![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Lilo |
| Wolfgang |
G E I G E R |
| Hotel Orion | Kovalam Beach |
| Hotel Woodlands | Kochi/Ernakulum |
| Mickeys Homestay | Kumili - Nationalpark |
| "The Nest" | Alleppia - Backwaters |
| "Amma" Ashram | Backwaters |
| Taj Mahal Resort | Varkala Beach |
![]() |
![]() |
| Hotelkomplex | Kirche in Kochi |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
| Boots-Transport zum Wasser | vorbereiten Start | Start zum fischen | Netz einholen | Netz einholen, letzter Akt | und die Beute? Leeres Netz |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|
| Fischerdorf vor Moschee | mosl. Dorf |
christl. Dorf |
kl. Fischerboot | gem. Hafen |
Dorf m. Kirche |
die Kirche |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|
Fischmarkt |
Muschelmarkt |
Armut im Dorf |
Marktfrauen |
Messerschleifer | Marktfrau |
Ende KovalamBeach |
![]() |
|||||
Garten Eingang |
unzaehlige Roots |
und exotische Fruechte | u. a. rote Bananen | schoene Orchideen |
eine Schulklasse |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
||
die chinesischen Netze |
Ballast zum Einholen |
Fischer beim Einholen |
Netz auf Stand ziehen |
Netz hochziehen |
andere Art zu fischen |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Maskenbildner bei der Arbeit |
Stars schminken sich |
Pantomime |
in seiner Auffuehrung |
der 2. Akt |
aus dem Epos |
Ramayana |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
| eine riesige Jackfruit | Kakau Fruechte | Mohn fuer ?? | da waechst der Pfeffer | und wird hier getrocknet | unbekannte Frucht | ansehliche Tee - Plantagen | hier etwas detaillierter |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Hilltribe Wohnhaus |
der Dorfbrunnen |
in einer Kueche |
das Frauen- haus |
unser Guide mit Oma |
Frau mit Kind |
Guide im Museum |
Reis kochen |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|
| Kinder beim baden | Kanaele in den Backwaters | ein Schule in den BW | aufhaengen Fischernetze | beim Dinner vom Bananenblatt |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
| die Steilkueste | der Badestrand | Fischerboote | Kinder am Beach | Transport am Beach | Kinder sammeln Plastik | eine Moschee am Beach | Sunset - Ende der Kerala Reise |
Kerala 2004
ein Reisebericht von
Wie
in allen Reiseberichten von uns, eine Vorbemerkung:
Zugegeben, unsere Reiseberichte sind manchmal sehr
umfangreich und mit vielen allgemeinen Informationen gefuellt. Wir moechten
einfach die Informationen
weitergeben, die wir bei unseren Reiseplanungen immer suchen, und hoffen, dass
jeder Lesende ein paar
fuer ihn interessante Informationen findet.
Was nicht interessiert, braucht auch nicht gelesen zu
werden. Deshalb haben wir den Bericht mit vielen Ankerpunkten versehen,
um so moeglichst
optimal durch den Reisebericht navigieren zu koennen. Gerne senden wir
den Bericht auch per E-Mail zu,
doch dann allerdings nur die Textversion..
Wir haben in diesem Reisebericht versucht, einige interessante
Fotos einzubinden. Getestet leider nur mit dem NETSCAPE – Browser,
da wir andere nicht zur Verfuegung hatten.
(AI) Allgemeine Info’s
(GV) Geld / Visum / Ein- Ausreise
(HH) Hotels, Guesthouses
(SG) Speisen / Getraenke
(TP)
Transportmittel
(ST) Stationen unserer Reise
Vor 4 Jahren waren wir schon einmal in Indien.
Damals begannen wir in Bangalore, reisten weiter nach Mysore, Madras und
Bombay.
Wir hatten auf dieser
Reise soviel Elend gesehen, dass wir nach 3 Wochen unsere Reise abbrachen.
Damit wollten wir es aber
nicht bewenden lassen. Nach unserer Reise durch Sri Lanka ( siehe auch
Reisebericht Sri Lanka )
Entschlossen wir uns,
Indien noch einmal zu wagen. Allerdings hatten wir uns diesmal den Staat
Kerala, im Sueden Indiens ausgesucht,
der ja zu den reicheren
Gegenden Indiens gehoert und ueberwiegend christlich orientiert ist.
Wir flogen also von
Colombo nach Trivandrum, der Hauptstadt Keralas.
Das wollten wir gerne sehen:
- die Hafenstadt Kochi und Umgebung
- und natuerlich die Backwaters
Wie immer, eine Fuelle von Informationen im Internet.
Wer andere Reiseberichte von uns kennt, der weiss, dass wir nicht unbedingt auf " Billigflieger " aus sind. Unsere bevorzugten
Airlines, wie die Thai-International, Malaysian- oder Singapore- Airline, bedienen allerdings unsere geplante Route nicht so gut.
So buchten wir bei der Sri Lankan – Airline den Langstrecken- und den Indien - Flug, und waren mit der Airline sehr
zufrieden. Erfreulich auch, dass bei dieser Airline zeitliche Umbuchungen kostenfrei sind ( wir hatten den Rueckflug nach
Deutschland
geaendert).
