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G e i g e r
S R I L A N K A
2004
ein Reisebericht von
Lilo und Wolfgang
Vorbemerkung:
Zugegeben, unsere Reiseberichte sind sehr umfangreich und
mit vielen allgemeinen Informationen gefuellt.
Wir moechten
einfach die Informationen weitergeben, die wir bei unseren Reiseplanungen immer
suchen.
Was nicht interessiert, braucht auch nicht gelesen zu
werden. Deshalb haben wir den Bericht mit vielen Ankerpunkten versehen,
um so moeglichst
optimal durch den Reisebericht navigieren zu koennen. Gerne senden wir
den Bericht auch per E-Mail zu,
doch dann sind die LINKS zu den Fotogalerien nur "
per Hand " moeglich.
Da wir den Bericht auch haeufig als E-Mail versenden,
mussten wir darauf verzichten, Fotos direkt in den Bericht einzubinden.
Zur
Fotogalerie
Karte von SL, Transportmittel etc.
- auf dem Weg zum Yale
N.P.
- der Yale N.P.
- die Fahrt in die Berge
- die Teeplantagen
- die Kandy – Taenze
- die Felsentempel von
Dambulla
- das Elefantenwaisenhaus
- der botanische Garten
- die Umgebung von Kandy
Anuradhapura – die alte Koenigsstadt
Negombo – warten auf den Rueckflug
Darstellung Buddhas in Sri Lanka
Dazu einige Anmerkungen.
Waehrend unserer Reisen durch SO –Asien haben
wir viel ueber den Buddhismus erfahren. Trotz einiger Unterschiede
in den einzelnen Laendern, erschien es uns,
dass in der Darstellung Buddhas und sein Leben doch eine grundsaetzliche
Uebereinstimmung vorhanden ist.
In Sri Lanka waren wir z. T. ueberrascht, wie
eng hier der Buddhismus und der Hinduismus miteinander verbunden sind.
In
vielen Tempeln werden neben Buddha auch hinduistische Goetter verehrt. Dabei
haben die Hindus kein Problem mit
Buddha, da Buddha fuer sie ja eine
Reinkarnation ihres Gottes Shiva ist.
Weiterhin empfanden wir, dass auch die
Darstellung der Figuren um Buddha und Buddha selbst oft wesentlich abweicht
von den Glaubensrichtungen
anderer buddhistischer Laender. Vor allem, dass es in SL durchaus die Hoelle und
so
etwas wie einen Himmel gibt.
Wir haben deshalb ein paar Bilder
zusammengestellt, die fuer uns bezeichnend fuer den Buddhismus in SL sind und
sicherlich ein Blick darauf lohnenswert ist.
Auch hier der Hinweis, das sind unsere
persoenlichen Eindruecke.
(AI) Allgemeine Info’s
(GV) Geld / Visum / Ein- Ausreise
(HH) Hotels, Guesthouses
(SG) Speisen / Getraenke
(TP)
Transportmittel
(BD) Der andere Buddhismus
(ST) Stationen unserer Reise
(GS) Unawatuna bei Galle
im Sueden
(6T) Unsere 6taegige
Rundreise
- 1. Tag - Fahrt zum Yale National Park
(1a) - wir starten
(1b) - die Stelzenfischer
(1c) - einige Buddha – Tempel
(1d) - Blow Hole
- 2. Tag - der Yale Nationalpark und Weiterfahrt
(2a) - der Nationalpark Yale
(2b) - eine Toepferfamilie
(2c) – ein schoener
Hindutempel und ein Wasserfall
(2d) – in den Bergen
- 3. Tag – die
Berge und Teeplantagen, die " Kandy – Taenze "
(3a) -die Teeplantagen – Teefabrik
(3b) -die " Kandy – Taenze "
- 4. Tag – die Felsentempel
(4a)
- Matale – Hindutempel
(4b)
- ein Spice - Garden
(4c)
- die Felsentempel von Dambulla
(4d) - der Sigiriya Felsenhuegel
- 5. Tag – der Elefantentag und Botanischer Garten
(5a) - Elephant Oephanage – Pinawella
(5c)
- der Botanische Garten
- 6. Tag – Nähere Umgebung von Kandy
(6a) - einige Tempel
(6b)
- Kiriwavula, das Messinggießer – Dorf
(KY) Kandy
(k1) - die Stadt
(k2) - der weisse Buddha
(k3) - der Fluss Mahaweli
Ganga
(k4) - der Zahntempel
(AN) Anuradhapura
(a1) - die alte Koenigsstadt
(a2) - Ausflug zur Vogelkolonie
(NO) Negombo
(n1) - die Stadt
(n2) - der Fischerhafen mit
Fischmarkt
(n3) - der Ausflug auf einem
Oruvas – Boot
(n4) - die Hochzeit
(ML) Ein Moench in Lippstadt ( unbedingt
lesen )
Es war mal wieder soweit,
unsere konkrete Reiseplanung nahm langsam Formen an, und Entscheidungen wie
- wann starten wir
- wohin geht es
- wie lange reisen wir
- wo buchen wir
- mit welcher Airline fliegen wir usw.
waren faellig.
Wie leider in der letzten Zeit aber immer wieder, mussten etliche Wunschziele gestrichen werden.
Oft fragt man sich, ist bei dieser politischen Weltlage reisen ueberhaupt noch sinnvoll?
Die Bedrohungen durch politische
Unruhen und den islamischen Terrorismus nehmen ja eher zu als ab.
Wir wissen keine Antwort auf die
Frage " Reisen zu gefaehrlich ? ". Eine Antwort kann ohnehin nur
jeder fuer sich selbst
finden.
Wir jedenfalls wollten reisen,
versuchen aber das Risiko so gering wie moeglich zu halten. Dabei hoffen wir
darauf, weiterhin
Glueck zu haben.
Sri Lanka, da wollten wir immer schon mal hin. Die Unruhen hatten uns bisher davon abgehalten. Aber das Auswaertige Amt gab,
bis auf die ueblichen Warnungen, " gruenes Licht " und so wir planten Sri Lanka ( im folgenden auch als Kürzel " SL " ).
Kaum hatten wir gebucht, fing die Praesidentin von SL an, Theater zu spielen. Unruhen wurden befuerchtet. Erfreulich aus
unserer Sicht war, dass es sich " nur " um einen internen Machtkampf in SL handelte ( sch ……………. Politik ). Vor " Ort " war davon
ueberhaupt nichts zu spueren. Selbst die anstehenden Wahlen regte niemand auf. Die Einheimischen sahen auch absolut keine
Probleme in den Osten zu reisen. Wir sind dennoch nicht im Osten gewesen.
Unserer Reiseplan sah dann so aus:
4 Wochen Sri Lanka
3,5 Wochen Kerala - Suedindien
? Tage Malediven / Lakadiven
Das Internet war, wie schon in den Jahren zuvor, voll mit Informationen ueber unsere Reiseziele. Allerdings ist das Forum
" Indien " im Stefan-Loose - Forum nicht sehr ergiebig. Deshalb werden wir unsere Infos auch noch im Süd-Ost-Asien Forum
anbieten, auch wenn sie da eigentlich nicht hingehoeren.
Wer andere Reiseberichte von uns kennt, der weiss, dass wir nicht unbedingt auf " Billigflieger " aus sind. Unsere bevorzugten
Airlines, wie die Thai-International, Malaysian- oder Singapore- Airline, bedienen allerdings unsere geplante Route nicht so gut.
So buchten wir bei der Sri Lankan – Airline den Langstrecken- und den Indien - Flug, und waren mit der Airline sehr
zufrieden. Erfreulich auch, dass bei dieser Airline zeitliche Umbuchungen kostenfrei sind ( wir hatten den Rueckflug nach
Deutschland geaendert).
Der Flug kostete uns, incl. Reiseruecktrittversicherung, Rail - Ticket ( ICE ) 1.648,- € fuer 2 Personen. Gebucht hatten wir
diesmal beim Reisebuero
S – Press Travel, Stuttgart
Problemlose und puenktliche Abwicklung. Wir waren zufrieden.
Unsere Route:
Lippstadt – Frankfurt – Colombo – Frankfurt – Lippstadt
Der Abflug war fuer den 31.12.2003 gegen 15Uhr geplant. Vermutlich weil die Maschine nicht voll war, wurde der Abflug auf
21Uhr30
verschoben, und zwei Fluege zusammengelegt. Wir wurden rechtzeitig informiert,
so dass das kein Problem fuer uns
war.
An Reisefuehrern nahmen wir mit:
Sri Lanka Abenteuer und Reisen wegen seiner Aktualitaet , taugt als Fuehrer ueberhaupt nichts.
wir mussten oft bei anderen Travellern, die den Lonely Planet
hatten, nachfragen, um im Land einigermassen
zurecht zu kommen.
Reise-Know-Now wegen der aeltere Ausgabe auch nur bedingt hilfreich
Indien Nelles Suedindien fuer unsere
Kerala – Reise durchaus ausreichend, da wir unsere Route schon sehr
genau
festgelegt hatten. Trotzdem kein ueberzeugender Reisefuehrer. Auch hier war es
notwendig, dass
wir uns in geliehenen anderen Reisefuehrern zusaetzliche Infos geholt haben.
