Myanmar 2002          ( zur Homepage )

                                                                      

ein

Reisebericht von Lilo und Wolfgang Geiger

 

Inhalt des Reiseberichtes:

 

1.    Allgemeine Info’s

2.    Geld / Visum / Ein- Ausreise

3.    Hotels, Guesthouses, Speisen / Getraenke

4.    Transportmittel

5.    Unsere Stationen

5.1.       Yangoon

5.2.       Taunggyi

5.3.       Nyaungshwe, Inle See

5.4.       Kalaw

5.5.       Mandalay

5.6.       Bagan

5.7.       Bago

5.8.       Golden Rock

 

 

 

 

1.    Allgemeine Info’s

 

Nachdem Nepal und Tibet wegen der politischen Situation aus unseren Reiseplaenen gestrichen waren, entschieden wir uns fuer

Myanmar, das wir schon 1997 ( damalige Aufenthaltsdauer 14 Tage ) bereist hatten. Einige Eindruecke stammen daher auch noch von

dieser Reise, jedoch nicht die aktuellen Informationen ( Geld, Transport, Hotels etc. ). Eingeplant waren die erlaubten 4 Wochen und

danach wollten  wir noch weiter nach Sued-Thailand und Malaysia und hatten insgesamt ca. 12 Wochen vorgesehen. Start war der

6. Febr. 2002.

Vorbereitung wie ueblich mit allen moeglichen Info’s aus dem Internet. Als Reisefuehrer nahmen wir mit

 

      Stefan Loose Myanmar, Ausgabe Maerz 2001 ( deutsche Uebersetzung vom lonlely planet )

    Reise-Know-How Myanmar, Ausgabe 2000

 

Mit beiden Reisefuehrern waren wir zufrieden, da sie sich z.T. ergaenzten. Daher die Empfehlung, beide Reisefuehrer mitzunehmen.

Den Flug buchten wir ueber ASEAN WINGS mit der Thai International. Die Abwicklung mit dem Reisebuero wieder sehr gut. Ist zu

empfehlen.

Die Thai ist bekanntermassen nicht die preiswerteste AIR-Line, aber bei ihr sind noch zeitliche Umbuchungen kostenlos ( z.B. bei der

EVA-AIR kostete uns eine zeitliche Umbuchung 100 US$ pro Person ), denn wir wollten unsere Flugtermine frei gestalten koennen.

Der Flug kostete uns, inklusive Versicherung und Rail-Ticket (2 Personen ):

 

      Lippstadt-Frankfurt-Bangkok-Yangon-Bangkok-Frankfurt-Lippstadt               2076.- €

 

2.    Geld / Visum / Ein- Ausreise

 

Kyat ist die Währung in Myanmar. Offizieller Umtauschkurs         1 US$ =       7 Kyat

                                   Schwarzmarktkurs                   1 US$ =   680 – 710 Kyat ( unglaublich, aber wahr )

                                                     Und der Schwarzmarkt ist fast legal. Fast ueberall wird der Umtausch angeboten. Den besten Kurs

bringen neue 50er oder 100er US$ Noten. FEC bringen es meist nur auf 680 Kyat.

 

Bei der Einreise muessen am Airport pro Person 200 US$ in FEC ( Foreign Exchange Certificates ) umgetauscht werden. Da in Myanmar

sehr vieles in US$ bezahlt werden muss ( Hotels, Touren, Mieten fuer Autos, oder Mopeds etc. ), und bei diesen Transaktionen 1 : 1

abgerechnet wird, kann man das Spielgeld ruhig annehmen. Es laesst sich aber durch kleine Bestechungsgelder am Wechselschalter am

Flughafen umgehen ( 5 – 10 US$ ). Laesst sich problemlos machen.

 

Wichtig: fuer kleinere Geschaefte sollte man immer kleine Noten US$ bei sich tragen.

sind die Preise in Kyat ausgewiesen, unbedingt auch in Kyat bezahlen. Haendler und Kaufleute haben mitunter abenteuerliche Umrechnungsverfahren.

Reisechecks koennen gegen eine Bearbeitungsgebuehr von 2% bei den Banken gegen US$ eingetauscht werden. Moeglichst

neue Scheine geben lassen.

Beste Wechselkurse gibt es Yangon.

Schlechte Kurse in Taunggyi und Kalaw.

Beim Tausch am Schwarzmarkt kommen immer wieder Betruegereien vor. Ein beliebter Trick:

 

es sollen 200 US$ getauscht mittels 2 neuer 100 US$ Scheinen. Man bekommt das dicke Buendel Kyat – Scheine in die

Hand ueberreicht  und konzentriert sich voll auf die Zaehlung. Inzwischen kommt der " Chef ", der die Dollarnoten

entgegen nimmt. Der dreht sich kurz um und zeigt anschliessend eine 100US$ Note und eine 10US$ Note vor. Durch

den Stress kann es passieren, das man dem " Chef " zunaechst glaubt und 90US$ sind weg. Denn den Geldwechsler

so schnell nicht wieder. Also nach Möglichkeit immer zu zweit tauschen und genau hinsehen. Da auch Hotels und Guesthaeuser tauschen, kann man aus Sicherheitsgruenden dort das Geld wechseln. Allerdings in der Regel zu einem schlechteren Kurs.

     

Das Visum beschafft man sich besser zu Hause, da bei der Einreise normalerweise kein Visum erteilt wird. Da Bangkok immer erste

Station  ist, laesst sich das Visum auch dort beschaffen. Es ist aber nicht billiger, nur zeitaufwendiger.

Die Anschrift fuer Deutschland:

 

                  Embassy of the Union of Myanmar

                    Zimmerstr. 56

                    10117 Berlin

 

Benoetigte Unterlagen:

 

      Reisepass

    ein Ankunftsformular

    drei Formulare fuer Tourist Visa

    vier Passfotos ( festkleben )

    Visumsgebuehr 25€ je Visa ( bar bezahlen oder Euroscheck )

    frankierter Rueckumschlag als Einschreiben

 

Die erforderlichen Formulare koennen entweder bei der Botschaft angefordert, oder aus dem Internet runter geladen werden.

