![]() |
Island
Hopping durch die Visayas
Boracay war also
abgehakt und wir starteten unsere Reise durch die Visayas.
Die
Visayas sind eine Inselgruppe die zwischen der Hauptinsel Luzon im
Norden, der zweitgroessten Insel Mindanao im Sueden und
Palavan
im Westen liegt.
Die
Hauptinseln sind:
-
-
-
-
-
Leyte und
-
Samar
Unsere
Stationen waren:
- Panay
- Guimaras
- Negros
- Bohol
- Cabilao
- Cebu
Alle
die nach Boracay wollen, muessen ueber Panay anreisen. So auch wir.
Da
wir die im Sueden vorgelagerte Insel Guimaras besuchen wollten, fuhren wir nach
unserem Boracay – Aufenthalt mit dem Bus von
Catiklannach IloIlo – City im Sueden der Insel. Wir waren ca. 6 Stunden unterwegs. Eine
angenehme Busfahrt. Von dort ging es mit
der
Faehre ( 20 Minuten )weiter nach Guimaras, die Insel der Mangos. An der
Anlegestelle weist ein grosses Schild darauf hin dass die
Einfuhr
von Mangos verboten ist. Die hier angebauten Mangos sollen die besten im ganzen
Land sein.
Wir
haben nahe Verwandte auf Guimaras, die dort ein grosses Grundstueck mit 2
Bungalows besitzen, und das war der Grund, weshalb wir
die
Insel besuchen wollten.
Die
Insel besitzt in paar ansehnliche Resorts, einige nette Fischerdoerfer mit
freundlichen Menschen sowie versteckte Hoehlen und
Buchten.
Es besteht ausserdem die Moeglichkeit mit einem Boot ein paar der einsamen,
vorgelagerten kleinen Inseln einen Besuch
abzustatten.
Eine
Bekannte erzaehlte uns, dass am naechsten Wochenende das grosse Festival " Ati
Ati Han " in IloIlo – City stattfindet. Das Fest wird
hier
"Dinagyang " genannt. Das freute uns riesig, endlich konnten
wir doch noch dieses grossartige Festival life erleben.
IloIlo
ist eine angenehme und ueberschaubare Stadt. Grosse Einkaufszentren, Hotels und
Banken und jede Menge Internetcafes.
Allerdings
TC konnten wir auch hier nicht eintauschen.
Fuer
uns war der Aufenthalt hier lohnenswert, da wir ja die Verwandtschaft hier
haben und das Festival erlebt konnten. Ausserdem
konnten
wir von IloIlo aus per Faehren und Bus ueber Negros zur Insel Bohol reisen, die
ja das Hauptziel unserer Reise durch die Visayas war.
Dank
unserer Bekannten ( sie stammt von hier ) lernten wir die Insel bei einer
Rundfahrt mit einem Minibus sehr gut kennen. Eine charmante
Insel,
aber ohne die ganz grossen Highlights. Nette kleine Fischerdoerfer mit
freundlichen Bewohnern, die aelteste Kirche der Visayas und
weitlaeufige
Sandstraende. Den " Traumstrand " haben wir hier allerdings nicht
entdeckt. Es gibt aber viele versteckte kleine Buchten,
die
einen Badeaufenthalt lohnen.
Teich wird trockengelegt und Pflanzen ( als Fischnahrung ) koennen nachwachsen.
Auch der Besuch einer Toepferei war hoch interessant.
Mit einem Pfarrer, den unsere Bekannte kannte, durften wir ein Dorf der Ureinwohner besuchen. Diese Menschen leben noch nach alten
Traditionen, werden aber stark missioniert, um sie in die Gesellschaft zu integrieren.
Interessant
die riesigen Mangoplantagen. Jede einzelnen Mango auf den Baeumen war in Papier
eingewickelt. Die Erklaerung gab uns unsere
Bekannte,
die Umhuellung diente zum Schutz gegen Ungeziefer und die Mangos wuerden
dadurch besser reifen. Wir sahen, wie so haeufig,
denn
unglaublichen Aufwand tausende Mangos mit Papier einzuwickeln. Aber menschliche
Arbeitskraft ist auf den Philippinen eben sehr billig.
