ein zusammengefasster Reisebericht
unserer 3 Reisen durch
ein
traumhaft schoenes Land
Teil 1: Allgemeine Informationen
- Geld
- Visum, Einreise
- Hotels
- Yangon
- Taunggyi ( 2002 )
- Inle See
- Kalaw ( 2002 )
- Mandalay
- Bagan
- Golden Rock ( 1997, 2002 )
- Essen / Trinken
Bei unsere
erste Reise 1997 gab es noch ein Visum fuer nur 14 Tage. Und das war
herzlich wenig. Deshalb waren wir auch schnell bereit, die
Rundreise
mit einem Mietwagen, der uns schon am Flughafen angeboten wurde, durch zu
fuehren. War zwar eigentlich nicht unsere Art zu reisen,
aber
angesichts der knappen Zeit, wohl die beste Auswahl. Damals zahlten wir ca. 700
US$ fuer Wagen mit Fahrer. Die Reise dauerte 10 Tage.
Unsere
" Stationen " entsprachen der " Touri – Standard – Route ". Hotel, Essen und Trinken kamen noch dazu. Insgesamt waren wir sehr zufrieden,
vielleicht
ein wenig sauer, da wir irgendwann feststellten, dass die vom Fahrer angesteuerten
Hotels immer ueberteuert waren. Wir
zahlten fast
immer
20US$, unabhaengig Reisende zahlten meisten 5 – 8 US$ weniger. Und das gilt auch heute noch. Also wer eine Rundtour mit Mietwagen plant,
sollte
versuchen, hier etwas den Preis zu druecken. Dazu aber spaeter noch mehr Infos.
Viel hat sich seit damals nicht veraendert, nur die Eintrittspreise
zu den
Sehenswuerdigkeiten haben sich drastisch verteuert, zum Teil von " 0
" auf 15US$. Aber hier sind wir
leider wehrlos, es sei denn man verzichtet
auf die
Highlights, doch dann brauchen wir ja auch nicht dorthin zu fahren. Und das
Geld kommt leider nur dem Regime zu gute, was doppelt aergert.
Wenn wir
das richtig verstanden haben, mischt das Regime auch bei den Rundreisen per
Privat –Taxe mit. Handeln ist schwierig geworden. Aber es gibt
immer noch
sehr nuetzliche Tipps im " Myanmar Forum ". Wer also plant auf die
Art durchMyanmar zu reisen, sollte sich intensiv ueber die Erfahrungen
anderer
informieren.
Wir hatten
vor ( 2007 ), eine 4 taegige Reise zum Inle Lake mit unseren Freunden (
Burmesen ) mit dem Privat - Taxi zu machen. Egal wo wir nachfragten,
ob unsere
Freunde allein oder mit uns mit den Fahrern verhandelten, die Angebote waren
fast immer gleich und lagen so bei 550 – 650 US$. Dazu noch
Essen und
Unterkunft. Das war uns einfach zu viel. Auf uns wirkte es wie eine
Preisabsprache.
Eigentlich
wollten wir 2002 Nach Nepal und Tibet.
Doch wegen
der politischen aktuellen Situationen mussten wir diese Laender aus unseren
Reiseplaenen streichen. Wir entschieden wir uns fuer wieder
fuer
Myanmar, das wir schon 1997 bereist
hatten.
Auf allen
Reisen nahmen wir die z. Zt. aktuellen Reisefuehrer von
Stefan Loose Myanmar, ( deutsche
Uebersetzung vom lonlely planet )
Reise-Know-How
Myanmar
Mit beiden
Reisefuehrern waren wir eigentlich zufrieden, da sie sich z.T. ergaenzten.
Daher die Empfehlung, beide Reisefuehrer mitzunehmen. Den Flug
buchten
wir tatsaechlich 3 x mit dem Reisebuero ASEAN WINGS mit der Thai
International. Die Abwicklung mit dem Reisebuero wieder sehr gut. Ist
zu
empfehlen. Die Thai ist bekanntermassen nicht die preiswerteste AIR-Line, aber
bei ihr sind immer noch zeitliche Umbuchungen kostenlos ( z.B. bei
der EVA-AIR
kostete uns eine zeitliche Umbuchung 100 US$ pro Person ), denn wir
wollten unsere Flugtermine frei gestalten koennen. So haben wir
auch bei
unserer 3. Reise Myanmar eine zeitliche Umbuchung vornehmen muessen, und
auch 2007 kostete es nichts. Der Flug kostete uns, inklusive
Versicherung und Rail-Ticket (2 Personen ):
1.