Die Visa haben eine Gueltigkeitsdauer von 3 Monaten, soll heissen, innerhalb von 3 Monaten muss man einreisen. Aufenthaltsdauer ist

maximal 4 Wochen. Eine Verlängerung gibt es nicht. Ist eine rechtzeitige Ausreise nicht moeglich, muss pro Tag und Person 3US$ ( ??

nicht ganz sicher ) bezahlt werden. Also auch kein Stress.

Das Einreisen ist am leichtesten per Flugzeug, entweder BKK oder Chiang Mai. Ueber Land ist die Einreise auch moeglich, jedoch

schwieriger. Wir kennen die Moeglickeit ueber Ranong ( Suedthailand ) oder im Norden Naehe Chiang Mai. Gleiches gilt fuer die

Ausreise. Wir hatten vor ueber Ranong nach Thailand auszureisen. Einheimische rieten uns dringend ab. Zu gefaehrlich und zu aufwendig.

Also liessen wir es.

 

3.    Hotels, Guesthouses, sonstige Unterkuenfte; essen und trinken

 

In dieser Auflistung sind nur Unterkuenfte aufgefuehrt, in denen wir uebernachtet, bzw. die wir selber gesehen hatten.

Wegen der Vielzahl der Unterkuenfte erfolgt die Auflistung tabellarisch.

Und noch etwas, in ganz Myanmar sind die Übernachtungskosten z. T. hoeher als im restlichen Suedostasien.

 

3.1 Yangon

 

Summer Palace Hotel:

 

Lage:                                 ausserhalb des Stadtzentrums. Sehr weit bis zur  Sule Pagode. Taxi / Bus erforderlich

Personal/Rezeption:           freundlich und hilfsbereit. English sprechend

Zimmerausstattung:            grosse helle Zimmer mit AC, TV und Minibar

Betten:                              grosse Betten. Doppel- oder Einzelbetten. Bettwaesche nicht sehr sauber. Voller Flecken

Bodenbelag:                      Teppichboden

Mobiliar:                           ausreichende Ausstattung                   

Sanitäre Anlagen:              gefliest, Dusche, WC mit Handwaschbecken. Alles abgewohnt und lange nicht gereinigt. Wenig

einladend

Sauberkeit:                       alle Teppiche ( Zimmer, Flur ) waren schmuddelig und fleckig. Schienen lange nicht gereinigt zu sein.

                                         Barfuss laufen nicht zu empfehlen ( in unserem Zimmer lagen benutzte Praeservative in den Ecken )

Fruehstueck:                     maessig, in einem dunklen Raum der offensichtlich nie gelueftet wurde

Pool:                                  nicht vorhanden. Personal meinte, ist in Planung ( laut beiden Reisefuehrern " grosser Pool  " )

Lift:                                  vorhanden

Preis:                                20 US$ fuer das Doppelzimmer. Zu teuer

Laermbelaestigung:            obwohl an einer verkehrsreichen Strasse gelegen, keine wesentliche Belaestigung

Unser Urteil:                     nicht empfehlenswert

Anmerkung:                       in beiden Reisefuehrern wird das Hotel als empfehlenswert eingestuft.

 

Beautyland II;

 

Lage:                                 in Naehe der  Sule Pagode. Alle wichtigen Punkte zu Fuss erreichbar

Personal/Rezeption:           freundlich und hilfsbereit. English sprechend

Zimmerausstattung:            grosse helle Zimmer mit AC

Betten:                              grosse Betten. Doppel- oder Einzelbetten. Bettwaesche  sauber

Bodenbelag:                      Fliesen

Mobiliar:                           ausreichende Ausstattung                   

Sanitäre Anlagen:              gefliest, Dusche, WC mit Handwaschbecken. Sauber und relativ gut gepflegt

Sauberkeit:                       das gesamte Hotel machte einen sauberen Eindruck

                                         WICHTIG:    kein Zimmer Service

Fruehstueck:                     maessiges  Fruestueck ( wie uebrigens in ganz Myanmar )

Pool:                                  nicht vorhanden.

Lift:                                  nicht vorhanden. Schleppen ist angesagt ( 4 hohe Stockwerke )

                                         hier nur wenig Hilfe vom Personal

Preis:                                18 US$ fuer das Doppelzimmer ( nach verhandeln ). Akzeptabel, da zentrale Lage

Laermbelaestigung:            obwohl an einer verkehrsreichen Strasse gelegen, keine wesentliche Belaestigung

Unser Urteil:                     fuer Yangon durchaus empfehlenswert

Restaurant:                        kleines Restaurant im Hotel. Allerdings nicht berauschend.

                                         In der naeheren Umgebung meistens indische Restaurant ( moslemisch, daher kein Bier )

 

Die anderen Hotels in der näheren Umgebung, die wir uns angeschaut haben, hatten aehnliche Preise, waren jedoch unter

dem Niveau vom Beautyland II.

 

3.2. Taunggyi

 

Guesthouse Khemerat:

 

Lage:                                 relativ zentral. Spielt aber im ueberschaubaren Taunggyi keine grosse Rolle,

Personal/Rezeption:           freundlich aber nur wenig Info's, da niemand englisch spricht

Zimmerausstattung:            ausreichend grosse helle Zimmer mit Fan

Betten:                              Betten ausreichend. Doppel- oder Einzelbetten. Bettwaesche  nicht ganz sauber

Bodenbelag:                      Fliesen, etwas schmuddelig

Mobiliar:                           maessige Ausstattung              

Sanitäre Anlagen:              gefliest, Dusche, WC mit Handwaschbecken. Man hat schon schlechteres gesehen

                                         ( aber auch schon besseres )

Sauberkeit:                       das gesamte Guesthouse machte einen nicht ganz sauberen Eindruck

Fruehstueck:                     wie gehabt

Pool:                                  nicht vorhanden.

