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G e i g e r

 

          S R I    L A N K A    2004

                  ein Reisebericht von

 

                    Lilo und Wolfgang

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorbemerkung:

 

            Zugegeben, unsere Reiseberichte sind sehr umfangreich und mit vielen allgemeinen Informationen gefuellt.  Wir moechten
einfach die Informationen weitergeben, die wir bei unseren Reiseplanungen immer suchen.

            Was nicht interessiert, braucht auch nicht gelesen zu werden. Deshalb haben wir den Bericht mit vielen Ankerpunkten versehen,

            um so moeglichst  optimal durch den Reisebericht navigieren zu koennen. Gerne senden wir den Bericht auch per E-Mail zu,

            doch dann sind die LINKS zu den Fotogalerien nur " per Hand " moeglich.

            Da wir den Bericht auch haeufig als E-Mail versenden, mussten wir darauf verzichten, Fotos direkt in den Bericht einzubinden.

 

Zur Fotogalerie

 

       Karte von SL, Transportmittel etc.

        Aufenthalt am Coral Beach

        1. Tag unserer Rundreise

                - auf dem Weg zum Yale N.P.

            2. Tag unserer Rundreise

                - der Yale N.P.

                       - die Fahrt in die Berge

            3. Tag unserer Rundreise

                - die Teeplantagen

                       - die Kandy – Taenze

            4. Tag unserer Rundreise

                - die Felsentempel von Dambulla

            5. Tag unserer Rundreise

                - das Elefantenwaisenhaus

                       - der botanische Garten

            6. Tag unserer Rundreise

                - die Umgebung von Kandy

            Die Stadt Kandy

        Anuradhapura – die alte Koenigsstadt

        Negombo – warten auf den Rueckflug

 

        Darstellung Buddhas in Sri Lanka

 

                Dazu einige Anmerkungen.

                       Waehrend unserer Reisen durch SO –Asien haben wir viel ueber den Buddhismus erfahren. Trotz einiger Unterschiede

                       in den einzelnen Laendern, erschien es uns, dass in der Darstellung Buddhas und sein Leben doch eine grundsaetzliche

                       Uebereinstimmung vorhanden ist.

                       In Sri Lanka waren wir z. T. ueberrascht, wie eng hier der Buddhismus und der Hinduismus miteinander verbunden sind.

                       In vielen Tempeln werden neben Buddha auch hinduistische Goetter verehrt. Dabei haben die Hindus kein Problem mit

                       Buddha, da Buddha fuer sie ja eine Reinkarnation ihres Gottes Shiva ist.

                       Weiterhin empfanden wir, dass auch die Darstellung der Figuren um Buddha und Buddha selbst oft wesentlich abweicht
            von den Glaubensrichtungen anderer buddhistischer Laender. Vor allem, dass es in SL  durchaus die Hoelle und so

                       etwas wie einen Himmel gibt.

                       Wir haben deshalb ein paar Bilder zusammengestellt, die fuer uns bezeichnend fuer den Buddhismus in SL sind und

                       sicherlich ein Blick darauf lohnenswert ist.

                       Auch hier der Hinweis, das sind unsere persoenlichen Eindruecke.

 

Inhalt des Reiseberichtes:

 

(AI) Allgemeine Info’s

(GV) Geld / Visum / Ein- Ausreise

(HH) Hotels, Guesthouses

(SG) Speisen / Getraenke

(TP) Transportmittel

(BD) Der andere Buddhismus

(ST) Stationen unserer Reise

 

(GS) Unawatuna bei Galle im Sueden

 

(6T) Unsere 6taegige Rundreise

 

     - 1. Tag - Fahrt zum Yale National Park

            (1a) - wir starten

                  (1b) - die Stelzenfischer

                  (1c) - einige Buddha – Tempel

                  (1d) - Blow Hole

 

    - 2. Tag - der Yale Nationalpark und Weiterfahrt

            (2a) - der Nationalpark Yale

                  (2b) - eine Toepferfamilie

                  (2c) – ein schoener Hindutempel und ein Wasserfall

                  (2d) – in den Bergen

 

                                   - 3. Tag – die Berge und Teeplantagen, die " Kandy – Taenze "

                                               (3a) -die Teeplantagen – Teefabrik

                                               (3b) -die " Kandy – Taenze "

 

                                   - 4. Tag – die Felsentempel

                                               (4a) - Matale – Hindutempel

                                               (4b) - ein Spice - Garden

                                               (4c) - die Felsentempel von Dambulla

                                               (4d) - der Sigiriya Felsenhuegel

 

                                   - 5. Tag – der Elefantentag und Botanischer Garten

                                               (5a) - Elephant Oephanage – Pinawella

                                               (5c) - der Botanische Garten

 

                                   - 6. Tag – Nähere Umgebung von Kandy

                               (6a) - einige Tempel

                                               (6b) - Kiriwavula, das Messinggießer – Dorf

 

(KY) Kandy

              (k1) - die Stadt

                  (k2) - der weisse Buddha

                  (k3) - der Fluss Mahaweli Ganga

                  (k4) - der Zahntempel

 

(AN) Anuradhapura

              (a1) - die alte Koenigsstadt

                  (a2) - Ausflug zur Vogelkolonie

 

(NO) Negombo

              (n1) - die Stadt

                  (n2) - der Fischerhafen mit Fischmarkt

                  (n3) - der Ausflug auf einem Oruvas – Boot

                             (n4) - die Hochzeit

 

      (ML) Ein Moench in Lippstadt ( unbedingt lesen )

 

 

Allgemeine Info’s

 

Es war mal wieder soweit, unsere konkrete Reiseplanung nahm langsam Formen an, und Entscheidungen wie

 

            - wann starten wir

            - wohin geht es

            - wie lange reisen wir

            - wo buchen wir

            - mit welcher Airline fliegen wir usw.

 

waren faellig.

 

Wie leider in der letzten Zeit aber immer wieder, mussten etliche Wunschziele gestrichen werden.

Oft fragt man sich, ist bei dieser politischen Weltlage reisen ueberhaupt noch sinnvoll?

Die Bedrohungen durch politische Unruhen und den islamischen Terrorismus nehmen ja eher zu als ab.

Wir wissen keine Antwort auf die Frage " Reisen zu gefaehrlich ? ". Eine Antwort kann ohnehin nur jeder fuer sich selbst

finden.

Wir jedenfalls wollten reisen, versuchen aber das Risiko so gering wie moeglich zu halten. Dabei hoffen wir darauf, weiterhin

Glueck zu haben.

 

Sri Lanka, da wollten wir immer schon mal hin. Die Unruhen hatten uns bisher davon abgehalten. Aber das Auswaertige Amt gab,

bis auf die ueblichen Warnungen, " gruenes Licht " und so wir planten Sri Lanka ( im folgenden auch als Kürzel " SL " ).

Kaum hatten wir gebucht, fing die Praesidentin von SL an, Theater zu spielen. Unruhen wurden befuerchtet. Erfreulich aus

unserer Sicht war, dass es sich " nur " um einen internen Machtkampf in SL handelte ( sch ……………. Politik ). Vor " Ort " war davon

ueberhaupt nichts zu spueren. Selbst die anstehenden Wahlen regte niemand auf. Die Einheimischen sahen auch absolut keine

Probleme in den Osten zu reisen. Wir sind dennoch nicht im Osten gewesen.

 

Unserer Reiseplan sah dann so aus:

 

                  4       Wochen Sri Lanka

            3,5    Wochen Kerala - Suedindien

            ? Tage Malediven / Lakadiven

 

Das Internet war, wie schon in den Jahren zuvor, voll mit Informationen ueber unsere Reiseziele. Allerdings ist das Forum

" Indien " im Stefan-Loose - Forum nicht sehr ergiebig. Deshalb werden wir unsere Infos auch noch im Süd-Ost-Asien Forum

anbieten, auch wenn sie da eigentlich nicht  hingehoeren.  

Wer andere Reiseberichte von uns kennt, der weiss, dass wir nicht unbedingt auf " Billigflieger " aus sind. Unsere  bevorzugten

Airlines, wie die Thai-International, Malaysian- oder Singapore- Airline,  bedienen allerdings unsere geplante Route nicht so gut.

So buchten wir bei der Sri Lankan – Airline den Langstrecken- und den Indien - Flug, und waren mit der Airline sehr

zufrieden. Erfreulich auch, dass bei dieser Airline zeitliche Umbuchungen kostenfrei sind ( wir hatten den Rueckflug nach

Deutschland geaendert). 

Der Flug kostete uns, incl. Reiseruecktrittversicherung, Rail - Ticket (  ICE ) 1.648,- € fuer 2 Personen. Gebucht hatten wir

diesmal beim Reisebuero

 

                  S – Press Travel, Stuttgart

 

Problemlose und puenktliche Abwicklung. Wir waren zufrieden.

Unsere Route:

 

            Lippstadt – Frankfurt – Colombo – Frankfurt – Lippstadt

 

Der Abflug war fuer den 31.12.2003 gegen 15Uhr geplant. Vermutlich weil die Maschine nicht voll war, wurde der Abflug auf

21Uhr30 verschoben, und zwei Fluege zusammengelegt. Wir wurden rechtzeitig informiert, so dass das kein Problem fuer uns

war.

 

An Reisefuehrern nahmen wir mit:

 

                  Sri Lanka      Abenteuer und Reisen wegen seiner Aktualitaet , taugt als Fuehrer ueberhaupt nichts.

                           wir mussten oft bei anderen Travellern, die den Lonely Planet hatten, nachfragen, um im Land einigermassen

                                         zurecht zu kommen.

