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Allgemeine Eindruecke von Mandalay In den Handwerker - Gassen Pagoden - Mahamuni, Mandalay Hill u.v.a. Moustache - Brother ein politisches Kabarett

 

 

Myanmar 1997, 2002, 2007

ein zusammengefasster Reisebericht unserer 3 Reisen durch

ein traumhaft schoenes Land

 

Teil 4: Mandalay ( am Ende des Berichtes koennt Ihr Euch ein paar Fotos anschauen )

 

            Mandalay ist eine Stadt im Zentrum von Myanmar  an einer Biegung des Ayeyarwady-Flusses gelegen, ca. 600km noerdlich von Yangon. Mit knapp

            650 000 Einwohnern ist sie die zweitgrößte Stadt des Landes. Mandalay besitzt einen internationalen Flughafen, den Mandalay International Airport    

            (Mandalay Chanmyathazi Airport). Inlandsfluege gibt es zu allen Flughaefen Myanmars sowie Fluege nach Thailand ( Chiang Mai ). Beste Linien sind die    

            nach unseren Erfahrungen Air Mandalay und Bagan Air.

            Verbindungen bestehen nach Yangon und anderen Orten in Myanmar per Straße, Eisenbahn und Schiff.

            Mandalay wurde von König Mindon 1857 in freiem Gelände am Ufer des Ayeyarwady errichtet, nach einer alten Prophezeiung, dass an dieser Stelle zum

            2400ersten Jubiläum des buddhistischen Glaubens, eine Stadt entstehen würde.

            Von 1857 bis 1885 diente Mandalay als letzte Hauptstadt des birmanischen Königreichs. Aufgrund astrologischer Berechnungen hatte Mandalay

            Amarapura als politisches Zentrum Birmas abgelöst. Nach der Eroberung Mandalays am 28. November 1885 und der Plünderung des Königspalastes durch

            britische Truppen wurde König Thibaw nach Indien ins Exil deportiert und die Hauptstadt nach Yangon verlegt. Im zweiten Weltkrieg wurde Mandalay

            bei Kämpfen zwischen Japanern und Briten weitgehend zerstört, der Königspalast in Schutt und Asche gelegt. In den 90er Jahren ließ die         

            Militärregierung, u. a. auch durch den Einsatz von Zwangsarbeit, die alten Königspalastanlagen wieder aufbauen.

            Heute ist Mandalay die Hauptstadt der gleichnamigen Verwaltungseinheit Mandalay-Division.

            Aufgrund seiner strategisch günstigen Lage am Transit-Verkehrskorridor zwischen Südchina und dem Indischen Ozean ist die Bedeutung der Stadt als            

            wichtiges Wirtschaftszentrum von Myanmar weiter gestärkt worden. Der Zuzug von chinesischen Kaufleuten hat die demografische Struktur der    

            Stadtbevölkerung seit den letzten Jahren deutlich verändert.

            Neben dem Anbau von Reis in der fruchtbaren Ebene um Mandalay prägen unterschiedliche Handwerksbetriebe (u. a. Herstellung von Blattgold,   

            Marionetten-Puppen, Papierschirmen, Seidenweberei) und der Tourismus das Wirtschaftsleben der Stadt.

            Mandalay gilt bis heute als das eigentliche Zentrum der buddhistischen Kultur in Myanmar.

            Die Sehenswuerdigkeiten sind vielfaeltig und in den Reisefuehrern ausfuerlich beschrieben. Hier die sehenswertesten Pagoden und Kloester

            ( unsere Meinung ):

 

                 Eindawya Pagode

            Mahamuni Pagode

            Kuthodaw Pagode

            Kyauktawgyi Pagode

            Sandamuni Pagode

            Set Kya Thiha Pagode

            Shwe Kyi Myint Pagode

 

            Atumashi Kyaung

            Shwe In Bin Kyaung

            Shwenandaw Kyaung

 

            Weitere Sehenswuerdigkeiten sind:

 

                Handwerksbetriebe

            Königspalast (Rekonstruktion)

            Mandalay-Hill

            Die Aufführungen der Moustache Brothers Par Par Lay, Lu Zaw und Lu Maw

           

            2002 - Von Kalaw nach Mandalay haben wir wieder eine Busfahrt geordert. Leider sind andere Transporte sehr kompliziert, mit der Bahn sehr

            zeitaufwendig, und der Flug von Heho aus sehr teuer. Und wieder einmal, der versprochene komfortable Bus war ein " local Minibus ". Wir hatten        

            reservierte Plaetze, aber die waren bis zur Sitzkante voll mit Reissaecken, Gemuesekoerbe und was weiss ich vollgestopft. Egal, es waren ja nur 6Std,        

            und die Gesellschaft war eigentlich recht lustig.

            2007 – sind wir mit einem Taxi vom Inle See nach Mandalay gefahren. Es war wieder einmal ein Horrortrip. Falls wir diese Strecke noch mal fahren

            sollten, werden wir von Heho aus nach Mandalay fliegen.

            Die Unterkuenfte in Mandalay sind sehr vielfaeltig. Unsere Empfehlung, bei laengerem Aufenthalt nach guten Unterkuenften suchen. Hier solltet Ihr die     

            Reisefuehrer zu Rate ziehen oder aktuelle Infos ueber andere Traveller einholen. Auch die Ausfluege und Sehenswuerdigkeiten sind in den        

            Reisefuehrern klasse beschrieben und lohnen sich zu besuchen. Es gibt einige Touris und Traveller, aber die fallen nur in den Handicraft – Fabriken

            auf.  Fuer kulturell und politisch interessierte, besucht das private Kabarett der

 

            Moustache Brother

 

            in der 39th Street auf. Sie stehen sehr streng unter Beobachtung, rechnen aber trotzdem ueber kabarettistische Auffuehrungen mit dem Regime ab.