Lift:                                   nicht vorhanden, nur 2 Stockwerke

Preis:                                16 US$ fuer das Doppelzimmer ( nach verhandeln ). 

Laermbelaestigung:            obwohl an einer verkehrsreichen Strasse gelegen, keine wesentliche Belaestigung

Unser Urteil:                     nicht die 1. Wahl

Restaurant:                        kein Restaurant, aber genuegend in unmittelbarer Naehe

Anmerkung:                       von beiden Reisefuehren als ok eingestuft

 

                       

Hotel Muse

 

Lage:                                 relativ zentral. Liegt unmittelbar neben dem Khemerat. Neues Hotel

Personal/Rezeption:           Der freundliche Besitzer ( ehemaliger Militaerarzt ) spricht ausgezeichnet englisch und

                                         verfuegt ueber viele Informationen. Ist sehr hilfsbereit und kann Fuehrungen in die

                                         Umgebung organisieren.

Zimmerausstattung:            schoene grosse, helle Zimmer mit AC oder Fan, z.T. TV und Minibar

Betten:                              grosse Betten. Doppel- oder Einzelbetten. Bettwaesche  sehr sauber

Bodenbelag:                      das ganze Hotel ist gefliest

Mobiliar:                           gute  Ausstattung                    

Sanitäre Anlagen:              sehr sauber, und da noch neu, in einem ausgezeichneten Zustand

Sauberkeit:                       das gesamte Hotel machte einen sehr sauberen Eindruck

Fruehstueck:                     wie gehabt

Pool:                                  nicht vorhanden.

Lift:                                  nicht vorhanden, nur 2 Stockwerke

Preis:                                15 US$ fuer das Doppelzimmer ( bei laengerem Aufenthalt verhandelbar ). 

Laermbelaestigung:            obwohl an einer verkehrsreichen Strasse gelegen, keine wesentliche Belaestigung

Unser Urteil:                     bestes Preis- Leistungsverhaeltnis in Taunggyi und empfehlenswert

Restaurant:                        kein Restaurant, aber genuegend in unmittelbarer Naehe vorhanden

Anmerkung:                       da neu, bei den Reisefuehrern noch nicht erwaehnt

 

Die anderen Hotels in Taunggyi, die wir uns angeschaut haben, waren vom Preis- Leistungsverhaeltnis einfach

zu teuer.

 

3.3. Nyaungshwe / Inle See

 

Guesthouse Viepoint

 

Lage:                                 Bungalows auf Pfahlbauten in den Kanal hinein gebaut. In der Naehe der schoenen Pagode.

Personal/Rezeption:           Sehr freundliche Besitzer sprechen gut englisch und verfuegen ueber

viele Informationen. Organisieren alle Ausfluege rund um den Inle See, sind aber haeufig

teurer als Boote, die direkt am Kanal gebucht werden koennen.

Zimmerausstattung:            grosszuegige Holz-Bungalows mit schoener grosser Terasse. Mit Zimmer Service.

Betten:                              grosse Betten. Doppel- oder Einzelbetten. Bettwaesche  sehr sauber

Bodenbelag:                      Holz, sehr sauber

Mobiliar:                           ausreichend gute  Ausstattung            

Sanitäre Anlagen:              sehr sauber, in einem gute Zustand

Sauberkeit:                       die gesamte Anlage machte einen gepflegten Eindruck

Fruehstueck:                     etwas besser als gewohnt, da mehr Varianten, und  wurde in huebschen Pavillons serviert

Pool:                                  nicht vorhanden. Wer baden wollte, konnte in den Kanal springen 

Lift:                                  nicht erforderlich

Preis:                                12 US$ fuer den Bungalow 

Laermbelaestigung:            da direkt am Kanal gelegen, war ab 7Uhr morgens der Laerm der Transportboote

schon stoerend

Unser Urteil:                     trotz Laermbelastigung morgens, ein angenehmer Aufenthaltsort. Koennen wir empfehlen

Restaurant:                        kleines Restaurant, aber essen geht man besser in einem der vielen Restaurants in Nyaungshwe

Anmerkung:                       in den Reisefuehrern positiv erwaehnt

 

Hotel " Golden Star "

 

Lage:                                 mehr in der Mitte von Nyaungshwe.  Schoene Anlage mit Zimmern und kleinen Bungalows

Personal/Rezeption:           Sehr freundlich, sprechen gut englisch haben viele Info's und organisieren fast alles

Zimmerausstattung:            Zimmer grosszuegig, Bungalows etwas klein. Mit Zimmer Service.

Betten:                              normale Betten. Doppel- oder Einzelbetten. Bettwaesche  sehr sauber

Bodenbelag:                      gefliest, sauber

Mobiliar:                           ausreichend gute  Ausstattung in den Zimmern, im Bungalow etwas eng                 

Sanitäre Anlagen:              sehr sauber, in einem gute Zustand

Sauberkeit:                       die gesamte Anlage machte einen sehr gepflegten Eindruck

Fruehstueck:                     normales Angebot fuer Myanmar

Pool:                                  kein 

Lift:                                  nicht erforderlich

Preis:                                12 – 15 US$ je nach Zimmer / Bungalow 

Laermbelaestigung:            keine

Unser Urteil:                     eine gute Alternative ( oder 1. Wahl ) zum Viewpoint

Restaurant:                        kleines Restaurant, mit durchschnittlichen Angebot.

Aber essen geht man besser in einem der vielen Restaurants in Nyaungshwe

Anmerkung:                       in den Reisefuehrern positiv erwaehnt, Hier haben wir schon 1997 gewohnt und

                                         fanden es schon damals sehr positiv.

 

                        Unterkuenfte in Nyaungshwe gibt es sehr viele und auch preiswertere. Wir haben uns einige angesehen und

fanden sie z.T. gar nicht so schlecht.

                        Schaut halt selber nach.

