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Nyaungshwe am Inle See
Ein Ort zum entspannen
Ein Ausflug zu den " Heissen
Quellen " mit Besuch einer kleinen Zuckerrohrfabrik
Beinruderer - eine der grossen Attraktionen auf dem See. Und ein kleines Bootsrennen Doerfer auf dem Inle See mit ihren kleinen Handwerks - Betrieben Der " Grosse Markt ", den man gesehen haben muss. Dazu einige Fotos vom Floating - Markt 2002. Pagoden im und um den See. Und das Kloster mit den " Jumping Cats " Die " schwimmenden Gaerten " auf dem Inle See.

 

 

Myanmar 1997, 2002, 2007

ein zusammengefasster Reisebericht unserer 3 Reisen durch

ein traumhaft schoenes Land

 

Teil 3: Der Inle See ( am Ende des Kapitels koennt Ihr einige Bilder anschauen )

 

Der Inle-See ist ein Süßwassersee im Shan-Staat in Myanmar. Er hat eine Nord-Süd-Ausdehnung von circa 22 km und eine Ost-West-Ausdehnung

von maximal 10 km. Der See liegt auf 875 m über Normalnull.

Innerhalb des Sees und am Seeufer gibt es insgesamt 17 Dörfer, welche überwiegend von der Intha-Bevölkerungbewohnt sind. Die Häuser sind

auf Pfählen gebaut. Insgesamt wohnen hier 70.000 Menschen.

Die Bevölkerung baut Gemüse, Früchte und Blumen an. Viele der Kulturen werden auf schwimmenden Feldern bestellt. Basis dieser schwimmenden

Felder ist eine sehr fruchtbare feste Masse bestehend aus Sumpf, Erde und Wasserhyazinthen, die mittels Bambuspfählen am Seeboden befestigt

sind. Die Fortbewegung in den schmalen Kanälen der Ortschaften, auf den Feldern sowie in Ufernähe erfolgt in schmalen Kanus. Typisch für den

See ist die hier angewendete Bein-Rudertechnik. Der Rudernde steht am Heck des Bootes. Werden die Hände beispielsweise beim Fischen benötigt,

so wird ausschließlich mit dem Bein gerudert, indem das Ruder mit dem Bein eingeklemmt wird. Für große Strecken auf dem See sind heute jedoch

nur die größeren Boote mit Außenbordmotor erlaubt.

Seit 1985 ist der Inle-See offizielles Vogelschutzgebiet.

Der See gehört zur Verwaltungseinheit von NyaungShwe mit circa 130.000 Einwohnern. Die Hauptstadt der Verwaltungseinheit ist der gleichnamige

Ort NyaungShwe ( Auszug aus der Wikipedia Dokumentation ).

 

1997 waren wir mit dem " Privat - Taxi von Yangon kommend, am Inle See " gelandet ". Es war eine grauenvolle Fahrt. Auch wenn unser Driver sehr

ruecksichtsvoll fuhr, jedes Schlagloch konnte er nicht umfahren.

Erschoepft und willig liessen wir uns zum Hotel " Golden Star " fahren. Wir fanden es ok und auch die 20 US$ zahlten wir ohne Probleme.

Hauptsache die Autofahrt war erst einmal zu Ende. Der Ablauf '97 war fast identisch mit 2002 und 2007. Zumidenst was den Ausflug auf dem

Inle See betraf. Viel schoener war es natuerlich 2002 und, vor allem 2007, da haben wir viel mehr selbst unternommen. Und davon koennen wir nur

schwaermen. Geplant war, im Rahmen der gebuchten Tour ( 1997 ), eine Tagesfahrt ueber den Inle See, der Besuch der " Schwimmenden Maerkte ",

sowie das Kloster der " Jumping Cats ". Aufluege in die naehere Umgebung waren nicht moeglich, dafuer reichte die Zeit nicht. Fuer das erste Mal

am Inle See war das ok.

Der Markt war in diesem Jahr noch toll. In den folgenden Jahren aber entwickelte er sich immer mehr zu einem Touristenmarkt, aehnlich wie in

Thailand  die Maerkte von Damneon Saduak. 