Die
Mangos schmecken koestlich und sollen die besten im ganzen Land sein. Jetzt
verstehen wir auch die Kontrollen am Pier. Jeder Ankommende
wird
untersucht, on er " fremde " Mangos einfuehren will. Ein groesses
Schild weist darauf hi, dass das Einfuehren von Mangos strickt verboten
ist.
Sicherlich werden wir immer wieder einmal hierher kommen wenn wir auf den
Philippinen sind. Aber so richtig empfehlen koennen wir
Guimaras
nicht, da es doch eine relativ grosser Aufwand ist die Insel zu erreichen.
![]()
Wir
hatten uns entschlossen, mit Faehren (
SuperCat, OceanJet ) und Bussen zur Insel Bohol zu fahren. Die geplante Route
fuehrte ueber die
Insel
Negros. Wir hatten uns Tickets fuer die 10Uhr Faehre gekauft und wollten
als erstes Station in Bacolod auf Negros ansteuern. Die Faehre
machte
wirklich einen ganz tollen Eindruck. Sehr komfortable Sitze und ein guter
Service an Bord. Auf gar keinen Fall ueberfuellt, was wohl auch
Bacolod
ist eine aufstrebende, aber dennoch angenehme Stadt. Viele Antquitaeten- und
Keramiklaeden, sowie die Besichtigung der kleinen
Keramikwerstaetten
machen einen Bummel durch die Stadt lohnenswert. Auch der Besuch des Museums
von Bacolod lohnt sich.
Wir
wollten auch zu den heissen Quellen des Vulkanes Kanlaon und eine kleine
Wanderung durch den angrenzenden Nationalpark mit ueppiger
Regenwaldvegetation machen.
Dort gibt es auch einen " TopTree Walkway ", der aber leider
nur am Wochenende geoeffnet ist. Und wir waren am Mittwoch
Hin
und auch zurueck sind wir mit dem Jeepney gefahren, der am Markt startet. Ist
aber nicht so ganz leicht zu finden. Aber nach ein paar Mal
Nachfragen
sassen wir dann im richtigen Fahrzeug, das nach Mambukal faehrt. Die
Fahrt dauert knapp 1 Stunde. Angeboten wird die Tour ach als
Vieles
haben wir auf Negros nicht gesehen, aber unser Hauptziel war ja die Insel Bohol.
Deshalb fuhren wir am naechsten Tag mit dem Bus weiter nach
Von
der Stadt selber haben wir nicht viel gesehen. Aber die strahlenden Lichter
am Strand am Abend verbreitete eine
angenehme Stimmung. In einem
Wenn wir wieder einmal auf den Visayas sind, werden wir Negros ganz sicher noch einmal besuchen und intensiver erkunden.

Die
Faehre ( SuperCat ) legte puenktlich um 7 Uhr ab. Wieder eine bequeme und
angenehme Fahrt, die knapp 2Std dauerte. Nur die Klimaanlage war,
Die
von uns ausgesuchten Resorts am Alona Beach waren alle ausgebucht. So sind wir
dann im Resort " Crystal Beach " gelandet. Ein Gluecksfall
fuer
uns, denn das Resort macht einen sauberen, grosszuegigen Eindruck auf uns (
siehe auch den Punkt Hotelbeschreibungen ). Der Strand mit
feinem
weissen Sand bedeckt und das Wasser
glasklar und mit etlichen schattigen Plaetzen. Fast genau so schoen wie auf
Boracay, nur das
der
laute Tourismus und die Massen aus Korea, Taiwan und Japan hier noch keinen
Einzug gefunden hatte. Die Entwicklung deutet aber darauf
hin,
dass auch hier aehnliche Verhaeltnisse wie auf Boracay ueber kurz oder lang
entstehen werden. Die Badefreuden wurden allerdings etwas
eingeschraenkt,
denn schon nach wenigen Metern beginnt das Seegras. Etwa 100m vom Strand
entfernt war dann das Korallenriff. Am Strand
entlang
hatte sich schon eine fortgeschrittene touristische Infrastruktur entwickelt.