 

3.4. Kalaw

 

Guesthouse Golden Lilys

 

Lage:                                 oberhalb von Kalaw City. Reihenhaus mit mehreren DZ und Terrasse fuer alle

Personal/Rezeption:           Sehr freundlich, sprechen gut englisch haben viele Info's und organisieren fast alles

Zimmerausstattung:            Zimmer sehr klein

Betten:                              normale Betten. Doppel- oder Einzelbetten. Bettwaesche   sauber

Bodenbelag:                      Holz, sauber

Mobiliar:                           sehr einfache Ausstattung in den Zimmern. ( mussten uns Buegel kaufen um das Notwendigste

                                         aufhaengen zu koennen )                    

Sanitäre Anlagen:              akzeptabel

Sauberkeit:                       die gesamte Anlage machte einen sauberen Eindruck; mit Zimmer Service

Fruehstueck:                     eher maessig

Pool:                                  kein 

Lift:                                  nicht erforderlich

Preis:                                6 US$ je  Doppel-Zimmer 

Laermbelaestigung:            hier ist " Mithoeren " angesagt. Egal was in den  Zimmern nebenan ablief, man ist LIFE dabei

Unser Urteil:                     fuer ein paar Tage geht es ja. Aber irgendwann will man ja auch mal wieder seine Ruhe haben

Restaurant:                        keins vorhanden

Anmerkung:                       in den Reisefuehrern als preiswert eingestuft

 

Hotel Dream Village

 

Lage:                                 oberhalb von Kalaw City. Altes umgebautes Herrenhaus mit wunderschoenen

                                         Terassen

Personal/Rezeption:           freundlich, hilfsbereit mit gutem Englisch

Zimmerausstattung:            schoene grosse Zimmer mit AC oder Fan

Betten:                              grosse Betten. Doppel- oder Einzelbetten. Bettwaesche   sauber

Bodenbelag:                      Teppich, da noch relativ neu, sehr sauber

Mobiliar:                           grosszuegige Ausstattung in den Zimmern mit TV und Minibar             

Sanitäre Anlagen:              gefliest in sehr gutem Zustand

Sauberkeit:                       die gesamte Anlage machte einen sauberen Eindruck; mit Zimmer Service

Fruehstueck:                     wie gehabt

Pool:                                  kein 

Lift:                                  nicht erforderlich

Preis:                                15 - ? US$ je nach Groesse der Doppel-Zimmer 

Laermbelaestigung:            wunderbare Ruhe

Unser Urteil:                     in Kalaw entspannen bei einem angenehmen Klima und den Komfort dieser Unterkunft

                                         geniessen.  Beste Unterkunft vor Ort.

Restaurant:                        keins vorhanden

Anmerkung:                       in den Reisefuehrern als gut eingestuft.

 

In Kalaw gibt es noch eine Reihe weiterer Unterkuenfte. Einige haben wir uns angeschaut und fanden, oft nicht

sauber genug oder zu teuer. Auch hier koennen wir nur empfehlen, schaut Euch um und urteilt selber.

 

3.5. Mandalay

 

Hotel Nylon

 

Lage:                                 zentral gelegen. Wir haben dieses Hotel gewaehlt, da wir hier schon 1997

                                         gewohnt haben. Die Erinnerung hat uns nicht ganz verlassen, aber man konnte der

                                         Einrichtung, den Zimmern und den Teppichen den Alterungsprozess deutlich

                                         Ansehen.

                                         Eine sehr schoene Dachterrasse mit Blick auf Mandalay         

Personal/Rezeption:           freundlich, hilfsbereit mit gutem Englisch. Versuchten uns aber manchmal zu

übervorteilen ( Taxi, Touren etc )

Zimmerausstattung:            schoene grosse Zimmer mit AC. aber abgewohnt

Betten:                              grosse Betten. Doppel- oder Einzelbetten. Bettwaesche  nicht ganz sauber

                                         Wir liessen sie auswechseln. War aber auch nicht besser.

Bodenbelag:                      gefliest, aber z.T. etwas abgetreten

Mobiliar:                           grosszuegige Ausstattung in den Zimmern mit TV und Minibar             

Sanitäre Anlagen:              gefliest , aber leicht gealtert. Funktionierte halt nicht mehr alles ( Duschkopf etc. )

Sauberkeit:                       man gab sich Muehe, ersetzte aber abgenutztes Mobiliar oder Teppiche einfach nicht

Fruehstueck:                     schwach

Pool:                                  kein 

Lift:                                  vorhanden. War auch noetig bei dem engen Treppenhaus

Preis:                                08 - 10 US$ je nach Groesse der Doppel-Zimmer 

Laermbelaestigung:            trotz zentraler Lage keine

Unser Urteil:                     es gibt bestimmt besseres. Aber wir waren mit dem hier zufrieden

Restaurant:                        keins vorhanden

Anmerkung:                       in den Reisefuehrern registriert.

 

Auch hier koennen wir nur sagen, schaut Euch um. Es gibt viele Unterkuenfte in Mandalay.

Wer zum ersten Mal nach Mandalay kommt, kann zumindest eine Nacht problemlos hier bleiben.

 

3.6. Bagan

 

Hotel New Park

 

Lage:                                 zentral gelegen. Was in Bagan nicht viel heisst. Schoene Anlage, und wir blieben dort,

                                         denn es wurde allmaehlich seeeehr heiss.        

Personal/Rezeption:           freundlich, hilfsbereit mit gutem Englisch der Chefin. Und die hatte alles im Griff.

                                         Aber nie unfreundlich. Man konnte ihr vertrauen. Sie half wenn sie gefordert wurde.