Reise ( wissen wir nicht mehr so ganz genau )
2. Reise Lippstadt-Frankfurt-Bangkok-Yangon-Bangkok-Frankfurt-Lippstadt 2076.- €
3. Reise, da wir auch auf den Philippinen waren, hat der Preis keine
Aussage. ( Siehe auch unsere Reiseberichte von den Philippinen
Kyat ist
die Währung in Myanmar. Offizieller Umtauschkurs 1 US$ = 7 Kyat
Schwarzmarktkurs 1
US$ = 680 – 710 Kyat ( unglaublich, aber
wahr 2002 )
Schwarzmarktkurs 1
€ =
1650 Kyat ( unglaublich, aber wahr 2007 )
Und der
Schwarzmarkt ist fast legal. Fast ueberall wird der Umtausch angeboten. Den
besten Kurs bringen neue 50er oder 100er US$ Noten oder €.
FEC gibt es nicht mehr.
Bei der
Einreise muessen am Airport pro Person 200 US$ in FEC ( Foreign Exchange
Certificates ) umgetauscht werden. Da in Myanmar
sehr
vieles in US$ bezahlt werden muss ( Hotels, Touren, Mieten fuer Autos,
oder Mopeds etc. ), und bei diesen Transaktionen 1 : 1
abgerechnet
wird, kann man das Spielgeld ruhig annehmen. Es laesst sich aber durch kleine
Bestechungsgelder am Wechselschalter am
Flughafen
umgehen ( 5 –
10 US$ ). Laesst sich problemlos machen.
Wichtig und aktuell: stark geknickte oder
beschaedigte Noten werden nicht angenommen.
Auch Wichtig: fuer
kleinere Geschaefte sollte man immer kleine Noten US$ oder € bei
sich tragen.
Sind die Preise in Kyat ausgewiesen, unbedingt auch in Kyat bezahlen.
Haendler und Kaufleute haben mitunter abenteuerliche
Umrechnungsverfahren. Reisechecks koennen gegen eine Bearbeitungsgebuehr von 2% bei den Banken gegen US$ eingetauscht
werden.
Ist z. Zt. auch nicht mehr moeglich ( Stand 2007 )
Beste
Wechselkurse gibt es Yangon.
Schlechte
Kurse in Taunggyi und Kalaw.
Beim
Tausch am Schwarzmarkt kommen immer wieder Betruegereien vor. Ein beliebter
Trick:
es sollen
200 US$ getauscht mittels 2 neuer 100 US$ Scheinen. Man bekommt das dicke
Buendel Kyat –
Scheine in die
Hand
ueberreicht und konzentriert sich voll
auf die Zaehlung. Inzwischen kommt der " Chef ", der die Dollarnoten
entgegen
nimmt. Der dreht sich kurz um und zeigt anschliessend eine 100US$ Note und
eine 10US$ Note vor. Durch
den Stress
kann es passieren, das man dem " Chef " zunaechst glaubt und 90US$
sind weg. Denn den Geldwechsler
so schnell
nicht wieder. Also nach Möglichkeit immer zu zweit tauschen und genau
hinsehen. Da auch Hotels und
Guesthaeuser
tauschen, kann man aus Sicherheitsgruenden dort das Geld wechseln. Allerdings
in der Regel zu einem
schlechteren
Kurs.
Das Visum
beschafft man sich besser zu Hause, da bei der Einreise normalerweise kein
Visum erteilt wird. Da Bangkok immer erste Station ist,
laesst
sich das Visum auch dort beschaffen. Es ist aber nicht billiger, nur
zeitaufwendiger.
Die
Anschrift fuer Deutschland:
Embassy of the Union of
Myanmar
Zimmerstr.
56
10117
Berlin
Benoetigte
Unterlagen ( nicht mehr ganz aktuell ):
Reisepass
ein
Ankunftsformular
drei
Formulare fuer Tourist Visa
vier
Passfotos ( festkleben )
Visumsgebuehr
25€ je Visa ( bar bezahlen
oder Euroscheck )
frankierter
Rueckumschlag als Einschreiben
Hat sich
etwas gelockert. Schaut in die aktuellen Formulare.
Die
erforderlichen Formulare koennen entweder bei der Botschaft angefordert, oder
aus dem Internet runter geladen werden.
Die Visa
haben eine Gueltigkeitsdauer von 3 Monaten, soll heissen, innerhalb von 3
Monaten muss man einreisen. Aufenthaltsdauer ist
maximal 4
Wochen. Eine Verlängerung gibt es nicht. Ist eine rechtzeitige Ausreise nicht
moeglich, muss pro Tag und Person 3US$ ( ??
nicht ganz
sicher ) bezahlt werden. Also auch kein Stress.
Das
Einreisen ist am leichtesten per Flugzeug, entweder BKK oder Chiang
Mai. Ueber Land soll die Einreise auch moeglich sein, jedoch
schwieriger.