Weitere Informationen über Flug und Abreise koennen dem
Reisebericht " Sri Lanka "
entnommen werden.
Als Reisefuehrer fuer Kerala nahmen wir mit:
Indien
Nelles Suedindien fuer
unsere Kerala – Reise erschien er uns ausreichend, da wir unsere Route schon sehr
genau
festgelegt hatten. Trotzdem kein ueberzeugender Reisefuehrer. Denn es war sehr
oft notwendig, dass
wir uns in geliehenen anderen Reisefuehrern zusaetzliche Infos holen mussten.
( zurueck ) zum Inhaltsverzeichnis
Die Waehrung:
Indien = Rupie ( 1 € = ca. 51 Rupien )
In Kerala bezahlt man ueblicherweise in der Landeswaehrung. Notfalls geht es auch mal in €, aber dann zu einem sehr
schlechten Kurs.
Für Indien benötigten wir ein Visum, das wir uns in Kandy, SL besorgt haben ( ca. 35 € ).
Ein- und Ausreise waren
voellig problemlos. Und das Gepaeckgewicht wurde diesmal nicht so ganz genau
genommen.
Aber wir wurden, vor allem
bei der Ausreise nach SL sehr streng kontrolliert.
( zurueck ) zum Inhaltsverzeichnis
Hotels, Guesthouses, sonstige Unterkuenfte
In dieser Auflistung sind nur Unterkuenfte aufgefuehrt, in denen wir uebernachtet, bzw. die wir selber gesehen hatten.
Die Auflistung erfolgt unserem Reiseverlauf
entsprechend.
In Kerala sind
in den Touristenzentren alle Kategorien von Hotels, Guesthoueses oder Homestays
vorhanden. Und in der Regel wird
immer das " Passende " gefunden.
Referenz Liste, um direkt zur Hotelbeschreibung zu gelangen:
( zurueck ) zum Inhaltsverzeichnis
Mit einem " Klick " gezielt zur ausgewaehlten Unterkunft, ohne die Details aller Unterkuenfte zu durchblaettern.
Kovalam Beach
Lage / Typ: Hotel, Doppelzimmer mit
Terrasse und Meeresblick. Liegt recht ordentlich nahezu
direkt am Strand.
Personal/Rezeption: freundlich, entgegenkommend und hilfsbereit. Allerdings kaum Infos
Zimmerausstattung: ausreichend
Betten: 2 ausreichend grosse Einzelbetten
Bodenbelag: Fliesen, sehr sauber
Mobiliar: maessig, aber ausreichend. Abschliessbarer Schrank im Zimmer
Sanitäre Anlagen: gefliest, Dusche gepflegt
Sauberkeit: ok
Fruehstueck: keins; aber kein Problem, da genügend Restaurants in unmittelbarer Nähe
Pool: nicht vorhanden.
Lift: -
Preis: 12 € fuer das DZ, nach verhandeln
Laermbelaestigung: nur durch Strandleben und
Unser Urteil: Die
Lage, der Blick aufs Meder, das freundliche Personal und die angenehmen Zimmer
machen diese Unterkunft empfehlenswert
Anmerkung: -
Es sind viele gute
Unterkünfte am Kovalam Beach vorhanden. Man sollte allerdings versuchen, eine
Unterkunft in der
" vorderen Reihe
" mit Meeresblick zu finden. Denn hier hilft der stetige Wind vom Meer
auch über die Mittagshitze
hinweg.
zurueck zur Hotelliste
Hafenstadt Kochi / Ernakulum
Lage / Typ: Hotel, zentral im Ort Ernakulum
gelegen
Personal/Rezeption: freundlich und hilfsbereit mit kleinem Reisebüro.
Zimmerausstattung: ausreichend mit Fan
Betten: 2 ausreichend grosse Einzelbetten
Bodenbelag: Fliesen, sehr sauber
Mobiliar: maessig, aber ausreichend.
Sanitäre Anlagen: gefliest, Dusche ok, wirkte aber insgesamt etwas abgwohnt
Sauberkeit: ok
Fruehstueck: keins; aber kein Problem, da genügend Restaurants in unmittelbarer Nähe
Pool: -
Lift: vorhanden
Preis: 11 € fuer das DZ, nach verhandeln
Laermbelaestigung: nachts etwas Strassenlaerm
Unser Urteil: eine
preiswerte Unterkunft, die zentral gelegen ist. Kann man nehmen. Es gibt
aber schoenere
Unterkuenfte, die etwas teurer
sind.
Anmerkung: -
zurueck zur Hotel-Liste
Kumuli
( Nationalpark Periyar )
Mickeys Homestay
Lage / Typ: Homestay; sehr schoen in
einer ruhigen Strasse
gelegen
Personal/Rezeption: freundlich,
hilfsbereit mit vielen Informationen ueber den Nationalpark und
naehere Umgebung.
Zimmerausstattung: schoene Ausstattung mit grosszuegigen Balkon / Terrasse
Betten: 2 grosse Einzelbetten
Bodenbelag: Fliesen, sehr sauber
Mobiliar: maessig, aber ausreichend.