 

2002 fuhren von Taunggyi  per Taxi, von unserem Bekannten organisiert, zum Inle See. Zunaechst hat er uns zu einer mehr als luxurioesen

Hotelanlage ( leider den Namen vergessen ) gefuehrt, in der einige " Giraffenfrauen " leben. Er riet uns, uns als potentielle Gaeste auszugeben, die

ein luxurioese Hotelanlage suchten, obwohl unser Outfit alles andere als " Luxus " darstellten. Aber bereitwillig wurde uns die Anlage gezeigt, und

so kamen wir auch zu den " Giraffenfrauen ". Wir konnten mit ihnen reden, sie erzaehlten uns ihre Probleme und wir durften sie bei ihren normalen

taeglichen Arbeiten fotografieren. Vor allem die jungen Frauen schilderten ihre Qualen waehrend des Aufbaues der Halsringe, sagten aber, dass es

heute damit keine Probleme mehr gibt, und sie sich wohl fuehlten und zufrieden seien, und laechelten dabei. Wir waren nur zu bereit ihnen zu

glauben, aber leichte Zweifel blieben doch.

 

Wenn wir dennoch Fotos zeigen, so wollen wir sie auch erklaeren ( alle kundigen Menschen und Medizinern, bitte verzeiht die laienhafte Darstellung ).

Nicht der Hals wird verlaengert mit dem Anlegen der Ringe, sonder sie Schultern werden herunter gedrueckt, und wie uns gesagt wurde, sind die

Muskeln des Halses soweit geschaedigt, dass ohne die Ringe die Frauen ihren Kopf nicht mehr " oben halten " koennen.

Zugegeben, von der Tradition her bestimmt interessant, als Touristenattraktion abzulehnen. Dennoch, viel Geld wird durch die so verunstaltete Frauen

eingenommen. Wuerde es den Frauen oder der Dorfgemeinschaften zu gute kommen, waere eine kleine moralische Legemitation gegeben. Aber leider

werden auch hier wieder die Frauen missbraucht und zu Zirkusobjekte degradiert und das Geld kommt nicht dort an, wo es gebraucht wuerde.

 

2007 haben wir sie nicht mehr besucht, zu oft hatten wir inzwischen gehoert, dass diesen  bedauernswerten Frauen nur noch aus touristischen

Gruenden diese Tortour der " Halsringe anlegen ", aufgezwungen wird. Und das wollten wir nicht auch noch foerdern, denn  die Frauen lassen sich ja

nur noch gegen entsprechendes Honorar fotografieren. Man sollte sie nicht besuchen.

 

2002 Es ging dann von Taungghyi weiter zum Inle See. Unser Guide fuehrte uns direkt zum Ressort VIEPOINT, direkt am Kanal gelegen in

Nyaungshwe. Eigentlich wollten wir ja zum Hotel " Golden Star ", in dem wir auch 1997 gewohnt hatten. Doch es gefiel uns hier so gut, dass wir uns

entschlossen zu bleiben.

Die junge Familie, der offensichtlich das Ressort gehoerte, macht einen sehr sympathischen Eindruck auf uns. Und auch die Lage und die Bungalows

waren so, dass wir uns sehr schnell wohl fuehlten.

Darueber hinaus  gibt viele Unterkuenfte am Inle See,  von 4US$ bis ??US$. Wir gehen immer so vor,

 

                        - ankommen

                - sehen

                - Anforderungen erfuellt

                - " das ist o. k.  " ( beide )

                - Besitzer sympathisch ( und in Myanmar auch Eigentuemer )

                - Preis o. k.

 

und gebucht.

Einige Traveller sagten uns, dass es in den ganz billigen Unterkuenften sooo sauber nicht ist.

Wie immer, Empfehlungen aussprechen ist die eine Seite, sie anzunehmen die andere. Deshalb vermeiden wir es auch, gezielt zu empfehlen. Nur wenn

wir es wirklich gut finden, sagen wir " empfehlenswert ", aber immer nur aus unserer Sicht.