Wir kennen die Moeglickeit ueber Ranong ( Suedthailand ) oder im Norden
ueber Naehe Chiang Mai einzureisen. Gleiches
gilt fuer
die Ausreise. Wir hatten vor ueber Ranong nach Thailand auszureisen.
Einheimische rieten uns dringend ab. Zu gefaehrlich und
zu
aufwendig. Also liessen wir es.
Hier gibt
es die besten Infos im Internet in den entsprechenden Foren. Wer unsicher ist,
sollte das Flugzeug nehmen.
Wir haben hier nur noch die Hotels aus 2007 aufgefuehrt, oder die Hotels mit dem Jahr gekennzeichnet, wenn wir sie 2007 nicht
besucht haben.
Und noch etwas, in ganz Myanmar sind die
Übernachtungskosten z. T. hoeher als im restlichen Suedostasien.
Guest Care Hotel
Lage: direkt gegenueber der Shwedagon Pagode
Personal/Rezeption: sehr freundlich und hilfsbereit.
English sprechend
Zimmerausstattung: grosse helle Zimmer mit AC, TV und
Minibar
Betten: grosse
Betten.
Bodenbelag: alles gefliest
Mobiliar: gut
Sanitäre Anlagen: gefliest, Dusche, WC mit
Handwaschbecken. Alles top sauber
Fruehstueck: maessig, da Standard
Myanmar serviert wurde. Also Toast, Eier ( gekocht, gebraten, Ruehrei ),
Butter, Marmelade
Lift: nicht
vorhanden, auch nicht unbedingt erforderlich
Preis: 30 US$ fuer das
Doppelzimmer ( nach verhandeln ).
Laermbelaestigung: sehr ruhig
Unser Urteil: trotz der 30US$ sehr
empfehlenswert
Anmerkung: in beiden Reisefuehrern
wird das Hotel als empfehlenswert eingestuft.
Guesthouse Khemerat:
Lage: relativ
zentral. Spielt aber im ueberschaubaren Taunggyi keine grosse Rolle,
Personal/Rezeption: freundlich aber nur wenig Info's, da
niemand englisch spricht
Zimmerausstattung: ausreichend grosse helle Zimmer mit
Fan
Betten: Betten
ausreichend. Doppel- oder Einzelbetten. Bettwaesche nicht ganz sauber
Bodenbelag: Fliesen, etwas schmuddelig
Mobiliar: maessige Ausstattung
Sanitäre Anlagen: gefliest, Dusche, WC mit
Handwaschbecken. Man hat schon schlechteres gesehen
( aber auch schon besseres )
Sauberkeit: das gesamte Guesthouse
machte einen nicht ganz sauberen Eindruck
Fruehstueck: wie gehabt
Pool: nicht
vorhanden.
Lift: nicht
vorhanden, nur 2 Stockwerke
Preis: 16 US$ fuer das
Doppelzimmer ( nach verhandeln ).
Laermbelaestigung: obwohl an einer verkehrsreichen
Strasse gelegen, keine wesentliche Belaestigung
Unser Urteil: nicht die 1. Wahl
Restaurant: kein Restaurant, aber
genuegend in unmittelbarer Naehe
Anmerkung: von beiden Reisefuehren
als ok eingestuft
Hotel Muse
Lage: relativ
zentral. Liegt unmittelbar neben dem Khemerat. Neues Hotel
Personal/Rezeption: Der freundliche Besitzer ( ehemaliger
Militaerarzt ) spricht ausgezeichnet englisch und
verfuegt ueber viele
Informationen. Ist sehr hilfsbereit und kann Fuehrungen in die
Umgebung organisieren.
Zimmerausstattung: schoene grosse, helle Zimmer mit AC
oder Fan, z.T. TV und Minibar
Betten: grosse Betten.
Doppel- oder Einzelbetten. Bettwaesche
sehr sauber
Bodenbelag: das ganze Hotel ist
gefliest
Mobiliar: gute Ausstattung
Sanitäre Anlagen: sehr sauber, und da noch neu, in
einem ausgezeichneten Zustand
Sauberkeit: das gesamte Hotel machte
einen sehr sauberen Eindruck
Fruehstueck: wie gehabt
Pool: nicht
vorhanden.
Lift: nicht vorhanden,
nur 2 Stockwerke
Preis: 15 US$ fuer das
Doppelzimmer ( bei laengerem Aufenthalt verhandelbar ).
Laermbelaestigung: obwohl an einer verkehrsreichen
Strasse gelegen, keine wesentliche Belaestigung
Unser Urteil: bestes Preis-
Leistungsverhaeltnis in Taunggyi und empfehlenswert
Restaurant: kein Restaurant, aber
genuegend in unmittelbarer Naehe vorhanden
Anmerkung: da neu, bei den
Reisefuehrern noch nicht erwaehnt
Die anderen Hotels in
Taunggyi, die wir uns angeschaut haben, waren vom Preis- Leistungsverhaeltnis
einfach
zu teuer.