Sanitäre Anlagen: gefliest, Dusche sehr sauber,
Sauberkeit: hervorragend
Fruehstueck: je
nach Vorbestellung im Rahmen der Familie
Auch die anderen
Mahlzeiten wurden mit der Familie eingenommen
z. T. haben wir selber gekocht
Pool: -
Lift: -
Preis: 10 € fuer das DZ
Laermbelaestigung: Ruhe pur
Unser Urteil:
eine empfehlenswerte Unterkunft. Sehr freundliche Inhaber. Hier geht
es ausgesprochen familiaer
zu
Anmerkung: auch die in naher Umgebung
liegenden Homestays machten einen ausgesprochen
guten Eindruck
zurueck zur Hotel-Liste
The Nest Homestay
Lage / Typ: Homestay;
ruhig
gelegen
Personal/Rezeption: freundlich,
hilfsbereit mit vielen Informationen ueber die Backwaters
Zimmerausstattung: ausreichen ausgestattet, mit Zugang zur grossen Terasse
Betten: 2 grosse Einzelbetten
Bodenbelag: Fliesen, sauber
Mobiliar: maessig, aber ausreichend.
Sanitäre Anlagen: gefliest, Dusche ging so,
Sauberkeit: nicht
überzeugend, es wirkte alles sehr abgewohnt und machte den
Eindruck, dass lange nichts investiert wurde
Fruehstueck: maessig
bis duerftig
Pool: -
Lift: -
Preis: 10 € fuer das DZ
Laermbelaestigung: ruhige Lage
Unser Urteil: fuer
eine Nacht ist es ok, da man ja ohnehin auf den Backwaters weiterreisen
will
Anmerkung: andere Unterkuenfte haben
wir uns nicht angeschaut
zurueck zur Hotel-Liste
Ashram " Mutter Amma "
Lage / Typ: Ashram; schreckliche
pinkfarbige Wohntürme, direkt an den Backwaters
gelegen
Personal/Rezeption: profihaft
Zimmerausstattung: spartanisch
Betten: keine Betten, nur Matten
Bodenbelag: Kunststoff sauber
Mobiliar: keins vorhanden
Sanitäre Anlagen: nicht gerade einladend
Sauberkeit: nicht
überzeugend, es wirkte alles sehr abgewohnt und machte den
Eindruck, dass lange
nichts investiert wurde. Auf dem Balkon stehend,
konnte man die Ratten beobachten,
die über die Versorgungsleitungen
flitzen.
Fruehstueck: man
konnte wählen, aber nichts war wirklich gut, man wurde aber satt
Pool: -
Lift: -
Preis: 10 € fuer das DZ
Laermbelaestigung: keine
Unser Urteil: wer
in einem Ashram uebernachten will, findet i. d. R. nur solche
Unterkünfte
Anmerkung: wir waren nur 1 Nacht
dort. Wollten den Ashram kennen lernen. Und
möchten auch keinen Kommentar
über Ashrams abgeben.
zurueck zur Hotel-Liste
Taj Mahal
Guesthouse
Lage / Typ: Guesthouse, nahe an der
Steilkueste
gelegen
Personal/Rezeption: freundlich,
hilfsbereit und sehr entgegenkommend
Zimmerausstattung: ausreichen ausgestattet, mit kleiner Terrasse
Betten: 2 grosse Einzelbetten
Bodenbelag: Fliesen, sauber
Mobiliar: ausreichend
Sanitäre Anlagen: gefliest, sauber und gepflegt
Sauberkeit: guter
Gesamteindruck
Fruehstueck: keins
Pool: -
Lift: -
Preis: 7 € fuer den Reihenbungalow
Laermbelaestigung: ruhige Lage
Unser Urteil: im
Aufbau begriffene Anlage. Klein, um Sauberkeit bemüht, aber nur
bis zum eigenen Grenzzaun.
Der Müll wurde manchmal einfach darüber
geworfen.
Anmerkung: Unterkünfte ansonsten
nicht unbedingt überzeugend. Zumindest an
diesem Teil vom Varkala
Beach.
zurueck zur Hotel-Liste
( zurueck ) zum Inhaltsverzeichnis
An den Straenden gibt es
ein reichhaltiges Angebot an Restaurants. Es ist alles reichlich vorhanden. Von
echter indischer Küche
bis zum " Fast Food
".
Nur beim Fisch sollte man wirklich
vorsichtig sein. Die riesigen Fische sind dann doch nicht immer fangfrisch.
Und ein Inder, den wir
kennengelernt hatten, zeigte uns, dass mancher Fisch schon ein paar Tage alt
war.
Wenn sich das Fleisch
eindruecken liess, so meinte er, ist er garantiert nicht mehr fangfrisch.
Richtig gut ist in Kerala
auf jeden Fall die indische vegetarische Kueche. Und die haben wir sehr
genossen. Aufgepasst musste nur, dass
Das Essen " not so spicy " zubereitet wurde. Sonst konnte es passieren, dass der Abend " gelaufen " war.
Softgetraenke gibt es
ueberall. Auch ist in den Traveller – Restaurants immer ein Bier zu bekommen.
