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Ein paar Tage in Singapore 2006 ( Reisekurzbericht )  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





Vorbemerkungen

 

Auf dem Weg nach West-Australien hatten wir einen laengeren Zwischenstopp in Malaysia und Singapore eingeplant. Zum einen

wollten wir unsere Freunde in Kulim ( bei Penang ) in Malaysia und in Singapore besuchen, zum anderen wollten wir diese lange

Strecken nicht ohne eine Erholungspause in einem durchfliegen.

( Reisebericht Malaysia werden wir in Kuerze fertiggestellt haben ).

Von Malakka aus sind wir mit einem V.I.P. – Bus nach Singapore gereist. Die Fahrt war sehr angenehm, denn die Strassen sind gut

ausgebaut und in einem ausgezeichneten Zustand. Der Fahrer fuhr umsichtig und diszipliniert. Die Grenzformalitaeten sind etwas

umstaendlich, da wir den Bus mit dem gesamten Gepaeck verlassen mussten um im Immigration-Office die " CHECK-IN " Prozedur

zu durchlaufen. Sind allerdings nicht soo umstaendlich, wie in manchen Reisefuehrern bzw. Reiseberichten beschrieben wurden.

Also eigentlich kein Problem, denn der Bus wartet auf jeden Fall.

Danach ging es dann weiter zum zentralen Bus – Bahnhof in Singapore. Von hier aus fuhren wir dann mit dem Taxi zu unseren

Freunden, die in einem riesigen, aber komfortablen, Wohnkomplex etwas ausserhalb der City wohnen. Unsere Freunde sind eine

indische Familie mit 2 Kindern, die wir vor einigen Jahren in Myanmar kennen gelernt haben. Wir haben staendigen Kontakt per

Internet, und treffen sie gelegentlich. In der Naehe ist ein Bahnhof der Stadtbahn, so dass wir bequem alle Punkte Singapores

erreichen konnten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwar gehoeren unsere Freunde ( sie sind aus Kalkutta ) der gehobenen Mittelschicht an, dennoch haben wir sehr viele und interessante

Einblicke in das Leben der " einfachen " Inder bekommen.

 

Leider begleitete uns waehrend unseres Aufenthaltes heftiger Monsunregen, der sich nur gelegentlich eine Paus goennte.

 

Die Waehrung:

 

Singapore Dollar        ( 1 € = ca. 2,01 SGD )

 

Essen und trinken

 

Tagsueber wir haben immer in einem der grossen Shoppingcentre gegessen. In jeder dieser grossen Einrichtungen gibt es

" Essmeilen " in denen Essensstaende bzw. kleine Restaurants die gesamte asiatische Kueche anbieten. Natuerlich fehlen

die Fast Food – Angebote ebenso wenig wie die europaeischen Speisekarten. Hier kann man recht preiswert und gut essen.

Softgetraenke sind preiswert, waehrend Bier und Wein deutlich teurer sind als in Europa.

 

Wohnen

 

Dazu koennen wir nichts sagen, da wir bei unseren Freunden gewohnt haben.

Die Stadt

  

Sobald der Regen eine Pause machte, unternahmen wir ausgedehnte Wanderungen durch die City. Imponierend das

Theatergebaeude dessen Aussenfassade der Durianfrucht aehnelte. Im Inneren koennen Ausstellungen besucht  und die Architektur

und Gestaltung der Buehnen  bewundert werden. Die City Hall, mit den Einkaufszentren, bot immer kurzweiligen Schutz, wenn der

Monsunregen wieder einsetzte. 

In der naeheren Umgebung alte Kirchen, imposante Hochhaeuser, Shoppincenter ohne Ende und herrliche Ausblicke auf den Singapore - River. 

Wir hatten eine Stadtrundfahrt mit dem Bus geplant und gingen zur " Suntec Hall ", dem Ausgangspunkt der Rundfahrt. Die

" Hippo – Tour " haelt an den interessanten Punkten an, dort kann man aussteigen, sich umschauen und mit einem der naechsten

" Hippo –Busse " weiterfahren. Lohnenswerte Ausstiege sind auf jeden Fall

 

" Little India ", " Chinatown " und " Malaysian Center ".

 

Auch hier bestimmte der Regen unsere Plaene, wir konnten nicht aussteigen.

Wir waren verbluefft, wie viele alte kleine Bauten zwischen den Wolkenkratzern in diesen Vierteln noch vorhanden sind. Denn die

machen ja den Charme dieser Viertel aus. Und das scheinen die Behoerden inzwischen auch erkannt zu haben, denn die Viertel

wirken sehr gepflegt. Und so reich an Sehenswuerdigkeiten ist Singapore ja nun auch nicht. Die meisten Besucher kommen ohnehin

nur zum Shopping nach Singapore.  Nach der Stadtrundfahrt haben wir im Shoppingcenter bei City Hall unsere Mails im Internet

angeschaut. Ist schon eine tolle Einrichtung, das Internet. Immer mit seinen Lieben im Kontakt sein, alle aktuellen Ereignisse von

zu Hause brandneu erfahren und die schoensten Bilder den Freunden gleich zeigen. Wir geniessen es sehr. Und es kostet in

Singapur gerade mal 2 S$ pro Stunde.

Eine tolle Einrichtung sind auch die " Food Courts " in den Shopping Centern. Hier findet jeder das richtige Essen und

ausgesprochen preiswert. Das alles blitz sauber ist, versteht sich fuer Singapore ohnehin. 

