Elefant-Hindu
tradWoman
Lilo
Wolfgang
Lilo
Wolfgang
G E I G E R
KovaBeach
Fischverk
KovalamBeach GesamtView Frischer Fisch vom Markt
TrivBusStop
CityView
Trivandrum BusStop
in der Stadt
KumiliChurch
PfefferPfluecker
Kumili Kirche
Pfefferpfluecker
judViertel
chinNetze
juedisches Viertel
chinesische Fischernetze
BW-BootInPflanzen
BW Segelboot
Boot in Wasserpflanzen
Segelboot in den BW
BeachVarkala
VarkSteilkueste
Badestrand Varkala
Steilkueste Varkala
Hotel Orion Kovalam Beach
Hotel Woodlands Kochi/Ernakulum
Mickeys Homestay Kumili - Nationalpark
"The Nest" Alleppia - Backwaters
"Amma" Ashram Backwaters
Taj Mahal Resort Varkala Beach
Hotel Orion
Kovalam Beach
Blick auf Hotel Orion
Der Beach
WoodlandsHotel
Kirche Kochi
Hotelkomplex Kirche in Kochi
Terrasse GH
Chefin kocht
Blick auf die Terrasse Chefin kocht
AshramTower
AshramZimmer
Wohntuerme im Ashram spartanische Zimmer
Resort TajMahal
ViewAufSteilk
Das Resort,klein aber fein Der Blick vom Resort
Airbus SL
Airbus SriLankan
RailwayKerala
Railway Kerala
LocalBus
Local Bus
BW-Boot
Backwater-Boot
KleinTaxi
Rikscha Taxi
KeralaKarte
unsere Reiseroute
BeachMitLeuchtt
Obstverk Hindufest Hindufest2
Beach mit Leuchtturm Obstverkaeuferin Hindufest am Beach
Bootstransport vorbereitenFischen BootStart Netz einholen Netz einholen2 Die Beute
Boots-Transport zum Wasser vorbereiten Start Start zum fischen Netz einholen Netz einholen, letzter Akt und die Beute? Leeres Netz
Fischerdorf-Moschee Fischer-moslem Fischerd christl klFischerboot Hafen gesamt DorfMKirche
Kirche
Fischerdorf vor Moschee
mosl. Dorf
christl. Dorf
kl. Fischerboot
gem. Hafen
Dorf m. Kirche
die Kirche
Fischmarkt Muschelmarkt Armut im Dorf Markfrauen Messerschleifer
MarktfrauPort
Sunset
Fischmarkt
Muschelmarkt
Armut im Dorf
Marktfrauen
Messerschleifer
Marktfrau
Ende KovalamBeach
HinduTempel Entry
HinduTempleEntry
Ganesha
Shiwa
TempleSchnitzer
Waechter
HinduTempel Totale Tempel Eingang Gott Ganesha Gott Shiwa Tempel Schnitzer Tempel Waechter
Eingang Garten
many roots
Fruechte ohne Ende
rote Bananen
Orchideen
ScoolGirls
Garten Eingang
unzaehlige Roots
und exotische Fruechte u. a. rote Bananen
schoene Orchideen
eine Schulklasse
W indisch Foot
W.geniesst ind.Food
Strassenleben
LKW Strassenleben Schulklasse local Bus in der Stadt in der Stadt
lStrassenleben beladener LKW Marktbummel
Schulklasse
local Bus
Strassen-Leben Modegeschaefte
Zug nach Kochi
Zug nach Kochi
Jued.Viertel SouvenirLaden Blaues Haus Antiquitaeten Synagoge INNEN Synagoge 2 Synagoge 3
enge Gassen
Souvenir - Laden
ein restaurant
im Laden
in der Synagoge Teil 1
Teil 2
Teil 3
Kirche Kochi Altar Glaeubige Kids in der Kirche
Kirche von Kochi der Marien Altar Glaeubige mit Kinder Maedchen in der Kirche
Hindutempel Tempeleingang Details 1 Detail 2
Hindutempel Gesamtview Eingang zum Tempel Detail - Darstellung weitere Details
HinduSchrein FestElefant1 FestElefant2 Festelefant3
Festkapelle Festzug mit Elefant festlich geschmueckt mit seinem Mahut
chin.Netze1 Ballast Netz einholen Netz einholen 2 Netz einholen 3 Fischfang anders
die chinesischen Netze
Ballast zum Einholen
Fischer beim Einholen
Netz auf Stand ziehen
Netz hochziehen
andere Art zu fischen
KathkaliSchminken1 Schminken2 ersterAkt Akt1-2 Akt2-1 Akt2-2 Ende
Maskenbildner bei der Arbeit
Stars schminken sich
Pantomime
in seiner Auffuehrung
der 2. Akt
aus dem Epos
Ramayana
Busstation
Bus - Station - Abfahrt nach Kumili
ArbElefant Kirche Kumili Schuster Kirche Maria W mit Guide
Rast fuer ArbeitsElefant
Kirche von Kumili
Strassen - Schuster
Marien - Statue
W. mit Guide
EingangHomestay Dinner-Room Waschplatz die Kueche
Eingang zum Homestay
der Dinner - Room
Waschplatz Homestay
die Kueche
riesige Jackfruit Kakao-Pflanze MohnPflanzen Pfefferbaum Pfeffer trocknen nichtbekannt Teeplantage Teeplant Details
eine riesige Jackfruit Kakau Fruechte Mohn fuer ?? da waechst der Pfeffer und wird hier getrocknet unbekannte Frucht ansehliche Tee - Plantagen hier etwas detaillierter
Hilltribe - Haus Dorfbrunnen Kueche FrauenHaus Guide mit Oma Frau mit Kind GuideMuseum Reis kochen
Hilltribe Wohnhaus
der Dorfbrunnen
in einer Kueche
das Frauen- haus
unser Guide mit Oma
Frau mit Kind
Guide im Museum
Reis kochen
See View Auf dem See kleiner Vogel Wild am Ufer
der See mit Blick auf die Berge auf dem See einen Vogel entdeckt und dazu Wild am Ufer
TouriBoot BW TransportBoot Segelboot Arbeitsboot Hausboot
Boot fuer Backwater-Tour Transport-Boot Coconut Fischer-Segelboot Arbeitsboote Komfort Hausboot
Reisfelder Kanaele in BW BW voll Seepflanzen harter Job
Ufer der Backwater unzaehlige Kanaele voller Seepflanzen ausbeuten der BW
TaxiAlleppia Hindutempel
waschenKrake
HalberBuddha
Tour durch Alleppia
ein Hindutempel
Fisch-fabrik Kraken waschen
auch Buddha ist hier, aber nur halb
badende Kinder BW Kanal Schule in BW FischerN aufh
Dinner Bananenblatt
Kinder beim baden Kanaele in den Backwaters ein Schule in den BW aufhaengen Fischernetze beim Dinner vom Bananenblatt
Ashram 1 View BW Wohnblock Ashram
Ashram Blick auf den Tempel Blick auf die Backwaters die Wohnsilos
Varkala Beach1 beach2 Fischerboote Kids Transport MuellSammler Moschee Sunset
die Steilkueste der Badestrand Fischerboote Kinder am Beach Transport am Beach Kinder sammeln Plastik eine Moschee am Beach Sunset - Ende der Kerala Reise