Es ist alles reichlich vorhanden, Restaurants, Resorts, Shops,
Wahrscheinlich
muessen wir uns doch mal nach Bora Bora in der Suedsee aufmachen.
Dabei
wissen wir nicht einmal genau was wir als " Traum – Beach / Insel "
suchen. Boracay war 1990 unsere erste tolle Insel in den
Tropen.
Damals noch mit Bambushuetten, und dem Flair eine Abenteuerinsel zu sein. Wir
haben uns in die Situation verliebt und alle anderen
wunderschoenen
Inseln mit diesem Gefuehl betrachtet. Logisch, dass die anderen Inseln
schlechter abschnitten, Ko Tao, Ko Phi Phi, Ko Lanta,
Ko Sameth, Phuket,
Langkawi, usw. alles Trauminseln, die wir genossen haben, aber
Boracay war nun mal unser Traum. Und Alona Beach
erschien
uns " Boracay von damals " sehr aehnlich.
Das
Essen, vor allem der frische Fisch, war in den vielen kleinen Restaurants fast
immer sehr gut. Und das Angebot reichte von der
italienischen
Pizza bis zum Adobo, dem philippinischen Nationalgericht ( in Kokosmilch
geduenstetes Fleisch mit Reis ).
Schnorcheln
konnte man vom Strand aus, musste aber doch fast 100m raus schwimmen um am
Korallenriff die Schoenheit der Unterwasserwelt
bewundern
zu koennen. Bessere Moeglichkeit zu Schnorcheln bietet die kleine, vor
gelagerte Insel Balicasag, die mit einem Pampboot in
ca.
40 Minuten erreicht werden konnte. Das war direkt am Abriss des Riffs. Hier war
alles an Fischen vertreten, die ein Korallenriff zu
bieten
hat. Bunte vielfaeltige Korallen, vom Barrakuda bis zum roten Snapper, kleine Seeschlangen bis zum Riffhai, alles
konnte man beim
Schnorcheln
bewundern. Das Boot wartete natuerlich
auf uns. Es kostete fuer den Halbtagestrip etwa 15€, ein lohnenswerter Ausflug.
Das
Boot
durfte keinen Anker werfen, sondern musste an den vorhandenen Bojen festmachen.
Also denkt man auch hier schon ueber die Erhaltung
der
Riffs, und damit die wichtigste Einnahmequelle,
den Tourismus, intensiv nach. Vor ein paar Jahren wurde hier noch mit
Dynamit gefischt
und
die Spuren sind noch immer deutlich zu sehen. Aber allmaehlich erholt sich das
Riff. Fischbestand und Korallen wachsen langsam nach.
Wir
haben hier auch einige male getaucht, waren aber nur auf ca. 18m Tiefe.
Moeglicherweise lag es am Guide, oder an den Tauchrevieren.
wir
haben beim Schnorcheln mehr und groessere Fische gesehen als beim Tauchen. Auch
waren die Korallen nicht so toll. Etwas
enttaeuschend.
Kann aber auch an uns gelegen haben, da wir noch unsere Tauchgaenge von Kho
PhiPhi und Kota Baru in sehr guter Erinnerung
haben.
Wie wir hoerten, sollten die besten Tauchreviere ohnehin auf der kleinen Insel Cabilao
liegen ( siehe auch den Abschnitt " Cabilao ".
Wir
haben hier fuer uns ein Paradies mit kleinen Fehlern gefunden und koennen
diesen Strand nur empfehlen. Fuer Kids in jedem Alter
geeignet,
leider ist es ein sehr weiter Anreiseweg. Es gibt moeglicherweise Direktfluege von Manila nach Tagbilaran,
wissen wir aber nicht so
genau.
Von
April bis Juni soll es auch moeglich sein, vorbei ziehende Wale zu beobachten.
Wer
auf Bohol ist, versaeumt natuerlich etwas, wenn die Insel nicht naeher erkundet
wird. Zu den herausragenden touristischen Attraktionen
zaehlen
ohne Zweifel die Chocolate Hills. Wir hatten eine Tagestour fuer ca.