Nyaungshwe / Inle See ( 2002 und 2007 )
Guesthouse Viepoint
Lage: Bungalows auf
Pfahlbauten in den Kanal hinein gebaut. In der Naehe der schoenen Pagode.
Personal/Rezeption: Sehr freundliche Besitzer sprechen
gut englisch und verfuegen ueber
viele Informationen.
Organisieren alle Ausfluege rund um den Inle See, sind aber haeufig
teurer
als Boote, die direkt am Kanal gebucht werden koennen.
Zimmerausstattung: grosszuegige Holz-Bungalows mit schoener
grosser Terasse. Mit Zimmer Service.
Betten: grosse Betten.
Doppel- oder Einzelbetten. Bettwaesche
sehr sauber
Bodenbelag: Holz, sehr sauber
Mobiliar: ausreichend gute Ausstattung
Sanitäre Anlagen: sehr sauber, in einem gute Zustand
Sauberkeit: die gesamte Anlage machte
einen gepflegten Eindruck
Fruehstueck: etwas besser als gewohnt,
da mehr Varianten, und wurde in
huebschen Pavillons serviert
Pool: nicht
vorhanden. Wer baden wollte, konnte in den Kanal springen
Lift: nicht erforderlich
Preis: 12 US$ fuer den
Bungalow
Laermbelaestigung: da direkt am Kanal gelegen, war ab
7Uhr morgens der Laerm der Transportboote
schon
stoerend. War 2007 nicht mehr so schlimm.
Unser Urteil: trotz Laermbelastigung
morgens, ein angenehmer Aufenthaltsort. Koennen wir empfehlen
Restaurant: kleines Restaurant, aber
essen geht man besser in einem der vielen Restaurants in Nyaungshwe
Anmerkung: in den Reisefuehrern
positiv erwaehnt. Inzwischen wurde ein grosszuegiges Restaurant mit Bar in
einem Neubau aus Stein
gebaut.
Hotel " Golden Star "
Lage: mehr in der
Mitte von Nyaungshwe. Schoene Anlage mit
Zimmern und kleinen Bungalows
Personal/Rezeption: Sehr freundlich, sprechen gut
englisch haben viele Info's und organisieren fast alles
Zimmerausstattung: Zimmer grosszuegig, Bungalows etwas
klein. Mit Zimmer Service.
Betten: normale Betten.
Doppel- oder Einzelbetten. Bettwaesche
sehr sauber
Bodenbelag: gefliest, sauber
Mobiliar: ausreichend gute Ausstattung in den Zimmern, im Bungalow etwas
eng
Sanitäre Anlagen: sehr sauber, in einem gute Zustand
Sauberkeit: die gesamte Anlage machte
einen sehr gepflegten Eindruck
Fruehstueck: normales Angebot fuer
Myanmar
Pool: kein
Lift: nicht
erforderlich
Preis: 12 – 15
US$ je nach Zimmer / Bungalow
Laermbelaestigung: keine
Unser Urteil: eine gute Alternative (
oder 1. Wahl ) zum Viewpoint
Inzwischen
finden wir es nicht mehr empfehlenswert, da doch abgewohnt und so gut wie
keine
Nachbesserungen stattfinden ( 2007 besichtigt )
Restaurant: kleines Restaurant, mit
durchschnittlichen Angebot.
Aber
essen geht man besser in einem der vielen Restaurants in Nyaungshwe
Anmerkung: in den Reisefuehrern
positiv erwaehnt, Hier haben wir schon 1997 gewohnt und
fanden es damals noch sehr
positiv.
Unterkuenfte in Nyaungshwe gibt es sehr viele
und auch preiswertere. Wir haben uns einige angesehen und
fanden
sie z.T. gar nicht so schlecht.
Schaut halt selber nach.
Guesthouse Golden Lilys
Lage: oberhalb von
Kalaw City. Reihenhaus mit mehreren DZ und Terrasse fuer alle
Personal/Rezeption: Sehr freundlich, sprechen gut
englisch haben viele Info's und organisieren fast alles
Zimmerausstattung: Zimmer sehr klein
Betten: normale Betten.