Der gemuetlichen Abend, bei einem Glas Whiskey mit unseren Freunden, liess den schoenen Tag angenehm ausklingen.

Geplant war am naechsten Tag die " Under Water World " auf der Insel Sentosa. Aber wir hatten nur Regen, Regen Regen . . . .

Also fuhren wir mit dem Taxi in das wohl groesste Shopping Center von Singapore nach " Mustafa ". Es ist in der Tat einfach

riesig. Es liegt in der Naehe von " Little India ". In einem vegetarischen indischem Restaurant ganz hervorragend gegessen

( direkt gegenueber vom Mustafa ). Es regnete " cats and dogs " wie Lilo zu sagen pflegte. Also Museumsbesuch, Internet,

Shopping und dann zurueck zu unseren Freunden. Wir hoffen auf morgen und besseres Wetter. Denn zur Insel moechten wir auf

jeden Fall und uns bleibt nur noch der morgige Tag.

 

 

Little India

 

Es gibt ja einige sehenswerte ethnische Viertel in Singapore. In Anbetracht der knappen Zeit hatten wir uns fuer dieses Viertel

entschieden. Beim Bummel durch die engen Gassen mit den huebschen Hausfassaden und den kleinen Geschaeften fanden wir

einen kleinen Hauch von Indien vor. Vorbei an duftenden Gewuerzstaenden, den eifrig handelnden Menschen und den zahlreichen

Hindutempeln, hatten wir das Gefuehl, in einer indischen Kleinstadt zu sein. Aber auch hier liess uns das Wetter nicht viel Zeit.




Folkloreabend

 

Als wir gegen 19Uhr durch die City Hall schlenderten, hoerten wir asiatische Lifemusik. Auf einer kleinen Buehne, so fanden

wir schnell heraus, wurde eine Lifedarbietung folkloristischer Taenze, Lieder und Musikstuecke dargeboten. Die Kuenstler

zeigten in traditionellen Kostuemen ihr ganzes Koennen. Und das war professionell was sie darboten. Nach einem anstrengenden Tag ein

entspannender Abschluss ( " it's a very hard job, to be a traveller " , wie Lilo zu sagen pflegt ).



Die Insel Sentosa

 

Es regnete nicht. Nach dem ueblichen Fruestueck mit unseren Freunden sind wir dann mit Bahn und Bus zur Insel Sentosa gefahren. Die

Fahrt dauerte doch fast 80 Minuten. Die Insel steckt voller Attraktionen, wobei einige doch sehr aufgesetzt wirken ( z. B. der Dino – Park ).

Man sollte sich schon vorher erkundigen welche dieser Angebote wirklich sehenswert sind. Wir hatten uns fuer " Underwater World ", die

" Pink Dolphin Show " und fuer den " Carlsberg Tower " entschieden. Dazu einen kleinen Strandbummel und irgendwo einen Happen essen.

Auf der Insel angekommen haben wir fuer 3 S$ die offizielle Busfahrt gemietet. Es gibt mehrere Linien, welche die verschiedenen

Besichtigungspunkte anfahren. Eigentlich recht gut organisiert, nur muss man des oefteren die Linie wechseln um an das gewuenschte Ziel

zu gelangen. Es kostet lediglich etwas Zeit, denn das Ticket gilt den ganzen Tag und fuer alle Linien.

 

Underwater World

 

Gepriesen als eines der groessten Aquarien der Welt ( da sind wir nicht so sicher ). Am Anfang ein Streichelzoo in dem kleine Haie, Rochen

und andere Fische beruehrt werden duerfen. Eine nette Attraktion, vor allem fuer die Kleinen.

Eine beeindruckende Artenvielfalt an Korallen, Fischen und andere Lebewesen aus der Unterwasserwelt der hiesigen Meere. Sehr geschickt

angelegt ein Glasroehre, in der man rundherum von den Fischen umgeben ist. Locker kann man hier 2 – 3 Stunden verbringen. Manchmal

erschienen uns die einzelnen Aquarien etwas klein, aber richtig beurteilen koennen wir das sicherlich nicht.



Pink Dolphin Show

 

Die Vorfuehrung war ganz nett. Sie soll in erster Linie dazu dienen, den Besuchern viel ueber das Verhalten der Tiere mittzuteilen und fuer die

Bemuehungen dieser Einrichtung fuer den Erhalt dieser Tiergattung zu werben.. Deshalb wurden viele Informationen waehrend der Show an

die Besucher weitergegeben. Wir wollen glauben, dass alles wirklich dem guten Zweck fuer den Erhalt dieser Tiere dient. Ist unserer Meinung

nach kein unbedingtes " MUSS " ( Spenden sollten dennoch gegeben werden ).



Carlsberg Tower

 

Die geschlossene Aussichtsplattform bewegt sich langsam drehend nach oben und in ca. 130m Hoehe hat man eine herrliche Aussicht auf

Singapore, den riesigen Containerhafen, Indonesien und Malaysia. Unbedingt empfehlenswert.



 

Und dann fuhren wir am naechsten Tag mit dem Bus zurueck nach Kuala Lumpur, es ging ja weiter nach West-Australien.

 

Ein etwas wehmuetiger Abschied von unseren Freunden, denn es wird sicherlich einige Zeit dauern, bis wir sie wieder sehen.