( zurueck ) zum Inhaltsverzeichnis
Die Waehrungen in den einzelnen Laendern:
Sri Lanka =
Rupie ( 1 € = ca. 110 Rupien )
Indien
=
Rupie ( 1 € = ca. 51 Rupien )
In den Laendern bezahlt man ueblicherweise in der Landeswaehrung. Notfalls geht es auch mal in €, aber dann zu einem sehr
schlechten Kurs.
Die besten Kurse in SL haben wir bei der " Bank of Ceylon " bekommen. In fast allen Staedten gibt es Bankautomaten um
Bargeld abzuheben ( VISA-, MASTER- Card ).
Bei einem 4woechigen Aufenthalt in SL ist fuer Deutsche kein Visum erforderlich.
Ein- und Ausreise waren voellig problemlos. Und das Gepaeckgewicht wurde diesmal nicht so ganz genau genommen.
( zurueck ) zum Inhaltsverzeichnis
Hotels, Guesthouses, sonstige Unterkuenfte
In dieser Auflistung sind nur Unterkuenfte aufgefuehrt, in denen wir uebernachtet, bzw. die wir selber gesehen hatten.
Die Auflistung erfolgt tabellarisch,
da in dieser Form ein schneller Ueberblick moeglich ist.
In SL sind in den Touristenzentren alle Kategorien von Hotels,
Guesthoueses oder Homestays vorhanden. Und in der Regel wird
immer das " Passende "
gefunden. Es kann vorkommen, dass Unterkuenfte fuer eine Nacht ausgebucht sind,
da fast alle die
Guides der gebuchten Touren
immer die gleichen Hotels anfahren
(schon wegen der Provision ). Und weiter unten haben wir ja
angemerkt, dass die Hotels eher dem
Guide, der ja regelmaessig kommt, den Vorzug geben, als dem Gast fuer eine
Nacht.
Dennoch, es gibt keine Region in SL die wir bereist haben, in der
Unterkuenfte knapp sind. Und vorbuchen von Deutschland aus
ist fast immer teurer, deshalb
hoechstens ein – zwei Tage vorbuchen ( es ist ja so bequem vom Flughafen
abgeholt zu werden ),
und dann die " vielleicht
bessere und preiswertere " Unterkunft suchen. Das gilt vor allem fuer den
Strandaufenthalt.
Im Internet gibt es unzaehlige
Angebote an Unterkuenften. Letztlich ist es fuer einen SL – Neuling kaum moeglich, zu erkennen,
welche Unterkunft wirklich passend ist.
Deshalb moechten wir unsere Erfahrungen einfach weitergeben, und darauf
verweisen,
das in den diversen Foren noch mehr
Infos zu finden sind.
Referenz Liste, um direkt zur Hotelbeschreibung zu gelangen:
Coral Beach ( bei Unawatuna )
Kandy-Holiday Home ( Kandy )
Sunryse Resort ( Kandy )
Lake View
Guesthouse ( Anuradnapurna )
The Grand Guesthouse ( Anuradnapurna )
Srilal Fernando Guesthouse ( Negombo )
( zurueck ) zum Inhaltsverzeichnis
Mit einem " Klick " gezielt zur ausgewaehlten Unterkunft, ohne die Details aller Unterkuenfte zu durchblaettern.
Unawatuna ( bei Galle )
( ein Blick ins Resort )
Lage: direkt am schoenen Strand, in der Naehe des doch manchmal lauten Strassenverkehrs
liegt ca. 3km von Unawatuna entfernt. Touristische Infrastruktur nicht vorhanden.
( Internet, Shopping etc. )
Personal/Rezeption: freundlich und hilfsbereit. English und z. T. deutsch sprechend
Zimmerausstattung: einfach, Raeume empfanden wir etwas klein; aber ausreichend
Betten: Betten etwas zu klein fuer uns. Doppelbetten. Bettwaesche sehr sauber.
Bodenbelag: Fliesen, sehr sauber
Mobiliar: maessig, aber ausreichend
Sanitäre Anlagen: gefliest, Dusche gepflegt
Sauberkeit: Zimmerservice auf Anforderung
Fruehstueck: mit einfachen. auf Touristen abgestimmten Fuehstueck ( kein Pluspunkt )
( siehe auch " Essen / Trinken " )
Pool: nicht vorhanden.
Lift: -
Preis: 22 € ( von Deutschland aus gebucht ) fuer den Reihenbungalow
Laermbelaestigung: die Hauptstrasse ist sehr nah. Ab 6Uhr morgens hoerte man schon den einen oder anderen LKW
insgesamt aber ertraeglich, da das Rauschen der Wellen oft lauter war
Unser Urteil: Empfehlenswert, da der Strand sehr schoen, und das Wasser super ist. Wer etwas mehr moechte
( Unterhaltung, Shopping, Restaurants ) ist in Unawatuna besser aufgehoben.
Anmerkung: -
Wir haben uns noch weitere Resorts in Unawatuna angeschaut. Und es sind viele gute Unterkünfte vorhanden, auch
preiswertere. Wir hatten Coral Beach von Deutschland aus gebucht, da es uns von hier aus gut zusagte. Und wir wurden
vom Flughafen abgeholt.
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Auf der Rundreise
Die Namen der Hotels unserer SL - Tour haben wir uns nicht gemerkt, da wir ja keinen Einfluss auf die Wahl der
Unterkunft hatten. Lediglich in Kandy koennen wir das Hotel beurteilen, denn dort blieben wir einige Zeit.
Alle Unterkuenfte waehrend der Tour( 5 Naechte ) waren ok. Mit der Auswahl konnten wir zufrieden sein, und der
Service war annehmbar. Zu den Preisen koennen wir auch nichts sagen, da wir ja " pauschal " gebucht hatten.
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Kandy
Lage: ca. 2km ausserhalb vom Zentrum in einer tollen Lage
Personal/Rezeption: hilfsbereites, sehr freundliches Personal ( siehe auch Anmerkung )
Zimmerausstattung: schoene helle Zimmer, fast immer mit Zugang zur Terasse
Betten: Betten etwas hart. Doppel- oder Einzelbetten. Bettwaesche sauber
Bodenbelag: Fliesen, sehr sauber
Mobiliar: ausreichende Ausstattung
Sanitäre Anlagen: gefliest, Dusche, WC mit Handwaschbecken
Sauberkeit: das gesamte Guesthouse machte einen sauberen Eindruck
Fruehstueck: leider war man bemueht westlichen Geschmack zu bieten, und das war letztlich
fast geschmacklos
Pool: -
Lift: nicht erforderlich
Preis: 18 € fuer das Doppelzimmer mit Halbpension
Laermbelaestigung: absolut ruhig, nur die Hunde wurden ab und an gehoert
Unser Urteil: sehr schoene empfehlenswerte Unterkunft
Restaurant: leider auch nicht ueberragend, oft geschmacklos
Anmerkung: wir hatten die Absicht nach unserer SL-Tour noch ein paar Tage in Kandy zu bleiben.
Und da wir das Hotel so gut fanden, fragten wir nach, ob ein DZ frei ist. Es war etwas frei,
und sollte 25 € kosten. Etwas erstaunt ueber den Preis sagten wir nicht zu, denn wir kannten
inzwischen den tatsaechlichen Preis. Als wir am Ende unserer Tour nochmals nachfragten,
bekamen wir den " normalen " Preis.
Fazit: Niemals in Gegenwart seines Guides nach Zimmerpreisen fragen, irgendwie scheint da
immer eine Provision anzufallen.
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Lage: Schoene Lage mit einem wunderhuebschen Garten etwas ausserhalb vom Zentrum
Personal/Rezeption: Freundliches Personal
Zimmerausstattung: sehr abgewohnt und nicht gut gepflegt
Betten: gross und relativ sauber
Bodenbelag: Fliesen, wirkten abgenutzt
Mobiliar: maessig
Sanitäre Anlagen: abgenutzt, aber sauber
Sauberkeit: insgesamt o k
Fruehstueck: fast ungeniessbar
Pool: nicht vorhanden.
Lift: nicht erforderlich
Preis: 16 € fuer das Doppelzimmer mit Fruehstueck, zu teuer fuer das Gebotene
Laermbelaestigung: kaum
Unser Urteil: nicht empfehlenswert, in Kandy gibt es besseres und preiswerteres
Restaurant: -
Anmerkung:
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Anuradhapura
Lage: nahe am Lake in ruhiger Umgebung.
Personal/Rezeption: sehr freundlich und entgegenkommend
Zimmerausstattung: etwas stickiges Zimmer, ausreichend gross, jedoch sehr abgewohnt
Betten: sehr hart, aber sauber
Bodenbelag: Kunststoff
Mobiliar: mehr als einfach
Sanitäre Anlagen: abgenutzt aber sauber
Sauberkeit: wirkte nicht unsauber
Fruehstueck: gutes Angebot, westlich oder SL ( nicht zu scharf )
Pool: nicht vorhanden.
Lift: -
Preis: 15 € fuer das Doppelzimmer zu teuer ( wahrscheinlich wieder mit Fahrerprovision )
Laermbelaestigung: kein
Unser Urteil: nur als Ausweichquartier, wenn " The Grand " voll ist
Restaurant: ausgezeichnet, das beste Essen bisher in Sri Lanka. Einheimische Kueche, aber die
Schaerfe unseren Gaumen angepasst.