                                  Kerala  2004

 

ein Reisebericht von

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie in allen Reiseberichten von uns, eine Vorbemerkung:

 

            Zugegeben, unsere Reiseberichte sind manchmal sehr umfangreich und mit vielen allgemeinen Informationen gefuellt.  Wir moechten
einfach die Informationen weitergeben, die wir bei unseren Reiseplanungen immer suchen, und hoffen, dass jeder Lesende ein paar

            fuer ihn interessante Informationen findet.

            Was nicht interessiert, braucht auch nicht gelesen zu werden. Deshalb haben wir den Bericht mit vielen Ankerpunkten versehen,

            um so moeglichst  optimal durch den Reisebericht navigieren zu koennen. Gerne senden wir den Bericht auch per E-Mail zu,

            doch dann allerdings nur die Textversion..

            Wir haben in diesem Reisebericht versucht, einige interessante Fotos einzubinden. Getestet leider nur mit dem NETSCAPE – Browser,

            da wir andere nicht zur Verfuegung hatten. Ein Klick auf ein Foto, und Ihr seht die Grossversion des Fotos.

 

 

Inhalt des Reiseberichtes:

 

(AI) Allgemeine Info’s

(GV) Geld / Visum / Ein- Ausreise

(HH) Hotels, Guesthouses

(SG) Speisen / Getraenke

(TP) Transportmittel

(ST) Stationen unserer Reise

 

 

Allgemeine Info’s

 

 Vor 4 Jahren waren wir schon einmal in Indien. Damals begannen wir in Bangalore, reisten weiter nach Mysore, Madras und Bombay.

Wir hatten auf dieser Reise soviel Elend gesehen, dass wir nach 3 Wochen unsere Reise abbrachen.

Damit wollten wir es aber nicht bewenden lassen. Nach unserer Reise durch Sri Lanka ( siehe auch Reisebericht Sri Lanka )

Entschlossen wir uns, Indien noch einmal zu wagen. Allerdings hatten wir uns diesmal den Staat Kerala, im Sueden Indiens ausgesucht,

der ja zu den reicheren Gegenden Indiens gehoert und ueberwiegend christlich orientiert ist.

Wir flogen also von Colombo nach Trivandrum, der Hauptstadt Keralas.

 

 

 

Das wollten wir gerne sehen:

 

                  - den StrandKovalam

           

           

           

           

            - die Hauptstadt Trivandrum

           

 

           

           

           

            - in den Bergen Kumili

           

 

           

           

 

          

           

            - die Hafenstadt Kochi und Umgebung

           

 

           

 

 

 

            - und natuerlich die Backwaters

                 

 

           

 

           

            - den Strand von Varkala

 

             

 

 

Wie immer, eine Fuelle von Informationen im Internet.

Wer andere Reiseberichte von uns kennt, der weiss, dass wir nicht unbedingt auf " Billigflieger " aus sind. Unsere  bevorzugten

Airlines, wie die Thai-International, Malaysian- oder Singapore- Airline,  bedienen allerdings unsere geplante Route nicht so gut.

So buchten wir bei der Sri Lankan – Airline den Langstrecken- und den Indien - Flug, und waren mit der Airline sehr

zufrieden. Erfreulich auch, dass bei dieser Airline zeitliche Umbuchungen kostenfrei sind ( wir hatten den Rueckflug nach

Deutschland geaendert). 

 

Weitere Informationen über Flug und Abreise koennen dem Reisebericht " Sri Lanka " entnommen werden.

 

Als Reisefuehrer fuer Kerala nahmen wir mit:

 

            Indien         Nelles Suedindien fuer unsere Kerala – Reise erschien er uns ausreichend, da wir unsere Route schon sehr

                                         genau festgelegt hatten. Trotzdem kein ueberzeugender Reisefuehrer. Denn es war sehr oft notwendig, dass

                                         wir uns in geliehenen anderen Reisefuehrern zusaetzliche Infos holen mussten. 

 

( zurueck ) zum Inhaltsverzeichnis

 

            Geld / Visum / Ein- Ausreise

 

Die Waehrung:

 

            Indien         = Rupie        ( 1 € = ca.  51 Rupien )

     

 

In Kerala bezahlt man ueblicherweise in der Landeswaehrung. Notfalls geht es auch mal in €, aber dann zu einem sehr

schlechten Kurs.

Für Indien benötigten wir ein Visum, das wir uns in Kandy, SL besorgt haben ( ca. 35 € ).

Ein- und Ausreise waren voellig problemlos. Und das Gepaeckgewicht wurde diesmal nicht so ganz genau genommen.

Aber wir wurden, vor allem bei der Ausreise nach SL sehr streng kontrolliert.

 

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Hotels, Guesthouses, sonstige Unterkuenfte

 

In dieser Auflistung sind nur Unterkuenfte aufgefuehrt, in denen wir uebernachtet, bzw. die wir selber gesehen hatten.

Die Auflistung erfolgt unserem Reiseverlauf entsprechend.