Zimmerausstattung:            grosse saubere Zimmer mit AC. Wirkten etwas abgewohnt. Mit Zimmer Service

Betten:                              grosse Betten. Doppel- oder Einzelbetten. Bettwaesche  in die Jahre gekommen aber sauber

Bodenbelag:                      Teppich, zwar optisch sauber, aber doch arg in die Jahre gekommen

Mobiliar:                           ausreichend ( wir hatten ja noch die Buegel von Kalaw )         

Sanitäre Anlagen:              gefliest , etwas gealtert aber sauber

Sauberkeit:                       zufrieden stellend

Fruehstueck:                     erfreulich abwechselungsreich 

Pool:                                  kein 

Lift:                                  kein

Preis:                                08 - 10 US$ je nach Groesse der Doppel-Zimmer 

Laermbelaestigung:            absolute Ruhe

Unser Urteil:                     Wir waren mit dem hier zufrieden. Fuer eine erste Nacht auf jeden Fall eine gute

                                         Adresse.

Restaurant:                        klein mit normalem Angebot. Einige Meter weiter eine Reihe guter Restaurants mit

                                         " Puppet Shows " und sehr gutem Essen.

Anmerkung:                      

 

Wir haben uns keine anderen Unterkuenfte angesehen. Es war einfach zu heiss geworden.

 

3.7. Kyaiktiyo " Golden Rock "

 

Hotel Kyaiktiyo

 

Lage:                                 direkt am " Golden Rock " gelegen. Hoch ueber dem Tal. Wundervolle Aussicht und

                                         faszinierende Sonnenauf- bzw. untergaenge              

Personal/Rezeption:           gleichgueltig bis unfreundlich

Zimmerausstattung:            spartanische Holzhuetten ohne jeglichen Komfort

Betten:                              steinharte Bambusmatratzen mit relativ sauberer Bettwaesche ( unser Seidenschlafsack

                                         hat  gute Dienste geleistet )

Bodenbelag:                      abgenutzte Bambusmatten

Mobiliar:                           so gut wie nicht vorhanden      

Sanitäre Anlagen:              Gemeinschaftsanlagen, relativ sauber

Sauberkeit:                       man konnte damit leben

Fruehstueck:                     keins 

Pool:                                  kein 

Lift:                                  kein

Preis:                                unverschaemte 20 US$. Die Zimmer mit Dusche und WC sollten 40 US$ kosten

                                         Wir waren mit Einheimischen oben. Die mussten fuer das gleiche Zimmer 1 US$

                                         bezahlen. Also da passte die Relation nun absolut nicht. Hinzu kommt der neuerdings

                                         erhobene Eintritt von 6 US$. Zwar entschaedigt die Stimmung abends und morgens

                                         ein wenig, aber etwas Aerger bleibt doch zurueck.  

Laermbelaestigung:            absolute Ruhe

Unser Urteil:                     Es lohnt sich oben zu uebernachten. Der Aufenthalt wird unvergessen bleiben,

das Abzocken muss man halt hinnehmen.

Restaurant:                        Ohne Besonderheiten, in erster Linie auf Reisegruppen eingerichtet

Anmerkung:

 

Wir haben uns keine anderen Unterkuenfte angesehen. Es gibt eigentlich auch keine Alternative.

 

3.8.                  Essen und trinken

 

Wer gewohnt ist gut zu fruehstuecken, und schon mal in Indochina mit den herrlichen Baguette fruehstueckte, eine der wenigen

guten Hinterlassenschaften der Franzosen, wird in Myanmar so gut wie alles vermissen. Schrecklicher Kaffee, klebrige Toasts,

graesslich zubereitete Eier meist schlecht gelaunte Bedienung. Alternative:          Fruehstueck auf Myanmar Art.

Mittagessen bestand in der Hitze i. d. R. aus Obst, Tee und viel Wasser. Einheimisches Obst und Gemuese ist es ueberall reichlich

vorhanden.

Abendessen war eigentlich immer gut. Die einheimische Kueche ist allerdings nicht mit der Thai-Kueche vergleichbar. Nicht so

variantenreich und wuerzig. An Fleisch sollte man wirklich nur Chicken essen, oder Fisch in der Naehe der Kueste. Geh ueber die

Maerkte, und Du wirst diese Aussage verstehen. Spezielle Restaurants koennen wir nicht empfehlen. Zu widerspruechlich sind

hier die Erfahrungen unter den Travellern. Hier ist es am besten, sich vor Ort schlau zu machen, welches Restaurant gerade

" IN " ist.

Wasser sollte wirklich nur aus den versiegelten Wasserflaschen getrunken werden. Allerdings waren wir z.B. beim putzen der

Zaehne nicht ganz so konsequent. Wir selber sind nie krank geworden. Hin und wieder leichte Probleme im Magen/Darm- Bereich.

Auch haben wir keine Traveller getroffen die ernsthafte Probleme hatten. Trotzdem, an die Regeln, in Bezug auf Hygiene in tropischen Laendern, unbedingt halten.

 

Softdrinks – es gibt alles was es auch in Thailand gibt. Von Coke bis hin zur klebrigen einheimischen Limonade.

 

Bier – viele Importbiere, angefangen vom Heinigiken ueber Singhar bis zum Beer Lao. Wir empfehlen einheimische Biere wie

 

      Myanmar Beer

    Mandalay Beer

 

Das preiswerteste ist das Lao Beer gefolgt von den einheimischen Bieren. Wobei uns das Mandalay am besten geschmeckt hat. Im Durchschnitt kostete eine Flasche gekuehltes Bier ( 0,66l )  600 – 750 Kyat.

 

Spirituosen – Mekong – Whiskey aus Thailand, aus Myanmar, Jonny Walker, Brandy, Gin, Wodka alles was man braucht. Der

einheimische kostet etwa 3 – 4 € die Flasche. Kann man sogar, ohne zu erblinden, trinken. Preise fuer Exporte

haben wir nicht erfragt.

 

4.    Transportmittel

 

Zur Verfuegung stehen die ueblichen Verkehrsmittel

 

-          Flugzeug

-          Bahn

-          Bus

-          Taxi

-          Boot

-          Fahrrad

 

Wer die Strassen in Laos ( speziell in der Ebene der Steinkruege ) kennt, wird feststellen, dass es noch schlechter geht, naemlich in

Myanmar ausserhalb der grossen Staedte. Die Strassen auf dem Lande sind in einem katastrophalen Zustand. Deshalb sollte man grosse

Entfernungen mit der Bahn, wenn vorhanden, besser noch mit dem Flugzeug ueberwinden.