                           Reise-Know-Now wegen der aeltere Ausgabe auch nur bedingt hilfreich

            Indien         Nelles Suedindien fuer unsere Kerala – Reise durchaus ausreichend, da wir unsere Route schon sehr

                                         genau festgelegt hatten. Trotzdem kein ueberzeugender Reisefuehrer. Auch hier war es notwendig, dass

                                         wir uns in geliehenen anderen Reisefuehrern zusaetzliche Infos geholt haben. 

 

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            Geld / Visum / Ein- Ausreise

 

Die Waehrungen in den einzelnen Laendern:

 

                  Sri Lanka      = Rupie        ( 1 € = ca. 110 Rupien )

            Indien         = Rupie        ( 1 € = ca.  51 Rupien )

     

 

In den Laendern bezahlt man ueblicherweise in der Landeswaehrung. Notfalls geht es auch mal in €, aber dann zu einem sehr

schlechten Kurs.

Die besten Kurse in SL haben wir bei der " Bank of Ceylon " bekommen. In fast allen Staedten gibt es Bankautomaten um

Bargeld abzuheben ( VISA-, MASTER- Card ).

 

Bei einem 4woechigen Aufenthalt in SL ist fuer Deutsche kein Visum erforderlich.

Ein- und Ausreise waren voellig problemlos. Und das Gepaeckgewicht wurde diesmal nicht so ganz genau genommen.

 

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Hotels, Guesthouses, sonstige Unterkuenfte

 

In dieser Auflistung sind nur Unterkuenfte aufgefuehrt, in denen wir uebernachtet, bzw. die wir selber gesehen hatten.

Die Auflistung erfolgt tabellarisch, da in dieser Form ein schneller Ueberblick moeglich ist.

In SL sind in den Touristenzentren alle Kategorien von Hotels, Guesthoueses oder Homestays vorhanden. Und in der Regel wird

immer das " Passende " gefunden. Es kann vorkommen, dass Unterkuenfte fuer eine Nacht ausgebucht sind, da fast alle die

Guides der gebuchten Touren immer  die gleichen Hotels anfahren (schon wegen der Provision ). Und weiter unten haben wir ja

angemerkt, dass die Hotels eher dem Guide, der ja regelmaessig kommt, den Vorzug geben, als dem Gast fuer eine Nacht.

Dennoch, es gibt keine Region in SL die wir bereist haben, in der Unterkuenfte knapp sind. Und vorbuchen von Deutschland aus

ist fast immer teurer, deshalb hoechstens ein – zwei Tage vorbuchen ( es ist ja so bequem vom Flughafen abgeholt zu werden ),

und dann die " vielleicht bessere und preiswertere " Unterkunft suchen. Das gilt vor allem fuer den Strandaufenthalt.

Im Internet gibt es unzaehlige Angebote an Unterkuenften. Letztlich ist es fuer einen SL – Neuling kaum moeglich, zu erkennen,

welche Unterkunft wirklich passend ist. Deshalb moechten wir unsere Erfahrungen einfach weitergeben, und darauf verweisen,

das in den diversen Foren noch mehr Infos zu finden sind. 

 

Referenz Liste, um direkt zur Hotelbeschreibung zu gelangen:

 

       Coral Beach ( bei Unawatuna )

            Rundreise

            Kandy-Holiday Home ( Kandy )

            Sunryse Resort ( Kandy )

            Lake View Guesthouse ( Anuradnapurna )

            The Grand Guesthouse ( Anuradnapurna )

            Srilal Fernando Guesthouse ( Negombo )

 

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Mit einem " Klick " gezielt zur ausgewaehlten Unterkunft, ohne die Details aller Unterkuenfte zu durchblaettern.

 

Unawatuna ( bei Galle )

 

Coral Beach Resort:        

 

      ( ein Blick ins Resort )

   

Lage:                           direkt am schoenen Strand, in der Naehe des doch manchmal lauten Strassenverkehrs

                                         liegt ca. 3km von Unawatuna entfernt. Touristische Infrastruktur nicht vorhanden.

                                         ( Internet, Shopping etc. )

Personal/Rezeption:    freundlich und hilfsbereit. English und z. T. deutsch sprechend

Zimmerausstattung:      einfach, Raeume empfanden wir etwas klein; aber ausreichend

Betten:                        Betten etwas zu klein fuer uns. Doppelbetten. Bettwaesche  sehr sauber.

Bodenbelag:                Fliesen, sehr sauber

Mobiliar:                     maessig, aber ausreichend                  

Sanitäre Anlagen:        gefliest,  Dusche  gepflegt

Sauberkeit:                 Zimmerservice auf Anforderung

Fruehstueck:                mit einfachen. auf Touristen abgestimmten Fuehstueck ( kein Pluspunkt )

                                   ( siehe auch " Essen / Trinken " )

Pool:                            nicht vorhanden.

Lift:                            -

Preis:                           22 € ( von Deutschland aus gebucht ) fuer den Reihenbungalow

Laermbelaestigung:      die Hauptstrasse ist sehr nah. Ab 6Uhr morgens hoerte man schon den einen oder anderen LKW

                                         insgesamt aber ertraeglich, da das Rauschen der Wellen oft lauter war

Unser Urteil:               Empfehlenswert, da der Strand sehr schoen, und das Wasser super ist. Wer etwas mehr moechte

                                         ( Unterhaltung, Shopping, Restaurants ) ist in Unawatuna besser aufgehoben.

Anmerkung:                  -

 

Wir haben uns  noch weitere Resorts  in Unawatuna angeschaut. Und es sind viele gute Unterkünfte vorhanden, auch

preiswertere. Wir hatten Coral Beach von Deutschland aus gebucht, da es uns von hier aus gut zusagte. Und wir wurden

vom Flughafen abgeholt.

 

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Auf der Rundreise

 

Anmerkung:

 

Die Namen der Hotels unserer SL - Tour haben wir uns nicht gemerkt, da wir ja keinen Einfluss auf die Wahl der

Unterkunft hatten. Lediglich in Kandy koennen wir das Hotel beurteilen, denn dort blieben wir einige Zeit.

Alle Unterkuenfte waehrend der Tour( 5 Naechte ) waren ok. Mit der Auswahl konnten wir zufrieden sein, und der

Service  war annehmbar. Zu den Preisen koennen wir auch nichts sagen, da wir ja " pauschal " gebucht hatten.

 

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Kandy

 

Kandy-Holiday-Home:           

 

Lage:                                 ca. 2km ausserhalb vom Zentrum in einer tollen Lage

Personal/Rezeption:           hilfsbereites, sehr freundliches Personal ( siehe auch Anmerkung )

Zimmerausstattung:            schoene helle Zimmer, fast immer mit Zugang zur Terasse

Betten:                              Betten etwas hart. Doppel- oder Einzelbetten. Bettwaesche  sauber

Bodenbelag:                      Fliesen, sehr sauber

Mobiliar:                           ausreichende  Ausstattung                  

Sanitäre Anlagen:              gefliest, Dusche, WC mit Handwaschbecken                           

Sauberkeit:                       das gesamte Guesthouse  machte einen sauberen Eindruck

Fruehstueck:                     leider war man bemueht westlichen Geschmack zu bieten, und das war letztlich

                                         fast geschmacklos

Pool:                                  -

Lift:                                  nicht erforderlich

Preis:                                18 € fuer das Doppelzimmer mit Halbpension

Laermbelaestigung:            absolut ruhig, nur die Hunde wurden ab und an gehoert

Unser Urteil:                     sehr schoene empfehlenswerte Unterkunft

Restaurant:                        leider auch nicht ueberragend, oft geschmacklos

Anmerkung:                       wir hatten die Absicht nach unserer SL-Tour noch ein paar Tage in Kandy zu bleiben.

                                         Und da wir das Hotel so gut fanden, fragten wir nach, ob ein DZ frei ist. Es war etwas frei,

                                         und sollte 25 € kosten. Etwas erstaunt ueber den Preis sagten wir nicht zu, denn wir kannten

                                         inzwischen den tatsaechlichen Preis. Als wir am Ende unserer Tour nochmals nachfragten,

                                         bekamen wir den " normalen " Preis.

                                         Fazit:  Niemals in Gegenwart seines Guides nach Zimmerpreisen fragen, irgendwie scheint da

                                   immer eine Provision anzufallen.

 

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Sunryse Resort

 

Lage:                                 Schoene Lage mit einem wunderhuebschen Garten etwas ausserhalb vom Zentrum

Personal/Rezeption:           Freundliches Personal

Zimmerausstattung:            sehr abgewohnt und nicht gut gepflegt

Betten:                              gross und relativ sauber

Bodenbelag:                      Fliesen, wirkten abgenutzt

Mobiliar:                           maessig           

Sanitäre Anlagen:              abgenutzt, aber sauber

Sauberkeit:                       insgesamt o k

Fruehstueck:                     fast ungeniessbar

Pool:                                  nicht vorhanden.

Lift:                                  nicht erforderlich

Preis:                                16 € fuer das Doppelzimmer mit Fruehstueck, zu teuer fuer das Gebotene 

Laermbelaestigung:            kaum

Unser Urteil:                     nicht empfehlenswert, in Kandy gibt es besseres und preiswerteres

Restaurant:                        -

Anmerkung:

 

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Anuradhapura

 

Lake – View Guesthouse

 

Lage:                                 nahe am Lake in ruhiger Umgebung.

Personal/Rezeption:           sehr freundlich und entgegenkommend

Zimmerausstattung:            etwas stickiges Zimmer, ausreichend gross, jedoch sehr abgewohnt

Betten:                              sehr hart, aber sauber

Bodenbelag:                      Kunststoff

Mobiliar:                           mehr als einfach                     

Sanitäre Anlagen:              abgenutzt aber sauber

Sauberkeit:                       wirkte nicht unsauber

Fruehstueck:                     gutes Angebot, westlich oder SL ( nicht zu scharf )

Pool:                                  nicht vorhanden.

