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Die
Trauminsel Boracay
Erstmals waren
wir 1990 auf Boracay. Und damals wurde die Insel fuer uns der Inbegriff der " Trauminsel ". Weisser
Strand, gesaeumt
von
Kokospalmen, tuerkisfarbenes glasklares Wasser, Restaurants und Unterkuenfte in
Bambushuetten und relativ wenig Tourismus.
Allerdings gab es auch
damals schon erste Anzeichen von Veraenderungen. Die ersten Discos hatten
eroeffnet und der Bauboom war
unuebersehbar. Dennoch
haben wir auf unseren spaeteren Reisen keine Insel gefunden, die es mit Boracay
aufnehmen konnte. Noch am
ehesten waren Koh Tao
und Ko PhiPhi in Suedthailand mit Boracay vergleichbar.
Klar war, wenn wir schon
auf den Philippinen waren, wollten wir " unsere " Trauminsel wieder
sehen. Aber was war aus der Insel geworden.
Der Sand war weiss wie
damals und das Wasser noch genau so klar und tuerkisfarben, aber sonst . .
. Die Insel voll bis zum platzen mit
Touristen und die
Koreaner, Japaner und Taiwanesen in grosser Mehrzahl. Disco an Disco, nahezu
jedes Resort hatte eine eigene Disco.
Motorraeder fuhren pausenlos
die Strandstrasse auf und ab. Unzaehlige Resorts und Restaurants waren
entstanden. Im Wasser vorm Strand
lag Boot an Boot und die
Bautaetigkeit ungebrochen. Es war ein Alptraum geworden. Vor Mitternacht war an
Schlaf nicht zu denken. Nur
im Norden und im Sueden
gibt es noch ruhige Ecken, dessen Resorts allerdings der hoeheren Preisklasse
zuzuordnen sind. Wir meinen,
schade um die einst so
wundeschoene erholsame Insel.
Und das Ati – Atihan – Festival war auch schon vorbei.
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