Doppel- oder Einzelbetten. Bettwaesche
sauber
Bodenbelag: Holz, sauber
Mobiliar: sehr einfache
Ausstattung in den Zimmern. ( mussten uns Buegel kaufen um das Notwendigste
aufhaengen zu koennen )
Sanitäre Anlagen: akzeptabel
Sauberkeit: die gesamte Anlage machte
einen sauberen Eindruck; mit Zimmer Service
Fruehstueck: eher maessig
Pool: kein
Lift: nicht
erforderlich
Preis: 6 US$ je Doppel-Zimmer
Laermbelaestigung: hier ist " Mithoeren "
angesagt. Egal was in den Zimmern
nebenan ablief, man ist LIFE dabei
Unser Urteil: fuer ein paar Tage geht es
ja. Aber irgendwann will man ja auch mal wieder seine Ruhe haben
Restaurant: keins vorhanden
Anmerkung: in den Reisefuehrern als
preiswert eingestuft
Hotel Dream Village
Lage: oberhalb von Kalaw
City. Altes umgebautes Herrenhaus mit wunderschoenen
Terassen
Personal/Rezeption: freundlich, hilfsbereit mit gutem
Englisch
Zimmerausstattung: schoene grosse Zimmer mit AC oder
Fan
Betten: grosse Betten.
Doppel- oder Einzelbetten. Bettwaesche sauber
Bodenbelag: Teppich, da noch relativ
neu, sehr sauber
Mobiliar: grosszuegige
Ausstattung in den Zimmern mit TV und Minibar
Sanitäre Anlagen: gefliest in sehr gutem Zustand
Sauberkeit: die gesamte Anlage machte
einen sauberen Eindruck; mit Zimmer Service
Fruehstueck: wie gehabt
Pool: kein
Lift: nicht
erforderlich
Preis: 15 - ? US$ je
nach Groesse der Doppel-Zimmer
Laermbelaestigung: wunderbare Ruhe
Unser Urteil: in Kalaw entspannen bei
einem angenehmen Klima und den Komfort dieser Unterkunft
geniessen. Beste Unterkunft vor Ort.
Restaurant: keins vorhanden
Anmerkung: in den Reisefuehrern als
gut eingestuft.
In Kalaw gibt es noch
eine Reihe weiterer Unterkuenfte. Einige haben wir uns angeschaut und fanden,
oft nicht
sauber genug oder zu
teuer. Auch hier koennen wir nur empfehlen, schaut Euch um und urteilt selber.
Hotel Nylon ( 2002 )
Lage: zentral
gelegen. Wir haben dieses Hotel gewaehlt, da wir hier schon 1997
gewohnt
haben. Die Erinnerung hat uns nicht ganz verlassen, aber man konnte der
Einrichtung,
den Zimmern und den Teppichen den Alterungsprozess deutlich
Ansehen.
Eine
sehr schoene Dachterrasse mit Blick auf Mandalay
Personal/Rezeption: freundlich, hilfsbereit mit gutem
Englisch. Versuchten uns aber manchmal zu
übervorteilen ( Taxi,
Touren etc )
Zimmerausstattung: schoene grosse Zimmer mit AC. aber
abgewohnt
Betten: grosse Betten.
Doppel- oder Einzelbetten. Bettwaesche
nicht ganz sauber
Wir liessen sie auswechseln.
War aber auch nicht besser.
Bodenbelag: gefliest, aber z.T. etwas
abgetreten
Mobiliar: grosszuegige
Ausstattung in den Zimmern mit TV und Minibar
Sanitäre Anlagen: gefliest , aber leicht gealtert.
Funktionierte halt nicht mehr alles ( Duschkopf etc. )
Sauberkeit: man gab sich Muehe,
ersetzte aber abgenutztes Mobiliar oder Teppiche einfach nicht
Fruehstueck: schwach
Pool: kein
Lift: vorhanden. War
auch noetig bei dem engen Treppenhaus
Preis: 08 - 10 US$ je
nach Groesse der Doppel-Zimmer
Laermbelaestigung: trotz zentraler Lage keine
Unser Urteil: es gibt bestimmt besseres.
Aber wir waren mit dem hier zufrieden
Restaurant: keins vorhanden
Anmerkung: in den Reisefuehrern
registriert.
Auch hier koennen wir nur
sagen, schaut Euch um. Es gibt viele Unterkuenfte in Mandalay.
Wer zum ersten Mal nach
Mandalay kommt, kann zumindest eine Nacht problemlos hier bleiben.
Hotel Silver Swan ( 2007 )
Lage: zentral
gelegen. Wir haben dieses Hotel gewaehlt, da die von uns geplanten
ausgebucht
waren. Ein Taxifahrer hat es uns empfohlen.
Personal/Rezeption: freundlich, hilfsbereit mit gutem
Englisch.
Zimmerausstattung: ausreichend grosse Zimmer mit AC.
Betten: grosse Betten.
Doppel- oder Einzelbetten.
Bodenbelag: gefliest und sauber
Mobiliar: grosszuegige
Ausstattung in den Zimmern mit TV und Minibar
Sanitäre Anlagen: gefliest und sauber
Sauberkeit: ok
Fruehstueck: Buffet nicht ueberragend,
aber geniessbar
Pool: kein
Lift: vorhanden.