Lift:                                  -

Preis:                                15 € fuer das Doppelzimmer zu teuer ( wahrscheinlich wieder mit Fahrerprovision ) 

Laermbelaestigung:            kein

Unser Urteil:                     nur als Ausweichquartier, wenn " The Grand " voll ist

Restaurant:                        ausgezeichnet, das beste Essen bisher in Sri Lanka. Einheimische Kueche, aber die

                                         Schaerfe  unseren Gaumen angepasst.

Anmerkung:                       trotzdem zogen wir am naechsten Tag ins " The Grand " um

 

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The Grand Guesthaus

 

Lage:                                 gegenueber vom " Lake – View ", also in gleicher Lage

Personal/Rezeption:           sehr freundlich und hilfsbereit und mit vielen Informationen 

Zimmerausstattung:            grosse, helle Zimmer

Betten:                              grosse Betten. Doppel- oder Einzelbetten. Bettwaesche  sehr sauber

Bodenbelag:                      Fliesen, sehr sauber

Mobiliar:                           sehr gute  Ausstattung, mit netter Terasse. Leider schaut man auf den Muell, welchen die

                                         wilden Affen immer wieder verteilen. 

Sanitäre Anlagen:              sehr sauber, in einem gute Zustand

Sauberkeit:                       das gesamte Hotel machte einen gepflegten Eindruck ( der Muell der Affen wurde leider

                                         nicht regelmaessig beseitigt )

Fruehstueck:                     nicht sonderlich gut

Pool:                                  nicht vorhanden. 

Lift:                                  -

Preis:                                12 € fuer das Doppelzimmer 

Laermbelaestigung:            keine

Unser Urteil:                     sehr empfehlenswert, aber oft belegt

Restaurant:                        nicht so gut wie im " Lake View ", aber annehmbar.

Anmerkung:                       ist ein Treffpunkt vieler Traveller

 

Weitere Unterkuenfte haben wir uns in Anuradhapura nicht angeschaut

 

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Negombo

 

Srilal Fernando Guesthouse

 

Auf Colombo haben wir voellig verzichtet, mussten aber 2mal auf unseren Weiterflug warten. Und da haben wir uns fuer

das Guesthouse  " Srilal Fernando " in Negombo entschieden.

 

Lage:                                 ca. 3km von Negombo entfernt. Sehr schoenes Privathaus, dessen Besitzer ausgezeichnet deutsch und englisch spricht. 4 DZ sind vorhanden       

Personal/Rezeption:           freundlich, hilfsbereit mit gutem Englisch und Deutsch.

                                         Transport zum Flughafen zu jeder Zeit ( gegen Bezahlung, aber preiswert ).

Zimmerausstattung:            europaeischer Standard. Hervorragend

Betten:                              grosse Doppelbetten mit sehr sauberer Bettwaesche 

Bodenbelag:                      Fliesen, gut gepflegt

Mobiliar:                           alles vorhanden           

Sanitäre Anlagen:              gefliest , und in einem Top-Zustand

Sauberkeit:                       absolut clean

Fruehstueck:                     wurde auf Wunsch serviert

Pool:                                  kein 

Lift:                                  -

Preis:                                11 €  fuers DZ

Laermbelaestigung:            sehr ruhig

Unser Urteil:                     wir waren sehr zufrieden und koennen es nur weiter empfehlen

Restaurant:                        Dinner wurde auf Wunsch zubereitet und schmeckte immer ausgezeichnet. Wir haben auf dem

                                         Fischmarkt von Negombo Langusten eingekauft, die die Koechin dann fuer uns zubereitet hat.

                                         Also eine sehr familiaere Atmosphaere.

Anmerkung:                       -

 

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Essen und trinken

 

Der Versuch vieler Restaurants in der Traveller – Szene die traditionelle Kueche nach " Western Art " umzubiegen, ist

unserer Meinung nach gruendlich misslungen. Das Ergebnis war meistens ein fades geschmackloses Essen. Wir haben tatsaechlich

lieber manchmal bei KFC (  Kentucky Fried Chicken ) gegessen, als uns dieses Essen anzutun.

Richtig gut haben wir in SL nur in den einheimischen Restaurants gegessen.  Allerdings war es sehr wichtig, bei der Bestellung

auf " not so spicy " hinzuweisen. Und dann schmeckte es hervorragend.                     

Softgetraenke gibt es ueberall. Auch ist in den Traveller – Restaurants immer ein Bier zu bekommen. Alkohol darf in SL nur mit

einer entsprechenden Lizenz verkauft werden. Und die ist sehr teuer, so dass es nur wenige so genannte " Wine – Shops " in den

Orten gibt.

Trotzdem, wer sein Bier trinken moechte, hat keine Probleme. Ueberall wird Bier angeboten, wenn auch manchmal in einer

Tageszeitung verpackt. Auch den wirklich guten einheimische " Old Arrack " gibt es ueberall zu kaufen. Nur  der Genuss von

Alkohol in der Oeffentlichkeit sollte vermieden werden. Dazu zaehlen allerdings nicht die Touristen – Strandrestaurants.

 

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Transportmittel

 

Zur Verfuegung stehen die ueblichen Verkehrsmittel

 

Flugzeug

Bahn

Bus

Taxi

Boot

Fahrrad

Motorrad

 

Der Flug

      Geflogen sind wir, wie schon erwaehnt mit der Sri Lankan Airlines. Ebenso haben wir den Flug nach und von Kerala bei dieser

      Airline gebucht. Nach unserer Meinung eine ausgezeichnete Airline. Hervorragender Service mit sehr freundlichen Personal.

      Erfreulich fuer uns war, die Maschine war nicht voll, so dass wir jeder eine Sitzreihe fuer sich hatten. Dadurch haben wir gut

      schlafen koennen und kamen relativ ausgeruht gegen Mittag in Sri Lanka an. Von hier fuhren wir mit dem bestellten Taxi direkt

      weiter nach Galle.

      Die Silvesterfeier an Bord fiel allerdings nicht so ueppig aus wie im letzten Jahr bei der MAS ( siehe auch unseren Reisebericht

      " Indochina – Mekong 2003 " ), aber immerhin gab es zum Jahreswechsel Sekt ( Bild, "auf das Neue Jahr " ).    

 

Mit dem Zug

 

    Es gibt wunderschoene Zugstrecken, die wir leider nicht alle nutzen konnten. Eine sehr angenehme Art durch SL zu reisen.

 

Mit dem Bus

 

    Die Expressbusse ( oder Direktbusse ) verkehren zwischen den grossen Staedten und sind einigermassen ertraeglich. Die

      reinen " Local – Busse " schon deutlich weniger. Wir mussten die eine oder andere Strecke mit einem Local – Bus fahren.

      Mit unserem Gepaeck haben wir dann immer fuer 3 – 4 Plaetze bezahlt, um in den ueberfuellten Bussen einigermassen zurecht

      zu kommen. Allerdings sind die Entfernungen in SL sind nicht so gross, so dass sich auch die Local – Busse ertragen liessen.

      Die Fahrer machten in der Regel einen guten Eindruck auf uns. Sie fuhren nur selten aggressiv und waren bei

      Ueberholmanoevern eher vorsichtig. 

 

Mit dem Boot

 

    -

 

Taxi, Mietwagen, sonstiges

 

      Als Taxi sind ueberwiegend die 3raedrigen Motor-Rikschas ( fuer uns TukTuk, wie in sie Thailand genannt werden ) im Einsatz.

      Es gibt natuerlich auch " normale " Taxis. Doch die Rikschas sind preiswerter und man kam auch ueberall hin. Nur mit viel Gepaeck

      und fuer lange Strecken sind sie doch unbequemer.

      Leider sprachen viele Fahrer kein oder ein kaum englisch. Dadurch waren wir nie sicher, ob der Fahrer das Fahrziel richtig

      verstanden hatte. Die Folgen waren manchmal Umwege und  Nachforderungen beim Fahrpreis. Grundsaetzlich lehnten wir diese

      Nachforderungen ab, da wir uns immer vor Antritt der  Fahrt erkundigten, " do you know the way ? ", und die Antwort war

      immer " yes ". War der Fahrer freundlich, so gaben wir ihm in diesen  Faellen ein Trinkgeld, das ihn meistens zufrieden stellte.

      Eine angenehme und bequeme Art einen grossen Teil der vielen Sehenswuerdigkeiten von SL in relativ kurzer Zeit zu erkunden,

      ist eine Rundreise mit einem gemieteten Auto. Allerdings sollte aus unserer Sicht ein einheimischer Fahrer unbedingt dazu

      gehoeren. Und der Fahrer sollte ein verstaendliches Englisch sprechen. Zu schlecht sind die Strassen, das Fahrverhalten zu

      abenteuerlich und die Beschilderung und Weghinweise sehr spaerlich und dazu meistens noch in SL Schrift.

      Mehr dazu im Kapitel " Unsere Rundreise "

      Mit dem Fahrrad in SL unterwegs ist doch ein gefaehrliches Abenteuer. Auf den Strassen in SL gilt das Recht des Staerkeren.

      Und das sind die Radfahrer nun wirklich nicht.

 

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Unsere Stationen in Sri Lanka

 

Unawatuna / Coral Beach

 

 Von Deutschland aus hatten wir ueber das Internet einen Bungalow im Ressort " Coral Beach " fuer 22 €  mit Frühstück

gebucht. Vor allem deshalb, damit wir vom Airport abgeholt wurden.

Wir wurden abgeholt und mit uns fuhr noch ein weiteres Paar zum Ressort. Damit halbierten sich die Taxikosten von 52 €.

