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Reisterassen von Banaue
Die
letzte Station auf unserer Reise.
Wir
hatten diesen Trip gebucht.Und nach unseren Erfahrungen ist es sehr schwierig
diese Reise auf eigene Faust zu unternehmen. Mit Sicherheit
wird
es dann nicht billiger, und die Fahrten vor Ort muessen in einheimischen Bussen
und Jeepneys organisiert weren. Davon koennen wir nur
abraten.
Denn asphaltierte Strassen gibt es in dieser Region nicht, und an Absicherungen
vor den z. T. hunderte von Metern senkrecht
abstuerzende
Taelern sind auch nicht vorhanden. Die " LOCAL
– Fahrzeuge " sind oft voellig ueberfuellt, und die Fahrer sind fuer
unseren
Geschmack nicht immer sehr umsichtig. Wir hatten fuer diesen Tripp etwa 100€
pro Person bezahlt. Enthalten waren darin:
- 3 Uebernachtungen im
Banue-Hotel ( 3*) mit Fruestueck im DZ
- Transport von Manila nach Banaue und zurueck ( etwa 450km
von Manila entfernt )
- alle Ausfluege und Transporte vor Ort im Minibus oder
eigens gecharteten Fahrzeugen
- englisch/deutsch sprechender Guide
- viel sehenswerte
Stops auf Hin- und Rueckweg
- einheimische Folklore auf der Tanzbuehne im Hotel
Wir
waren zu viert ( 2 Deutsche Paare ) in einem Kleinbus mit einem guten Guide (
Norman ), der auch ein ordentliches Deutsch sprach.
Der
Fahrer war relativ jung, fuehr aber sehr umsichtig und ging bereitwillig darauf
ein, wenn wir eine langsamere Fahrweise verlangten.
Und
das war bei den " Strassen " sehr wichtig fuer uns.
Die
Fahrt von Manila nach Banaue dauerte, mit Unterbrechungen an interessanten Sehenswürdigkeiten,
10 Stunden.
Gegen
17Uhr30 erreichten wir unser Hotel in 1100m Höhe, mit dem wir sehr zufrieden
waren.
Für
den nächsten Tag war die Fahrt nach Bontoc vorgesehen.
Nach
einem maessigen Fruehstueck starteten wir um 7Uhr unsere Tour. Und das wurde
ein " Hoellentrip ". Fuer die 50km nach Bontoc
brauchten
wir 4 Stunden. Wir denken, das sagt alles ueber die Strassen und deren Zustand
aus. Befestigte Strassen gab es nur in den kleineren
Städten.
Ansonsten nur Schotter- und Sandpisten, rechts steil ansteigende Berge, und
links steile mehrere 100m senkrecht abfallende Taeler.
Zum
Glueck regnete es waehrend unseres Aufenthaltes nicht. Denn dann, meinte
Norman, haette es gefaehrlich werden koennen ( deutliche
Spuren
von Erdrutschen waren fuer uns sichtbar ). Also
richtig Angst darf man hier nicht haben. Schlagloecher, Unebenheiten und
Geroell auf
den Pisten meisterte unser
Fahrer sehr geschickt. Die uebervollen local Jeepneys, Busse und LKW's, die uns
entgegenkamen machten uns Angst.
Der
Gedanke in einem solchen Fahrzeug zu sitzen trieb uns den Schweiss auf die
Stirn. Ab jetzt machten wir uns keine Gedanken mehr, ob wir
vielleicht
zuviel bezahlt haben.
Zwischenstopps
bei einigen wirklich sehenswerten Viewpoints. Dann waren wir endlich in Bontoc.
Im kleinen Museum war viel ueber die
Geschichte
Menschenkopf erbeutet
den Waenden oder an der
Bontoc und Ifugos. Eine
war ja auch die gleiche
heutiger Sicht sagen wir
Am naechsten Tag ging es, mit einem gecharteten Jeepney, zu den Reisterrassen der Ifugo. Die Strecke war z. T. noch schlimmer als am Vortag.
Es
erreichten
Postkarten dargestellt.
Die Ifugo begannen mit dem Bau der Terrassen vor etwa 2000 Jahren und sie gingen bis zu 2000m hoch. Sie legten ein Bewaesserungssystem an,
Ueber
500 – 600 Stufen ging es hinab zu dem Dorf. Sehr freundliche Menschen, die
natuerlich mit dem Tourismus umgehen konnten und einige
Souvenierlaeden
aufgebaut haben. In einige Huetten
durften wir einen Blick werfen und auch hier ueberraschte uns Norman mit seinem
grossen
Wissen
ueber die Ifugo. Der Rueckweg war dann etwas schwieriger, es ging ja auch
bergauf.
Dinner im Hotel mit einem Folkloreabend, in der die verschiedenen Volksgruppen ihre traditionellen Taenze auffuehrten. Hat Spass gemacht
ihnen
wiedr in unserem Hotel.
Die Reise durch die Philippinen hat uns sehr gut gefallen.Land und Leute haben uns zugesagt, wenn auch spektakulaere kulturelle Highlights
fehlen.
Die naechste Reise zu den Philippinen ist gedanklich schon gebucht. Vor allem Palawan und den Norden von Mindanao moechten wir unbedingt
sehen.