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| Allgemeine Eindruecke von Mandalay | In den Handwerker - Gassen | Pagoden - Mahamuni, Mandalay Hill u.v.a. | Moustache - Brother ein politisches Kabarett |
ein zusammengefasster Reisebericht unserer 3 Reisen durch
ein traumhaft schoenes Land
Teil 4: Mandalay ( am Ende des Berichtes koennt Ihr Euch ein paar Fotos anschauen )
Mandalay ist eine Stadt im Zentrum von Myanmar an einer Biegung des Ayeyarwady-Flusses gelegen, ca. 600km noerdlich von Yangon.
Mit knapp
650 000 Einwohnern ist sie die zweitgrößte
Stadt des Landes. Mandalay besitzt einen
internationalen Flughafen, den Mandalay
International Airport
(Mandalay Chanmyathazi Airport). Inlandsfluege
gibt es zu allen Flughaefen Myanmars
sowie Fluege nach Thailand ( Chiang
Mai ). Beste Linien sind die
nach unseren Erfahrungen Air Mandalay
und Bagan Air.
Verbindungen bestehen nach Yangon und anderen Orten in Myanmar
per Straße, Eisenbahn und Schiff.
Mandalay
wurde von König Mindon 1857 in freiem Gelände am Ufer
des Ayeyarwady errichtet, nach einer alten
Prophezeiung, dass an dieser Stelle zum
2400ersten Jubiläum des
buddhistischen Glaubens, eine Stadt entstehen würde.
Von 1857 bis 1885 diente Mandalay als letzte Hauptstadt des birmanischen
Königreichs. Aufgrund astrologischer Berechnungen hatte Mandalay
Amarapura als politisches Zentrum Birmas abgelöst. Nach
der Eroberung Mandalays am 28. November 1885 und der
Plünderung des Königspalastes durch
britische
Truppen wurde König Thibaw nach Indien ins Exil
deportiert und die Hauptstadt nach Yangon verlegt. Im
zweiten
Weltkrieg wurde Mandalay
bei
Kämpfen zwischen Japanern
und Briten weitgehend zerstört, der Königspalast
in Schutt und Asche gelegt. In den 90er Jahren ließ die
Militärregierung, u. a. auch durch
den Einsatz von Zwangsarbeit, die alten Königspalastanlagen wieder aufbauen.
Heute ist Mandalay
die Hauptstadt der gleichnamigen Verwaltungseinheit Mandalay-Division.
Aufgrund seiner strategisch
günstigen Lage am Transit-Verkehrskorridor zwischen Südchina und dem Indischen
Ozean ist die Bedeutung der Stadt als
wichtiges Wirtschaftszentrum von Myanmar weiter gestärkt worden. Der Zuzug von chinesischen
Kaufleuten hat die demografische Struktur der
Stadtbevölkerung seit den letzten
Jahren deutlich verändert.
Neben dem Anbau von Reis in der fruchtbaren
Ebene um Mandalay prägen unterschiedliche
Handwerksbetriebe (u. a. Herstellung von Blattgold,
Marionetten-Puppen,
Papierschirmen,
Seidenweberei) und der Tourismus das
Wirtschaftsleben der Stadt.
Mandalay
gilt bis heute als das eigentliche Zentrum der buddhistischen Kultur in Myanmar.
Die Sehenswuerdigkeiten
sind vielfaeltig und in den Reisefuehrern
ausfuerlich beschrieben. Hier die sehenswertesten
Pagoden und Kloester
( unsere Meinung ):
Eindawya
Pagode
Mahamuni
Pagode
Kuthodaw Pagode
Kyauktawgyi Pagode
Sandamuni Pagode
Set Kya Thiha Pagode
Shwe Kyi Myint
Pagode
Atumashi Kyaung
Shwe In Bin Kyaung
Shwenandaw
Kyaung
Weitere Sehenswuerdigkeiten
sind:
Handwerksbetriebe
Königspalast (Rekonstruktion)
Mandalay-Hill
Die Aufführungen der Moustache Brothers Par
Par Lay, Lu Zaw und Lu Maw
2002
- Von Kalaw
nach Mandalay haben wir wieder eine Busfahrt
geordert. Leider sind andere Transporte sehr kompliziert, mit der Bahn sehr
zeitaufwendig, und der Flug von Heho aus sehr teuer. Und wieder einmal, der versprochene
komfortable Bus war ein " local Minibus
". Wir hatten
reservierte
Plaetze, aber die waren bis zur Sitzkante voll mit Reissaecken, Gemuesekoerbe und
was weiss ich vollgestopft.
Egal, es waren ja nur 6Std,
und
die Gesellschaft war eigentlich recht lustig.
2007
– sind wir mit einem Taxi vom Inle See nach Mandalay gefahren. Es war wieder einmal ein Horrortrip.
Falls wir diese Strecke noch mal fahren
sollten,
werden wir von Heho aus nach Mandalay
fliegen.
Die Unterkuenfte in Mandalay
sind sehr vielfaeltig. Unsere Empfehlung, bei laengerem Aufenthalt nach guten Unterkuenften
suchen. Hier solltet Ihr die
Reisefuehrer zu Rate ziehen oder aktuelle Infos ueber andere Traveller einholen.