Alkohol darf in Kerala nur
mit einer entsprechenden
Lizenz verkauft werden. Und die ist sehr teuer, so dass es nur wenige so
genannte " Wine – Shops " in den
Orten gibt
in denen Bier, Wein und Spirituosen gekauft werden können.
Trotzdem, wer sein Bier
trinken moechte, hat keine Probleme. Ueberall wird Bier angeboten, wenn auch
manchmal in einer
Tageszeitung
verpackt. Nur der Genuss von Alkohol in der Oeffentlichkeit
ist in Indien nicht erlaubt. Nur in
den
Touristen –
Strandrestaurants wird es geduldet.
( zurueck ) zum Inhaltsverzeichnis
Zur Verfuegung stehen die ueblichen Verkehrsmittel
Fahrrad
Motorrad
Geflogen sind wir
von Colombo nach Trivandrum ( und zurueck ), mit der Sri
Lankan Airlines.
Wirklich Super –
Air – Line.
Die
Flugzeit betraegt etwa 1 Stunde und der Flug war sehr angenehm. Beim Rueckflug
wurden alle Passagiere sehr scharf
kontrolliert. Sogar beim
betreten des Fliegers wurde das Handgepaeck noch mal genauestens durchsucht.
Warum die scharfen
Kontrollen waren, haben
wir nicht herausgefunden ( vielleicht ganz gut so )
Von Trivandrum nach Kochi
sind wir mit dem Morgenzug gefahren. Dauer 6 Stunden. Aus unserer vorherigen
Reise hatten
wir
einige Erfahrungen mit den Zuegen in Indien. Dennoch hatten wir Probleme unseren
richtigen Zug zu finden,
denn
bei Nachfragen von uns schickte uns das Personal 2 x auf den falschen Bahnhof.
Erst eine Inderin, die gut
englisch
sprach zeigte uns dann den richtigen Weg.
Die
Bahnfahrt war sehr angenehm, da wir in 1. Klasse fuhren.
Manchmal braucht man auf solchen Reisen auch ein wenig
Abstand und geniesst den Komfort.
Wir fuhren mit
Direktbussen, und die waren o. k. Offensichtlich auch hier die Anordnung an die
Busfahrer, diszipliniert
und
umsichtig zu fahren. Den Eindruck hatten wir jedenfalls. Allerdings haben wir
uns in den Local – Bussen sehr unwohl,
und
hatten z. T. richtig Angst. Vor allem auf dem Weg in die Berge. Ruecksichtslos
versuchte jeder Bus bei Strassenengen
seinen Bus als erstes durchzubringen. Wir waren froh, wenn wir aus diesen engen Bussen aussteigen konnten.
Nur mit dem Boot lassen
sich die Backwaters erkunden. Es muss aber nicht immer das luxerioese Hausboot
sein. Wir haben
in
erster Linie versucht mit dem Linien- oder Touristenboot die Backwaters zu
erleben. Und wir glauben, dass uns das
gelungen
ist und hatten tolle Eindruecke von dieser einzigartigen Landschaft.
Als Taxi sind ueberwiegend die 3raedrigen Motor-Rikschas ( fuer uns TukTuk, wie in sie Thailand genannt werden ) im Einsatz.
Es gibt natuerlich
auch " normale " Taxis. Für kurze Strecken sind die Rikschas zu
empfehlen, da sie preiswerter sind.
Nur mit viel Gepaeck und
fuer lange Strecken sind normale Taxis doch bequemer.
Taxis
in Kerala sind preiswert und die meisten Fahrer sprechen auch genuegend
englisch. Wir haben Rundfahrten, Fahrten zum
Flughafen
oder Bahnhof immer mit dem Taxi erledigt. Zuverlässig, akzeptabler Preis und
freundlich.
( zurueck ) zum Inhaltsverzeichnis
Sehr vorsichtig tasteten
wir uns an Indien heran. Wir wollten zunaechst ein paar Tage am Kovalam Beach
verbringen,
und so allmählich Indien auf uns einwirken
zu lassen. Ein wenig hat es uns geholfen. So langsam wagten wir uns aus
unserem Schutzschild " TouriSzene
" heraus und versuchten, die Umgebung naeher kennen zu lernen.
Der Strand, grosse Bucht zwischen 2
Felsenvorspruengen. Wurde recht sauber gehalten. Gelber bis schwarzer Sand,
dafuer aber glasklares Wasser. Sehr hohe Wellen, waren aber innerhalb der
gruenen Flaggen ungefaehrlich ( Sog –
Wirkung ). Die Wucht der Wellen war logischerweise ein Problem. Das weiss
aber jeder, der in hohen Wellen badet.
Die touristische Infrastruktur ist schon fast vollkommen entwickelt. Es
gibt alles, Restaurants, Bars, Shops,
Strandverkaeufer und Unterkuenfte in allen Preisklassen. Ein paar Fotos vom Beach.
Auch " Pauschis " gibt es inzwischen. Wir hoerten allerdings
etliche negative Stimmen, denn ein Traumstrand
wie in der Suedsee ist es sicherlich nicht.