In beiden Reisefuehrern werden die Transportmoeglichkeiten ausfuehrlich behandelt. Es sind sehr gute und aktuelle Informationen,

welche die Situation im Lande treffend beschreiben.

 

Hier einige unserer Erfahrungen:

 

Fuer die Fahrt nach Taunggyi hatten wir uns fuer die Bahn entschieden. 1. Klasse, und die muessen Traveller nehmen, kostet 33US$ pro

Person. Ein Schlepper hat uns überredet, den Super V.I.P. Bus fuer nur 10US$ pro Person zu nehmen. Ausserdem, so ein Argument von ihm,

brauche der Zug mindestens 26Std, waehrend der Bus nur 22Std benötigt. Und gutglaeubig wie wir sind, fielen wir darauf rein. Der Bus

war in einem katastrophalen Zustand. Selbst die LOCAL-Busse in Thailand sind da gegen Luxus-Liner. Jeder Platz wurde ausgenutzt fuer

Gepaeck und Menschen. Selbst der Mittelgang war mit Notsitzen ausgestattet und voll gepackt. Diese 24Std waren ein reiner Horrortrip.

Droehnende Musik aus den klirrenden Lautsprechern machten das ganze noch unertraeglicher.

Wenn es geht, lasst die Finger von solchen Transporten.

Traveller berichteten uns von der angenehmen Zugfahrt, mit ausreichendem Schlafkomfort. Sie kamen jedenfalls ausgeruht an. Waehrend

 wir voellig genervt waren.

Andere waren vom Flug zum Inle See ( Heho ) angetan, der ca. 1,5Std dauerte. Von dort mit dem Taxi nach Taunggyi sind es ja nur 1 - 2Std.

 

Unser Fazit:

 

      fuer kurze Strecken sind  Bus und/oder Taxi ok, weil es oft auch nichts anderes gibt

      bei groessere Entfernungen, laenger als 4 – 5Std, sollte ( wenn moeglich ) auf andere Verkehrsmittel zurueck gegriffen werden.

 

Für die Fahrt von Yangon nach Bago und weiter zum " Golden Rock " und zurueck haben wir uns ein Taxi mit Fahrer gemietet. Wir waren

insgesamt 3 Tage unterwegs und haben dafuer 100US$ bezahlt.

 

Wer wenig Zeit hat, kann fuer die gesamte Rundreise durch Myanmar ein Taxi mit Fahrer mieten. Das ist nicht billig ( und denkt an die

Strassen ). Fuer 11 Tage muss mit etwa 600 – 700 US$ ( gesamt ) gerechnet werden. Aber der Preis ist verhandelbar. Wenn diese Art der

Reise gewaehlt  wird, nehmt nicht die vom Driver angebotenen Hotels. Wir haben fuer ein Hotel 12US$ gezahlt, waehrend das gleiche

Hotel vom Fahrer vermittelt, 20US$ kostete.

 

Mit dem Fahrrad die Gegend erkunden ist am Inle See sehr schoen. Es gibt dort akzeptable Wege und Strassen.

In Bagan ist das Fahrrad ebenfalls ideales Transportmittel um das " Alte Bagan " mit seinen unzaehligen Pagoden zu entdecken. Die

Fahrraeder sind allerdings selten in einem " verkehrstuechtigen " Zustand. Wie immer gilt " gruendlich pruefen ", es gibt genuegend Angebote.

 

Zum Transportmittel Boot koennen wir leider nur wenig sagen. Eigentlich wollten wir mit dem Boot von Bagan Richtung Yangon fahren.

Aber es war in Bagan inzwischen so heiss geworden ( das richtig heisse Wetter, 40° und mehr, beginnt wirklich Anfang Maerz ), dass wir

mit dem Flugzeug zurueck nach Yangon geflogen sind.

Die Bootsfahrt auf dem Inle See ist ein unbedingtes MUSS und der Sitzkomfort auf dem Boot ist ausreichend, so dass die Fahrt wirklich

genossen werden kann.   ( siehe dazu auch 5.3. Inle See unseres Berichtes ).

 

5.    Unsere Stationen in Myanmar

 

Die nachstehende Auflisten ist nahezu identisch mit unserem Reiseverlauf. Lediglich die Aufenthalte in Yangon haben wir zusammengefasst.

 

5.1.       Yangon

 

Yangon hat einen kleinen ueberschaubaren Flughafen. Alle Kontrollen verliefen voellig problemlos, wobei das Personal eigentlich recht

freundlich war. Selbst Fehler in Formularen uebersah man einfach.

Das Taxi zum Hotel kostete 5 US$. Wir hatten schon von Deutschland aus das Hotel per FAX reserviert, wurden aber nicht abgeholt.

Unter Punkt 3. Hotels ist ja schon alles gesagt.

Auf uns machte Yangon einen noch relativ ruhigen Eindruck, vor allem wenn man von BKK kommt. Natuerlich asiatisches Chaos im Verkehr

und laut sowieso.

Alle Sehenswuerdigkeiten von Yangon sind in beiden Reisefuehrern ausgezeichnet beschrieben. Deshalb wollen wir hier auch nicht

naeher darauf eingehen.

Auf keinem Fall duerfen versaeumt werden 

 

Shwedagon Pagode

Sule Pagode sowie die bekanntestens Maerkte

Aung San und Theingyi Zei

               

                Wir haben uns die Shwedagon fuer das Ende der Reise aufgehoben, und empfanden den Besuch als Krönung unserer Reise. Obwohl

der Eintritt mit 5US$ ein wenig aergerlich ist.

Es gibt einige schoene Parks mit kleinen Seen, in denen man nach einem anstrengen Sightseeing Tag  wunderbar relaxen kann. Hier

trifft man viele junge Burmesen, die gerne Kontakt mit " Westlern " suchen.