Die Fahrt dauerte 3,5 Std, und so fanden wir den Preis durchaus gerechtfertigt.

Kleines, sehr schoenes Ressort mit viel Schatten, in dem sich herrlich relaxen laesst. Das Wasser ist glasklar, und es weht immer

eine kuehle Brise vom Meer, so dass selbst in der Mittagshitze der Aufenthalt im Freien angenehm ist. Der Strand war bei Flut

sehr schmal, was aber nichts machte, da wir uns eh meistens im Ressort ( im Schatten ) aufhielten und nur selten am Strand in

der Sonne lagen.

Herrlich zum baden, nicht geeignet zum schwimmen wegen der z. T. riesigen Wellen. Ein kleines Riff brach aber die Wellen so

rechtzeitig, dass beim Baden keine Gefahr war. Schnorcheln war doch etwas trostlos, da die Reste des Korallenriffs kaum

noch Leben hatten und nur wenige Fische vorhanden waren.

Ein grosser Nachteil von CB ist, es gibt eigentlich keine Infrastruktur in der naeheren Umgebung. Keine Restaurants, keine

Einkaufsmoeglichkeit, keine Internetcafes. Nach Unawatuna waren es 4km und so waren wir immer auf ein TukTuk angewiesen.

In Unawatuna geht es schon wesentlich touristischer zu. Schoene Unterkuenfte sind mehr als ausreichend vorhanden, und wer

nicht gerade Ruhe und Abgeschiedenheit sucht ist in Unawatuna auf jeden Fall besser aufgehoben. Und vor allem gibt hier es

viele Informationen.   

" Pflicht " ist ein Bummel durch Stadt Galle. Die Sehenswuerdigkeiten bitte den Reisefuehrern entnehmen, da sie dort

wesentlich besser und ausfuehrlicher beschrieben sind, als wir es je koennen. Wir fanden die Stadt besuchenswert.

Nicht so toll fanden wir, in der Nachschau, den Ausflug zu einer " Spice – Farm " mit anschliessender Bootsfahrt auf einem

See. Auf unserer Reise durch SL haben wir wesentlich bessere " Spice – Farms " gesehen. Dass es fuer die Bootsfahrt, die

gedacht war Voegel zu beobachten, zu spaet war, war natuerlich unsere Schuld. Von daher ist sie von unserer Kritik

ausgenommen, denn wir haben wegen der Daemmerung keine Voegel mehr gesehen. Allerdings haetten die Veranstalter uns

darauf hinweisen sollen, dass es fuer " bird watching " zu spaet sei, was wir aber eigentlich selber haetten wissen muessen.

Wir haben uns dennoch im CB sehr wohl gefuehlt, und fuer uns war es genau das Richtige fuer die Umstellung vom Winter in

Deutschland auf das tropische Klima in SL.  

Insgesamt haben wir uns 7 Tage hier aufgehalten. Eigentlich ungewoehnlich lange fuer uns, aber W. hatten kleinere Probleme

mit einer Entzuendung in einem Fuss. Der Arztbesuch war interessant. Sehr genau in der Untersuchung, seine Diagnose haben

wir nicht so ganz verstanden, und er garantierte, dass die Entzuendung in 3 Tagen vorbei sei. Allerdings verschrieb er Unmengen

Tabletten und kassierte 50 €. Er hatte Recht, nach 3 Tagen war W. schmerzfrei und wir konnten weiterreisen. Und die 50€ trug

die Krankenkasse. Das Wartezimmer befand sich auf der Strasse, Blutdruckmessgerät stammte aus den 50er Jahren, trotzdem

wirkte der Arzt vertrauenswuerdig  in seiner Souveraenitaet. Unangenehm war eigentlich nur, dass wir an all den wartenden

Patienten vorbei direkt zum Arzt vorgelassen wurden. Demonstrativ humpelte Wolfgang so stark, dass die Patienten hoffentlich

einsahen, dass es ein Notfall war.

Im Coral Beach haben wir eine junge Deutsche kennen gelernt, die einen einheimischen Freund hat. Der organisiert Rundtouren

durch SL, und so buchten wir bei ihm eine 6taegige Reise durch SL. Wir einigten uns auf einen, fuer uns akzeptablen, Preis und

die Reise konnte beginnen. Natuerlich hatten wir vorher verglichen. Und wussten ziemlich genau wie hoch im allgemeinen die

Preise waren. Wir hatten uns entschieden, die Reise mit Hotels und Halbpension zu buchen. 

 

( zurueck ) zum Inhaltsverzeichnis

 

Unsere 6taegige Reise durch Sri Lanka

   

    1. Tag - Fahrt zum Yale National Park    

 

            (1a) - Wir starten

   

    Das Auto war ein Minibus mit ausreichend Platz fuer uns und unser Gepaeck. Unsere junge Deutsche luden wir ein mit uns zu

      fahren, da der Guide ja ihr Freund war. Nach einigem Zoegern stimmte sie zu. So bestand unsere Reisegruppe aus

 

                  Gaby, unser Gast

            Samman, der Guide

            Salem, der Fahrer ( ein junger, aber umsichtiger Fahrer )

            WIR, Lilo und Wolfgang

 

     Der Fahrer sprach recht gut englisch und der Guide ein verstaendliches deutsch. Allerdings schien der Fahrer die wesentlich

      besseren Ortskenntnisse zu besitzen als der Guide.

      Reichlich Platz um zu sitzen, ein guter Fahrer und so konnte die Tour voellig entspannt starten.

      Wie verabredet wurden wir puenktlich am Resort abgeholt.

      Die Strassen sind sehr schlecht, so dass wir nur langsam vorankommen. Dadurch haben wir die Gelegenheit, die Umgebung etwas

      genauer zu betrachten. Ziel des ersten Tages ist ein Hotel in der Naehe des Yale National Park. Natuerlich mit einigen

      Zwischenstopps.

 

                  (1b) - Die Stelzenfischer

 

      W. wollte ja unbedingt die Stelzenfischer fotografieren, die es im Raum von Matala gibt. Diese Fischer ( besser Angler ) sitzen

      auf Bambusstangen, die sie ins Meer gesteckt haben, und versuchen so ihr taegliches Brot zu angeln. Als Touristenattraktion

      lassen sie sich gerne gegen ein entsprechendes Trinkgeld ( 1€ ) fotografieren.  Samman meinte, dass wir so frueh morgens kaum

      welche sehen wuerden. Wolfgang sah zufaellig 2 Angler auf ihren Bambusstelzen und bat aufgeregt den Fahrer zu halten.

      Das waren offensichtlich keine Touri - Fischer, denn hier gab es zu dieser Zeit keine Touristen. Der Fahrer hielt, Wolfgang

      mit seinem 300mm Objektiv raus aus dem Auto und schnell ein paar Fotos gemacht. Genau zu diesem Zeitpunkt streikte die

      Kamera ( die Belichtungsautomatik funktionierte nicht korrekt) . W. sauer, er hatte zwar 2 Fotos gemacht, war aber sicher,

      dass sie nichts geworden sind. Vorsichtshalber kaufte er 2 Postkarten mit den Stelzenfischern.

      Nach der Entwicklung der Filme stellten wir fest, dass die beiden Fotos doch recht ordentlich geworden sind.

 

                  (1c) - Einige Buddha – Tempel

 

    Nicht weit von Matara liegt der interessante Weherehena – Tempel mit der ca. 40m hohen Buddhastatue. Interessant auch die

      bemalten Waende die Szenen aus dem Leben Buddhas darstellen.

    Weiter auf dem Weg nach Osten befindet sich der Wewurukannale Vihara. Hier ist die groesste Buddhastatue ( 50m hoch ) des

      Landes zu bewundern. Interessant hier auch die bunt bemalten Buddhastatuen. So farbenpraechtig bemalte Buddha - Tempel

      und - Figuren haben wir nur in SL gesehen.

      In der Naehe unseres 1. Hotels besuchten wir den Katagame Tempel. Besonders deutlich ist in diesem Tempel die Verschmelzung

      der beiden Religionen Buddhismus und Hinduismus in SL zu sehen. Sowohl Vishna, Ganesha und sonstige Gottheiten der Hindus

      und Buddha werden gleichermassen von den Glaeubigen beider Religionen verehrt.

      In diesem Tempel hatte unser Guide und der Fahrer extra fuer uns eine Zeremonie ( aehnlich einer Messe bei uns ) veranlasst.

      Von einem Priester, wurden uns unter Anrufung aller verfuegbaren Goetter, Gesundheit, Glueck und eine gute Reise gewuenscht.

      War eine schoene Geste, obwohl wir nicht viel verstanden haben.

      Besonders erfreulich fuer uns war, an diesem Abend wurde im Tempel wurde ein farbenfrohes Fest, mit viel Musik, Moenchen,

      Nonnen und noch mehr Glaeubigen gefeiert ( der Grund war uns unbekannt, aber das war ja auch egal ). Ein tolles Erlebnis,

      mitten in einem religioesen Fest als ( Religons- ) Fremde, herzlich willkommen zu sein.

 

                  (1d) - Blow Hole

 

    Ein Naturphaenomen in der Naehe von Tangalla. Bei hoher See wird das Wasser durch einen ca. 25m langen Tunnel gepresst und du

      durch dieses Loch ueber 15m in die Luft geschleudert. Leider gibt es dieses Erlebnis nur bei sehr hoher See. Wir sahen einige

      kleinere Fontaenen, und konnten uns gut vorstellen, wie anders aussah. Auch viele Einheimische warteten auf das Erlebnis einer

      hohen Fontaene. Vergeblich. Na ja, man kann nicht alles haben.

 

                        Das Abendessen im Hotel war nicht so toll ( siehe Anmerkung unter Essen und Trinken ).