In der grossen Bucht leben im rechten Teil ( Sicht zum Meer ), noch
einige Fischerfamilien in ihren schweren
Booten, abgegrenzt durch den zerkluefteten Felsvorsprung.
Eine Warnung, so reizvoll dieser Felsvorsprung zum wandern auch sein mag,
bleibt weg. Es ist die Toilette der
Fischerfamilien. Es stinkt, und " Haufen " an jeder Ecke. Nur
bei Flut ist es ertraeglich. Aber warum sollte man
die Toilette der Einheimischen besichtigen.
( ehrlich gesagt, ins Wasser
gehen machte nach dieser Erfahrung auch nicht mehr den grossen Spass ).
Hochinteressant die Beobachtung der Fischer.
Die riesigen Ungetueme von Fischerbooten wurden zu Wasser getragen ( 10 + Leute ), mit dem Schleppnetz an Bord.
Die Enden der Schleppnetze wurden von 2 Gruppen Helfer am Strand an
langen Seilen gehalten. Mehrere 100m Abstand
Zwischen den beiden Gruppen. Das Schleppnetz wurde ca. 200m vom Strand
ins Meer geworfen. Dann zogen beide
Gruppen mit lautem Singsang das Netz an den Seilen zurueck an den Strand.
Dabei kamen sich die Gruppen immer naeher.
Nach etwa einer Stunde knochenharter Arbeit war das Netz dann an den
Strand gezogen und der Fang begutachtet. Und
das war haeufig nicht mehr als tote Muscheln und
Tang. Diese Art von Fischfang verstanden wir ueberhaupt nicht. Denn
was soll diese relativ kleine Bucht noch beinhalten, wenn mehrmals
taeglich diese schweren Netze ueber den Grund gezogen
werden und vermutlich jede Entwicklung der Flora und Fauna verhindern.
Wir konnten aber auch nicht in Erfahrung bringen,
warum auf diese Art und Weise gefischt wird.
Wir waren des oefteren am Strand, relaxet, gelesen und mit den
Strandverkaeuferinnen Spass gehabt. Die haben wir
auch schon aufdringlicher erlebt ( und Geld verdienen muessen
sie nun einmal ). Wir kamen jedenfalls gut zurecht mit
ihnen, auch wenn wir nicht immer kauften.
Eine kleine Tour durch Kovalam und Umgebung ist aus unserer Sicht nur
eingeschraenkt zu empfehlen. Die anderen
Straende sehen ( o. k. ), Hindutempel und
Kirchen besuchen ( nur maessig ) und durch die beiden Fischerdoerfer wandern.
nicht ganz unproblematisch ist. Zunaechst das moslemische Dorf im
Schatten einer grossen Moschee, dann das christliche
Dorf im Schatten einer riesigen Kathedrale, und dazwischen ein Stueck
Niemandsland. W. unternahm die Wanderung alleine,
L. fuhr mit dem TukTuk direkt zum Fischmarkt ins christliche Dorf, wo wir
uns wieder trafen.
W.
berichtet:
Das moslemische Dorf:
Eher unfreundliche Blicke, ich wurde finster gemustert, keinerlei
einladende Gestik, selbst die Kinder sehr zurückhaltend. Boote
und die Fangtechnik wie am Kovalam – Beach erlebt.
Das christliche Dorf:
Fröhlicher, mit " Hello Mister " die Kinder, und Karten spielende
Fischer, die zum mitspielen einluden. Aber auch chaotischer
und noch weniger einladend.
Zwischen den Doerfern:
Ein Stueck Niemandsland. Ich musste bei Ebbe dadurch, und musste
feststellen, dass es die Toilette fuer beide Doerfer
War. Na ja, jedenfalls beim " Sch . . . .
" waren sie sich einig. Die Flut war dann die Wasserspuelung. Und mir war
kotzuebel
zumute, da ich ja genau aufpassen musste, wo ich hintrat.
Die Hütten und Unterkuenfte in beiden Doerfen waren unvorstellbar
armselig. Die Kinder schmutzig und der Markt unsauber
Und dann der Gestank. Nein, dass muss man nicht gesehen haben. Wir
dachten nur, so kann man doch nicht leben und die Uebelkeit
der vorherigen Reise begann wieder hochzukommen. Vielleicht geben die
Bilder ein wenig den unseren Eindruck wieder, aber
das wissen wir ja, nicht immer ist das Elend auf Fotos richtig erkennbar.
Gut das der naechste Tag als reiner Badetag eingeplant war. So konnten
wir uns von dieser Tour ein wenig erholen.
Der naechste Tripp ging nach Trivandrum, der Hauptstadt von Kerala.
Trivandrum –
Hauptstadt von Kerala
Mit ca. 800.000
Einwohnern ist es fuer indische Verhaeltnisse eine ruhige Hauptstadt. Bietet
touristisch allerdings auch nicht
viel.
Nur wer viel Zeit hat, koennte in
Erwaegung ziehen, eine Stadtrundfahrt zu machen. Da wir zur Bahnstation wollten, haben wir
dass mit einer Stadtrundfahrt verbunden.
Etliche Hindutempel, mal durften wir rein,
mal wieder nicht, und einige Kirchen in die wir immer durften.