In Kerala sind in den Touristenzentren alle Kategorien von Hotels, Guesthoueses oder Homestays vorhanden. Und in der Regel wird

immer das " Passende " gefunden. 

 

Referenz Liste, um direkt zur Hotelbeschreibung zu gelangen:

 

     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

( zurueck ) zum Inhaltsverzeichnis

 

Mit einem " Klick " gezielt zur ausgewaehlten Unterkunft, ohne die Details aller Unterkuenfte zu durchblaettern.

 

Kovalam Beach
 

Hotel Orion

    

 

 

 

Lage / Typ:           Hotel, Doppelzimmer mit Terrasse und Meeresblick. Liegt recht ordentlich nahezu

                       direkt am Strand.                          

Personal/Rezeption:   freundlich, entgegenkommend und hilfsbereit. Allerdings kaum Infos

Zimmerausstattung:    ausreichend

Betten:                        2 ausreichend grosse Einzelbetten

Bodenbelag:                Fliesen, sehr sauber

Mobiliar:                     maessig, aber ausreichend. Abschliessbarer Schrank im Zimmer                  

Sanitäre Anlagen:      gefliest,  Dusche  gepflegt

Sauberkeit:                 ok

Fruehstueck:              keins; aber kein Problem, da genügend Restaurants in unmittelbarer Nähe

Pool:                            nicht vorhanden.

Lift:                            -

Preis:                           12 € fuer das DZ, nach verhandeln

Laermbelaestigung:      nur durch Strandleben und 

Unser Urteil:             Die Lage, der Blick aufs Meder, das freundliche Personal und die angenehmen Zimmer

                       machen diese Unterkunft empfehlenswert            

Anmerkung                 -

 

Es sind viele gute Unterkünfte am Kovalam Beach vorhanden. Man sollte allerdings versuchen, eine Unterkunft in der

" vorderen Reihe " mit Meeresblick zu finden. Denn hier hilft der stetige Wind vom Meer auch über die Mittagshitze

hinweg.

 

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Hafenstadt Kochi / Ernakulum

 

Hotel Woodlands

 

 

 

 

 

Lage / Typ:           Hotel, zentral im Ort Ernakulum gelegen                          

Personal/Rezeption:   freundlich und hilfsbereit mit kleinem Reisebüro.

Zimmerausstattung:    ausreichend mit Fan

Betten:                        2 ausreichend grosse Einzelbetten

Bodenbelag:                Fliesen, sehr sauber

Mobiliar:                     maessig, aber ausreichend.                   

Sanitäre Anlagen:      gefliest,  Dusche ok, wirkte aber insgesamt etwas abgwohnt

Sauberkeit:                 ok

Fruehstueck:              keins; aber kein Problem, da genügend Restaurants in unmittelbarer Nähe

Pool:                           -

Lift:                            vorhanden

Preis:                           11 € fuer das DZ, nach verhandeln

Laermbelaestigung:      nachts etwas Strassenlaerm 

Unser Urteil:             eine preiswerte Unterkunft, die zentral gelegen ist. Kann man nehmen. Es gibt

                       aber schoenere Unterkuenfte, die etwas teurer sind.            

Anmerkung                 -

  

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Kumuli ( Nationalpark Periyar )

  

 

Mickeys Homestay

 

       

 

 

       

        Lage / Typ:           Homestay; sehr schoen in einer ruhigen Strasse gelegen                          

Personal/Rezeption:   freundlich, hilfsbereit mit vielen Informationen ueber den Nationalpark und

                       naehere Umgebung.

Zimmerausstattung:    schoene Ausstattung mit grosszuegigen Balkon / Terrasse

Betten:                        2 grosse Einzelbetten

Bodenbelag:                Fliesen, sehr sauber

Mobiliar:                     maessig, aber ausreichend.                   

Sanitäre Anlagen:      gefliest,  Dusche sehr sauber,

Sauberkeit:                 hervorragend

Fruehstueck:              je nach Vorbestellung im Rahmen der Familie

                       Auch die anderen Mahlzeiten wurden mit der Familie eingenommen

                                   z. T. haben wir selber gekocht

Pool:                           -

Lift:                           -

Preis:                           10 € fuer das DZ

Laermbelaestigung:      Ruhe pur 

Unser Urteil:             eine empfehlenswerte Unterkunft. Sehr freundliche Inhaber. Hier geht

                       es ausgesprochen familiaer zu            

Anmerkung               auch die in naher Umgebung liegenden Homestays machten einen ausgesprochen

                       guten Eindruck

 

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Alleppia ( Backwaters )

 

The Nest Homestay ( keine Fotos )

 

Lage / Typ:           Homestay; ruhig gelegen                          

Personal/Rezeption:   freundlich, hilfsbereit mit vielen Informationen ueber die Backwaters

Zimmerausstattung:    ausreichen ausgestattet, mit Zugang zur grossen Terasse

Betten:                        2 grosse Einzelbetten

Bodenbelag:                Fliesen, sauber

Mobiliar:                     maessig, aber ausreichend.                   

Sanitäre Anlagen:      gefliest,  Dusche ging so,

Sauberkeit:                nicht überzeugend, es wirkte alles sehr abgewohnt und machte den

                       Eindruck, dass lange nichts investiert wurde

Fruehstueck:              maessig bis duerftig

Pool:                           -

Lift:                           -

Preis:                           10 € fuer das DZ

Laermbelaestigung:      ruhige Lage

Unser Urteil:             fuer eine Nacht ist es ok, da man ja ohnehin auf den Backwaters weiterreisen

                       will            

Anmerkung               andere Unterkuenfte haben wir uns nicht angeschaut

 

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Backwaters

  

 

Ashram " Mutter Amma "

  

 

 

 

 

Lage / Typ:           Ashram; schreckliche pinkfarbige Wohntürme, direkt an den Backwaters gelegen                          

Personal/Rezeption:   profihaft

Zimmerausstattung:    spartanisch

Betten:                        keine Betten, nur Matten

Bodenbelag:                Kunststoff sauber

Mobiliar:                     keins vorhanden                  

Sanitäre Anlagen:      nicht gerade einladend

Sauberkeit:                nicht überzeugend, es wirkte alles sehr abgewohnt und machte den

                       Eindruck, dass lange nichts investiert wurde. Auf dem Balkon stehend,

                                   konnte man die Ratten beobachten, die über die Versorgungsleitungen

                                   flitzen.