Empfehlenswert ist es, in der Naehe der Sule Pagode eine Unterkunft zu suchen. Hier ist das Zentrum von Yangon und es gibt hier

alles was ein Traveller braucht. Nur mit den Restaurants waren wir nicht ganz so zufrieden. Es sind viele indische Restaurants

angesiedelt, und oft unter moslemischer Leitung ( kein Bier zum Dinner, muss aber auch nicht immer sein ).

Empfehlen koennen wir das " Dolphin " – Restaurant, an einem kleinen See gelegen.

Wir haben eine wirklich nette Familie ueber einen 6jaehrigen Jungen kennen gelernt. Der Kleine hat uns an einer Pagode angesprochen,

und  wir waren total verbluefft, wie hervorragend der Junge englisch spricht. Die Familie hat uns dieses Restaurant empfohlen und

hingefahren.

Geld wollten sie dafuer nicht nehmen. Da wir am naechsten Tag unseren Trip nach Taunggyi gebucht hatten, liessen wir uns die Adresse und Telefonnummer geben. Als wir wieder in Yangon waren meldeten wir uns bei Sergo ( so heisst der kleine Junge ). Die Familie hat

sich ganz toll ums uns gekuemmert ( aber immer nur wenn wir wollten ), so dass wir mit Ihnen den 3taegigen Trip zum Golden Rock

gemacht haben.

Sie hatten dazu ein AIRCON – Kombi mit Fahrer organisiert. Den Preis hatten wir ja schon oben genannt, und der war es allemal wert.

Denn soviel haben wir sonst nirgendwo ueber Myanmar erfahren und wir wurden zu einer Geburtstagsfeier inmitten burmesischer

Gaeste eingeladen. Ein unvergessliches Erlebnis.

Gerne geben wir Euch gezielt die Adresse, wenn Ihr deren Bekanntschaft machen wollt,  moechten sie aber nicht ins Internet stellen.

Wir haben noch immer Kontakt mit ihnen, und wuerden Euch dann ankuendigen.

 

5.2.       Taunggyi

 

Das milde Klima, die Lage und beschriebene Atmosphaere in den Reisefuehrern hatte uns neugierig auf Taunggyi gemacht. Insgesamt

haben wir 5 Tage hier verbracht. Ausreichend, aber nicht unbedingt zuviel. ( Nur ungern haben wir dieses angenehme Klima verlassen.

Hotels haben wir schon beschrieben.

Essen und Trinken ist hier wie ueberall. Ganz gut hat uns das Restaurant " Coca Cola " gefallen. Achtet darauf, dass Ihr nicht zu

spaet zum Abendessen aufbrecht, die Restaurants schliessen z.T. recht frueh.

Wir hatten uns laenger nicht zu Haus gemeldet und E-Mail ist in Myanmar ja noch nicht erlaubt, also wollten wir telefonieren. Nach

sehr langem Suchen fanden wir eine Moeglichkeit fuer einen Oversea-Call in einem Buchladen in der Naehe des Sikh Tempels. Adresse:

 

                        Buchladen

                Myoma Book Stall

                390 Main Road

 

Eine Minute kostet 4US$.

Eine weitere Moeglichkeit mit Deutschland zu telefonieren gibt es im MUSE – Hotel ( siehe Kapitel Hotels ).

Da hier fast keine touristische Infrastruktur vorhanden ist, ist die Verstaendigung nicht immer einfach. So war es fast nicht moeglich

Kaffee oder Tee ohne Milch und Zucker zu bekommen.

" Westler " trifft man kaum. Auch in den Restaurants sind ueberwiegend Einheimische. In den meisten Restaurants gibt es englische

Speisekarten und fuer Traveller gibt es extra Preise. Aber die sind so niedrig, dass jeder Einspruch sinnlos waere. Hier haben wir

( neben Kalaw ) am preiswertesten gelebt.

 

Highlights in Taunggyi:

 

-    Wish Granting Pagode mit der Mentawa Hoehle

     liegt etwas ausserhalb der Stadt. Da wir uns nicht zutrauten den Weg alleine zu finden, nahmen wir ein Taxi. Das Taxi kostete

2000 Kyat, der Fahrer bot sich aber gleichzeitig als Guide an, obwohl er kaum englisch sprach.

Von der Pagode zu der Hoehle, mit Aufenthalt benoetigt man ca. 3Std. Zu Fuss von Taunggyi aus ist der ganze Trip eine Tagestour.

Aber Achtung, es nicht so leicht zu finden und englische Hinweisschilder gibt es nicht.

In der Hoehle lebt ein ausgesprochen freundlicher Moench. Mit einer guten Taschenlampe laesst sich die Hoehle gefahrlos

erforschen. Viele kleine und grosse Buddha-Statuen sind am Anfang der Hoehle zu finden. Tief im Inneren wird es dann eng.

Festes Schuwerk ist zu empfehlen. Beim Abstieg zur Hoehle kann man immer wieder den herrlichen Blick auf Taunggyi und dem

 Inle See geniessen.

Ein sehr befriedigender und interessanter Trip, nicht in jedem Reisefuehrer zu finden.

 

-    der taegliche Markt

     wer asiatische Maerkte liebt, kommt hier voll auf seine Kosten. Hier trifft man viele Angehoerige der Bergstaemme in ihren

farbenfrohen Trachten mit einem vielfaeltigen Angebot von Obst, Gemuese und den handwerklichen Eigenproduktionen, wie Korbflechtereien, Webarbeiten, Schnitzereien usw.