Wir mussten hier wieder einmal
feststellen, dass der Hinduismus fuer uns eine raetselhafte, dunkle, von
unzaehligen Goettern
beherrschte Religion ist, die uns manchmal auch sehr fanatisch begegnete.
Ein wenig vom Markt gesehen und der wirklich sehenswerte Botanische
Garten.
Und das war es dann auch schon.
Hervorragend haben wir gegessen. Ein einheimisches Restaurant ohne Namen,
das nur unseren Taxifahrer gefunden hat.
Wir wissen weder Strasse noch Ortsteil. Moeglicherweise ist es bei einem
Besuch der Stadt per Taxi Bestandteil der
Stadtbesichtigung.
Auch hier einige Bilder von unseren Eindruecken der Stadt.
Weiter ging es mit dem Zug nach Kochi / Ernakulum
( zurueck ) zum Inhaltsverzeichnis
In Kochi lohnt ein
mehrtaegiger Aufenthalt, da in dieser Doppelstadt einiges zu entdecken ist.
Ernakulum liegt auf dem Festland, Kochi
verteilt sich ueber mehrere Inseln, die aber sehr verkehrsguenstig mit Faehren
miteinander verbunden sind.
Es werden viele Touren am Hafen zum Fort
Kochi und Umgebung angeboten. Wir hatten fuer den Einstieg an einer solche
Tour teilgenommen. Die hat uns gar nicht gefallen. Im Fort zu wenig Zeit,
die chinesischen Fischernetze nur vom Boot aus
gesehen und einige Punkte nur uninteressant.
Wesentlich besser hat es uns gefallen Fort Kochi auf " eigene Faust "
zu entdecken. Mit dem normalen Boot rueber, und
dann erst einmal umschauen.
Wir waren zunaechst zum Lakkadiven – Reisebuero, das auf der Insel
Willingdon ist, gefahren und wollten wissen, welche
Touren es zu den Lakkadiven gibt. Irgendwo hatten wir eine Werbung
gesehen, dass 5 Tage auf diesen Inseln als Package
Tour moeglich sein sollen und das haetten wir gerne gemacht. Leider
wurden unsere Traeume schnell zerstoert. Zu teuer, mit
vielen Auflagen verbunden und terminlich fuer uns nicht mehr machbar.
Zur Erklaerung ( unser Wissensstand ):
Es sind nur Pauschalreisen zu den Inseln moeglich und nur in vorgegebene
Gebiete mit vorgeschriebenen Reorts. Deutlich
spuerten wir, das Tourismus dort nicht
sonderlich erwuenscht ist. Wir hatten keine Muehe dieses zu akzeptieren und
strichen
die Lakkadiven.
Von hier sind wir dann per Ruderboot rueber nach Fort Kochi gefahren.
Sollte man unbedingt versuchen, denn so hautnah
haben wir Delfine im Freien noch nicht erlebt. Es waren z. T. sehr grosse
Tiere, so dass in dem kleinen Boot doch etwas
Angst aufkam. Oft dachten wir, gleich werfen sie unser Boot um. Doch man
konnte spueren, dass sie zwar nahe heran
schwammen, aber nie die Absicht hatten, das Boot zu beruehren. Leider
sind Fotos nur sehr schwierig zu machen, da sie
ja blitzschnell auftauchen, und eben so schnell wieder verschwinden und dazu, wir hatten einen wackeligen Untergrund.
Tolles Erlebnis.
Ins juedische Viertel, bummeln ohne Zeitlimit durch die Souvenir – Gasse
schlendern und in einem der vielen Cafes einen
leckeren Tee trinken. Ein paar Eindruecke:
Dann haben wir uns einen TukTuk – Fahrer, fuer relativ wenig Geld
gemietet, der eine Rundfahrt durch das gesamte Fort
mit uns unternommen hat. Hier hatten wir mal wieder Glueck. Unser Guide
war sehr daran interessiert uns soviel wie
moeglich zu zeigen.
Ob Kirche,
Hindutempel,
oder ein kleines Hindufest mit festlich heraus geschmueckten Elefanten
und die
Am kleinen Hafen konnten wir dann
frischen Fisch oder Schalentiere kaufen, die
Kueche, zubereitet wurden. War
richtig lecker.
Die chinesischen Fischernetze sind wohl nur noch in 1. Linie fuer
Touristen gedacht. Bei allen Bemuehungen der Crew
haben wir beim Einholen der Netze nie einen Fang beobachten koennen.
Dafuer durften sich die Touristen beim Einholen
der Netze betaetigen ( natuerlich fiel dabei ein " kleines " Trinkgeld fuer die Fischer ab ).
Unbedingt sehenswert, so meinen wir, ist eine Auffuehrung der " Kathakali Taenze ".
Fast schon in Vergessenheit geraten, lebten sie durch westliches Interesse wieder auf. Die Taenze dauerten urspruenglich
die ganze Nacht. Sie basieren auf den Heldenepen " Ramayana und Mahabharata " und wurden auf 90 Minuten gekuerzt. Es
gibt eine Reihe Veranstaltungsorte und man sollte eine Stunde vor der eigentlichen Aufführung im Theater sein, denn so
kann das Schminken der Taenzer beobachtet werden. Wo und wann eine Auffuehrung stattfindet, ist in jedem Hotel zu
erfahren.