Fruehstueck:              man konnte wählen, aber nichts war wirklich gut, man wurde aber satt

Pool:                           -

Lift:                           -

Preis:                           10 € fuer das DZ

Laermbelaestigung:      keine

Unser Urteil:             wer in einem Ashram uebernachten will, findet i. d. R. nur solche

                       Unterkünfte            

Anmerkung               wir waren nur 1 Nacht dort. Wollten den Ashram kennen lernen. Und

                       möchten auch keinen Kommentar über Ashrams abgeben.

 

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Varkala Beach

 

 

Taj Mahal Guesthouse

 

 

 

Lage / Typ:           Guesthouse, nahe an der Steilkueste gelegen                          

Personal/Rezeption:   freundlich, hilfsbereit und sehr entgegenkommend

Zimmerausstattung:    ausreichen ausgestattet, mit kleiner Terrasse

Betten:                        2 grosse Einzelbetten

Bodenbelag:                Fliesen, sauber

Mobiliar:                     ausreichend                   

Sanitäre Anlagen:      gefliest, sauber und gepflegt

Sauberkeit:                guter Gesamteindruck

Fruehstueck:              keins

Pool:                           -

Lift:                           -

Preis:                           7 € fuer den Reihenbungalow

Laermbelaestigung:      ruhige Lage

Unser Urteil:             im Aufbau begriffene Anlage. Klein, um Sauberkeit bemüht, aber nur

                       bis zum eigenen Grenzzaun. Der Müll wurde manchmal einfach darüber

                                   geworfen.             

Anmerkung               Unterkünfte ansonsten nicht unbedingt überzeugend. Zumindest an

                       diesem Teil vom Varkala Beach.

 

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Essen und trinken

 

 

An den Straenden gibt es ein reichhaltiges Angebot an Restaurants. Es ist alles reichlich vorhanden. Von echter indischer Küche

bis zum " Fast Food ".  

Nur beim Fisch sollte man wirklich vorsichtig sein. Die riesigen Fische sind dann doch nicht immer fangfrisch.

Und ein Inder, den wir kennengelernt hatten, zeigte uns, dass mancher Fisch schon ein paar Tage alt war.

Wenn sich das Fleisch eindruecken liess, so meinte er, ist er garantiert nicht mehr fangfrisch.

Richtig gut ist in Kerala auf jeden Fall die indische vegetarische Kueche. Und die haben wir sehr genossen. Aufgepasst musste nur, dass

Das Essen " not so spicy " zubereitet wurde. Sonst konnte es passieren, dass der Abend " gelaufen " war.                    

Softgetraenke gibt es ueberall. Auch ist in den Traveller – Restaurants immer ein Bier zu bekommen. Alkohol darf in Kerala nur

mit einer entsprechenden Lizenz verkauft werden. Und die ist sehr teuer, so dass es nur wenige so genannte " Wine – Shops " in den

Orten gibt in denen Bier, Wein und Spirituosen gekauft werden können.

Trotzdem, wer sein Bier trinken moechte, hat keine Probleme. Ueberall wird Bier angeboten, wenn auch manchmal in einer

Tageszeitung verpackt.  Nur  der Genuss von Alkohol in der Oeffentlichkeit ist in Indien nicht erlaubt.  Nur in den 

Touristen – Strandrestaurants wird es geduldet.

 

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Transportmittel

 

Zur Verfuegung stehen die ueblichen Verkehrsmittel

 

Flugzeug

Bahn

Bus

Taxi

Boot

Fahrrad

Motorrad

 

Der Flug

     

     

      Geflogen sind wir von Colombo nach Trivandrum ( und zurueck ), mit der Sri Lankan Airlines.

     

 

 

      Wirklich Super – Air – Line.

      Die Flugzeit betraegt etwa 1 Stunde und der Flug war sehr angenehm. Beim Rueckflug wurden alle Passagiere sehr scharf

kontrolliert. Sogar beim betreten des Fliegers wurde das Handgepaeck noch mal genauestens durchsucht. Warum die scharfen

Kontrollen waren, haben wir nicht herausgefunden ( vielleicht ganz gut so )

 

 

Mit dem Zug

  

   

 

     

 

      Von Trivandrum nach Kochi sind wir mit dem Morgenzug gefahren. Dauer 6 Stunden. Aus unserer vorherigen Reise hatten

      wir einige Erfahrungen mit den Zuegen in Indien. Dennoch hatten wir Probleme unseren richtigen Zug zu finden,

      denn bei Nachfragen von uns schickte uns das Personal 2 x auf den falschen Bahnhof. Erst eine Inderin, die gut

      englisch sprach zeigte uns dann den richtigen Weg.

      Die Bahnfahrt war sehr angenehm, da wir in 1. Klasse fuhren. Manchmal braucht man auf solchen Reisen auch ein wenig

      Abstand und geniesst den Komfort.

 

 

 

Mit dem Bus

  

   

 

     

      Wir fuhren mit Direktbussen, und die waren o. k. Offensichtlich auch hier die Anordnung an die Busfahrer, diszipliniert

      und umsichtig zu fahren. Den Eindruck hatten wir jedenfalls. Allerdings haben wir uns in den Local – Bussen sehr unwohl,

      und hatten z. T. richtig Angst. Vor allem auf dem Weg in die Berge. Ruecksichtslos versuchte jeder Bus bei Strassenengen

      seinen Bus als erstes durchzubringen. Wir waren froh, wenn wir aus diesen engen Bussen aussteigen konnten.

 

 

 

Mit dem Boot

     

     

 

     

      Nur mit dem Boot lassen sich die Backwaters erkunden. Es muss aber nicht immer das luxerioese Hausboot sein. Wir haben

      in erster Linie versucht mit dem Linien- oder Touristenboot die Backwaters zu erleben. Und wir glauben, dass uns das

      gelungen ist und hatten tolle Eindruecke von dieser einzigartigen Landschaft.