Anmerkung: trotzdem zogen wir am naechsten Tag ins " The Grand " um
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Lage: gegenueber vom " Lake – View ", also in gleicher Lage
Personal/Rezeption: sehr freundlich und hilfsbereit und mit vielen Informationen
Zimmerausstattung: grosse, helle Zimmer
Betten: grosse Betten. Doppel- oder Einzelbetten. Bettwaesche sehr sauber
Bodenbelag: Fliesen, sehr sauber
Mobiliar: sehr gute Ausstattung, mit netter Terasse. Leider schaut man auf den Muell, welchen die
wilden Affen immer wieder verteilen.
Sanitäre Anlagen: sehr sauber, in einem gute Zustand
Sauberkeit: das gesamte Hotel machte einen gepflegten Eindruck ( der Muell der Affen wurde leider
nicht regelmaessig beseitigt )
Fruehstueck: nicht sonderlich gut
Pool: nicht vorhanden.
Lift: -
Preis: 12 € fuer das Doppelzimmer
Laermbelaestigung: keine
Unser Urteil: sehr empfehlenswert, aber oft belegt
Restaurant: nicht so gut wie im " Lake View ", aber annehmbar.
Anmerkung: ist ein Treffpunkt vieler Traveller
Weitere Unterkuenfte haben wir uns in Anuradhapura nicht angeschaut
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Negombo
Auf Colombo haben wir voellig verzichtet, mussten aber 2mal auf unseren Weiterflug warten. Und da haben wir uns fuer
das Guesthouse " Srilal Fernando " in Negombo entschieden.
Lage: ca. 3km von Negombo entfernt. Sehr schoenes Privathaus, dessen Besitzer ausgezeichnet deutsch und englisch spricht. 4 DZ sind vorhanden
Personal/Rezeption:
freundlich, hilfsbereit mit gutem Englisch und Deutsch.
Transport zum Flughafen zu jeder Zeit ( gegen Bezahlung, aber preiswert ).
Zimmerausstattung: europaeischer Standard. Hervorragend
Betten: grosse Doppelbetten mit sehr sauberer Bettwaesche
Bodenbelag: Fliesen, gut gepflegt
Mobiliar: alles vorhanden
Sanitäre Anlagen: gefliest , und in einem Top-Zustand
Sauberkeit: absolut clean
Fruehstueck: wurde auf Wunsch serviert
Pool: kein
Lift: -
Preis: 11 € fuers DZ
Laermbelaestigung: sehr ruhig
Unser Urteil: wir waren sehr zufrieden und koennen es nur weiter empfehlen
Restaurant: Dinner wurde auf Wunsch zubereitet und schmeckte immer ausgezeichnet. Wir haben auf dem
Fischmarkt von Negombo Langusten eingekauft, die die Koechin dann fuer uns zubereitet hat.
Also eine sehr familiaere Atmosphaere.
Anmerkung: -
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( zurueck ) zum Inhaltsverzeichnis
Der Versuch vieler Restaurants in der Traveller – Szene die traditionelle Kueche nach " Western Art " umzubiegen, ist
unserer Meinung nach gruendlich misslungen. Das Ergebnis war meistens ein fades geschmackloses Essen. Wir haben tatsaechlich
lieber manchmal bei KFC ( Kentucky Fried Chicken ) gegessen, als uns dieses Essen anzutun.
Richtig gut haben wir in SL nur in den einheimischen Restaurants gegessen. Allerdings war es sehr wichtig, bei der Bestellung
auf " not so spicy " hinzuweisen. Und dann schmeckte es hervorragend.
Softgetraenke
gibt es ueberall. Auch ist in den Traveller – Restaurants immer ein Bier zu
bekommen. Alkohol darf in SL nur mit
einer
entsprechenden Lizenz verkauft werden. Und die ist sehr teuer, so dass es nur
wenige so genannte " Wine – Shops " in den
Orten gibt.
Trotzdem,
wer sein Bier trinken moechte, hat keine Probleme. Ueberall wird Bier
angeboten, wenn auch manchmal in einer
Tageszeitung
verpackt. Auch den wirklich guten einheimische " Old Arrack " gibt es ueberall zu kaufen. Nur der Genuss von
Alkohol in der Oeffentlichkeit sollte vermieden werden. Dazu zaehlen allerdings nicht die Touristen – Strandrestaurants.
( zurueck ) zum Inhaltsverzeichnis
Zur Verfuegung stehen die ueblichen Verkehrsmittel
Flugzeug
Bahn
Bus
Taxi
Boot
Fahrrad
Motorrad
Der Flug
Geflogen sind wir, wie schon erwaehnt mit der Sri Lankan Airlines. Ebenso haben wir den Flug nach und von Kerala bei dieser
Airline gebucht. Nach unserer Meinung eine ausgezeichnete Airline.
Hervorragender Service mit sehr freundlichen Personal.
Erfreulich
fuer uns war, die Maschine war nicht voll, so dass wir jeder eine Sitzreihe
fuer sich hatten. Dadurch haben wir gut
schlafen
koennen und kamen relativ ausgeruht gegen Mittag in Sri Lanka an. Von hier
fuhren wir mit dem bestellten Taxi direkt
weiter nach Galle.
Die Silvesterfeier an Bord fiel allerdings nicht so ueppig aus wie im letzten Jahr bei der MAS ( siehe auch unseren Reisebericht
" Indochina – Mekong 2003 " ), aber immerhin gab es zum Jahreswechsel Sekt ( Bild, "auf das Neue Jahr " ).
Mit dem Zug
Es gibt wunderschoene Zugstrecken, die wir leider nicht alle nutzen konnten. Eine sehr angenehme Art durch SL zu reisen.
Mit dem Bus
Die Expressbusse ( oder Direktbusse ) verkehren zwischen den grossen Staedten und sind einigermassen ertraeglich. Die
reinen " Local – Busse " schon deutlich weniger. Wir mussten die eine oder andere Strecke mit einem Local – Bus fahren.
Mit unserem Gepaeck haben wir dann immer fuer 3 – 4 Plaetze bezahlt, um in den ueberfuellten Bussen einigermassen zurecht
zu kommen. Allerdings sind die Entfernungen in SL sind nicht so gross, so dass sich auch die Local – Busse ertragen liessen.
Die Fahrer machten in der Regel einen guten Eindruck auf uns. Sie fuhren nur selten aggressiv und waren bei
Ueberholmanoevern eher vorsichtig.
Mit dem Boot
-
Taxi, Mietwagen, sonstiges
Als Taxi sind ueberwiegend die 3raedrigen Motor-Rikschas ( fuer uns TukTuk, wie in sie Thailand genannt werden ) im Einsatz.
Es
gibt natuerlich auch " normale " Taxis. Doch die Rikschas sind
preiswerter und man kam auch ueberall hin. Nur mit viel Gepaeck
und fuer lange Strecken sind sie doch unbequemer.
Leider sprachen viele Fahrer kein oder ein kaum englisch. Dadurch waren wir nie
sicher, ob der Fahrer das Fahrziel richtig
verstanden
hatte. Die Folgen waren manchmal Umwege und
Nachforderungen beim Fahrpreis. Grundsaetzlich lehnten wir diese
Nachforderungen
ab, da wir uns immer vor Antritt der
Fahrt erkundigten, " do you know the way ? ", und die
Antwort war
immer
" yes ". War der Fahrer freundlich, so gaben wir ihm in
diesen Faellen ein Trinkgeld, das ihn meistens zufrieden stellte.
Eine angenehme und bequeme Art einen grossen Teil der vielen Sehenswuerdigkeiten von SL in relativ kurzer Zeit zu erkunden,
ist eine Rundreise mit einem gemieteten Auto. Allerdings sollte aus unserer Sicht ein einheimischer Fahrer unbedingt dazu
gehoeren. Und der Fahrer sollte ein verstaendliches Englisch sprechen. Zu schlecht sind die Strassen, das Fahrverhalten zu
abenteuerlich und die Beschilderung und Weghinweise sehr spaerlich und dazu meistens noch in SL Schrift.
Mehr dazu im Kapitel " Unsere Rundreise "
Mit dem Fahrrad in SL unterwegs ist doch ein gefaehrliches Abenteuer. Auf den Strassen in SL gilt das Recht des Staerkeren.
Und das sind die Radfahrer nun wirklich nicht.
( zurueck ) zum Inhaltsverzeichnis
Von Deutschland aus hatten wir ueber das Internet einen Bungalow im Ressort " Coral Beach " fuer 22 € mit Frühstück
gebucht. Vor allem deshalb, damit wir vom Airport abgeholt wurden.
Wir wurden abgeholt und mit uns fuhr noch ein weiteres Paar zum Ressort. Damit halbierten sich die Taxikosten von 52 €.
Die Fahrt dauerte 3,5 Std, und so fanden wir den Preis durchaus gerechtfertigt.
Kleines, sehr schoenes Ressort mit viel Schatten, in dem sich herrlich relaxen laesst. Das Wasser ist glasklar, und es weht immer
eine kuehle Brise vom Meer, so dass selbst in der Mittagshitze der Aufenthalt im Freien angenehm ist. Der Strand war bei Flut
sehr schmal, was aber nichts machte, da wir uns eh meistens im Ressort ( im Schatten ) aufhielten und nur selten am Strand in
der Sonne lagen.
Herrlich zum baden, nicht geeignet zum schwimmen wegen der z. T. riesigen Wellen. Ein kleines Riff brach aber die Wellen so
rechtzeitig, dass beim Baden keine Gefahr war. Schnorcheln war doch etwas trostlos, da die Reste des Korallenriffs kaum
noch Leben hatten und nur wenige Fische vorhanden waren.