                       

                        2. Tag - der Yale Nationalpark und Weiterfahrt nach Nuwara in den Bergen

 

                                   (2a) - Der Nationalpark Yale

 

                Wie alle Traveller die hierher kommen hofften wir auf viel Wild, vor allem Elefanten.

                        Zunaechst aber hiess es, 5Uhr30 morgens aufstehen. Eine Tasse Tee und dann ging es mit dem Jeep in Richtung Checkpoint

                        Nationalpark. Die Fahrt dauerte ca. 1,5Std. Wie immer in einem Gelaendewagen war das Sitzen nicht sehr freundlich zum

                        Ruecken.

                        Am Parkeingang stieg dann ein Ranger zu uns in den Jeep.

                        Wir waren mehr als 4Std im National Park unterwegs, haben viele Tiere gesehen, dabei eine Elefantenfamilie " haut nah " und

                        unser Fazit, es hat sich fuer uns gelohnt. Wie gut unser Ruecken die fast 7stuendige Fahrt ueberstanden hat, wird sich in den

                        naechsten Tagen zeigen.

                        Ist aber nicht gerade billig. Mit Eintritt, Jeep und Ranger kamen wir auf mehr als 60€.

                        Auf der Rueckfahrt zu unserem Hotel gab ein Radlager an der Vorderachse seinen Geist auf. Innerhalb kuerzester Zeit war,

                        per Handy angefordert, ein Ersatzfahrzeug dar ( sehr gut organisiert ).

                        Wir waren gegen 12Uhr mittags wieder im Hotel und " fruestueckten " dann.

                        ( Andere Traveller haben uns erzaehlt, das es bessere Nationalparks gibt, in denen mehr Tiere zu beobachten sind. Da wir nur

                        Yale gesehen haben, fehlen uns Vergleiche ). 

                        Danach gepackt und es ging weiter in Richtung Berge.

                        Es regnete inzwischen immer staerker. 

  

                        (2b) - Eine kleine Toepferei

 

Auf dem Weg in die Berge zeigte uns Samman eine kleine Toepferei am Wegesrand, in der Tonkruege produziert wurden. Der

Ton stammt aus der unmittelbaren Umgebung, die Toepferscheibe wird manuell von Hand angetrieben. Diese Aufgabe wird vom

Grandpa uebernommen. Der " Toepfermeister " ist ein etwa 12jaehriger Junge, der sein Handwerk ausgezeichnet verstand. Auch

der Brennofen ist handgemacht. Die Tonwaren werden aufgeschichtet und mit reichlich Brennholz umgeben. Darueber kommt

dann eine dicke Lehmschicht und das Holz wird angezuendet. Nach ca. 12Std Brenndauer, ist die Tonware dann fertig gebrannt.

Sehenswert fuer den, der sich fuers heimische Handwerk interessiert. Nicht ganz leicht zu finden.

 

                        (2c) - Ein schoener Hindutempel und ein Wasserfall

 

Ansprechend in die Berge gebaut sahen wir und sehr schoenen Hindutempel. Leider regnete es so stark, dass wir den Tempel

kaum richtig sehen bzw. besichtigen konnten. Gerne haetten wir ihn unter guenstigeren Bedingungen besucht.

Ein imposanter Wasserfall, der von den Einheimischen als Bade- und Waescheplatz genutzt wird, liegt direkt am Weg. Auch hier

hatten wir durch den Regen bedingt, leider kaum die Moeglichkeit, diese Naturschoenheit voll zu geniessen.

SEHENSWERT.

 

                                   (2d) - In den Bergen

 

                Sobald die Wolken aufrissen, wurden uns einfach grandiose Ausblicke in wunderschoene Bergwelt geboten. Wenn wir das

                        geahnt haetten, wir waeren bestimmt 2 Tage hier oben geblieben. Oft gelesen und gehoert, aber die Vorstellungskraft reichte

                        nicht aus, um diese schoene Welt richtig einzustufen. 2 Tage in dieser Region sind eher noch zu wenig. Schade, in diesem Punkt

                        war unsere Planung nicht optimal.

                        Unser Hotel ist ein gut hergerichtetes altes Kolonialhaus. Aeusserlich sehr ansprechend ( siehe auch Hotelbeschreibungen ).

 

                3. Tag – die Berge und Teeplantagen, Weiterfahrt nach Kandy

 

                                   Die Teeplantagen - Teefabrik

 

                Herrlich gruen durchziehen die Teeplantagen die Berge. Wirklich fast so schoen wie die Reisterassen auf Bali ( aber nur fast ).

                        Auch hier immer wieder beeindruckend, was durch harte menschliche Arbeit an Naturschoenheiten geschaffen werden kann.

                        Abschluss einer Fahrt durch die Teeplantagen ist der Besuch einer Teefabrik.

                        Obwohl unsere Fuehrung nicht besonders war, haben wir einen guten Ueberblick ueber die Teeproduktion bekommen.

                        Zugegeben, der angeblich beste Tee hat uns ueberhaupt nicht geschmeckt. Viel zu stark und und fast ungeniessbar bitter.

                        Allerdings, wir sind keine professionellen Teetrinker.

                        Ohne View auf die Teeplantagen und eine Werksbesichtung der Teefertigung ist eine Reise nach SL unvollstaendig.

 

                                   die " Kandy  Taenze "

 

                Gegen Mittag ging es dann weiter in Richtung Kandy. Allmaehlich hoerte der Regen auf, so dass wir auch die Landschaft mehr

                        geniessen konnten. In Kandy angekommen, ging es zunaechst ins Hotel. Mehr ueber Kandy an anderer Stelle unseres Berichtes.

                        Fuer den Abend war der Besuch einer Tanzveranstaltung der " Kandy – Taenze " geplant.

                        Dieser Abend war ein voller Erfolg. Auch wenn wir nicht viel von den Taenzen verstanden haben, sie sind ansehenswert, voller

                        Akrobatik, bunt schillernd und werden mit Engagement aufgefuehrt. Die Vorstellung dauert etwa eine Stunde und wird mit dem

                        " Feuertanz " abgeschlossen. Dabei laufen die Akrobaten ueber gluehende Kohlen. 

                        Das Abendessen im Hotel war nichts ( entsprechend unserer Anmerkung unter Essen und Trinken ).

 

                        4. Tag – die Felsentempel

 

                                   Matale – Hindutempel

 

                Auf dem Weg nach Dambulla, zu den Felsentempeln, lieg nahe bei Matale ein grosser Hindutempel. Beeindrucken die riesigen

                        Festwagen, die  ja waehrend der grossen Hindu – Festivals von Menschen gezogen werden. Dieser Tempel ist auch fuer

                        Nicht – Hindus zugaenglich. Sicherlich, aussen prachtvolle Verzierungen, jedoch im Inneren ist er sehr dunkel und z. T.

                        koennen die dargestellten Gottheiten nur schemenhaft erkannt werden. Die Priester bewegen sich lautlos und machen oft einen

                        finsteren Eindruck ( stoeren wir sie ? ). Dadurch entsteht eine  duestere Atmosphäre, wie wir sie in fast allen Hindutempeln

                        empfinden. Der Hinduismus ist uns einfach ein Raetsel, auch wegen der unzaehligen Goetter und die Art der Verehrung durch

                        die Glaeubigen. Auch das immer wieder sichtbare Kastensystem macht uns zu schaffen.

 

                                   ein Spice – garden

 

                Ein " Spice – Garden " ist ein Mustergarten von einer Gewuerzplantage. In diesen wunderschoen angelegten Gaerten werden

                        alle, ob als Gewuerze oder als ayurvedische Heilmittel , Pflanzen als Muster gezogen und den Besuchern erklaert und naeher

                        gebracht. Je nach Qualifikation des Guides erfaehrt man viel ueber Gewuerzmischungen und Wirksamkeit von Pflanzen bei

                        den unterschiedlichen gesundheitlichen Problemen. Ein kleiner Shop, in dem die Gewuerze, Oele und Heilmittel gekauft werden

                        koennen, ist einem Spice – garden immer angeschlossen. Und der Weg durch den Garten endet immer in diesem Shop. Dennoch

                        lohnt sich der Besuch eines Spice – garden. Viele dieser  zugaenglichen Gaerten liegen an der Hauptstrasse von Kandy nach

                        Dambulla. Wir hatten den " Spice – Garden Nr. 7 " besucht und ein sehr gut deutsch sprechenden Guide erlaeuterte uns

                        engagiert die Pflanzen und ihre Wirkungen.

                       

                                   die Felsentempel von Dambulla

 

                Schon bei der Ankunft beeindruckt die angenehme Umgebung und der riesige Buddha.

                        Dann geht es viele Stufen ( 200 Steinstufen ) hinauf zu den Hoehlentempeln. Auf dem Weg nach oben sollte immer wieder der

                        Blick auf die wunderschoene Umgebung genossen werden.

                        Oben angekommen ist zunaechst relaxen angesagt. Im angenehmen kuehlen Vorhof der Tempel mit tollen Ausblicken auf die

                        umliegenden Taeler, erholt man sich, in einer sehr entspannten Atmoshäre, von dem Aufstieg ueber die vielen Treppen. Die

                        gesamte Anlage ist sehr gepflegt, wirkt aber doch mehr wie ein Museum. Wir hatten erwartet, dass hier Moenche leben und

                        buddhistisches aktives Leben  stattfindet. Doch es waren nur wenige Glaeubige in den Tempeln, und Moenche haben wir

                        ueberhaupt nicht gesehen.

                        Dann die Felsentempel. Wir sind schriftstellerisch nicht so begabt um diese herrlichen Tempel zu beschreiben. War fuer uns ein

                        grossartiges und unvergessliches Erlebnis. Dabei muessen wir zugeben, dass uns buddhistische Kultstaetten immer schon sehr

                        beeindruckt haben. Auch in diesen Tempeln fanden wir, typisch fuer SL,  wieder sehr bunt bemalte Buddha – Bilder und Statuen.