 

 

 

 

Taxi, Mietwagen, sonstiges

 

     

 

     

      Als Taxi sind ueberwiegend die 3raedrigen Motor-Rikschas ( fuer uns TukTuk, wie in sie Thailand genannt werden ) im Einsatz.

      Es gibt natuerlich auch " normale " Taxis. Für kurze Strecken sind die Rikschas zu empfehlen, da sie preiswerter sind. 

Nur mit viel Gepaeck und fuer lange Strecken sind normale Taxis doch bequemer.

      Taxis in Kerala sind preiswert und die meisten Fahrer sprechen auch genuegend englisch. Wir haben Rundfahrten, Fahrten zum

      Flughafen oder Bahnhof immer mit dem Taxi erledigt. Zuverlässig, akzeptabler Preis und freundlich.

      

( zurueck ) zum Inhaltsverzeichnis

 

 

Unsere Stationen in Kerala

 

 

Kovalam / Light House Beach

      Sehr vorsichtig tasteten wir uns an Indien heran. Wir wollten zunaechst ein paar Tage am Kovalam Beach verbringen,

      und so allmählich Indien auf uns einwirken zu lassen. Ein wenig hat es uns geholfen. So langsam wagten wir uns aus

      unserem Schutzschild " TouriSzene " heraus und versuchten, die Umgebung naeher kennen zu lernen.

      Der Strand, grosse Bucht zwischen 2 Felsenvorspruengen. Wurde recht sauber gehalten. Gelber bis schwarzer Sand,

dafuer aber glasklares Wasser. Sehr hohe Wellen, waren aber innerhalb der gruenen Flaggen ungefaehrlich ( Sog

Wirkung ). Die Wucht der Wellen war logischerweise ein Problem. Das weiss aber jeder, der in hohen Wellen badet.

Die touristische Infrastruktur ist schon fast vollkommen entwickelt. Es gibt alles, Restaurants, Bars, Shops,

Strandverkaeufer und Unterkuenfte in allen Preisklassen. Ein paar Fotos vom Beach.

 

 

 

 

 

 

 

Auch " Pauschis " gibt es inzwischen. Wir hoerten allerdings etliche negative Stimmen, denn ein Traumstrand

wie in der Suedsee ist es sicherlich nicht.

In der grossen Bucht leben im rechten Teil ( Sicht zum Meer ), noch einige Fischerfamilien in ihren schweren

Booten, abgegrenzt durch den zerkluefteten Felsvorsprung.

Eine Warnung, so reizvoll dieser Felsvorsprung zum wandern auch sein mag, bleibt weg. Es ist die Toilette der

Fischerfamilien. Es stinkt, und " Haufen " an jeder Ecke. Nur bei Flut ist es ertraeglich. Aber warum sollte man

die Toilette der Einheimischen besichtigen.

( ehrlich gesagt, ins Wasser gehen machte nach dieser Erfahrung auch nicht mehr den grossen Spass ).

Hochinteressant die Beobachtung der Fischer.

Die riesigen Ungetueme von Fischerbooten wurden zu Wasser getragen ( 10 + Leute ), mit dem Schleppnetz an Bord.

Die Enden der Schleppnetze wurden von 2 Gruppen Helfer am Strand an langen Seilen gehalten. Mehrere 100m Abstand

Zwischen den beiden Gruppen. Das Schleppnetz wurde ca. 200m vom Strand ins Meer geworfen. Dann zogen beide

Gruppen mit lautem Singsang das Netz an den Seilen zurueck an den Strand. Dabei kamen sich die Gruppen immer naeher.

Nach etwa einer Stunde knochenharter Arbeit war das Netz dann an den Strand gezogen und der Fang begutachtet. Und

das war haeufig nicht mehr als tote Muscheln und Tang. Diese Art von Fischfang verstanden wir ueberhaupt nicht. Denn

was soll diese relativ kleine Bucht noch beinhalten, wenn mehrmals taeglich diese schweren Netze ueber den Grund gezogen

werden und vermutlich jede Entwicklung der Flora und Fauna verhindern. Wir konnten aber auch nicht in Erfahrung bringen,

warum auf diese Art und Weise gefischt wird. Dazu ein paar Fotos:

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir waren des oefteren am Strand, relaxet, gelesen und mit den Strandverkaeuferinnen Spass gehabt. Die haben wir

auch schon aufdringlicher erlebt ( und Geld verdienen muessen sie nun einmal ). Wir kamen jedenfalls gut zurecht mit

ihnen, auch wenn wir nicht immer kauften.

Eine kleine Tour durch Kovalam und Umgebung ist aus unserer Sicht nur eingeschraenkt zu empfehlen. Die anderen

Straende sehen ( o. k. ), Hindutempel und Kirchen besuchen ( nur maessig ) und durch die beiden Fischerdoerfer wandern.

nicht ganz unproblematisch ist. Zunaechst das moslemische Dorf im Schatten einer grossen Moschee, dann das christliche

Dorf im Schatten einer riesigen Kathedrale, und dazwischen ein Stueck Niemandsland. W. unternahm die Wanderung alleine,

L. fuhr mit dem TukTuk direkt zum Fischmarkt ins christliche Dorf, wo wir uns wieder trafen.

W. berichtet:

Das moslemische Dorf:

Eher unfreundliche Blicke, ich wurde finster gemustert, keinerlei einladende Gestik, selbst die Kinder sehr zurückhaltend. Boote

und die Fangtechnik wie am Kovalam – Beach erlebt.

Das christliche Dorf:

Fröhlicher, mit " Hello Mister " die Kinder, und Karten spielende Fischer, die zum mitspielen einluden. Aber auch chaotischer

und noch weniger einladend.

Zwischen den Doerfern:

Ein Stueck Niemandsland. Ich musste bei Ebbe dadurch, und musste feststellen, dass es die Toilette fuer beide Doerfer

War. Na ja, jedenfalls beim " Sch . . . . " waren sie sich einig. Die Flut war dann die Wasserspuelung. Und mir war kotzuebel

zumute, da ich ja genau aufpassen musste, wo ich hintrat.