Ein grosser Nachteil von CB ist, es gibt eigentlich keine Infrastruktur in der naeheren Umgebung. Keine Restaurants, keine
Einkaufsmoeglichkeit, keine Internetcafes. Nach Unawatuna waren es 4km und so waren wir immer auf ein TukTuk angewiesen.
In Unawatuna geht es schon wesentlich touristischer zu. Schoene Unterkuenfte sind mehr als ausreichend vorhanden, und wer
nicht gerade Ruhe und Abgeschiedenheit sucht ist in Unawatuna auf jeden Fall besser aufgehoben. Und vor allem gibt hier es
viele Informationen.
" Pflicht " ist ein Bummel durch Stadt Galle. Die Sehenswuerdigkeiten bitte den Reisefuehrern entnehmen, da sie dort
wesentlich besser und ausfuehrlicher beschrieben sind, als wir es je koennen. Wir fanden die Stadt besuchenswert.
Nicht so toll fanden wir, in der Nachschau, den Ausflug zu einer " Spice – Farm " mit anschliessender Bootsfahrt auf einem
See. Auf unserer Reise durch SL haben wir wesentlich bessere " Spice – Farms " gesehen. Dass es fuer die Bootsfahrt, die
gedacht war Voegel zu beobachten, zu spaet war, war natuerlich unsere Schuld. Von daher ist sie von unserer Kritik
ausgenommen, denn wir haben wegen der Daemmerung keine Voegel mehr gesehen. Allerdings haetten die Veranstalter uns
darauf hinweisen sollen, dass es fuer " bird watching " zu spaet sei, was wir aber eigentlich selber haetten wissen muessen.
Wir haben uns dennoch im CB sehr wohl gefuehlt, und fuer uns war es genau das Richtige fuer die Umstellung vom Winter in
Deutschland auf das tropische Klima in SL.
Insgesamt haben wir uns 7 Tage hier aufgehalten. Eigentlich ungewoehnlich lange fuer uns, aber W. hatten kleinere Probleme
mit einer Entzuendung in einem Fuss. Der Arztbesuch war interessant. Sehr genau in der Untersuchung, seine Diagnose haben
wir nicht so ganz verstanden, und er garantierte, dass die Entzuendung in 3 Tagen vorbei sei. Allerdings verschrieb er Unmengen
Tabletten und kassierte 50 €. Er hatte Recht, nach 3 Tagen war W. schmerzfrei und wir konnten weiterreisen. Und die 50€ trug
die Krankenkasse. Das Wartezimmer befand sich auf der Strasse, Blutdruckmessgerät stammte aus den 50er Jahren, trotzdem
wirkte der Arzt vertrauenswuerdig in seiner Souveraenitaet. Unangenehm war eigentlich nur, dass wir an all den wartenden
Patienten vorbei direkt zum Arzt vorgelassen wurden. Demonstrativ humpelte Wolfgang so stark, dass die Patienten hoffentlich
einsahen, dass es ein Notfall war.
Im Coral Beach haben wir eine junge Deutsche kennen gelernt, die einen einheimischen Freund hat. Der organisiert Rundtouren
durch SL, und so buchten wir bei ihm eine 6taegige Reise durch SL. Wir einigten uns auf einen, fuer uns akzeptablen, Preis und
die Reise konnte beginnen. Natuerlich hatten wir vorher verglichen. Und wussten ziemlich genau wie hoch im allgemeinen die
Preise waren. Wir hatten uns entschieden, die Reise mit Hotels und Halbpension zu buchen.
( zurueck ) zum Inhaltsverzeichnis
Unsere 6taegige Reise durch Sri Lanka
1.
Tag - Fahrt zum Yale National Park
(1a) - Wir starten
Das Auto war ein Minibus mit ausreichend Platz fuer uns und unser Gepaeck. Unsere junge Deutsche luden wir ein mit uns zu
fahren, da der Guide ja ihr Freund war. Nach einigem Zoegern stimmte sie zu. So bestand unsere Reisegruppe aus
Gaby, unser Gast
Samman, der Guide
Salem, der Fahrer ( ein junger, aber umsichtiger Fahrer )
WIR, Lilo und Wolfgang
Der Fahrer sprach recht gut englisch und der Guide ein verstaendliches deutsch. Allerdings schien der Fahrer die wesentlich
besseren Ortskenntnisse zu besitzen als der Guide.
Reichlich Platz um zu sitzen, ein guter Fahrer und so konnte die Tour voellig entspannt starten.
Wie verabredet wurden wir puenktlich am Resort abgeholt.
Die Strassen sind sehr schlecht, so dass wir nur langsam vorankommen. Dadurch haben wir die Gelegenheit, die Umgebung etwas
genauer zu betrachten. Ziel des ersten Tages ist ein Hotel in der Naehe des Yale National Park. Natuerlich mit einigen
Zwischenstopps.
(1b) - Die Stelzenfischer
W. wollte ja unbedingt die Stelzenfischer fotografieren, die es im Raum von Matala gibt. Diese Fischer ( besser Angler ) sitzen
auf Bambusstangen, die sie ins Meer gesteckt haben, und versuchen so ihr taegliches Brot zu angeln. Als Touristenattraktion
lassen sie sich gerne gegen ein entsprechendes Trinkgeld ( 1€ ) fotografieren. Samman meinte, dass wir so frueh morgens kaum
welche sehen wuerden. Wolfgang sah zufaellig 2 Angler auf ihren Bambusstelzen und bat aufgeregt den Fahrer zu halten.
Das waren offensichtlich keine Touri - Fischer, denn hier gab es zu dieser Zeit keine Touristen. Der Fahrer hielt, Wolfgang
mit seinem 300mm Objektiv raus aus dem Auto und schnell ein paar Fotos gemacht. Genau zu diesem Zeitpunkt streikte die
Kamera ( die Belichtungsautomatik funktionierte nicht korrekt) . W. sauer, er hatte zwar 2 Fotos gemacht, war aber sicher,
dass sie nichts geworden sind. Vorsichtshalber kaufte er 2 Postkarten mit den Stelzenfischern.
Nach der Entwicklung der Filme stellten wir fest, dass die beiden Fotos doch recht ordentlich geworden sind.
(1c) - Einige Buddha – Tempel
Nicht weit von Matara liegt der interessante Weherehena – Tempel mit der ca. 40m hohen Buddhastatue. Interessant auch die
bemalten Waende die Szenen aus dem Leben Buddhas darstellen.
Weiter auf dem Weg nach Osten befindet sich der Wewurukannale Vihara. Hier ist die groesste Buddhastatue ( 50m hoch ) des
Landes zu bewundern. Interessant hier auch die bunt bemalten Buddhastatuen. So farbenpraechtig bemalte Buddha - Tempel
und - Figuren haben wir nur in SL gesehen.
In der Naehe unseres 1. Hotels besuchten wir den Katagame Tempel. Besonders deutlich ist in diesem Tempel die Verschmelzung
der beiden Religionen Buddhismus und Hinduismus in SL zu sehen. Sowohl Vishna, Ganesha und sonstige Gottheiten der Hindus
und Buddha werden gleichermassen von den Glaeubigen beider Religionen verehrt.
In diesem Tempel hatte unser Guide und der Fahrer extra fuer uns eine Zeremonie ( aehnlich einer Messe bei uns ) veranlasst.
Von einem Priester, wurden uns unter Anrufung aller verfuegbaren Goetter, Gesundheit, Glueck und eine gute Reise gewuenscht.
War eine schoene Geste, obwohl wir nicht viel verstanden haben.
Besonders erfreulich fuer uns war, an diesem Abend wurde im Tempel wurde ein farbenfrohes Fest, mit viel Musik, Moenchen,
Nonnen und noch mehr Glaeubigen gefeiert ( der Grund war uns unbekannt, aber das war ja auch egal ). Ein tolles Erlebnis,
mitten in einem religioesen Fest als ( Religons- ) Fremde, herzlich willkommen zu sein.
(1d) - Blow Hole
Ein Naturphaenomen in der Naehe von Tangalla. Bei hoher See wird das Wasser durch einen ca. 25m langen Tunnel gepresst und du
durch dieses Loch ueber 15m in die Luft geschleudert. Leider gibt es dieses Erlebnis nur bei sehr hoher See. Wir sahen einige
kleinere Fontaenen, und konnten uns gut vorstellen, wie anders aussah. Auch viele Einheimische warteten auf das Erlebnis einer
hohen Fontaene. Vergeblich. Na ja, man kann nicht alles haben.
Das Abendessen im Hotel war nicht so toll ( siehe Anmerkung unter Essen und Trinken ).
2. Tag - der Yale Nationalpark und Weiterfahrt nach Nuwara in den Bergen
(2a) - Der Nationalpark Yale
Wie alle Traveller die hierher kommen hofften wir auf viel Wild, vor allem Elefanten.
Zunaechst aber hiess es, 5Uhr30 morgens aufstehen. Eine Tasse Tee und dann ging es mit dem Jeep in Richtung Checkpoint
Nationalpark. Die Fahrt dauerte ca. 1,5Std. Wie immer in einem Gelaendewagen war das Sitzen nicht sehr freundlich zum
Ruecken.
Am Parkeingang stieg dann ein Ranger zu uns in den Jeep.
