichen ).

Hier haben wir uns ein paar Tage aufgehalten und sehr wohl gefuehlt. Ausfluege zu den Inseln sind zu empfehlen, schnorcheln

ist einfach nicht machbar, zu unruhig ist die See und das Wasser zu unklar. Eine Tour zu den Fischerdoerfern dagegen ist ganz

toll. Eindruecke life und viel Freundlichkeit. Bootsfahrten lohnen sich, und manchmal hat man ja Glueck, dass frischer Fisch

gefangen wird. Dennoch hat es uns diesmal nicht zur Kueste Vietnams gezogen ( es ist schon nicht einfach wenn man so verwoehnt

ist ).

Von Nha Trang aus mit dem Nachtzug nach Saigon. Die Aufteilung diesmal, 2 x 2 Betten pro Kabine mit Matratze und sauberer

Bettwaesche. Eine recht angenehme Nacht verbracht.

Saigon und Mekongdelta haben sich so gehalten, wie wir es in diesem Bericht geschildert haben. Es ist zwar viel Neues hinzu

gekommen, aber die Gesamtsicht ist geblieben. 

 

Zusammenfassung:

 

Wir haben hier nur einen Abriss unserer ersten Reise gegeben. Viele Ausfluege und Exkursionen haben wir unternommen die wir

hier nicht erwaehnt haben, da die Details ja nicht mehr stimmen. Zum Teil werden diese Touren auch nicht mehr angeboten bzw.

sind voellig neu gestaltet worden.

Bei unseren Planungen fuer die Indochina – Tour aber spielten diese Erfahrungen schon eine Rolle. Wir sind gerne wieder nach

Vietnam gefahren, aber im Gegensatz z. B. zu Sumatra oder Burma ( Thailand sowieso ), gibt es nicht viele Orte  wo wir sagen

wuerden

 

" da muessen wir unbedingt noch mal hin " " << "

 

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