Eine sehr gute Beratung hatten wir im Reisebuero KTDC (
Kerala Tourist Reception Centre ) bezueglich unserer Weiterreise
nach Kumuli ( Nationalpark ) und der geplanten Tour durch die Backwaters.
Empfehlenswert
!
Uns hat es hier sehr gut gefallen.
Weiter geht es morgen in Richtung Kumuli zum Periyar Nationalpark.
Leider nur moeglich mit dem " Local Bus "
( zurueck ) zum Inhaltsverzeichnis
Die Busfahrt in dem Local – Bus war doch sehr unangenehm. Wir sassen
recht gut, da jeder von uns eine Sitzreihe zur
Verfuegung hatte, aber bei der Fahrt durch
die Berge lernten wir allmaehlich die Busfahrer hassen. Sie fuhren wirklich
ruecksichtslos und verschafften sich mit
lautem Gehupe Platz. Selbst an engen, aus unserer Sicht, gefaehrlichen Stellen
gingen sie nur widerwillig vom Gas. Auch
das Passieren einer Ungluecksstelle, ein Bus stand am Strassenrand, voellig
eingedrueckt, hatte keinen Eindruck auf
den Busfahrer gemacht. Wie schon gesagt, eine sehr unangenehme Fahrt. Wir
waren heilfroh, als wir nach 6 Stunden den
Bus verlassen konnten.
Wir hatten uns eine Unterkunft ausgesucht,
ueberliessen es aber dem TukTuk – Fahrer " seine " vorgeschlagene
Unterkunft
als erstes anzusteuern. Die Erfahrung
hatten wir auf unseren Reisen immer wieder gemacht, die von den Taxifahrern
vorgeschlagenen Unterkuenfte waren meist
die besten, auch wenn wir die Provision, die dem Taxifahrer i. d. R. heimlich
zugesteckt wurde, bezahlen mussten. Und
auch diesmal entpuppte sich das empfohlene Homestay als Gluecksgriff. Siehe
auch unsere Hotelbeschreibung " Mickeys Homestay ".
Unser TukTuk – Fahrer bot sich an, uns am naechsten
Tag die
zeigen. Da er sehr informiert schien und der Preis fuer
uns o. k. war, vereinbarten wir, dass er uns
um 1o Uhr abholte.
Die Fahrt war zwar sehr beschwerlich, da
die Bergstrassen im miserablen Zustand sind, aber unser Guide hatte viel Spass
daran uns alles zu erklaeren und uns die Highlights der Umgebung zu zeigen.
Angefangen von Gwuerzgaerten mit den
Viewpoints bis hin zu Teeplantagen mit der
schoener gesehen.
Aber das konnte unser Guide ja
dass der Ausflug nach Munnar noch schoener sein soll. Den hatten wir ja leider gestrichen, Zeit haetten wir durchaus
gehabt. Allerdings der Gedanke an eine weitere
In unmittelbarer Naehe unserer Unterkunft
ist ein Hilltribe – Dorf angesiedelt. Wir machten einen Spaziergang dorthin
und schliesslich eine Wanderung durch das
Dorf. Unsere Spende und der Eintritt soll den Kindern zugute kommen und
den Schulbesuch ermoeglichen. Das glauben
wir einfach mal. Leider sprach unser Guide nicht besonders gut englisch,
dafuer war in einem kleinem Museum eine
junge Frau, die uns ausfuehrlich ueber die Geschichte ihres Volkes und deren
Sitten und Gebraeuche erzaehlte.
War schon interessant. Ein paar Fotos:
Und dann war ja da noch die Bootsfahrt
durch den Periyar NP ueber den, vor 100 Jahren gebauten, Staudamm. Es soll
hier noch viel Wild geben, u. a. Elefanten
und Tiger. Aber die waren ja erst gestern da und kommen bestimmt morgen wieder.
Macht nichts, die Bootsfahrt ist auch so interessant genug.
Ein Ausflug in die Berge, an dem wir sehr viel Freude hatten. Eine herrliche Bergwelt, sehr angenehmes Klima, eine tolle
Unterkunft,
Unser naechstes Ziel waren die Backwaters.
Aufgrund der Erfahrung mit den Local –
Bussen, beschlossen wir mit dem
Taxi in Richtung Kottayam, dem Einstiegsort in die Backwaters, zu fahren ( kostete etwa 25€, waren uns unsere Aengste
aber wert ).
Das Erlebnis " Backwaters " ist sehr schwer zu beschreiben,
kurz gesagt, dass muss man gesehen haben um es zu verstehen.
Die Backwaters sind ein weit verzweigtes Gewaessersystem, bestehend aus
natuerlichen Fluessen, Seen, Lagunen und kuenstlichen
Kanaelen mit direkter Meeresanbindung. Gesamtlaenge von den Gewaessern
betraegt mehr als 1500km. Sie gelten als eine
einzigartige landschaftliche Attraktion in Kerala. Ausserdem sind sie ein
bedeutender Bestandteil des taeglichen Lebens
in Kerala. Unzaehlige Boote wie Taxi-, Transport-, Fischer-, Touristen-
und die luxurioesen Hausboote verkehren auf den
Gewaessern, ohne dass es je voll erscheint. Zu riesig sind die
Wasserflaechen, als dass es hier zu Engpaessen kommen
koennte.