Preis: 15 US$ das Doppel-Zimmer
Laermbelaestigung: trotz zentraler Lage keine
Unser Urteil: wir blieben 3 Naechte, und
dafuer war es ok. Aber es gibt bessere Alternativen.
Haeufiger Stromausfall, war
unangenehm, wenn man gerade den Aufzug benutzte
Restaurant: vorhanden, aber nicht
genutzt
Anmerkung: in den Reisefuehrern
registriert.
Auch hier koennen wir
nur sagen, schaut Euch um. Es gibt viele Unterkuenfte in Mandalay.
Wer zum ersten Mal nach
Mandalay kommt, kann zumindest eine Nacht problemlos hier bleiben.
Hotel New Park ( 2002 )
Lage: zentral
gelegen. Was in Bagan nicht viel heisst. Schoene Anlage, und wir blieben dort,
denn es
wurde allmaehlich seeeehr heiss.
Personal/Rezeption: freundlich, hilfsbereit mit gutem
Englisch der Chefin. Und die hatte alles im Griff.
Aber
nie unfreundlich. Man konnte ihr vertrauen. Sie half wenn sie gefordert wurde.
Zimmerausstattung: grosse saubere Zimmer mit AC.
Wirkten etwas abgewohnt. Mit Zimmer Service
Betten: grosse Betten.
Doppel- oder Einzelbetten. Bettwaesche
in die Jahre gekommen aber sauber
Bodenbelag: Teppich, zwar optisch
sauber, aber doch arg in die Jahre gekommen
Mobiliar: ausreichend ( wir
hatten ja noch die Buegel von Kalaw )
Sanitäre Anlagen: gefliest , etwas gealtert aber
sauber
Sauberkeit: zufrieden stellend
Fruehstueck: erfreulich
abwechselungsreich
Pool: kein
Lift: kein
Preis: 08 - 10 US$ je
nach Groesse der Doppel-Zimmer
Laermbelaestigung: absolute Ruhe
Unser Urteil: Wir waren mit dem hier zufrieden.
Fuer eine erste Nacht auf jeden Fall eine gute
Adresse.
Restaurant: klein mit normalem
Angebot. Einige Meter weiter eine Reihe guter Restaurants mit
" Puppet Shows "
und sehr gutem Essen.
Anmerkung:
Hotel Golden Express ( 2007 )
Lage: In Alt - Bagan
gelegen. Sehr schöne Anlage, inmitten alter Pagoden.
Personal/Rezeption: freundlich, hilfsbereit und
entgegenkommend ( Fahrraeder bekamen wir umsonst )
Zimmerausstattung: grosse saubere Zimmer mit AC. Und
kleiner Terasse in 2 Stockwerken.
Betten: grosse Betten.
Doppel- oder Einzelbetten.
Bodenbelag: Gefliest und sehr sauber
Mobiliar: gut ausgestattet
Sanitäre Anlagen: gefliest sehr sauber
Sauberkeit: zum wohl fuehlen
Fruehstueck: erfreulich
abwechselungsreiches Buffet in einer
sehr schoenen Gartenanlage mit
Blick auf die alten Pagoden.
Pool: schoener Pool,
den wir auch regelmaessig nutzen
Preis: 15 US$ das
Doppel-Zimmer
Laermbelaestigung: absolute Ruhe
Unser Urteil: Wir waren mit dem hier sehr
zufrieden.
Restaurant: mittleres mit normalem
Angebot. Einige Meter weiter eine Reihe guter Restaurants mit
Anmerkung: etwas zum entspannen.
Schon beim Fruehstueck fing das Wohlbefinden an.
Sehr
empfehlenswert
Kyaiktiyo " Golden Rock " ( 1997, 2002 )
Hotel Kyaiktiyo
Lage: direkt am
" Golden Rock " gelegen. Hoch ueber dem Tal. Wundervolle
Aussicht und
faszinierende
Sonnenauf- bzw. untergaenge
Personal/Rezeption: gleichgueltig bis unfreundlich
Zimmerausstattung: spartanische Holzhuetten ohne
jeglichen Komfort
Betten: steinharte
Bambusmatratzen mit relativ sauberer Bettwaesche ( unser Seidenschlafsack
hat gute Dienste geleistet )
Bodenbelag: abgenutzte Bambusmatten
Mobiliar: so gut wie nicht
vorhanden
Sanitäre Anlagen: Gemeinschaftsanlagen, relativ
sauber
Sauberkeit: man konnte damit leben
Fruehstueck: keins
Pool: kein
Lift: kein
Preis: unverschaemte 20
US$. Die Zimmer mit Dusche und WC sollten 40 US$ kosten
Wir waren mit Einheimischen
oben. Die mussten fuer das gleiche Zimmer 1 US$
bezahlen. Also da passte die
Relation nun absolut nicht. Hinzu kommt der neuerdings
erhobene Eintritt von 6 US$.