            Und sie waren haeufiger in den Gefaengnissen als auf der Buehne. Es lohnt sich.

 

            Empfehlenswert ist eine Stadtrundfahrt mit einem Taxi ( Thounbein ), kleine 3 raedrige, meistens blaue, pick-ups die ueberall auftauchen. Oft stehen

            sie direkt vor den Hotels. Wichtig ist, dass der Fahrer genau versteht was man will. Oder man vetraut dem Fahrer, der ja in der Regel die Highlights gut

            kennt. Trotzdem ist eine Abstimmung mit dem Fahrer, welche Punkte angefahren werden sollen, von Vorteil.

            Nicht versaeumen sollte man die Handwerkergassen. Hier wird nicht nur fuer die Touristenindustrie gearbeitet. Es sind noch " echte " kleine

            Handwerksbetriebe. Vor allem haben uns die Bronzegiesser beeindruckt. So konnten wir beobachten und miterleben, wie eine grosse Buddhafigur

            gegossen wurde. Von den Schmelzoefen ging eine grosse Hitze aus und die Sonne tat das uebrige dazu bei. Deshalb hoeren die Giesser gegen 11Uhr

            mit dem Schmelzen und Giessen auf. Wer die Arbeiter dabei beobachten moechte, sollte moeglichst frueh vor Ort sein und sich dort erkundigen in

            welcher Fabrik gerade gegossen wird.

            Des weiteren koennen Steinmetzbetriebe, Blattgoldherstellung, Holzschnitzereien, Silberschmieden, Teppichherstellung u. v. a. m. besucht und besichtigt

            werden. Zwar ist immer irgendwo Tourismus im Spiel, doch in erster Linie produzieren viele dieser kleinen Fabriken fuer den einheimischen Markt. Wer

            kann schon eine tonnenschwere Buddhastatue aus Bronze, Marmor oder Stein mit nach Hause nehmen.

            Von den Pagoden fanden wie die auf Mandalay Hill und die Mahamuni – Pagode am schoensten. Schoen auf Mandalay Hill ist die Abendstimmung, wobei

            der Sonnenuntergang nur selten komplett genossen werden kann, da sich zum Schluss immer wieder Wolken vor die Sonne schieben. Was schoen ist, dass

            sich am Abend viele Studenten/innen einfinden, die ihr englisch anbringen moechten, und so nette Kontakte und Gespraeche entstehen.

            Die Mahamuni – Pagode zaehlt nach der Shwedagon zu dem bedeutensten Heiligtuemern der Buddhisten in Myanmar. Das " Allerheiligste " darf von Frauen

            nicht betreten werden.

            Sehenswert fanden wir auch das Shwe In Bin Kyaung – Kloster. Es ist ganz aus Teakholz gebaut und besitzt wunderschoene Holzschnitzereien und

            Gemaelde und wurde im 19. Jh. erbaut.

            Interessant auch die Kuthodaw Pagode, in der sich das " groesste Buch " der Welt befindet. Auf Marmorplatten gravierte man den Wortlaut der Lehre

            Buddhas. So entstanden 729 Platten und es wird gesagt, dass man zum Lesen aller Platten 450 Tage mit jeweils 8 stuendiger Lesedauer braucht.

            Ein Besuch der alten Koenigsstadt Amarapura sollte eigentlich immer auf dem Programm stehen. Schon wegen der laengsten Teakholz – Bruecke der Welt.

            Es ist aber schon wichtig, sich ueber die Geschichte und Sehenswuerdigkeiten dieser Stadt  ausreichend zu informieren. Oder man nimmt einen Guide.

           

            1997 – waren wir nur 2 Naechte hier. Da war alles so kompakt organisiert, dass wir kaum zu Atem kamen. Nach dem Motto " viel gesehen, kaum etwas

            verstanden und nichts behalten". Nur unser Tagebuch verhinderte, dass wir alles vergessen haben. Leider war auf dieser Reise unsere Spiegelreflex –

            Kamera kaputt gegangen. Das passierte uns auch auf der Reise 2002. Jahrelang o k, ging sie gleich 2 x in Myanmar kaputt. Deshalb existieren auch

            nur wenige Fotos von diesen Reisen.

             

            2002 - Wir waren insgesamt 4 Tage in Mandalay, und fanden es im nach hinein etwas zu  wenig.

            Jetzt geht es weiter nach Bagan. Diesmal mit einem gecharterten Minibus ueber Mount Poppa. Alles in allem war es eine ertraegliche Fahrt.

 

            2007 – Diesmal reichten uns 3 Tage, da wir ja jetzt das 3. Mal in Mandalay waren. Trotzdem gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken.

            Die Weiterfahrt nach Bagan war diesmal mit dem Schiff geplant. Und das war eine sehr weise Entscheidung. Mehr ueber diese Reise im nachfolgenden

            Kapitel " Bagan ".

            Diesmal hatten wir unsere Sony – Cybershot – Kamera mit, und die hielt durch.

 

            ( in diesem Kapitel findet ihr einige Informationen ueber Mandalay wieder, die wir der WIKIPEDIA – Info aus dem Internet entnommen haben ).