 

2007 diesmal waren wir von Yangon nach Heho geflogen. Das war echt Klasse, wenn wir an die Strapazen unserer vorherigen Reisen dachten, und die

negativen Eindruecke von damals waren noch nicht verblasst. Am Flughafen mieteten wir gemeinsam mit einem franzoesischem Paar ein Taxi und fuhren

direkt wieder zum Ressort VIEPOINT. Zu unserer grossen Freude waren es dieselben Besitzer wie vor 5 Jahren, nur zahlreicher ( Kinder ) und wie

auch wie wir, aelter geworden. Erfreulich auch, dass sie uns wieder erkannten, und das nach 5 Jahren. Trotz eines grossen Neubaus, dem Restaurant

und Bar untergebracht sind, ist die Atmosphaere nach wie vor sehr familiaer. Zwar zeigen auch hier die Holz Bungalows Verschleisserscheinungen,

und so ganz viel wird nicht erneuert, aber es ist dennoch empfehlenswert. Vielleicht sind wir ja in 2 – 3 Jahren mal wieder dort. 

Wer dort mal hin moechte sollte darauf achten, dass die Terasse des Bungalows zur Feldseite und nicht zur Kanalseite liegt. Der Laerm der morgendlichen

Boote ist dann wirklich ertraeglich.

Herrlich war es morgens, wenn wir durch die Klaenge eines buddhistischen Morgengebetes, das sanft von einer entfernten Pagode ueber die Reisfelder

zu uns herueber klang, geweckt wurden. Es war ein so angenehmer Sprachgesang, dass wir diese Musik unbedingt haben wollten. ( Dank unserer Freunde

in Yangon haben wir tatsaechlich eine CD mit diesem Morgengebet kaufen koennen ).

Alleine wegen der herrlichen Landschaft und der relaxten Stimmung am Inle See wuerden wir nochmals nach Burma reisen.

 

Highlights am Inle See:

 

     das Inle See Programm ist eigentlich in den Reisefuehrern hervorragend beschrieben. Lest ueber den 5 Tage Markt nach   ( siehe Reisefuerer ).

     Es waere schade, wenn Ihr den ueberhaupt nicht zu sehen bekommen wuerdet. Hier muesst Ihr Euch vor  Ort schlau machen, wo er gerade

     stattfindet.

                                   

Bootsfahrt auf dem Inle See

 

Eigentlich das Erlebnis schlechthin. Und hier wird auch die groesste Ansammlung von Touristen in Myanmar angetroffen. Denn auch die

Pauschalreisenden landen hier. Aber keine Angst, so schlimm wie auf den Floating Markets in Thailand ist es auf keinen Fall. Es bleibt

genuegend Raum fuer alle. Bevor Ihr bucht, fragt wo der " Big Market " stattfindet, der ja im 5 taegigen Rhythmus von Ort zu Ort zieht.

Denn der ist wirklich sehenswert.

Der " Floating Market " wird auf den meisten Touren nicht mehr angeboten.

 

2007 inzwischen ist sehr genau bekannt, wann und wo der 5 Tage – Markt stattfindet. Er ist immer noch richtig sehens- und besuchenswert.

Und wer sich 2 – 3 Tage am Inle See aufhaelt, wird ihn mit Sicherheit besuchen koennen. Der Floating Markt steht allerdings kaum noch auf

dem Programm. Wie in Thailand " Damneon Saduak ", ist er zu reiner reinen Touristenattraktion verkommen und wird er kaum noch angeboten.

Ist auch gut so.

   

Alles andere ist einfach wunderbar.

 

            der See

 

            die Beinruderer

 

            die " Schwimmenden Gaerten "

 

            die Pagoden

 

        der " big market "

 

            die " jumping cats " Kloster Nga Phe Kyaung

                       eine Bemerkung, es macht irgendwie Spass diesen Tieren zu zuschauen. Leider ist das ganze Niveau auf Zirkusrummel abgesunken.