Zwar entschaedigt die Stimmung abends und morgens
ein wenig, aber etwas Aerger
bleibt doch zurueck.
Laermbelaestigung: absolute Ruhe
Unser Urteil: Es lohnt sich oben zu
uebernachten. Der Aufenthalt wird unvergessen bleiben,
das
Abzocken muss man halt hinnehmen.
Restaurant: Ohne Besonderheiten, in
erster Linie auf Reisegruppen eingerichtet
Anmerkung:
Wir haben uns keine
anderen Unterkuenfte angesehen. Es gibt eigentlich auch oben kaum Alternativen.
Essen
und trinken ( von 2002, gilt aber ohne Einschraenkungen auch 2007 )
Wer gewohnt ist gut zu
fruehstuecken, und schon mal in Indochina mit den herrlichen Baguette
fruehstueckte, eine der wenigen
guten
Hinterlassenschaften der Franzosen, wird in Myanmar so gut wie alles vermissen.
Schrecklicher Kaffee, klebrige Toasts,
graesslich zubereitete
Eier meist schlecht gelaunte Bedienung. Alternative: Fruehstueck auf Myanmar Art.
Mittagessen bestand in
der Hitze i. d. R. aus Obst, Tee und viel Wasser. Einheimisches Obst und
Gemuese ist es ueberall reichlich
vorhanden.
Abendessen war
eigentlich immer gut. Die einheimische Kueche ist allerdings nicht mit der
Thai-Kueche vergleichbar. Nicht so
variantenreich und
wuerzig. An Fleisch sollte man wirklich nur Chicken essen, oder Fisch in
der Naehe der Kueste. Geh ueber die
Maerkte, und Du wirst
diese Aussage verstehen. Spezielle Restaurants koennen wir nicht empfehlen. Zu
widerspruechlich sind
hier die Erfahrungen
unter den Travellern. Hier ist es am besten, sich vor Ort schlau zu machen,
welches Restaurant gerade
" IN " ist.
Wasser sollte wirklich
nur aus den versiegelten Wasserflaschen getrunken werden. Allerdings waren wir z.B.
beim putzen der
Zaehne nicht ganz so
konsequent. Wir selber sind nie krank geworden. Hin und wieder leichte Probleme
im Magen/Darm- Bereich.
Auch haben wir keine
Traveller getroffen die ernsthafte Probleme hatten. Trotzdem, an die Regeln, in
Bezug auf Hygiene in tropischen
Laendern, unbedingt
halten.
Softdrinks – es gibt alles
was es auch in Thailand gibt. Von Coke bis hin zur klebrigen einheimischen
Limonade.
Bier – viele
Importbiere, angefangen vom Heinigiken ueber Singhar bis zum Beer Lao. Wir
empfehlen einheimische Biere wie
Myanmar Beer
Mandalay
Beer
Das preiswerteste ist
das Lao Beer gefolgt von den einheimischen Bieren. Wobei uns das Mandalay am
besten geschmeckt hat.
Im Durchschnitt kostete
eine Flasche gekuehltes Bier ( 0,66l )
600 – 750 Kyat ( 2002 ), 1500 Kyat ( 2007 ).
Spirituosen – Mekong
– Whiskey aus Thailand, aus Myanmar, Jonny Walker, Brandy, Gin, Wodka
alles was man braucht. Der
einheimische
kostet etwa 3 – 4 € die Flasche. Kann man sogar, ohne zu erblinden,
trinken. Preise fuer Exporte
haben
wir nicht erfragt.
Zur Verfuegung stehen die ueblichen Verkehrsmittel
-
Flugzeug
-
Bahn
-
Bus
-
Taxi
-
Boot
-
Fahrrad
Wer die Strassen in Laos
( speziell in der Ebene der Steinkruege ) kennt, wird feststellen, dass es noch
schlechter geht, naemlich in
Myanmar ausserhalb der
grossen Staedte. Die Strassen auf dem Lande sind in einem katastrophalen
Zustand. Deshalb sollte man grosse
Entfernungen mit der
Bahn, wenn vorhanden, besser noch mit dem Flugzeug ueberwinden.
In beiden Reisefuehrern
werden die Transportmoeglichkeiten ausfuehrlich behandelt. Es sind sehr gute
und aktuelle Informationen,
welche die Situation im
Lande treffend beschreiben.
Hier einige unserer
Erfahrungen:
Fuer die Fahrt nach
Taunggyi hatten wir uns fuer die Bahn entschieden. 1. Klasse, und die muessen
Traveller nehmen, kostet 33US$ pro
Person.