Wir sind an 2 Tagen mit Taxi- und Touristenbooten durch die Backwaters
geschippert. Auf diese Art sieht man genau
das gleiche wie die Passagiere auf
den Hausbooten, die aber wesentlich bequemer bzw. luxurioeser reisen. Kostet
natuerlich auch einiges mehr. Als Honey – Moon Reise sicherlich ein
Leckerbissen.
Am 1. Tag fuhren wir von Kottayam nach Alleppey. Fuer diese Strecke brauchte unser Boot 4 Stunden.
Hier ein paar unserer Eindruecke:
In Alleppey blieben wir 2 Naechte im Guesthouse " The Nest " ( siehe auch unsere Hotelbeschreibung ). Wir wollten
ein wenig von Alleppey
besucht, etwas von
Am naechsten Tag starteten wir dann den 2. Teil unser Backwaters – Tour
die uns nach Kollam fuehren sollte. Dauer dieser
Fahrt ca. 6 Stunden mit einer Mittagspause an Land. Wieder beeindruckend
was wir zu sehen bekamen. Mal riesige
Wasserflaechen, dann wieder ueberwiegend Land, durchzogen von Fluessen
und Kanaelen. Reisfelder und kleine Doerfer
an den Ufern, und oft fast vollstaendig mit Seepflanzen zugewachsenen
Wasserflaechen und dazu die schwer arbeitenden
Menschen beim ausbeuten der Gewaesser, beim Reis pflanzen, beim schleppen
der schwer beladenen Boote mit Seilen am Ufer,
oder beim Fischfang mit kleinen Segelbooten, wobei die Segel oft mehr
Loecher als Tuch hatten. Viel haben wir gesehen und
bestaunt. Die Backwaters werden sicherlich zu einem der unvergesslichen Erlebnissen fuer uns werden.
liegt der Ashram mitten in den Backwaters. Viele tausend Menschen,
vorwiegend Inder, aber auch etliche Westler, verbringen
hier einige Zeit um sich zu regenerieren. W. ist nur wenig ueberzeugt und
glaubt nicht, dass das je etwas fuer ihn werden
koennte ( wir waren ja auch schon mal ein paar Tage im Ashram von Sai Babba ). Trotzdem 2 Tage hier verbracht und das
war es ( kein weiterer Kommentar ).
Den
Strand wollten wir dann doch noch kennen lernen. Zunaechst enttaeuscht, da hier
wesentlich mehr Muell rum lag als
in
Kovalam. Innerhalb der Resorts war es gut sauber, aber den Muell warfen die
Angestellten einfach ueber den Zaun. So
kam
es, dass man auf einer sauberen Terrasse sass, aber auf einen Muellberg
schaute. Anfragen an das Personal brachte
bestenfalls
ein muedes Laecheln hervor. ' Es ist doch alles sauber ' !!
So wird der ehrgeizige Plan der Kerala – Regierung
bis
2007 " muellfrei " zu sein wohl nie Realitaet werden.
Unsere
Unterkunft, bitte nachlesen in unserer Hotelbeschreibung.
Unser
Resort auf der Steilkueste gelegen. Einige Souvenir – Staende, aber Restaurants
ausreichend vorhanden. Preise
sind
ok, empfehlen koennen wir aber keines der Restaurants. Immer kam es auf die
Tagesform an.
Wir
waren auf der Steilkueste, so war der Weg zum Badestrand ca. 350m lang. Der
Strand sehr schoen, sauberer Sand (
Farbe
gelblich dunkel ) und ordentliches
Wasser. Nicht so klar wie in Kovalam. Am anderem Ende
der Bucht scheint
sich
eine heftige touristische Infrastruktur zu entwickeln. Schon viel Pauschis sind
hier unterwegs.
Es
ist fuer uns schwer zu beurteilen, welcher Beach zu bevorzugen ist.
Landschaftlich schoener ist Varkala, aber
leider
nicht so gepflegt.
Da
muss halt jeder selber hinschauen.
Natuerlich
gibt es viel mehr Details unserer Reise. Eure Fragen beantworten wir gerne.
Uns
ist schon bewusst gewesen, dass wir nicht das " normale " Indien
gesehen gehaben. Aber diese Reise fanden wir
toll.
Dennoch war es nicht das " AHA – Erlebnis " fuer Indien. Wie schon
geschildert, zu oft haben wir Armut, Hunger
und
menschliches Leiden auch in diesem Teil Indiens erlebt..
Mehr
brauchen wir von Indien nicht. Dann doch lieber SO – Asien, zwar auch arm, aber
nicht so ruecksichtslos
gegenueber
den armen Menschen.
Unser Fazit:
Sehr
unwahrscheinlich, dass wir noch einmal nach Indien reisen. Obwohl wir sicher
sind, dass kulturell, und vor
allem
landschaftlich es unendlich viel zu entdecken gibt.