35€, Minibus mit Fahrer, gebucht. Der Fahrer war puenktlich
um
8Uhr im Resort und unser erster Stopp war die grosse Bronzeplastik bei Bool,
knapp 3km oestlich von Tagbilaran. Diese Plastik erinnert
an
den " Blood Compact " zwischen den Einheimischen ( Fuerst Sikatuna
) und den Spaniern ( Lopez de Legaspi ) um 1565.
Die
Freundschaft wurde durch eine " Blutsbruederschaft "
besiegelt. Legaspi eroberte spaeter die gesamten Philippinen.
Imponierend
die maechtige Kirche von Baclayon, die fuer die Ewigkeit gebaut
erscheint. Der massive Turm war zum Schutz vor Piraten
gebaut
worden. Im Inneren der Kirche koennen Holzschnitzereien ( Kanzel ) und alte
Oelgemaelde an den Kirchenwaenden bewundert
werden.
Es ist eine der aeltesten Kirchen der Philippinen. Angeschlossen ist ein
kleines Museum, wenn man schon da ist, kannn es auch
besucht
werden.
Und
dann war da noch der spanische Wachtturm aus dem 16. Jahrhundert. Der fuer die
Warnung vor Piraten gedacht war.
Von
hier aus hat man eine gute Aussicht auf andere Inseln der Visayas
Weiter
geht es zum Loboc – River, auf dem eine romantische Bootsfahrt durch die
Bambuswaelder angeboten wird. Ausserdem ist hier
ein
kleiner Zoo angelegt worden, in dem die weltweit einzigartigen Tarsier Affen
beobachtet werden koennen. Der kleinste Affe der
Primaten
– Familie ist ein Nachtjaeger. In Freiheit so gut wie ueberhaupt nicht zu
sehen, hat man den Tieren hier eine grosszuegige Anlage
gebaut,
in der tagsueber die Tiere angeschaut werden koennen. Die uebergrossen Augen
koennen auch waehrend des Schlafens nicht
geschlossen
werden. Einfach beeindruckend, auch wenn man sich wuenscht, dass die Tiere frei
waeren. Doch uns erschien das Gehege so
gross,
das die Tiere ihre natuerliche Lebensweise beibehalten koennen ( so jedenfalls
unsere Hoffnung ). Ein Besuch lohnt sich.
Und
dann zu den Chocolate Hills.
Zuerst
sieht man sie troepfchenweise, und dann steht man ploetzlich mitten drin. Ueber
1000, bis zu 40m hohe Huegel vor uns. Von gruen
bis
zum schokoladenbraun in einer weiten Landschaft verstreut, bieten die
mysterioesen Huegel einen faszinierenden Anblick. Es wurde
inzwischen
eine geschickt angelegte Aussichtsplattform geschaffen, von der man einen
phantastischer Ausblick ueber die Landschaft mit
den Chocolate Hills hat. Die Entstehung
kann jeder fuer sich selbst festlegen, auf der einen Seite gibt es 2
romantische Legenden, auf
der
anderen Seite gibt es 2 geologische Erklaerungen. Fest zu halten bleibt, es ist
ein ueberwaeltigender Anblick. Eine kleine Rundfahrt
laesst
sich leicht vor Ort organisieren. Doch den besten Ueberblick hat man von dem
" VIEWPOINT " aus.
![]()
Wir
hatten ja den Trip privat organisiert und so baten wir unseren Fahrer an
kleinen Werkstaetten, Schmieden, Keramik, kleinere
Maerkte
o.ae. zu halten. Wir haben so tolle Einblicke in einige Handwerksbetriebe und
das Treiben der Menschen gewinnen koennen.
auf keinen Fall den Appetitt verderben.
Vieles
haben wir gesehen, doch mit Sicherheit nicht alles von Bohol. Dennoch wollten
wir weiter zur Taucherinsel Cabilao.