Ein Schlepper hat uns überredet, den Super V.I.P. Bus fuer nur 10US$ pro Person
zu nehmen. Ausserdem, so ein Argument von ihm,
brauche
der Zug mindestens 26Std, waehrend der Bus nur 22Std benötigt. Und gutglaeubig
wie wir sind, fielen wir darauf rein. Der Bus
war
in einem katastrophalen Zustand. Selbst die LOCAL-Busse in Thailand sind da
gegen Luxus-Liner. Jeder Platz wurde ausgenutzt fuer
Gepaeck
und Menschen. Selbst der Mittelgang war mit Notsitzen ausgestattet und voll
gepackt. Diese 24Std waren ein reiner Horrortrip.
Droehnende Musik aus den klirrenden Lautsprechern machten das ganze noch unertraeglicher. ( 2002 )
Wenn es geht, lasst die Finger von solchen Transporten.
2007
sind wir mit dem Flugzeug von Yangon nach Heho ( Inle Lake ) geflogen. Die
Airline Bagan Air koennen wir empfehlen. Saubere
gepflegte
Maschinen. Auch von Bagan nach Yangon sind wir mit dieser Linie geflogen.
Traveller berichteten uns
von der angenehmen Zugfahrt, mit ausreichendem Schlafkomfort. Sie kamen
jedenfalls ausgeruht an. Waehrend
wir voellig genervt waren.
Andere waren vom Flug
zum Inle See ( Heho ) angetan, der ca. 1,5Std dauerte. Von dort mit dem Taxi
nach Taunggyi sind es ja nur 1 - 2Std.
Unser Fazit: ( gilt auch noch fuer 2007 )
fuer kurze Strecken sind
Bus und/oder Taxi ok, weil es oft auch nichts anderes gibt
bei groessere Entfernungen, laenger als 4 – 5Std, sollte man
( wenn moeglich ) auf andere Verkehrsmittel zurueck greifen.
Für die Fahrt von Yangon
nach Bago und weiter zum " Golden Rock " und zurueck haben wir uns
ein Taxi mit Fahrer gemietet. Wir waren
insgesamt 3 Tage
unterwegs und haben dafuer 100US$ bezahlt ( 2002 ).
Wer wenig Zeit hat, kann
fuer die gesamte Rundreise durch Myanmar ein Taxi mit Fahrer mieten. Das ist
nicht billig ( und denkt an die
Strassen ). Fuer 11 Tage
muss mit etwa 600 – 700 US$ ( gesamt ) gerechnet werden. Aber der Preis
ist verhandelbar. Wenn diese Art der
Reise gewaehlt wird, nehmt nicht die vom Driver angebotenen
Hotels. Wir haben fuer ein Hotel 12US$ gezahlt, waehrend das gleiche
Hotel vom Fahrer
vermittelt, 20US$ kostete. ( 1997, 2002 )
Die Preise fuer diese
Art der Rundreise sind bis 2007 drastisch gestiegen. Auch das verhandeln
ist deutlich schwieriger geworden, da
vermutlich det Staat
diese Geldquelle entdeckt hat und hier kraeftig absahnt.
Mit dem Fahrrad die
Gegend erkunden ist am Inle See sehr schoen. Es gibt dort akzeptable Wege und
Strassen.
In Bagan ist das Fahrrad
ebenfalls ideales Transportmittel um das " Alte Bagan " mit seinen
unzaehligen Pagoden zu entdecken. Die
Fahrraeder sind
allerdings selten in einem " verkehrstuechtigen " Zustand. Wie immer
gilt " gruendlich pruefen ", es gibt genuegend Angebote.
Zum Transportmittel Boot
koennen wir leider nur wenig sagen. Eigentlich wollten wir mit dem Boot von
Bagan Richtung Yangon fahren.
Aber es war in Bagan
inzwischen so heiss geworden ( das richtig heisse Wetter, 40° und mehr, beginnt
wirklich Anfang Maerz ), dass wir
mit dem Flugzeug zurueck
nach Yangon geflogen sind.
Die Bootsfahrt auf dem
Inle See ist ein unbedingtes MUSS und der Sitzkomfort auf dem Boot ist
ausreichend, so dass die Fahrt wirklich
genossen werden
kann. ( siehe dazu Teil 3 Inle See ).
Im Jahre 2007 haben wir
eine traumhaft schoene Schiffsstour von Mandalay nach Bagan gemact. Die Fahrt
dauerte 11Std, da der Ayeyarwady
zu wenig Wasser hatte und das Schiff staendig kreuzen musste ( siehe auch Abschnitt Mandalay ), das war fuer uns die schoenste Art von
Mandalay nach Bagan zu kommen. Bequem, keine Schlagloecher und viel Platz. Ruhig und entspannt haben wir die Fahrt den Fluss und Umgebung
genossen.
Mehr dazu im Reisebericht Teil " Bagan ".