                        Mehr als 60 Buddhastatuen gibt es zu bewundern und die Wandgemaelde zeigen viele Stationen aus Buddhas Leben. 

                        Vom Ort Dambulla selber haben wir nichts gesehen ( siehe unsere Anmerkung " Gedanken ueber ein gebuchte Tour " ). Deshalb

                        koennen wir auch leider nichts ueber weitere Sehenswuerdigkeiten oder lohnenswerte Ziele hier sagen.

 

                                    der Sigiriya Felsenhuegel

 

                Nicht weit von Dambulla ragt  ein beeindruckender ca. 200m hoher Fels aus der gruenen Dschungellandschaft empor. Viele

                        Traveller, die wir in SL getroffen haben waren der Ansicht, das Aufsteigen auf die Felsplattform sei ein in SL unverzichtbares

                        Erlebnis. Leider mussten wir darauf verzichten, da W. nicht schwindelfrei ist. Und das sollte man schon sein, wenn die steilen

                        Eisenstufen hinauf zum Gipfel erklommen werden. So konnten wir ihn nur von " unten " bewundern. War zwar beeindruckend,

                        wir waren aber doch ein wenig traurig, nicht zum Gipfel hinauf zu koennen. Weitere Infos bitte den Reisefuehrern entnehmen.

                        Auch diesmal wieder nur ein maessiges Abendessen.  

 

                        5. Tag – der Elefantentag und Botanischer Garten

 

                                   Elephant Orphanage – Pinawella

 

                Auf den Elefantentag hatten wir uns gefreut, denn wir moegen die grauen Riesen. Und sie in nahezu freier Wildbahn erleben

                        zu koennen, ist schon etwas besonderes.

                        Das Elefantenwaisenhaus ist eine Einrichtung, die schon 1975 von der Regierung SL ins Leben gerufen wurde. Von den Behoerden

                        werden " heimatlos " gewordenen kleine Jumbos aufgegriffen und im Waisenhaus aufgezogen.

                        Eine inzwischen weit ueber die Landesgrenzen hinaus bekannte Einrichtung, dessen Besuch  auch auf fast jedem Reiseplan einer

                        SL – Tour steht. Sie liegt ca. 50km von Kandy in westlicher Richtung.

                        Als wir ankamen, hatte sich die ganze Herde gerade zum baden am Fluss versammelt. Die Freude sich im Wasser zu tummeln und

                        zu spielen war ihnen deutlich anzusehen.

                        Nach dem Bad trieben die Mahouts die Tiere wieder zurueck auf ihr Gelaende. Ein beeindruckendes Bild, wie sich die Herde

                        durch die schmale Strassen bewegte. Wir konnten nur noch staunen und fotografieren.

                        In einer Talsenke grasten die Tiere friedlich vor sich hin und so war es moeglich,  sie " fast hautnah " beobachten, Vor allem

                        die Babys sind ja ein beliebtes Fotomotiv und die Mahouts versuchten Muttertier und Baby entsprechend fotogen zu praesentieren.

                        Nur die etwas raubeinigen Bullen bekamen Ketten angelegt, alle anderen Tiere konnten sich frei bewegen.

                        Die Fütterung der Jungtiere war nicht so beeindruckend, aber wenn man zur Fuetterungszeit dort ist, sollte man sie auch nicht

                        versaeumen.

                       

                        Bei einem Besuch von Sri Lanka unbedingt einplanen

 

                        der Botanische Garten  

           

                        Auf unseren Reisen haben wir schon viele " Botanische Gaerten ", " Orchideen – Farmen " und andere Blumengaerten besucht.

                        Daher waren wir eher skeptisch was diesen Garten betraf.

                        Und wir erlebten einen ueberraschend toll ausgestatteten und vor allem gepflegten Garten, wie wir ihn bisher noch nicht

                        gesehen hatten. Ein wahres Juwel was wir hier vorfanden. Wir hatten mit unserem Guide fuer den Besuch 2Std ausgemacht,

                        aber auch nach 3Std hatten wir noch nicht genug. Es lohnt sich, hier einen halben Tag zu verbringen. Riesige Palmenbaeume,

                        undurchdringliche Bambusdickichte, dschungelähnliche Waldstuecke und vieles mehr bot dieser Garten. Vor allem aber den

                        angeblich groessten Baum der Welt ( flaechenmaessig ). Auf eine Gesamtflaeche von ca. 20.000m² hat sich dieser Baum im

                        Verlauf von 150 Jahren ausgebreitet. Dabei wurden Aeste zu Wurzeln, und Wurzeln zu Stämmen. So entstand im Inneren des

                        Baumes ein Wirrwarr an Aesten, Staemmen und Zweigen und der Ursprungsstamm war kaum zu erkennen.

                        Dazu kam ein angenehmes Klima im Garten. Ein schoener Ausflug.

                        Abendessen im Hotel wie immer maessig, aber wir hatten leider Halbpension gebucht.

 

                        6. Tag – Nähere Umgebung von Kandy

 

                        einige Tempel

 

                Nach einer sehr anstrengenden Fahrt ( die Starssen sind in einem grauenvollen Zustand ) mit einem TukTuk ( ca 25km von Kandy

                        entfernt ) erreichten wir einen alten Hindutempel aus Holz. Er wirkte allerdings doch ziemlich zerfallen. Nur die Schnitzereien

                        an den Saeulen waren sehenswert.

                        ( Name = Embekke Devola ). Lohnt nach unserer Meinung nach nicht. Nur wenn man auf dem Weg zum Lankatila Tempel ist, oder

                        zum Messinggiesser – Dorf will, kann dieser Abstecher eingeplant werden.

                        Dagegen war der 2. Tempel, Lankatila Tempel, schon sehenswert. Hoch auf einem Felsvorsprung gebaut, ist er sowohl fuer die

                        Buddhisten wie auch für die Hindus religioese Pilgerstaette. Oben am Tempel kann die wunderschoene Aussicht auf die Doerfer

                        und Reisfelder der Umgebung genossen werden.

                        Wie schon so oft, hatten wir das Glueck einer buddhistischen Zermonie beiwohnen zu koennen. Und wie meistens verstanden wir

                        nicht, worum es ging. Es war niemand da, der genuegend englisch sprach um uns den Vorgang zu erklaeren. Dennoch war es

                        wieder einmal ein spannendes Erlebnis fuer uns.

 

                                   Kiriwavula, das Messinggießer – Dorf

 

                Wir hatten von einem Dorf gelesen, in dem vor allem das Handwerk der Messinggießer ausgeuebt wird. Nach langem Suchen

                        und Nachfragen ( unser TukTuk – Fahrer hatte nicht die geringste Ahnung )  fanden wir das Dorf doch noch. Es ist ein stilles

                        Oertchen, und man muss schon genau hinschauen, dass es nicht uebersehen wird. Gluecklicherweise fanden wir einen kleinen

                        Familienbetrieb, die uns bereitwillig das Handwerk der Messinggießer demonstrierten. Eine ueberaus freundliche Familie, die

                        auch strikt jegliche Geldspende ablehnten. Im Gegenteil, zum Abschied schenkten sie uns einen kleinen Messingelefant, an dem

                        wir uns heute noch erfreuen. Eines der positivsten Begegnungen in SL. Leider koennen wir nicht beschreiben, wie diese Familie

                        gefunden werden kann. Zu verwirrend waren die Suchfahrten unseres Taxifahrers. Lohnenswert ist der Besuch dieses Dörfchens

                        auf jeden Fall.

                        Zu unserer Tour gehoerte noch der Besuch des Zahntempels in Kandy. Dieser Tempel ist das groesste Heiligtum der Buddhisten

                        in SL, da hier angeblich ein Zahn Buddhas aufbewahrt wird ( heute nur noch eine Kopie ). Da wir noch einige Tage in Kandy

                        bleiben wollten, haben wir den Besuch diese Tempels auf spaeter verschoben.

                        Abendessen – wie gehabt.

 

                        Ende der Tour

 

                        ( zurueck ) zum Inhaltsverzeichnis

 

    Kandy

 

            die Stadt

 

      Wir hatten uns ja entschlossen noch ein paar Tage in Kandy zu verbringen. Zum einem, weil das Klima so angenehm ist und wir

      von Kandy noch nicht viel gesehen hatten, zum anderen weil wir in Kandy das Indien – Visum bekommen konnten. Es gab hier

      ein indisches Konsulat, so konnten wir uns einen Trip nach Colombo ersparen.

      Eine angenehme Stadt. Um den See,  der gegenüber vom Zahntempel liegt, gibt  es einige sehr schoene und preiswerte Unterkuenfte 

      Wir blieben dennoch in unserem Hotel, da die Lage und die Atmosphaere hier wirklich toll ist. Grosse Maerkte haben wir nicht

      gefunden, und Shopping ist auch nur begrenzt moeglich. Ein Bummel um den See, der Besuch des National Museums auf der anderen

      Seeseite, die Abendstimmung vor dem Zahntempel, das alles macht Kandy so attraktiv, dass es sich lohnt, hier ein paar Tage zu

      verbringen. Nachfolgend sind bei weitem nicht alle Highlights von Kandy beschrieben. Wir moechten auch hier auf die guten

      Reisefuehrer verweisen. Wir wollen ,wie immer in unseren Reiseberichten, unsere erwähnenswerten positiven oder negativen

      Eindruecke weitergeben. Also einen guten Reisefuehrer kann kein noch so umfangreicher Reisebericht ersetzen ( und das ist

      auch nie unser Anliegen ). 