Die Hütten und Unterkuenfte in beiden Doerfen waren unvorstellbar armselig. Die Kinder schmutzig und der Markt unsauber

Und dann der Gestank. Nein, dass muss man nicht gesehen haben. Wir dachten nur, so kann man doch nicht leben und die Uebelkeit

der vorherigen Reise begann wieder hochzukommen. Vielleicht geben die Bilder ein wenig den unseren Eindruck wieder, aber

das wissen wir ja, nicht immer ist das Elend auf Fotos richtig erkennbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gut das der naechste Tag als reiner Badetag eingeplant war. So konnten wir uns von dieser Tour ein wenig erholen.

Der naechste Tripp ging nach Trivandrum, der Hauptstadt von Kerala. 

( zurueck ) zum Inhaltsverzeichnis 

Trivandrum – Hauptstadt von Kerala

 

    Mit ca. 800.000 Einwohnern ist es fuer indische Verhaeltnisse eine ruhige Hauptstadt. Bietet touristisch allerdings auch nicht

      viel.

      Nur wer viel Zeit hat, koennte in Erwaegung ziehen, eine Stadtrundfahrt zu machen.  Da wir zur Bahnstation wollten, haben wir

      dass mit einer Stadtrundfahrt verbunden.

      Etliche Hindutempel, mal durften wir rein, mal wieder nicht, und einige Kirchen in die wir immer durften.

      Wir mussten hier wieder einmal feststellen, dass der Hinduismus fuer uns eine raetselhafte, dunkle, von unzaehligen Goettern

      beherrschte Religion ist, die uns manchmal auch sehr fanatisch begegnete.

 

 

 

 

 

 

 

Ein wenig vom Markt gesehen und der wirklich sehenswerte Botanische Garten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Und das war es dann auch schon.

Hervorragend haben wir gegessen. Ein einheimisches Restaurant ohne Namen, das nur  unseren Taxifahrer gefunden hat.

Wir wissen weder Strasse noch Ortsteil. Moeglicherweise ist es bei einem Besuch der Stadt per Taxi Bestandteil der

Stadtbesichtigung.

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch hier einige Bilder von unseren Eindruecken der Stadt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiter ging es mit dem Zug nach Kochi / Ernakulum

 

 

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Kochi / Ernakulum

 

    In Kochi lohnt ein mehrtaegiger Aufenthalt, da in dieser Doppelstadt einiges zu entdecken ist.

      Ernakulum liegt auf dem Festland, Kochi verteilt sich ueber mehrere Inseln, die aber sehr verkehrsguenstig mit Faehren

      miteinander verbunden sind.

      Es werden viele Touren am Hafen zum Fort Kochi und Umgebung angeboten. Wir hatten fuer den Einstieg an einer solche

Tour teilgenommen. Die hat uns gar nicht gefallen. Im Fort zu wenig Zeit, die chinesischen Fischernetze nur vom Boot aus

gesehen und einige Punkte nur uninteressant.

Wesentlich besser hat es uns gefallen Fort Kochi auf " eigene Faust " zu entdecken. Mit dem normalen Boot rueber, und

dann erst einmal umschauen.

Wir waren zunaechst zum Lakkadiven – Reisebuero, das auf der Insel Willingdon ist, gefahren und wollten wissen, welche

Touren es zu den Lakkadiven gibt. Irgendwo hatten wir eine Werbung gesehen, dass 5 Tage auf diesen Inseln als Package

Tour moeglich sein sollen und das haetten wir gerne gemacht. Leider wurden unsere Traeume schnell zerstoert. Zu teuer, mit

vielen Auflagen verbunden und terminlich fuer uns nicht mehr machbar.

Zur Erklaerung ( unser Wissensstand ):

Es sind nur Pauschalreisen zu den Inseln moeglich und nur in vorgegebene Gebiete mit vorgeschriebenen Reorts. Deutlich

spuerten wir, das Tourismus dort nicht sonderlich erwuenscht ist. Wir hatten keine Muehe dieses zu akzeptieren und strichen

die Lakkadiven.

Von hier sind wir dann per Ruderboot rueber nach Fort Kochi gefahren. Sollte man unbedingt versuchen, denn so hautnah

haben wir Delfine im Freien noch nicht erlebt. Es waren z. T. sehr grosse Tiere, so dass in dem kleinen Boot doch etwas

Angst aufkam. Oft dachten wir, gleich werfen sie unser Boot um. Doch man konnte spueren, dass sie zwar nahe heran

schwammen, aber nie die Absicht hatten, das Boot zu beruehren. Leider sind Fotos nur sehr schwierig zu machen, da sie

ja blitzschnell auftauchen, und eben so schnell wieder verschwinden und dazu, wir hatten einen wackeligen Untergrund.

Tolles Erlebnis. 

Ins juedische Viertel, bummeln ohne Zeitlimit durch die Souvenir – Gasse schlendern und in einem der vielen Cafes einen

leckeren Tee trinken. Ein paar Eindruecke:

 

 

 

 

 

 

 

 

Dann haben wir uns einen TukTuk – Fahrer, fuer relativ wenig Geld gemietet, der eine Rundfahrt durch das gesamte Fort

mit uns unternommen hat. Hier hatten wir mal wieder Glueck. Unser Guide war sehr daran interessiert uns soviel wie

moeglich zu zeigen.

 

 

Ob Kirche,

 

 

 

 

 

 

Hindutempel,

 

 

 

 

 

 

 

oder ein kleines Hindufest mit festlich heraus geschmueckten Elefanten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

und  die chinesischen Fischernetze natuerlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am kleinen Hafen konnten wir dann frischen Fisch oder Schalentiere kaufen, die dann direkt daneben, in einer kleinen

Kueche, zubereitet wurden. War richtig lecker.

Die chinesischen Fischernetze sind wohl nur noch in 1. Linie fuer Touristen gedacht. Bei allen Bemuehungen der Crew

haben wir beim Einholen der Netze nie einen Fang beobachten koennen. Dafuer durften sich die Touristen beim Einholen

der Netze betaetigen ( natuerlich fiel dabei ein " kleines " Trinkgeld fuer die Fischer ab ).

Unbedingt sehenswert, so meinen wir, ist eine Auffuehrung der " Kathakali Taenze ".