Tauchen
stand nicht an erster Stelle. Wir wollten die viel gelobte Insel einfach nur kennen lernen. Vom Alona Beach
aus hatten wir eine
Tour
gebucht, die uns, mit einigen Unterbrechungen an interessanten Stellen, nach
Moc Poc bringen sollte. Von hier ging es dann mit einem
Pampasboot
rueber nach Cabilao. Der erste Eindruck war ganz toll. Ein Super – Resort,
unter deutsch – philippinischer Leitung, alles clean
und
bestens in Ordnung. Der Empfang fast wie auf Hawai, mit Blumengebinde um den
Hals. Henry, aus Dresden stammend, hatte immer etwas
zu
jammern, war aber trotzdem ein angenehmer Zeitgenosse. Er leitet die
Tauchschule und das Resort. Seine philippinische Frau managt
das Uebrige. Absolut empfehlenswert, alle sind freundlich und und hilfsbereit
und das Essen ist sehr gut.
Zum
tauchen sind wir nicht gekommen. Wir waren einmal schnorcheln, haben aber nach
etwa 1 Stunde abgebrochen, da uns die Stroemung zu
stark
wurde. Dennoch, ein ganz tolles Riff. Besser als am Alona Beach. Henry meinte,
hier ist die beste Tauchbasis der gesamten Visayas.
Wir
haben dann noch eine Motorrad–Rundfahrt ueber die Insel gemacht. Dabei haben
wieder viele freundliche Menschen getroffen, angenehmes
erlebt
und konnten sogar im Internet unsere Mails nachlesen. Denn in der Insel –
Highschool gab es Strom vom eigenen Generator getrieben
und
die gesamte Anlage wird von Deutschland gesponsert.
Ansonsten
sind Wasser und Strom auf der Insel rare Gueter. So hatten wir 2 Tage keinen
Strom ( nur etwas von Henrys Notaggregaten ),
da
der Operator des Inselaggregates wohl das Geraet durch falsche Bedienung zu Schrott
gefahren hatte. Henry meinte, das sei daas
3. Mal seit
Eine
schoene Insel, ein tolles Resort, aber wirklich nur etwas fuer Taucher, und mit
Abstrichen, fuer Schnorchler geeignet. Ein Badeaufenthalt
lohnt kaum, da es so gut wie keine schoenen Straende gibt und der Zugang zum Wasser sehr steinig ist, vor allem bei Ebbe.
Es
ging weiter zur letzten geplanten Station in den Visayas, nach Cebu.
Wir wollten von dem Hafen Tubigon, im Norden von Bohol, mit der Faehre nach Cebu uebersetzen.
![]()

Von
Cabilao zum Mainland zu kommen war kein Problem. Aber dort fanden wir keine
Transportmoeglichkeit um nach Tubigon zu kommen.
Nur
ein Bus stand dort, der aber nach Tagbilaran, also in die entgegen gesetzte
Richtung, wollte. Das Taxi sollte 30€ kosten. So fragten
wir
den Busfahrer, ob er nicht ueber Tubigon ( ca. 60km nach Norden ) nach
Tagbilaran ( ganz im Sueden ) fahren wollte. Fuer 10€ stimmte
er
zu. Denn die Fahrgaeste, unterwegs nach Tagbilaran warten eben etwas
laenger. Und er brachte uns mit seinem
Bus zum richtigen Pier
zeigte
uns den Weg und verabschiedete sich freundlich laechelnd von uns. Jetzt sammelte
er seine Fahrgaeste auf und wir gingen auf unsere
Faehre.
Diesmal kein " SuperCat oder OceanJet ", sondern eine normale Faehre.
Aber auch diese war bequem, nicht ueberfuellt und sie fuhr
puenktlich
ab. Wir hatten uns Tickets fuer den AC –
Bereich gekauft und es war wie immer zu kalt. Aber wir hatten inzwischen die
notwendige
Kleidung
dabei. Die Ueberfahrt dauerte etwas mehr als 2 Stunden. Da die See sehr ruhig
war, insgesamt eine angenehme und interessante Fahrt.
Ein
riesiger Hafen erwartete uns. Der groesste den wir bisher auf den Philippinen
gesehen haben. Wir wollten zunaechst nach Cebu – City um
die
Stadt etwas kennen zu lernen. Ein Taxi brachte uns zu unserem Hotel. Wir hatten
ein Zimmer ohne Fenster, in Europa undenkbar, aber in
Asien
normal. Das werden wir nie wieder machen. Wir blieben trotzdem 2 Naechte, denn
insgesamt war das Hotel o. k.