 

                  der weiße Buddha

 

    Hoch oben auf dem Berg, alles ueberschauend, der grosse weisse Buddha. Das angeschlossene Kloster mit seinen freundlichen,

      und neugierigen Moenchen ist unbedingt sehenswert. Ein schoener Ort um zu relaxen. Zu Fuss hinauf zu gehen ist eigentlich die

      schoenste Art diesen Tempel zu besuchen. Einfacher geht es mit einem TukTuk. In jedem Fall ist der Blick auf Kandy und

      der Umgebung von hier wunderschoen. Einige Stunden laesst es sich hier gut aushalten. Wir genossen die harmonische und

      angenehme Atmosphäre und die freundlichen Menschen, die immer wieder ein Gespraech mit uns suchten. So auch ein junger

      Moench, mit dem wir uns sehr lange unterhielten. Das fuehrte dazu, dass er uns anbot, gemeinsam mit ihm den Zahntempel

      zu besuchen. Sehr erfreut nahmen wir seine Einladung an. Wir trafen uns am naechsten Tag am Zahntempel. Es ist schon

      beeindruckend, wie viel Respekt von den Glaeubigen den Moenchen gegenueber entgegengebracht wir. Das erlebten wir diesmal

      " hautnah ". In seiner Begleitung wurden auch wir ( obwohl wir es nicht wollten ) als Respektpersonen betrachtet. Eine ueberaus

      erfreuliche Begegnung. Den Kontakt zu ihm wollen wir auf gar keinen Fall abreissen lassen ( siehe auch im Anhang " Der Moench

      besucht uns in Lippstadt ").

 

                  der Fluss Mahaweli Ganga

 

    Wir erwaehnten schon dass unser Hotel etwas ausserhalb von Kandy lag. Wir hatten einen wunderschoenen Blick auf die

      Bergwelt und auf den Fluss. Und der diente als Waschplatz, Badeplatz und vor allem fuer die Kinder  als Tummelplatz fuer

      ihre vergnueglichen Spiele. Nett war es, dass uns unser Hotelboy einlud, das Treiben der Menschen direkt am Ufer zu

      erleben. Alleine haetten wir uns dort nicht hingetraut, zu intim erschien uns das Leben dort. Wer Asien kennt, weiss, dass

      Waschen und Baden in der Oeffentlichkeit fuer Asiaten kein Problem darstellt. Da sind wir " Weissen " doch sehr viel

      verklemmter.

      Die Menschen begruessten uns sehr freundlich und hatten auch absolut nichts dagegen fotografiert zu werden.

 

                  der Zahntempel

 

    Dalada Haligawa – das bekannteste und heiligste Bauwerk fuer die Buddhisten in SL.

    Hier wird ein Backenzahn Buddhas in einer vergoldeten Schatulle, in Form einer Pagode, aufbewahrt. Allerdings bekommt man

      ihn nicht zu sehen. Selbst zum grossen Fest, dem " Kandy Perahera " wird nur eine Kopie des Zahns durch die Strassen

      getragen. Morgens und abends, begleitet von den Trommelschlaegen der Kandy – Trommler, beginnt die Zermonie rund um den

      heiligsten Tempel von SL. Viele Glaeubige ( und fast ebenso viele Touristen ) umwandern den heiligen Tempel.

      Vor Eintritt in den Tempel werden gruendliche Leibesvisitationen durchgefuehrt.

      Der Tempel selber ist von tiefen Graeben und einer dicken Mauer umgeben und seit dem Anschlag vor ein paar Jahren sind

      auch Militaerposten aufgestellt worden und gleicht so einer mittelalterlichen Festung.

      Sehenswert der aelteste Teil der Anlage, ein 2 Stockwerke hohes Holzhaus, in dem schoene Schnitzereien sowie Perlmutt – und

      Elfenbeinarbeiten zu bewundern sind.

 

      ( zurueck ) zum Inhaltsverzeichnis

 

Anuradhapura

 

            die alte Koenigsstadt

 

      Die vielen Tempel, Dagobas, historischen Staetten und Ausgrabungen machen es einfach unmoeglich, zwischen sehenswert und

      nicht so interessant zu unterscheiden. Selbst ein guter Reisefuehrer kann in diesem Fall einen guten oertlichen Guide kaum

      ersetzen. Und da ist schon das Problem, wo wird dieser Guide gefunden. Bei den  meisten Besucher ist der Besuch dieser

      alten Koenigsstadt bereits Bestandteil ihrer geplanten Tour und sie damit bereits einen Guide gebucht.

      Wir sind mit einem " Direktbus " von Kandy in ca. 3,5Std hierher gekommen. Am Busstand nahmen wir ein Taxi um zu dem von uns

      ausgewaehlten Hotel " The Grand " zu kommen. Und schon hatten wir " unseren Guide ". Er erzaehlte uns, dass der Eintritt in

      die alten Kultstaetten im Januar 04 auf unglaublich 18US$ angehoben worden war. Was uns am naechsten Tag bestaetigt wurde,

      und wir gar nicht gut fanden. Er bot uns eine anderthalb lange Tagestour an und wollte dafuer ca. 20US$ haben. Immerhin

      haetten wir dabei ueber 15US$ gespart. Wir sagten ihm zu und das hat bestens geklappt. Wir kamen ueberall rein und wurden

      nie nach unseren Eintrittstickets gefragt. Angeblich hatte er einen Weg in die Anlagen, der an den Kontrollen vorbei fuehrte.

      Andere Traveller die wir trafen, bestaetigten sowohl die hohen Eintrittspreise, wie auch die " illegale " Tour durch die alten

      Tempel. Und wir haben alle wichtigen und interessanten Stationen ausfuerlich besuchen koennen.

      Allerdings wie das ganze funktioniert, haben wir nicht herausfinden koennen. Zu schwammig und ausweichend waren die

      Antworten der Guides und des Hotelpersonals.

      Wer sich fuer die Geschichte von SL interessiert, in dessen Programm darf Anuradhapura auf keinen Fall fehlen.

      Gleiches gilt fuer Polonnaruw, das fest fuer uns eingeplant war. Leider mussten wir aus privaten Gruenden unseren Aufenthalt

      in SL abkuerzen, so dass wir dort nicht mehr hinkamen.

      Wir waren riesig beeindruckt von dieser alten Koenigsstadt. Und von militaerischen Problemen haben wir nichts bemerkt.

 

                  Ausflug zur Vogelkolonie

 

      Unser Guide bot uns an, mit einem Fischerboot zu einem " bird – watching " zu fahren. Dauer ca. 3Std und sollte 10US$

      kosten. Wir nahmen das Angebot an. Als wir allerdings den Katamaran sahen, wollten wir zurueck. Denn es war eines dieser

      typischen, schmalen Bootstypen wie wir es immer wieder auf SL sahen. Ins Boot passen kaum die Fuesse nebeneinander und

      selbst sitzt man auf der Bordkante auf einem Brett. Da das Wasser nicht tief war, entschieden wir uns, die Tour zu machen.

      Der Wind hatte den See etwas unruhig gemacht, aber nichts bedrohliches. Nur als wir ablegten, schien es uns, wir stehen auf

      der Stelle. Und die Wellen schaukelten das Boot doch unangenehm hin und her. Bei diesem Tempo sagten wir uns, stehen wir in

      2 Tagen noch hier. Wir glaubten die Stroemung verhinderte ein zuegiges Fortkommen. Bis Lilo entdeckte, dass der Bootsfuehrer

      in die eine Richtung ruderte und der Guide in die andere Richtung. Vor Lachen waere W. fast aus dem Boot gefallen. Klar, das war

      ihnen peinlich, aber wer kann da schon ernst bleiben. Und nachdem sich beide auf eine Richtung geeinigt hatten, ging es zuegig

      voran.

      Riesige Mengen der verschiedensten Vogelarten, angefangen von Reihern, Kormoranen und Pelikanen bis hin zu Adlern war alles

      zu sehen. Dazu Schildkroeten und zum Abschluss der Besuch eines kleinen Fischerdorfes.

      Wer die Moeglichkeit und die Zeit hat, sollte sich diesen Ausflug nicht entgehen lassen.

     

      Es ging zurueck nach Negombo, zum Weiterflug.

 

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Negombo

 

            die Stadt

 

      Eine Kleinstadt mit vielen Tempeln und noch mehr Kirchen. Hier lebt die groesste Ansammlung glaeubiger katholischer Christen

      von Sri Lanka. Es gibt ueber 50 Kirchengemeinden und das bei knapp 60.000 Einwohnern.

      Es gibt aber kaum Maerkte ( bis auf den grossartigen Fischmarkt im Fischerhafen ) und Shopping in der Altstadt kann getrost

      vergessen werden.

      Auf der langen Uferstrasse " Lewis Place " lohnt es sich aber, die vielen Souvenir – Laeden mit wirkliche guten, und nach

      hartnaeckigen Feilschen, preiswerten Holzarbeiten zu besuchen.

      Im Orden der Stasse sind die Luxushotels, die in erster Linie Pauschaltouristen aufnehmen, angesiedelt, waehrend im Sueden

      die preiswerteren Unterkuenfte zu finden sind.

      Die vielen Kirchen und Tempel besichtigt man am besten waehrend einer Rundfahrt mit dem TukTuk. Dabei sollte der Fahrer

      ein verstaendliches Englisch sprechen. Gut Fahrer sind im Zentrum zu finden.   

      Der Besuch der Tanzschule, in der junge Maedchen die Kuenste der Tempel- und der Kandy – Taenze erlernen, sollte bei dieser

      Rundfahrt nicht fehlen. Dort ist man willkommen und darf den Uebungen zuschauen und fotografieren.