Wir waren mehr als 4Std im National Park unterwegs, haben viele Tiere gesehen, dabei eine Elefantenfamilie " haut nah " und
unser Fazit, es hat sich fuer uns gelohnt. Wie gut unser Ruecken die fast 7stuendige Fahrt ueberstanden hat, wird sich in den
naechsten Tagen zeigen.
Ist aber nicht gerade billig. Mit Eintritt, Jeep und Ranger kamen wir auf mehr als 60€.
Auf der Rueckfahrt zu unserem Hotel gab ein Radlager an der Vorderachse seinen Geist auf. Innerhalb kuerzester Zeit war,
per Handy angefordert, ein Ersatzfahrzeug dar ( sehr gut organisiert ).
Wir waren gegen 12Uhr mittags wieder im Hotel und " fruestueckten " dann.
( Andere Traveller haben uns erzaehlt, das es bessere Nationalparks gibt, in denen mehr Tiere zu beobachten sind. Da wir nur
Yale gesehen haben, fehlen uns Vergleiche ).
Danach gepackt und es ging weiter in Richtung Berge.
Es regnete inzwischen immer staerker.
(2b) - Eine kleine Toepferei
Auf dem Weg in die Berge zeigte uns Samman eine kleine Toepferei am Wegesrand, in der Tonkruege produziert wurden. Der
Ton stammt aus der unmittelbaren Umgebung, die Toepferscheibe wird manuell von Hand angetrieben. Diese Aufgabe wird vom
Grandpa uebernommen. Der " Toepfermeister " ist ein etwa 12jaehriger Junge, der sein Handwerk ausgezeichnet verstand. Auch
der Brennofen ist handgemacht. Die Tonwaren werden aufgeschichtet und mit reichlich Brennholz umgeben. Darueber kommt
dann eine dicke Lehmschicht und das Holz wird angezuendet. Nach ca. 12Std Brenndauer, ist die Tonware dann fertig gebrannt.
Sehenswert fuer den, der sich fuers heimische Handwerk interessiert. Nicht ganz leicht zu finden.
(2c) - Ein schoener Hindutempel und ein Wasserfall
Ansprechend in die Berge gebaut sahen wir und sehr schoenen Hindutempel. Leider regnete es so stark, dass wir den Tempel
kaum richtig sehen bzw. besichtigen konnten. Gerne haetten wir ihn unter guenstigeren Bedingungen besucht.
Ein imposanter Wasserfall, der von den Einheimischen als Bade- und Waescheplatz genutzt wird, liegt direkt am Weg. Auch hier
hatten wir durch den Regen bedingt, leider kaum die Moeglichkeit, diese Naturschoenheit voll zu geniessen.
SEHENSWERT.
(2d) - In den Bergen
Sobald die Wolken aufrissen, wurden uns einfach grandiose Ausblicke in wunderschoene Bergwelt geboten. Wenn wir das
geahnt haetten, wir waeren bestimmt 2 Tage hier oben geblieben. Oft gelesen und gehoert, aber die Vorstellungskraft reichte
nicht aus, um diese schoene Welt richtig einzustufen. 2 Tage in dieser Region sind eher noch zu wenig. Schade, in diesem Punkt
war unsere Planung nicht optimal.
Unser Hotel ist ein gut hergerichtetes altes Kolonialhaus. Aeusserlich sehr ansprechend ( siehe auch Hotelbeschreibungen ).
3. Tag – die Berge und Teeplantagen, Weiterfahrt nach Kandy
Die Teeplantagen - Teefabrik
Herrlich gruen durchziehen die Teeplantagen die Berge. Wirklich fast so schoen wie die Reisterassen auf Bali ( aber nur fast ).
Auch hier immer wieder beeindruckend, was durch harte menschliche Arbeit an Naturschoenheiten geschaffen werden kann.
Abschluss einer Fahrt durch die Teeplantagen ist der Besuch einer Teefabrik.
Obwohl unsere Fuehrung nicht besonders war, haben wir einen guten Ueberblick ueber die Teeproduktion bekommen.
Zugegeben, der angeblich beste Tee hat uns ueberhaupt nicht geschmeckt. Viel zu stark und und fast ungeniessbar bitter.
Allerdings, wir sind keine professionellen Teetrinker.
Ohne View auf die Teeplantagen und eine Werksbesichtung der Teefertigung ist eine Reise nach SL unvollstaendig.
die " Kandy Taenze "
Gegen Mittag ging es dann weiter in Richtung Kandy. Allmaehlich hoerte der Regen auf, so dass wir auch die Landschaft mehr
geniessen konnten. In Kandy angekommen, ging es zunaechst ins Hotel. Mehr ueber Kandy an anderer Stelle unseres Berichtes.
Fuer den Abend war der Besuch einer Tanzveranstaltung der " Kandy – Taenze " geplant.
Dieser Abend war ein voller Erfolg. Auch wenn wir nicht viel von den Taenzen verstanden haben, sie sind ansehenswert, voller
Akrobatik, bunt schillernd und werden mit Engagement aufgefuehrt. Die Vorstellung dauert etwa eine Stunde und wird mit dem
" Feuertanz " abgeschlossen. Dabei laufen die Akrobaten ueber gluehende Kohlen.
Das Abendessen im Hotel war nichts ( entsprechend unserer Anmerkung unter Essen und Trinken ).
Matale – Hindutempel
Auf dem Weg nach Dambulla, zu den Felsentempeln, lieg nahe bei
Matale ein grosser Hindutempel. Beeindrucken die riesigen
Festwagen, die ja waehrend der grossen Hindu – Festivals von
Menschen gezogen werden. Dieser Tempel ist auch fuer
Nicht – Hindus
zugaenglich. Sicherlich, aussen prachtvolle Verzierungen, jedoch im Inneren ist
er sehr dunkel und z. T.
koennen die
dargestellten Gottheiten nur schemenhaft erkannt werden. Die Priester bewegen
sich lautlos und machen oft einen
finsteren Eindruck (
stoeren wir sie ? ). Dadurch entsteht eine
duestere Atmosphäre, wie wir sie in fast allen Hindutempeln
empfinden.
Der Hinduismus ist uns einfach ein Raetsel, auch wegen der unzaehligen Goetter
und die Art der Verehrung durch
die Glaeubigen. Auch das
immer wieder sichtbare Kastensystem macht uns zu schaffen.
ein Spice
– garden
Ein " Spice – Garden " ist ein Mustergarten von einer
Gewuerzplantage. In diesen wunderschoen angelegten Gaerten werden
alle, ob als Gewuerze oder
als ayurvedische Heilmittel , Pflanzen als Muster gezogen und den Besuchern
erklaert und naeher
gebracht.
Je nach Qualifikation des Guides erfaehrt man viel ueber Gewuerzmischungen und
Wirksamkeit von Pflanzen bei
den unterschiedlichen
gesundheitlichen Problemen. Ein kleiner Shop, in dem die Gewuerze, Oele und
Heilmittel gekauft werden
koennen, ist einem Spice
– garden immer angeschlossen. Und der Weg durch den Garten endet immer in
diesem Shop. Dennoch
lohnt sich der Besuch
eines Spice – garden. Viele dieser
zugaenglichen Gaerten liegen an der Hauptstrasse von Kandy nach
Dambulla. Wir hatten den
" Spice – Garden Nr. 7 " besucht und ein sehr gut deutsch
sprechenden Guide erlaeuterte uns
engagiert die Pflanzen
und ihre Wirkungen.
die
Felsentempel von Dambulla
Schon bei der Ankunft beeindruckt die angenehme Umgebung und der riesige
Buddha.
Dann geht es viele
Stufen ( 200 Steinstufen ) hinauf zu den Hoehlentempeln. Auf dem Weg nach oben
sollte immer wieder der
Blick auf die wunderschoene
Umgebung genossen werden.
Oben angekommen ist
zunaechst relaxen angesagt. Im angenehmen kuehlen Vorhof der Tempel mit tollen
Ausblicken auf die
umliegenden Taeler,
erholt man sich, in einer sehr entspannten Atmoshäre, von dem Aufstieg ueber
die vielen Treppen. Die
gesamte Anlage ist sehr
gepflegt, wirkt aber doch mehr wie ein Museum. Wir hatten erwartet, dass hier
Moenche leben und
buddhistisches
aktives Leben stattfindet. Doch es waren
nur wenige Glaeubige in den Tempeln, und Moenche haben wir
ueberhaupt nicht
gesehen.
Dann die Felsentempel.
Wir sind schriftstellerisch nicht so begabt um diese herrlichen Tempel zu
beschreiben. War fuer uns ein
grossartiges und
unvergessliches Erlebnis. Dabei muessen wir zugeben, dass uns buddhistische
Kultstaetten immer schon sehr
beeindruckt haben. Auch
in diesen Tempeln fanden wir, typisch fuer SL, wieder sehr bunt bemalte Buddha – Bilder und
Statuen.
Mehr als 60
Buddhastatuen gibt es zu bewundern und die Wandgemaelde zeigen viele Stationen
aus Buddhas Leben.
Vom Ort Dambulla selber
haben wir nichts gesehen ( siehe unsere Anmerkung " Gedanken ueber ein
gebuchte Tour " ). Deshalb
koennen
wir auch leider nichts ueber weitere Sehenswuerdigkeiten oder lohnenswerte
Ziele hier sagen.
der
Sigiriya Felsenhuegel
Nicht weit von Dambulla ragt ein
beeindruckender ca. 200m hoher Fels aus der gruenen Dschungellandschaft empor.