Die
Stadt hat einige Highlights zu bieten.
Der
wunderschoene chinesische TAO - Temple im oberen Stadtteil. Zusaetzlich
ein herrlicher Ausblick auf Cebu – City und auf die See.
Dann
war der Tag auch schon vorbei, in einem China – Restaurant sehr gut gegessen,
und dann war es so dunkel, so dass das fensterlose Zimmer
auch
nicht mehr so dramatisch war ( und dank des
einheimischen Rums schliefen wir
auch recht gut ).
Am
naechsten Morgen sind wir mit dem Jeepney zum groessten Markt in Cebu, dem " Bogan – Market " gefahren.
Ein unglaublich riesiger,
vielfaeltiger,
einheimischer Markt. Hier ist alles zu kaufen,
auch was es nicht gibt, und nicht nur auf Touris ausgerichtet. Das
Spiegelbild der
Gesellschaft
eines Landes sind die einheimischen Maerkte, Strukturen und Standesunterschiede
sind meistens deutlich erkennbar. Koennen die
einen
nur das Notwendigste kaufen, lassen andere ihre gekauften Waren von
Bediensteten nach Hause schleppen. Die Armut ist oft unuebersehbar.
Der Markt ist so riesig, dass wir fast den
ganzen Vormittag dort verbracht haben. Erstaunlich war die relative Sauberkeit
des Marktes. Und wir
hatten
viele nette Begebenheiten mit den Menschen auf dem Markt.
Das
sind die angebotenen Highligths von Cebu City:
- Fort San Pedro mit dem
Nationalmuseum und einer gepflegten Gartenanlage
- die aelteste Kirche des Landes "
Basilica Minore del Santo Nino "
-
in einem kleinen Pavillion ein grosses Kreuz in dem die Reste des
Originalkreuzes, das Magellan 1521 hier errichten liess, enthalten
sein sollen.
- dazu noch etliche Kirchen und
Museen die man anschauen kann ( oder nicht )
Ist schon eine interessante Stadt, uns reichte
aber der 2 taegige Aufenthalt. Wir wollten uns noch die vorgelagerte Insel
Mactalan anschauen.
Die
Insel ist durch die ueber 860m lange Mactan-Bridge mit Cebu City
verbunden. Auf der Insel sind der International Airport und dazu
noch
etliche Industriebetriebe angesiedelt.
Recht
gute Straende sind der Marigondon - und der Maribago – Beach.
Hier sind etliche Luxus – Resorts angesiedelt. Preiswerte Unterkuenfte
sind
aber kaum zu finden, da die Touristenstroemme ueberwiegend aus Japan,
Suedkorea und Taiwan stammen. Die gesamte Infrastruktur
ist
auf diese Gruppen ausgerichtet. Denn bekanntlich zahlen die Reisenden aus
diesen Laendern fast jeden Preis. Daher kam uns hier fast
alles
ueberteuert vor.
Die
Straende sind in den Morgenstunden, wenn der Wind vom Meer kommt, sehr stark
mit Seetang bedeckt. Man ist aber bemueht, die
Straende
regelmaessig zu saeubern. Wir fanden, schnorcheln lohnt kaum. Durch die
jahrelange Dynamitfischerei haben die Korallenriffe doch
arg
gelitten. Zum Tauchen koennen wir nichts sagen, sahen aber, dass morgens viele
Tauchboote zun den Tauchgruenden hinausfuhren.
Uns
hat die Insel ueberhaupt nicht gefallen und koennen sie deshalb nicht
empfehlen.
Das
war unsere letzte Station auf den Visayas. Aber ein Highlight wartete noch auf
uns. Wir hatten von CebuCity aus eine 4taegige Fahrt
zu
den Reisterassen von Banaue gebucht. Und darauf freuten wir uns sehr.
Jetzt
ging es per Flieger zunaechst zurueck nach Manila.