      Unser Fahrer hatte aus dem vielfaeltigen Angebot sehr schoene Tempel und Kirchen ausgewaehlt ( wahrscheinlich die Standard –

      Rundfahrt ).

      Der Fischerhafen mit Fischmarkt zaehlte ebenso dazu wie St. Mary's Church, in der an dem Tag " Hochzeitstag " war. ( siehe

      auch weiter unten ).

      Aus verschiedenen Gruenden mussten wir insgesamt 5 Tage in Negombo verbringen ( 2 Aufenthalte ). So negativ wie in anderen

      Berichten erwaehnt fanden wir Negombo nicht. Und die Naehe des Flughafens hat ja nun auch etwas fuer sich.

 

                  der Fischerhafen mit Fischmarkt 

       

      Morgens sorgen die auslaufenden Oruvas – Boote ( die sehr altertuemlich wirken ) der Fischer, mit ihrem quadratischen Segel

      fuer ein beliebtes Postkartenmotiv. In diesen Auslegerbooten legen die Fischer bis zu 50km zu ihren Fangplaetzen zurueck. Das

      Meer scheint noch mit viel Leben bestueckt zu sein, denn das Angebot auf dem Fischmarkt ist mehr als reichhaltig. Vom Rochen

      ueber den Schwertfisch bis zum Haifisch ist alles zu haben. Das etwas streng riecht ist zwar nicht angenehm, gehoert aber zu

      einem Fischmarkt.

      Die Kleinfische werden auf riesigen Folien am Strand des Fischerhafens zum Trocknen ausgebreitet. Bei der Hitze reicht ein

      Tag um sie zu trocknen und so koennen am Nachmittag wieder eingesammelt und zum Versand verpackt werden.

      Hier koennen sehr interessante Einblicke in das Leben der Fischer von Negombo zu gewinnen.

      Dieses Highlight am besten zweimal erleben. Morgens der Fischmarkt und nachmittags die Verarbeitung der Kleinfische und die

      Rueckkehr einiger Fischer vom Fang.

      Ueberraschend sauber die Fischersiedlungen, in der fast immer der Kirchturm einer katholischen Kirche die Daecher der Haeuser

      ueberragt.

      Alleine der Fischerhafen mit seinem Markt macht den Besuch Negombos lohnenswert.

 

                  der Ausflug auf einem Oruvas – Boot

 

    Konstruiert und geschnitzt aus dem harten Holz des Jackfruit – Baumes haben diese Boote ihr Design seit nahezu 2000 Jahren

      beibehalten.

      Die Bauweise variiert vom Einbaum bis zum zehn Meter langen Segler.

      Das Gewicht der Boote ist enorm, und es verwundert, dass die Fischer diese Bootsform immer noch beibehalten. Die Lebensdauer

      eines solchen Bootes betraegt, ohne weitere Behandlung, ca. 20 Jahre. Lediglich Spalten und Ritzen werden mit Haifischtran

      oder Kokosoel abgedichtet. Schmal und lang sind die Boote mit einem Ausleger ausgestattet, der ein Kentern verhindern soll.

      Touristen empfinden diese Boote als romantisch, und so sind schon ein paar Fischer umgestiegen und bieten Ausflugsfahrten

      auf diesen Booten an. So auch uns, und wir buchten eine ca. 1,5Std lange Fahrt zu den Fischern draussen auf der See ( 10 US$

      bezahlten wir dafuer ).

      Bis das Ungetuem im Wasser war, mussten die Besatzung ( 3 Maenner ) hart arbeiten. Wir sassen in einem Bambusgestell auf dem

      Ausleger und hatten staendig Angst, dass der Wind und die Wellen uns kentern liessen. Die Besatzung grinste nur und meinte

      " NO PROBLEM ". Das riesige quadratische Segel brachte uns nur langsam voran. Verstaendlich bei dem Bootsgewicht und wir

      noch oben drauf. Die See war draussen unruhiger und einige Male wurden auch wir auf dem Ausleger nass. An fotografieren

      war nicht zu denken. Erst draussen bei den Fischern und als unser Boot keine Fahrt mehr hatte konnten wir ein paar Fotos

      machen.

      Als Surfer waren wir gespannt, wie dieser Koloss bei diesen Wellen gewendet wurde. Es fand aber keine Wende statt. Statt

      dessen wurde die gesamte Takellage so umgehaengt, dass Bug nunmehr Heck und Heck zum Bug wurde. Und es ging zurueck.

      Am Strand galt es nun das aus dem Wasser zu ziehe. Wir brauchten fast eine halbe Stunde bis der Koloss am Strand lag. Nun

      verstanden wir noch weniger, dass diese Art des " Schiffsbaues " immer noch beibehalten wir.

      Eine nicht ganz bequeme Fahrt die nicht ganz frei von Aengsten war, aber dennoch sehr interessant.

 

                  die Hochzeit

 

      Wir erwaehnten ja schon, dass wir auf unserer Rundfahrt durch Negombo auch in der " Hochzeitskirche " waren. Tatsaechlich

      erlebten wir dort mehrere Trauungen mit. Da Hochzeiten in SL sehr farbenpraechtig gefeiert werden, sind sie fuer die Touristen

      ausgezeichnete Fotomotive. Wir fragten den " Organisator " einer Hochzeit ob wir ein wenig fotografieren duerften. Er stimmte

      gerne zu, wir mussten ihm aber versprechen, ihm unsere Bilder  zu schicken. Da wir DIAS fotografieren, mussten wir sie erst

      in Deutschland entwickeln lassen. Wir sagten zu, dass wir die Bilder nach der Entwicklung zu ihm senden werden. Er erzaehlte

      uns viel ueber Braeuche bei Hochzeiten in Negombo. " Unsere Braut " hatte ihren Ehemann 2 Tage vor der Trauung das erste

      mal gesehen. Theoretisch haette sie " NEIN " sagen koennen. Aber das wohl wirklich nur Theorie. Die Braut war sehr huebsch,

      machte aber einen traurigen Eindruck auf uns. Fuer den Nachmittag waren wir dann zur Feier beim Braetigam eingeladen. Es

      wird am ersten Tag beim Braeutigam mit seinen Gaesten, und am naechsten Tag bei der Braut mit ihren Gaesten gefeiert. So

      zumindestens haben wir es verstanden. Alle waren neugierig auf uns, denn diesmal waren wir die Exoten. Wir fuehrten viele

      interessante Gespraeche und als wir dann noch mit unserer Digitalkamera Fotos machten und sie anschliessend zeigten, waren

      wir fast mehr im Mittelpunkt als das Brautpaar. Nur schade, dass die Braut so traurig war.

      Auch fuer den naechsten Tag waren wir eingeladen, doch wir mussten frueh am naechsten Tag weiter, so dass wir mit

      Bedauern abgesagt haben.

 

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Ein Moench in Lippstadt

 

    Als wir den Moench ( sein buddhistischer Name: Banthe Buddhadaththa, wir wissen nicht was der Name bedeutet ) im

      Kloster Bohivavokanda Buddha kennen lernten ( sieh auch Kapitel " Kandy – Der weisse Buddha " ), deutete er an, dass

      er im Fruehjahr nach Europa reisen wuerde. Verona – Mailand, Italien und Berlin seien seine Ziele. Daraufhin luden wir ihn ein,

      uns unbedingt in Lippstadt zu besuchen. Er sagte, er wuerde gerne kommen und es irgendwie versuchen einzurichten.

      Nach unserer Rueckkehr hatten wir per E-mail regelmaessig Kontakt mit ihm.  Er informierte uns laufend ueber seine geplante

      Europareise. Ende Maerz teilte uns Banthe mit, dass seine Visaantraege fuer Europa genehmigt sind, und er am 20.4.2004

      in Berlin ist. Von dort aus koennte er mit dem Zug nach Lippstadt kommen und dann nach Mailand weiterreisen. Wir sollten eine

      guenstige Zugverbindung fuer ihn herausfinden.

      Wir waren sehr gluecklich, dass Banthe wirklich die Absicht hatte zu uns zu kommen.

      Am 22.4. morgens rief er uns an, dass er gegen 22Uhr am Abend in Lippstadt eintreffen wird. Und er kam puenktlich an.

      Es ist schon ein denkwuerdiges Erlebnis einen Moench aus Sri Lanka in seiner Kutte aus dem ICE aussteigen zu sehen und ihn zu

      begruessen ( wirklich, man kommt sich wie in einem Film vor ).

      Unsere Freude jedenfalls war riesig. Und auch ihm meinten wir anzusehen, wie erfreut er war uns wieder zu sehen. Bis spät in

      in die Nacht hinein haben wir uns anregend und spannend unterhalten. Es gab so vieles an Informationen, Erlebten,    Unterschiede

      und Gemeinsamkeiten dieser so verschiedenen Kulturen auszutauschen, dass wir es bedauerten, dass die Natur irgendwann ihr

      Recht forderte. Wir alle waren einfach zu muede und mussten zu Bett.

      Es bereitete ihm absolut keine Probleme den westlichen Schlafstandard anzunehmen.

      Leider musste er aus terminlichen Gruenden schon vormittags in Richtung Italien weiterreisen. Dabei haetten wir noch gerne mit

      ihm weitergeredet und ihm mehr von unserem Leben gezeigt.

      Wir sind sicher, dass wir uns wieder sehen werden.

      Auf jeden Fall werden wir per E-mail in Kontakt bleiben.

 

      Das sind ja die Begegnungen und Begebenheiten, die das " Salz in der Suppe "  einer gelungenen Reise sind. Und je mehr

    Begegnungen und Kontakte mit den Menschen des besuchten Landes stattgefunden haben, um so mehr lernt man

    dieses Land schaetzen und lieben. Und in Sri Lanka hatten wir sehr viele Kontakte mit Einheimischen.

 

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