Viele
Traveller, die wir in SL
getroffen haben waren der Ansicht, das Aufsteigen auf die Felsplattform sei ein
in SL unverzichtbares
Erlebnis. Leider mussten
wir darauf verzichten, da W. nicht schwindelfrei ist. Und das sollte man schon
sein, wenn die steilen
Eisenstufen hinauf zum Gipfel
erklommen werden. So konnten wir ihn nur von " unten " bewundern. War
zwar beeindruckend,
wir waren aber doch ein
wenig traurig, nicht zum Gipfel hinauf zu koennen. Weitere Infos bitte den
Reisefuehrern entnehmen.
Auch diesmal wieder nur
ein maessiges Abendessen.
5. Tag – der Elefantentag und Botanischer Garten
Elephant Orphanage – Pinawella
Auf den Elefantentag hatten wir uns gefreut, denn wir moegen die grauen
Riesen. Und sie in nahezu freier Wildbahn erleben
zu koennen, ist schon
etwas besonderes.
Das Elefantenwaisenhaus
ist eine Einrichtung, die schon 1975 von der Regierung SL ins Leben
gerufen wurde. Von den Behoerden
werden " heimatlos
" gewordenen kleine Jumbos aufgegriffen und im Waisenhaus aufgezogen.
Eine inzwischen weit
ueber die Landesgrenzen hinaus bekannte Einrichtung, dessen Besuch auch auf fast jedem Reiseplan einer
SL
– Tour steht. Sie liegt ca. 50km von Kandy in westlicher Richtung.
Als wir ankamen, hatte
sich die ganze Herde gerade zum baden am Fluss versammelt. Die Freude sich im
Wasser zu tummeln und
zu spielen war ihnen
deutlich anzusehen.
Nach dem Bad trieben die
Mahouts die Tiere wieder zurueck auf ihr Gelaende. Ein beeindruckendes Bild,
wie sich die Herde
durch die schmale
Strassen bewegte. Wir konnten nur noch staunen und fotografieren.
In einer Talsenke
grasten die Tiere friedlich vor sich hin und so war es moeglich, sie " fast hautnah " beobachten,
Vor allem
die Babys sind ja ein
beliebtes Fotomotiv und die Mahouts versuchten Muttertier und Baby entsprechend
fotogen zu praesentieren.
Nur
die etwas raubeinigen Bullen bekamen Ketten angelegt, alle anderen Tiere
konnten sich frei bewegen.
Die Fütterung der
Jungtiere war nicht so beeindruckend, aber wenn man zur Fuetterungszeit dort
ist, sollte man sie auch nicht
versaeumen.
Bei einem Besuch von
Sri Lanka unbedingt einplanen
der
Botanische Garten
Auf unseren Reisen haben
wir schon viele " Botanische Gaerten ", " Orchideen – Farmen
" und andere Blumengaerten besucht.
Daher waren wir eher
skeptisch was diesen Garten betraf.
Und wir erlebten einen
ueberraschend toll ausgestatteten und vor allem gepflegten Garten, wie wir ihn
bisher noch nicht
gesehen hatten. Ein
wahres Juwel was wir hier vorfanden. Wir hatten mit unserem Guide fuer den
Besuch 2Std ausgemacht,
aber auch nach 3Std
hatten wir noch nicht genug. Es lohnt sich, hier einen halben Tag zu
verbringen. Riesige Palmenbaeume,
undurchdringliche
Bambusdickichte, dschungelähnliche Waldstuecke und vieles mehr bot dieser
Garten. Vor allem aber den
angeblich groessten Baum
der Welt ( flaechenmaessig ). Auf eine Gesamtflaeche von ca. 20.000m² hat sich
dieser Baum im
Verlauf von 150 Jahren
ausgebreitet. Dabei wurden Aeste zu Wurzeln, und Wurzeln zu Stämmen. So
entstand im Inneren des
Baumes ein Wirrwarr an
Aesten, Staemmen und Zweigen und der Ursprungsstamm war kaum zu erkennen.
Dazu kam ein angenehmes
Klima im Garten. Ein schoener Ausflug.
Abendessen im Hotel wie
immer maessig, aber wir hatten leider Halbpension gebucht.
6.
Tag – Nähere Umgebung von Kandy
einige
Tempel
Nach einer sehr anstrengenden Fahrt ( die Starssen sind in einem
grauenvollen Zustand ) mit einem TukTuk ( ca 25km von Kandy
entfernt
) erreichten wir einen alten Hindutempel aus Holz. Er wirkte allerdings doch
ziemlich zerfallen. Nur die Schnitzereien
an den Saeulen waren
sehenswert.
( Name = Embekke
Devola ). Lohnt nach unserer Meinung nach nicht. Nur wenn man auf dem Weg
zum Lankatila Tempel ist, oder
zum Messinggiesser –
Dorf will, kann dieser Abstecher eingeplant werden.
Dagegen war der 2.
Tempel, Lankatila Tempel, schon sehenswert. Hoch auf einem Felsvorsprung
gebaut, ist er sowohl fuer die
Buddhisten wie auch für
die Hindus religioese Pilgerstaette. Oben am Tempel kann die wunderschoene
Aussicht auf die Doerfer
und
Reisfelder der Umgebung genossen werden.
Wie schon so oft, hatten
wir das Glueck einer buddhistischen Zermonie beiwohnen zu koennen. Und wie
meistens verstanden wir
nicht,
worum es ging. Es war niemand da, der genuegend englisch sprach um uns den
Vorgang zu erklaeren. Dennoch war es
wieder einmal ein
spannendes Erlebnis fuer uns.
Kiriwavula,
das Messinggießer – Dorf
Wir hatten von einem Dorf gelesen, in dem vor allem das Handwerk der
Messinggießer ausgeuebt wird. Nach langem Suchen
und Nachfragen ( unser
TukTuk – Fahrer hatte nicht die geringste Ahnung ) fanden wir das Dorf doch noch. Es ist ein
stilles
Oertchen, und man muss
schon genau hinschauen, dass es nicht uebersehen wird. Gluecklicherweise fanden
wir einen kleinen
Familienbetrieb, die uns
bereitwillig das Handwerk der Messinggießer demonstrierten. Eine ueberaus
freundliche Familie, die
auch strikt jegliche
Geldspende ablehnten. Im Gegenteil, zum Abschied schenkten sie uns einen
kleinen Messingelefant, an dem
wir uns heute noch
erfreuen. Eines der positivsten Begegnungen in SL. Leider koennen wir
nicht beschreiben, wie diese Familie
gefunden werden kann. Zu
verwirrend waren die Suchfahrten unseres Taxifahrers. Lohnenswert ist der
Besuch dieses Dörfchens
auf jeden Fall.
Zu unserer Tour gehoerte
noch der Besuch des Zahntempels in Kandy. Dieser Tempel ist das groesste
Heiligtum der Buddhisten
in SL, da hier
angeblich ein Zahn Buddhas aufbewahrt wird ( heute nur noch eine Kopie ). Da
wir noch einige Tage in Kandy
bleiben wollten, haben
wir den Besuch diese Tempels auf spaeter verschoben.
Abendessen – wie gehabt.
Ende der Tour
( zurueck ) zum
Inhaltsverzeichnis
die Stadt
Wir hatten uns ja entschlossen
noch ein paar Tage in Kandy zu verbringen. Zum einem, weil das Klima so
angenehm ist und wir
von Kandy noch nicht viel
gesehen hatten, zum anderen weil wir in Kandy das Indien – Visum bekommen
konnten. Es gab hier
ein
indisches Konsulat, so konnten wir uns einen Trip nach Colombo ersparen.
Eine angenehme Stadt. Um den
See, der gegenüber vom Zahntempel liegt,
gibt es einige sehr schoene und
preiswerte Unterkuenfte
Wir blieben dennoch in unserem
Hotel, da die Lage und die Atmosphaere hier wirklich toll ist. Grosse Maerkte
haben wir nicht
gefunden, und Shopping ist auch
nur begrenzt moeglich. Ein Bummel um den See, der Besuch des National Museums
auf der anderen
Seeseite, die Abendstimmung
vor dem Zahntempel, das alles macht Kandy so attraktiv, dass es sich lohnt,
hier ein paar Tage zu
verbringen. Nachfolgend sind
bei weitem nicht alle Highlights von Kandy beschrieben. Wir moechten auch hier
auf die guten
Reisefuehrer verweisen. Wir
wollen ,wie immer in unseren Reiseberichten, unsere erwähnenswerten positiven
oder negativen
Eindruecke weitergeben. Also
einen guten Reisefuehrer kann kein noch so umfangreicher Reisebericht ersetzen
( und das ist
auch nie unser Anliegen
).
der weiße
Buddha
Hoch oben
auf dem Berg, alles ueberschauend, der grosse weisse Buddha. Das angeschlossene
Kloster mit seinen freundlichen,
und neugierigen Moenchen ist
unbedingt sehenswert. Ein schoener Ort um zu relaxen. Zu Fuss hinauf zu gehen
ist eigentlich die
schoenste Art diesen Tempel zu
besuchen. Einfacher geht es mit einem TukTuk. In jedem Fall ist der Blick auf
Kandy und
der
Umgebung von hier wunderschoen. Einige Stunden laesst es sich hier gut
aushalten. Wir genossen die harmonische und
angenehme Atmosphäre und die
freundlichen Menschen, die immer wieder ein Gespraech mit uns suchten. So auch
ein junger
Moench, mit dem wir uns sehr
lange unterhielten. Das fuehrte dazu, dass er uns anbot, gemeinsam mit ihm den
Zahntempel
zu besuchen. Sehr erfreut
nahmen wir seine Einladung an. Wir trafen uns am naechsten Tag am Zahntempel.