Fast schon in Vergessenheit geraten, lebten sie durch westliches Interesse wieder auf. Die Taenze dauerten urspruenglich

die ganze Nacht. Sie basieren auf den Heldenepen " Ramayana und Mahabharata " und wurden auf 90 Minuten gekuerzt. Es

gibt eine Reihe Veranstaltungsorte und man sollte eine Stunde vor der eigentlichen Aufführung im Theater sein, denn so

kann das Schminken der Taenzer beobachtet werden. Wo und wann eine Auffuehrung stattfindet, ist in jedem Hotel zu

erfahren. Wir haben den Abend in jeder Hinsicht genossen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine sehr gute Beratung hatten wir im Reisebuero KTDC ( Kerala Tourist Reception Centre ) bezueglich unserer Weiterreise

nach Kumuli ( Nationalpark ) und der geplanten Tour durch die Backwaters.

Empfehlenswert !

Uns hat es hier sehr gut gefallen.  

Weiter geht es morgen in Richtung Kumuli zum Periyar Nationalpark.

 

 

 

 

 

 

Leider nur moeglich mit dem " Local Bus "

 

 

 

 

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In den Bergen - Kumuli

 

Die Busfahrt in dem Local – Bus war doch sehr unangenehm. Wir sassen recht gut, da jeder von uns eine Sitzreihe zur

      Verfuegung hatte, aber bei der Fahrt durch die Berge lernten wir allmaehlich die Busfahrer hassen. Sie fuhren wirklich

      ruecksichtslos und verschafften sich mit lautem Gehupe Platz. Selbst an engen, aus unserer Sicht, gefaehrlichen Stellen

      gingen sie nur widerwillig vom Gas. Auch das Passieren einer Ungluecksstelle, ein Bus stand am Strassenrand, voellig

      eingedrueckt, hatte keinen Eindruck auf den Busfahrer gemacht. Wie schon gesagt, eine sehr unangenehme Fahrt. Wir

      waren heilfroh, als wir nach 6 Stunden den Bus verlassen konnten.

     

     

     

     

     

     

 

 

 

     

 

      Wir hatten uns eine Unterkunft ausgesucht, ueberliessen es aber dem TukTuk – Fahrer " seine " vorgeschlagene Unterkunft

      als erstes anzusteuern. Die Erfahrung hatten wir auf unseren Reisen immer wieder gemacht, die von den Taxifahrern

      vorgeschlagenen Unterkuenfte waren meist die besten, auch wenn wir die Provision, die dem Taxifahrer i. d. R. heimlich

      zugesteckt wurde, bezahlen mussten. Und auch diesmal entpuppte sich das empfohlene Homestay als Gluecksgriff. Siehe

      auch unsere Hotelbeschreibung " Mickeys Homestay ".

     

 

 

 

 

 

 

     

 

     

      Unser TukTuk – Fahrer bot sich an, uns am naechsten Tag die interessantesten Highlights in der naeheren Umgebung zu

      zeigen. Da er sehr informiert schien und der Preis fuer uns o. k. war, vereinbarten wir, dass er uns um 1o Uhr abholte.

      Die Fahrt war zwar sehr beschwerlich, da die Bergstrassen im miserablen Zustand sind, aber unser Guide hatte viel Spass

      daran uns alles zu erklaeren und uns die Highlights der Umgebung zu zeigen.

      Angefangen von Gwuerzgaerten mit den Pfefferpflueckern in Aktion und sehr viel Informationen ueber sehenswerte

      Viewpoints bis hin zu Teeplantagen mit der zugehoerigen Teefabrik. Die hatten wir allerdings in Sri Lanka weitaus

      schoener gesehen. Aber das konnte unser Guide ja nicht wissen. Eine herrliche Bergwelt, wobei wir allerdings erfuhren,

      dass der Ausflug nach Munnar noch schoener sein soll. Den hatten wir ja leider gestrichen, Zeit haetten wir durchaus

      gehabt. Allerdings der Gedanke an eine weitere Busfahrt ueber 6 Stunden machte den Verzicht ertraeglich.

 

 

 

 

 

 

     

 

 

     

 

      In unmittelbarer Naehe unserer Unterkunft ist ein Hilltribe – Dorf angesiedelt. Wir machten einen Spaziergang dorthin

      und schliesslich eine Wanderung durch das Dorf. Unsere Spende und der Eintritt soll den Kindern zugute kommen und

      den Schulbesuch ermoeglichen. Das glauben wir einfach mal. Leider sprach unser Guide nicht besonders gut englisch,

      dafuer war in einem kleinem Museum eine junge Frau, die uns ausfuehrlich ueber die Geschichte ihres Volkes und deren

Sitten und Gebraeuche erzaehlte.

      War schon interessant. Ein paar Fotos:

     

     

     

     

     

     

     

     

     

      Und dann war ja da noch die Bootsfahrt durch den Periyar NP ueber den, vor 100 Jahren gebauten, Staudamm. Es soll

      hier noch viel Wild geben, u. a. Elefanten und Tiger. Aber die waren ja erst gestern da und kommen bestimmt morgen wieder.

      Macht nichts, die Bootsfahrt ist auch so interessant genug.

 

 

 

 

 

     

 

      Ein Ausflug in die Berge, an dem wir sehr viel Freude hatten. Eine herrliche Bergwelt, sehr angenehmes Klima, eine tolle

      Unterkunft, viele Highlights und wunderbar zum relaxen.

      Unser naechstes Ziel waren die Backwaters. Aufgrund  der Erfahrung mit den Local – Bussen, beschlossen wir mit dem

Taxi in Richtung Kottayam, dem Einstiegsort in die Backwaters, zu fahren ( kostete etwa 25€, waren uns unsere Aengste

aber wert ). 

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Die Backwaters

 

Das Erlebnis " Backwaters " ist sehr schwer zu beschreiben, kurz gesagt, dass muss man gesehen haben um es zu verstehen.