                       Eine grosse Enttaeuschung fuer uns war die verlorene Wuerde der Moenche. Aber dazu tragen auch wir als Traveller bei. Und

                       hier haben wir zum ersten und einzigen Mal eine groessere Anzahl japanischer Pauschaltouristen in Myanmar angetroffen. ( 2002 ).

                       2007 war die Enttaeuschung noch groesser. Rings um den Tempel haben sich unzaehlige Souvenirhaendler breitgemacht, und das

                       Training bzw. die Vorfuehrung der " jumping cats " haben Laien uebernommen. Verstaendlich, aber schade.

 

            die Atmosphäre in den Seedoerfern und der Umgebung

 

            das Klima, fast so amgemehm wie in Taunggyi  ( bei jeder Reise war es eine Erholung in diesem Klima )

                                

                               eine eingeschraenkte Empfehlung

Es gibt schon seit vielen Jahren das Restaurant " 4 Sisters ", welches ein Deutscher mit aufgebaut hat. Eine dieser 4 Sisters ist mit ihm

verheiratet und sie leben teils in Deutschland teils in Myanmar.  Jeden Abend gibt es nur eine Speisefolge. Bezahlt werden muessen die

Getraenke nach Preisliste, das Essen bezahlst Du nach Gefuehl. D.h. wie es Dir geschmeckt hat, oder  wie viel Du gegessen hast. Ist nicht

so ganz unser Fall ( sagten wir schon ), da man ja doch in der Regel mehr bezahlt als ueblich. Hat sich ausserdem zu einem Traveller

Treff entwickelt. Es gibt gute Info's. Schaut es Euch an.

 

Haben wir 2007 nicht besucht, war immer noch im Angebot, wie wir hoerten, jetzt allerdings mit festen Preisen.

 

                                   Mit dem Fahrrad, und wenn der Ruecken ok ist, auch mit dem Einbaumboot ( 2002 ), laesst sich die naehere Umgebung wunderbar, und fuer sich

                                   allein erkunden. Voellig gefahrlos kannst Du in die Doerfer fahren, die Menschen begegnen Dir freundlich, vielleicht etwas reservierter als in

                                   anderen Landesteilen. Kontakt bekommt man dann doch meistens ueber die neugierigen und laechelnden Kinder. Insgesamt waren wir 5 Tage hier.

                                   Auch hier wieder die Meinung, genug, aber nicht zuviel.

 

                                   Auch 2007 haben wir 5 Tage hier verbracht, und wir koennen vom Inle See nur schwaermen. Der Trip mit dem Einbaumboot wird nicht mehr

                                   angeboten. War 2002 ein sehr interessanter Ausflug. Doch die anschliessenden Rueckenprobleme haetten fast die Inle-See-Bootsfahrt gekostet.

                                   Dafuer gibt es die Moeglichkeit eine Halbtagestour zu den " Hot Springs " zu machen. Wir haben diese Tour unternommen. Das Bad war nicht

                                   so toll ( es wird nach Geschlechtern getrennt gebadet ), aber die Bootsfahrt und die Umgebung machen den Ausflug lohnenswert. Eine alte

                                   Pagode auf einer Bergkuppe bietet einen tollen Blick auf den Inle See. Auf dem Rueckweg haben eine kleine Zuckerrohrfabrik besichtigt.

Hier werden die Zuckerrohrpflanzen ausgepresst und der Saft gekoren und gekocht.

2002 dann ging es mit dem Taxi weiter nach Kalaw. Die Entfernung war ja nicht so riesig, so dass die Fahrt ertraeglich war.

2007 hatten wir gemeinsam mit dem franzoesischem Paar ein Taxi gechartert um nach Mandalay zu kommen. Wieder einmal stand uns eine

schreckliche 12 stuendige Autofahrt bevor. Fuer diese Etappe haben wir noch nicht den richtigen Transport gefunden. Wahrscheinlich ist es am

besten, wieder zurueck nah Heho und dann per Flieger weiter nach Mandalay.

 

Ueber die Stationen 2002:

 

            Taungghyi

        Kalaw

        Bago / GoldenRock

        Mount Poppa

 

berichten wir zusammengefasst in einem weiteren Kapitel.