Es ist schon
beeindruckend, wie viel
Respekt von den Glaeubigen den Moenchen gegenueber entgegengebracht wir. Das
erlebten wir diesmal
" hautnah ". In
seiner Begleitung wurden auch wir ( obwohl wir es nicht wollten ) als
Respektpersonen betrachtet. Eine ueberaus
erfreuliche Begegnung. Den
Kontakt zu ihm wollen wir auf gar keinen Fall abreissen lassen ( siehe auch im
Anhang " Der Moench
besucht uns in Lippstadt
").
der Fluss
Mahaweli Ganga
Wir
erwaehnten schon dass unser Hotel etwas ausserhalb von Kandy lag. Wir hatten
einen wunderschoenen Blick auf die
Bergwelt und auf den Fluss.
Und der diente als Waschplatz, Badeplatz und vor allem fuer die Kinder als Tummelplatz fuer
ihre vergnueglichen Spiele.
Nett war es, dass uns unser Hotelboy einlud, das Treiben der Menschen direkt am
Ufer zu
erleben. Alleine haetten wir
uns dort nicht hingetraut, zu intim erschien uns das Leben dort. Wer Asien
kennt, weiss, dass
Waschen und Baden in der
Oeffentlichkeit fuer Asiaten kein Problem darstellt. Da sind wir " Weissen
" doch sehr viel
verklemmter.
Die
Menschen begruessten uns sehr freundlich und hatten auch absolut nichts dagegen
fotografiert zu werden.
der Zahntempel
Dalada Haligawa – das bekannteste und heiligste Bauwerk fuer die Buddhisten in SL.
Hier wird
ein Backenzahn Buddhas in einer vergoldeten Schatulle, in Form einer Pagode,
aufbewahrt. Allerdings bekommt man
ihn nicht zu sehen. Selbst zum
grossen Fest, dem " Kandy Perahera " wird nur eine Kopie des
Zahns durch die Strassen
getragen. Morgens und abends,
begleitet von den Trommelschlaegen der Kandy – Trommler, beginnt die Zermonie
rund um den
heiligsten Tempel von SL.
Viele Glaeubige ( und fast ebenso viele Touristen ) umwandern den heiligen
Tempel.
Vor Eintritt in den Tempel
werden gruendliche Leibesvisitationen durchgefuehrt.
Der Tempel selber ist von
tiefen Graeben und einer dicken Mauer umgeben und seit dem Anschlag vor ein
paar Jahren sind
auch Militaerposten
aufgestellt worden und gleicht so einer mittelalterlichen Festung.
Sehenswert der aelteste Teil
der Anlage, ein 2 Stockwerke hohes Holzhaus, in dem schoene Schnitzereien sowie
Perlmutt – und
Elfenbeinarbeiten zu bewundern
sind.
(
zurueck ) zum Inhaltsverzeichnis
die alte Koenigsstadt
Die vielen Tempel, Dagobas,
historischen Staetten und Ausgrabungen machen es einfach unmoeglich, zwischen
sehenswert und
nicht so interessant zu
unterscheiden. Selbst ein guter Reisefuehrer kann in diesem Fall einen guten
oertlichen Guide kaum
ersetzen. Und da ist schon das
Problem, wo wird dieser Guide gefunden. Bei den
meisten Besucher ist der Besuch dieser
alten Koenigsstadt bereits
Bestandteil ihrer geplanten Tour und sie damit bereits einen Guide gebucht.
Wir sind mit einem "
Direktbus " von Kandy in ca. 3,5Std hierher gekommen. Am Busstand nahmen
wir ein Taxi um zu dem von uns
ausgewaehlten Hotel " The
Grand " zu kommen. Und schon hatten wir " unseren Guide ". Er
erzaehlte uns, dass der Eintritt in
die alten Kultstaetten im Januar
04 auf unglaublich 18US$ angehoben worden war. Was uns am naechsten Tag
bestaetigt wurde,
und wir gar nicht gut fanden.
Er bot uns eine anderthalb lange Tagestour an und wollte dafuer ca. 20US$
haben. Immerhin
haetten wir dabei ueber 15US$
gespart. Wir sagten ihm zu und das hat bestens geklappt. Wir kamen ueberall
rein und wurden
nie nach unseren
Eintrittstickets gefragt. Angeblich hatte er einen Weg in die Anlagen, der an
den Kontrollen vorbei fuehrte.
Andere Traveller die wir
trafen, bestaetigten sowohl die hohen Eintrittspreise, wie auch die "
illegale " Tour durch die alten
Tempel. Und wir haben alle
wichtigen und interessanten Stationen ausfuerlich besuchen koennen.
Allerdings wie das ganze
funktioniert, haben wir nicht herausfinden koennen. Zu schwammig und
ausweichend waren die
Antworten der Guides und des
Hotelpersonals.
Wer sich fuer die Geschichte
von SL interessiert, in dessen Programm darf Anuradhapura auf
keinen Fall fehlen.
Gleiches gilt fuer Polonnaruw,
das fest fuer uns eingeplant war. Leider mussten wir aus privaten Gruenden
unseren Aufenthalt
in SL abkuerzen, so
dass wir dort nicht mehr hinkamen.
Wir waren riesig beeindruckt
von dieser alten Koenigsstadt. Und von militaerischen Problemen haben wir
nichts bemerkt.
Ausflug zur
Vogelkolonie
Unser Guide bot uns an, mit
einem Fischerboot zu einem " bird – watching " zu fahren.
Dauer ca. 3Std und sollte 10US$
kosten. Wir nahmen das Angebot
an. Als wir allerdings den Katamaran sahen, wollten wir zurueck. Denn es war
eines dieser
typischen, schmalen Bootstypen
wie wir es immer wieder auf SL sahen. Ins Boot passen kaum die Fuesse
nebeneinander und
selbst sitzt man auf der
Bordkante auf einem Brett. Da das Wasser nicht tief war, entschieden wir uns,
die Tour zu machen.
Der Wind hatte den See etwas
unruhig gemacht, aber nichts bedrohliches. Nur als wir ablegten, schien es uns,
wir stehen auf
der Stelle. Und die Wellen
schaukelten das Boot doch unangenehm hin und her. Bei diesem Tempo sagten wir
uns, stehen wir in
2 Tagen noch hier. Wir
glaubten die Stroemung verhinderte ein zuegiges Fortkommen. Bis Lilo
entdeckte, dass der Bootsfuehrer
in die eine Richtung ruderte
und der Guide in die andere Richtung. Vor Lachen waere W. fast aus dem Boot
gefallen. Klar, das war
ihnen peinlich, aber wer kann
da schon ernst bleiben. Und nachdem sich beide auf eine Richtung geeinigt
hatten, ging es zuegig
voran.
Riesige Mengen der
verschiedensten Vogelarten, angefangen von Reihern, Kormoranen und Pelikanen
bis hin zu Adlern war alles
zu sehen. Dazu Schildkroeten
und zum Abschluss der Besuch eines kleinen Fischerdorfes.
Wer die Moeglichkeit und die
Zeit hat, sollte sich diesen Ausflug nicht entgehen lassen.
Es ging zurueck nach
Negombo, zum Weiterflug.
(
zurueck ) zum Inhaltsverzeichnis
die Stadt
Eine Kleinstadt mit vielen
Tempeln und noch mehr Kirchen. Hier lebt die groesste Ansammlung glaeubiger
katholischer Christen
von Sri Lanka. Es gibt ueber
50 Kirchengemeinden und das bei knapp 60.000 Einwohnern.
Es gibt aber kaum Maerkte (
bis auf den grossartigen Fischmarkt im Fischerhafen ) und Shopping in der
Altstadt kann getrost
vergessen werden.
Auf der langen Uferstrasse
" Lewis Place " lohnt es sich aber, die vielen Souvenir –
Laeden mit wirkliche guten, und nach
hartnaeckigen Feilschen,
preiswerten Holzarbeiten zu besuchen.
Im Orden der Stasse sind die Luxushotels,
die in erster Linie Pauschaltouristen aufnehmen, angesiedelt, waehrend im
Sueden
die preiswerteren Unterkuenfte
zu finden sind.
Die vielen Kirchen und Tempel
besichtigt man am besten waehrend einer Rundfahrt mit dem TukTuk. Dabei sollte
der Fahrer
ein verstaendliches Englisch
sprechen. Gut Fahrer sind im Zentrum zu finden.
Der Besuch der Tanzschule, in
der junge Maedchen die Kuenste der Tempel- und der Kandy – Taenze erlernen,
sollte bei dieser
Rundfahrt nicht fehlen. Dort
ist man willkommen und darf den Uebungen zuschauen und fotografieren.
Unser Fahrer hatte aus dem
vielfaeltigen Angebot sehr schoene Tempel und Kirchen ausgewaehlt (
wahrscheinlich die Standard –
Rundfahrt ).
Der Fischerhafen mit
Fischmarkt zaehlte ebenso dazu wie St. Mary's Church, in der an dem Tag " Hochzeitstag
" war. ( siehe
auch weiter unten ).