Die Backwaters sind ein weit verzweigtes Gewaessersystem, bestehend aus natuerlichen Fluessen, Seen, Lagunen und kuenstlichen

Kanaelen mit direkter Meeresanbindung. Gesamtlaenge von den Gewaessern betraegt mehr als 1500km. Sie gelten als eine

einzigartige landschaftliche Attraktion in Kerala. Ausserdem sind sie ein bedeutender Bestandteil des taeglichen Lebens

in Kerala. Unzaehlige Boote wie Taxi-, Transport-, Fischer-, Touristen- und die luxurioesen Hausboote verkehren auf den

Gewaessern, ohne dass es je voll erscheint. Zu riesig sind die Wasserflaechen, als dass es hier zu Engpaessen kommen

koennte.

 

 

 

 

 

 

Wir sind an 2 Tagen mit Taxi- und Touristenbooten durch die Backwaters geschippert. Auf diese Art sieht man genau

das gleiche  wie die Passagiere auf den Hausbooten, die aber wesentlich bequemer bzw. luxurioeser reisen. Kostet

natuerlich auch einiges mehr. Als Honey – Moon Reise sicherlich ein Leckerbissen.

Am 1. Tag fuhren wir von Kottayam nach Alleppey. Fuer diese Strecke brauchte unser Boot 4 Stunden.

Hier ein paar unserer Eindruecke:

 

 

 

 

 

 

 

 

In Alleppey blieben wir 2 Naechte im Guesthouse " The Nest " ( siehe auch unsere Hotelbeschreibung ). Wir wollten

ein wenig von Alleppey und der Umgebung kennen lernen. Mit dem TukTuk fuhren wir durch die Stadt, einige Hindutempel

besucht, etwas von der Landschaft gesehen, obwohl ganz nett, war es aber nichts Umwerfendes.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am naechsten Tag starteten wir dann den 2. Teil unser Backwaters – Tour die uns nach Kollam fuehren sollte. Dauer dieser

Fahrt ca. 6 Stunden mit einer Mittagspause an Land. Wieder beeindruckend was wir zu sehen bekamen. Mal riesige

Wasserflaechen, dann wieder ueberwiegend Land, durchzogen von Fluessen und Kanaelen. Reisfelder und kleine Doerfer

an den Ufern, und oft fast vollstaendig mit Seepflanzen zugewachsenen Wasserflaechen und dazu die schwer arbeitenden

Menschen beim ausbeuten der Gewaesser, beim Reis pflanzen, beim schleppen der schwer beladenen Boote mit Seilen am Ufer,

oder beim Fischfang mit kleinen Segelbooten, wobei die Segel oft mehr Loecher als Tuch hatten. Viel haben wir gesehen und

bestaunt. Die Backwaters werden sicherlich zu einem der unvergesslichen Erlebnissen fuer uns werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor Kollam hat Mrs. Amma ihren Ashram den L. unbedingt sehen wollte. Aus riesigen Wohnhochhaeusern mit einem Hindutempel

liegt der Ashram mitten in den Backwaters. Viele tausend Menschen, vorwiegend Inder, aber auch etliche Westler, verbringen

hier einige Zeit um sich zu regenerieren. W. ist nur wenig ueberzeugt und glaubt nicht, dass das je etwas fuer ihn werden

koennte ( wir waren ja auch schon mal ein paar Tage im Ashram von Sai Babba ). Trotzdem 2 Tage hier verbracht und das

war es ( kein weiterer Kommentar ).

 

 

 

 

 

 

Per Bus und Taxi ging es jetzt weiter zur letzten Station unserer Reise durch Kerala der " Varkala Beach ".

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Varkala Beach

 

Den Strand wollten wir dann doch noch kennen lernen. Zunaechst enttaeuscht, da hier wesentlich mehr Muell rum lag als

in Kovalam. Innerhalb der Resorts war es gut sauber, aber den Muell warfen die Angestellten einfach ueber den Zaun. So

kam es, dass man auf einer sauberen Terrasse sass, aber auf einen Muellberg schaute. Anfragen an das Personal brachte

bestenfalls ein muedes Laecheln hervor. ' Es ist doch alles sauber ' !! So wird der ehrgeizige Plan der Kerala – Regierung

bis 2007 " muellfrei " zu sein wohl nie Realitaet werden.

Unsere Unterkunft, bitte nachlesen in unserer Hotelbeschreibung.

Unser Resort auf der Steilkueste gelegen. Einige Souvenir – Staende, aber Restaurants ausreichend vorhanden. Preise

sind ok, empfehlen koennen wir aber keines der Restaurants. Immer kam es auf die Tagesform an.

Wir waren auf der Steilkueste, so war der Weg zum Badestrand ca. 350m lang. Der Strand sehr schoen, sauberer Sand (

Farbe gelblich dunkel )   und ordentliches Wasser. Nicht so klar wie in Kovalam. Am anderem Ende der Bucht scheint

sich eine heftige touristische Infrastruktur zu entwickeln. Schon viel Pauschis sind hier unterwegs.

Es ist fuer uns schwer zu beurteilen, welcher Beach zu bevorzugen ist. Landschaftlich schoener ist Varkala, aber

leider nicht so gepflegt.

Da muss halt jeder selber hinschauen.

Einige Eindruecke vom Varkala Beach:

 

 

 

 

 

 

Natuerlich gibt es viel mehr Details unserer Reise. Eure Fragen beantworten wir gerne.

 

Uns ist schon bewusst gewesen, dass wir nicht das " normale " Indien gesehen gehaben. Aber diese Reise fanden wir

toll. Dennoch war es nicht das " AHA – Erlebnis " fuer Indien. Wie schon geschildert, zu oft haben wir Armut, Hunger

und menschliches Leiden auch in diesem Teil Indiens erlebt..

Mehr brauchen wir von Indien nicht. Dann doch lieber SO – Asien, zwar auch arm, aber nicht so ruecksichtslos

gegenueber den armen Menschen.

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Unser Fazit:

 

Sehr unwahrscheinlich, dass wir noch einmal nach Indien reisen. Obwohl wir sicher sind, dass kulturell, und vor

allem landschaftlich es unendlich viel zu entdecken gibt.

Sollte es irgendwo fehlerhafte Links geben, lasst es uns wissen.

E-Mail: wolfgang@geigers.de

Vielen Dank.