Auch die Ausfluege und Sehenswuerdigkeiten
sind in den
Reisefuehrern klasse beschrieben und lohnen sich zu
besuchen. Es gibt einige Touris
und Traveller, aber die fallen nur in den Handicraft – Fabriken
auf. Fuer
kulturell und politisch interessierte, besucht das private Kabarett der
Moustache Brother
in der 39th Street auf. Sie stehen sehr streng unter Beobachtung, rechnen
aber trotzdem ueber kabarettistische Auffuehrungen mit dem Regime ab.
Und
sie waren haeufiger in den Gefaengnissen
als auf der Buehne. Es lohnt sich.
Empfehlenswert
ist eine Stadtrundfahrt mit einem Taxi ( Thounbein ),
kleine 3 raedrige, meistens blaue, pick-ups die ueberall auftauchen.
Oft stehen
sie
direkt vor den Hotels. Wichtig ist, dass der Fahrer genau versteht was man
will. Oder man vetraut dem Fahrer, der ja in der
Regel die Highlights gut
kennt.
Trotzdem ist eine Abstimmung mit dem Fahrer, welche Punkte angefahren werden
sollen, von Vorteil.
Nicht
versaeumen sollte man die Handwerkergassen. Hier wird
nicht nur fuer die Touristenindustrie gearbeitet. Es
sind noch " echte " kleine
Handwerksbetriebe.
Vor allem haben uns die Bronzegiesser beeindruckt. So
konnten wir beobachten und miterleben, wie eine grosse
Buddhafigur
gegossen
wurde. Von den Schmelzoefen ging eine grosse Hitze aus und die Sonne tat das uebrige
dazu bei. Deshalb hoeren die Giesser
gegen 11Uhr
mit
dem Schmelzen und Giessen auf. Wer die Arbeiter dabei beobachten moechte, sollte moeglichst frueh vor Ort sein und sich dort erkundigen in
welcher
Fabrik gerade gegossen wird.
Des
weiteren koennen Steinmetzbetriebe, Blattgoldherstellung, Holzschnitzereien,
Silberschmieden, Teppichherstellung u. v. a. m. besucht und besichtigt
werden.
Zwar ist immer irgendwo Tourismus im Spiel, doch in erster Linie produzieren
viele dieser kleinen Fabriken fuer den einheimischen
Markt. Wer
kann
schon eine tonnenschwere Buddhastatue aus Bronze, Marmor oder Stein mit nach
Hause nehmen.
Von
den Pagoden fanden wie die auf Mandalay Hill und die Mahamuni – Pagode am schoensten.
Schoen auf Mandalay Hill ist die Abendstimmung, wobei
der
Sonnenuntergang nur selten komplett genossen werden kann, da sich zum Schluss
immer wieder Wolken vor die Sonne schieben. Was schoen
ist, dass
sich
am Abend viele Studenten/innen einfinden, die ihr englisch anbringen moechten, und so nette Kontakte und Gespraeche
entstehen.
Die
Mahamuni – Pagode zaehlt
nach der Shwedagon zu dem bedeutensten
Heiligtuemern der Buddhisten in Myanmar. Das "
Allerheiligste " darf von Frauen
nicht
betreten werden.
Sehenswert
fanden wir auch das Shwe In Bin Kyaung
– Kloster. Es ist ganz aus Teakholz gebaut und besitzt wunderschoene
Holzschnitzereien und
Gemaelde und wurde im 19. Jh. erbaut.
Interessant
auch die Kuthodaw Pagode, in der sich das " groesste Buch " der Welt befindet. Auf Marmorplatten
gravierte man den Wortlaut der Lehre
Buddhas.
So entstanden 729 Platten und es wird gesagt, dass man zum Lesen aller Platten
450 Tage mit jeweils 8 stuendiger Lesedauer braucht.
Ein
Besuch der alten Koenigsstadt Amarapura
sollte eigentlich immer auf dem Programm stehen. Schon wegen der laengsten Teakholz – Bruecke der
Welt.
Es
ist aber schon wichtig, sich ueber die Geschichte und Sehenswuerdigkeiten dieser Stadt ausreichend zu informieren. Oder man nimmt
einen Guide.
1997
– waren wir nur 2 Naechte hier. Da war alles so
kompakt organisiert, dass wir kaum zu Atem kamen. Nach dem Motto " viel
gesehen, kaum etwas
verstanden
und nichts behalten". Nur unser Tagebuch verhinderte, dass wir alles
vergessen haben. Leider war auf dieser Reise unsere Spiegelreflex –
Kamera
kaputt gegangen. Das passierte uns auch auf der Reise 2002. Jahrelang o k, ging
sie gleich 2 x in Myanmar kaputt. Deshalb existieren
auch
nur
wenige Fotos von diesen Reisen.
2002
- Wir waren insgesamt 4 Tage in Mandalay, und fanden es im nach hinein etwas zu wenig.
Jetzt geht es weiter nach Bagan. Diesmal mit
einem gecharterten Minibus ueber Mount Poppa. Alles in allem war es eine ertraegliche
Fahrt.
2007
– Diesmal reichten uns 3 Tage, da wir ja jetzt das 3. Mal in Mandalay waren. Trotzdem gibt es immer wieder etwas Neues
zu entdecken.
Die
Weiterfahrt nach Bagan war diesmal mit dem Schiff geplant.
Und das war eine sehr weise Entscheidung. Mehr ueber
diese Reise im nachfolgenden
Kapitel
" Bagan ".
Diesmal
hatten wir unsere Sony – Cybershot – Kamera mit, und
die hielt durch.
(
in diesem Kapitel findet ihr einige Informationen ueber
Mandalay wieder, die wir der WIKIPEDIA – Info aus dem
Internet entnommen haben ).