Aus verschiedenen Gruenden
mussten wir insgesamt 5 Tage in Negombo verbringen ( 2 Aufenthalte ). So
negativ wie in anderen
Berichten erwaehnt fanden wir
Negombo nicht. Und die Naehe des Flughafens hat ja nun auch etwas fuer sich.
der
Fischerhafen mit Fischmarkt
Morgens sorgen die
auslaufenden Oruvas – Boote ( die sehr altertuemlich wirken ) der Fischer, mit
ihrem quadratischen Segel
fuer ein beliebtes Postkartenmotiv.
In diesen Auslegerbooten legen die Fischer bis zu 50km zu ihren Fangplaetzen
zurueck. Das
Meer scheint noch mit viel
Leben bestueckt zu sein, denn das Angebot auf dem Fischmarkt ist mehr als
reichhaltig. Vom Rochen
ueber den Schwertfisch bis zum
Haifisch ist alles zu haben. Das etwas streng riecht ist zwar nicht angenehm,
gehoert aber zu
einem Fischmarkt.
Die Kleinfische werden auf
riesigen Folien am Strand des Fischerhafens zum Trocknen ausgebreitet. Bei der
Hitze reicht ein
Tag um sie zu trocknen und so
koennen am Nachmittag wieder eingesammelt und zum Versand verpackt werden.
Hier koennen sehr interessante
Einblicke in das Leben der Fischer von Negombo zu gewinnen.
Dieses Highlight am besten
zweimal erleben. Morgens der Fischmarkt und nachmittags die Verarbeitung der
Kleinfische und die
Rueckkehr einiger Fischer vom
Fang.
Ueberraschend sauber die
Fischersiedlungen, in der fast immer der Kirchturm einer katholischen Kirche
die Daecher der Haeuser
ueberragt.
Alleine der Fischerhafen mit
seinem Markt macht den Besuch Negombos lohnenswert.
der Ausflug auf
einem Oruvas – Boot
Konstruiert
und geschnitzt aus dem harten Holz des Jackfruit – Baumes haben diese Boote ihr
Design seit nahezu 2000 Jahren
beibehalten.
Die Bauweise variiert vom
Einbaum bis zum zehn Meter langen Segler.
Das Gewicht der Boote ist
enorm, und es verwundert, dass die Fischer diese Bootsform immer noch
beibehalten. Die Lebensdauer
eines solchen Bootes betraegt,
ohne weitere Behandlung, ca. 20 Jahre. Lediglich Spalten und Ritzen werden mit
Haifischtran
oder Kokosoel abgedichtet.
Schmal und lang sind die Boote mit einem Ausleger ausgestattet, der ein Kentern
verhindern soll.
Touristen empfinden diese
Boote als romantisch, und so sind schon ein paar Fischer umgestiegen und bieten
Ausflugsfahrten
auf diesen Booten an. So auch
uns, und wir buchten eine ca. 1,5Std lange Fahrt zu den Fischern draussen auf
der See ( 10 US$
bezahlten wir dafuer ).
Bis das Ungetuem im Wasser war,
mussten die Besatzung ( 3 Maenner ) hart arbeiten. Wir sassen in einem
Bambusgestell auf dem
Ausleger und hatten staendig
Angst, dass der Wind und die Wellen uns kentern liessen. Die Besatzung grinste
nur und meinte
" NO PROBLEM ". Das
riesige quadratische Segel brachte uns nur langsam voran. Verstaendlich bei dem
Bootsgewicht und wir
noch oben drauf. Die See war
draussen unruhiger und einige Male wurden auch wir auf dem Ausleger nass. An
fotografieren
war nicht zu denken. Erst
draussen bei den Fischern und als unser Boot keine Fahrt mehr hatte konnten wir
ein paar Fotos
machen.
Als Surfer waren wir gespannt,
wie dieser Koloss bei diesen Wellen gewendet wurde. Es fand aber keine Wende
statt. Statt
dessen wurde die gesamte
Takellage so umgehaengt, dass Bug nunmehr Heck und Heck zum Bug wurde. Und es
ging zurueck.
Am Strand galt es nun das aus
dem Wasser zu ziehe. Wir brauchten fast eine halbe Stunde bis der Koloss am
Strand lag. Nun
verstanden wir noch weniger,
dass diese Art des " Schiffsbaues " immer noch beibehalten wir.
Eine nicht ganz bequeme Fahrt
die nicht ganz frei von Aengsten war, aber dennoch sehr interessant.
die Hochzeit
Wir erwaehnten ja schon, dass
wir auf unserer Rundfahrt durch Negombo auch in der " Hochzeitskirche "
waren. Tatsaechlich
erlebten wir dort mehrere
Trauungen mit. Da Hochzeiten in SL sehr farbenpraechtig gefeiert werden,
sind sie fuer die Touristen
ausgezeichnete Fotomotive. Wir
fragten den " Organisator " einer Hochzeit ob wir ein wenig
fotografieren duerften. Er stimmte
gerne zu, wir mussten ihm aber
versprechen, ihm unsere Bilder zu
schicken. Da wir DIAS fotografieren, mussten wir sie erst
in Deutschland entwickeln
lassen. Wir sagten zu, dass wir die Bilder nach der Entwicklung zu ihm senden
werden. Er erzaehlte
uns viel ueber Braeuche bei
Hochzeiten in Negombo. " Unsere Braut " hatte ihren Ehemann 2 Tage
vor der Trauung das erste
mal gesehen. Theoretisch
haette sie " NEIN " sagen koennen. Aber das wohl wirklich nur
Theorie. Die Braut war sehr huebsch,
machte aber einen traurigen
Eindruck auf uns. Fuer den Nachmittag waren wir dann zur Feier beim Braetigam
eingeladen. Es
wird am ersten Tag beim
Braeutigam mit seinen Gaesten, und am naechsten Tag bei der Braut mit ihren
Gaesten gefeiert. So
zumindestens haben wir es
verstanden. Alle waren neugierig auf uns, denn diesmal waren wir die Exoten.
Wir fuehrten viele
interessante Gespraeche und
als wir dann noch mit unserer Digitalkamera Fotos machten und sie anschliessend
zeigten, waren
wir fast mehr im Mittelpunkt
als das Brautpaar. Nur schade, dass die Braut so traurig war.
Auch fuer den naechsten Tag
waren wir eingeladen, doch wir mussten frueh am naechsten Tag weiter, so dass
wir mit
Bedauern abgesagt haben.
(
zurueck ) zum Inhaltsverzeichnis
Als wir
den Moench ( sein buddhistischer Name: Banthe Buddhadaththa,
wir wissen nicht was der Name bedeutet ) im
Kloster Bohivavokanda
Buddha kennen lernten ( sieh auch Kapitel " Kandy – Der weisse
Buddha " ), deutete er an, dass
er im Fruehjahr nach Europa
reisen wuerde. Verona – Mailand, Italien und Berlin seien seine Ziele.
Daraufhin luden wir ihn ein,
uns
unbedingt in Lippstadt zu besuchen. Er sagte, er wuerde gerne kommen und es
irgendwie versuchen einzurichten.
Nach unserer Rueckkehr hatten
wir per E-mail regelmaessig Kontakt mit ihm. Er informierte uns laufend ueber seine
geplante
Europareise. Ende Maerz teilte
uns Banthe mit, dass seine Visaantraege fuer Europa genehmigt sind, und er am 20.4.2004
in
Berlin ist. Von dort aus koennte er mit dem Zug nach Lippstadt kommen und dann
nach Mailand weiterreisen. Wir sollten eine
guenstige Zugverbindung fuer
ihn herausfinden.
Wir waren sehr gluecklich,
dass Banthe wirklich die Absicht hatte zu uns zu kommen.
Am 22.4. morgens rief er uns
an, dass er gegen 22Uhr am Abend in Lippstadt eintreffen wird. Und er kam
puenktlich an.
Es ist schon ein denkwuerdiges
Erlebnis einen Moench aus Sri Lanka in seiner Kutte aus dem ICE aussteigen zu
sehen und ihn zu
begruessen ( wirklich, man
kommt sich wie in einem Film vor ).
Unsere Freude jedenfalls war
riesig. Und auch ihm meinten wir anzusehen, wie erfreut er war uns wieder zu
sehen. Bis spät in
in die Nacht hinein haben wir
uns anregend und spannend unterhalten. Es gab so vieles an Informationen,
Erlebten, Unterschiede
und Gemeinsamkeiten dieser so
verschiedenen Kulturen auszutauschen, dass wir es bedauerten, dass die Natur
irgendwann ihr
Recht forderte. Wir alle waren
einfach zu muede und mussten zu Bett.
Es bereitete ihm absolut keine
Probleme den westlichen Schlafstandard anzunehmen.
Leider musste er aus
terminlichen Gruenden schon vormittags in Richtung Italien weiterreisen. Dabei
haetten wir noch gerne mit
ihm weitergeredet und ihm mehr
von unserem Leben gezeigt.
Wir sind sicher, dass wir uns
wieder sehen werden.
Auf jeden Fall werden wir per
E-mail in Kontakt bleiben.
Das sind ja die Begegnungen
und Begebenheiten, die das " Salz in der Suppe " einer gelungenen Reise sind. Und je mehr
Begegnungen und Kontakte mit den Menschen
des besuchten Landes stattgefunden haben, um so mehr lernt man
dieses
Land schaetzen und lieben. Und in Sri Lanka hatten wir sehr viele Kontakte mit
Einheimischen.
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