 

-    GEM – Market

im 3. Stockwerk der Markhalle ( Standort wechselt staendig, daher Einheimische fragen ) findet taeglich der Rubin- und

Jademarkt statt. Hier ist das rege Treiben der Haendler und Schmuggler hautnah zu beobachten. Ohne Probleme kann man hier

 " mitmischen " ( jedenfalls wenn man Ahnung hat ). Auch fotografieren stoert die Haendler wenig. Wir haben ein paar

Rubine ( 2 – 3mm ) gegen Lippenstifte, Parfuemproben und Kugelschreiber eingetauscht. Der Andrang  war entsprechen gross

um uns herum. Die Echtheit der Steine haben wir nach diesem Tauschgeschaeft nicht ueberpruefen lassen. Wer will sich schon

ein so schoenes und lustiges Erlebnis durch Ueberpruefungen verderben lassen.

 

-    Ausflug zu einigen Shan – Doerfern

     Wir hatten an einem Abend einen jungen Mann kennen gelernt, der recht gut englisch sprach. Seine Sprachkenntnisse hatte er von

seinem Vater, der mal privater Englischlehrer war ( oder noch ist ). Wir erkundigten uns bei ihm nach interessanten Ausfluegen

 in die Umgebung und welche Moeglichkeiten fuer irgendwelche  Aktivitaeten es in Taunggyi noch gibt. Allerdings wusste er

nicht viel.

Am Abend im kam dann der Vater, sein Name ist Victor, zu uns ins Hotel. Er schien sich wahnsinnig zu freuen mal wieder

englisch sprechen zu koennen und redete, redete . . . Wir haben sehr viel ueber Shan – State, Christen in Myanmar ( er ist

Christ ), die politische Situation ( er ist Mitglied der NLD – Nationale Liga fuer Demokratie, wie auch Aung San Suu Kyi, der Friedensnobelpreistraegerin ) und noch vieles mehr erfahren. Fuer den naechsten Tag bot er uns einen Trip zu den Shan –

Doerfern an. Wir nahmen gerne an und verabredeten uns fuer 10 Uhr.

Am naechsten Tag kam Victor in Begleitung des Drivers, der ein recht ordentliches Fahrzeug hatte. Den kompletten Tag zu

schildern, wuerde mehrere Seiten fuellen. Deshalb nur eine Kurzfassung.

Wir besuchten mehrere Doerfer der Shans. Die insgesamt etwas zurueckhaltend wirkten. Denn Traveller waren eigenlich nicht

so haeufig hier. Bemerkenswert die Gastfreundschaft in einem buddhistischen Kloster, in dem wir vom Abt persoenlich zum

Essen eingeladen waren. Allerdings bekamen wir erst zu essen, als der Abt seine Mahlzeit beendet hatte. Wir lernten einige

Moenche und Moenchinnen kennen, die uns aufschlussreich ueber ihr Leben im Kloster berichteten. Ein schoenes Erlebnis.

Der Driver entpuppte sich als ehemaliger Militaerarzt und jetziger Hotelbesitzer des Hotels MUSE ( siehe Hotelbeschreibung )

 Ueber ihn kann auch der Kontakt zu Victor hergestellt werden. Sollte jemand dorthin fahren, bestellt ihm herzliche Gruesse

von Lilo und Wolfgang. ( Preis ist Verhandlungssache, da es so toll war, haben wir 10US$ bezahlt ).

An einem Vormittag hat uns Victor durch Taunggyi gefuert einschliesslich der Besichtigung einiger  Zigarettenfabriken. Auch

den Markt hat er uns aus der Sicht der Einheimischen gezeigt. Lohnenswert.  Nur wenn wir sein Honorar wissen wollten, sagte

er " soviel Ihr wollt ". Moegen wir nicht so gerne. Vor allem wenn es gefallen hat, gibt man gerne zuviel. Aber das weiss der

 schlaue Victor genau.

Deshalb haben wir ihm fuer den Tag 4 – 5 US$ gegeben.

Genug ueber den Aufenthalt in Taunggyi, an den wir sehr gerne und sehr positiv zurueckdenken

 

5.3.       Nyaungshe, Inle See

 

Von Taunggyi ging es dann per Taxi, von Victor organisiert, zum Inle See. Victor hat uns zunaechst zu einer mehr als luxurioesen

Hotelanlage ( leider den Namen vergessen ) gefuehrt, in der einige " Giraffenfrauen " leben.

Wir konnten mit ihnen reden, sie erzaehlten uns ihre Probleme und wir durften sie bei ihren normalen taeglichen Arbeiten

fotografieren. Vor allem die jungen Frauen schilderten ihre Qualen waehrend des Aufbaues der Halsringe, sagten aber, dass es heute damit keine Probleme mehr gibt, und sie sich wohl fuehlten und zufrieden seien, und laechelten dabei. Wir waren nur zu

bereit ihnen zu glauben, aber leichte Zweifel blieben doch.

Dann weiter zum Inle See. Gewohnt haben wir im Ressort VIEPOINT in Nyaungshe  ( siehe Hotels ).

Es gibt viele Unterkuenfte am Inle See,  von 4US$ bis ??US$.

Einige Traveller sagten uns, dass es in den ganz billigen Unterkuenften sooo sauber nicht ist.

Hilft nichts, entscheidet selber.

 

Highlights am Inle See:

 

     das Inle See Programm ist eigentlich in den Reisefuehrern hervorragend beschrieben. Lest ueber den 5 Tage Markt nach

( siehe Reisefuerer ). Es waere schade, wenn Ihr den ueberhaupt nicht zu sehen bekommen wuerdet. Hier muesst Ihr Euch vor

 Ort schlau machen, wo er gerade stattfindet.

                                   

Bootsfahrt auf dem Inle See

 

Eigentlich das Erlebnis schlechthin. Und hier wird auch die groesste Ansammlung von Touristen in Myanmar angetroffen. Denn

auch die Pauschalreisenden landen hier. Aber keine Angst, so schlimm wie auf den Floating Markets in Thailand ist es auf

keinen Fall. Es bleibt genuegend Raum fuer alle.

Bevor Ihr bucht, fragt ob der Floating Market stattfindet.

Denn der ist auch nicht alle Tage. Und beim Chartern sagt Dir das niemand. Wir hatten ihn ja schon gesehen, aber einige

Traveller waren sehr wuetend als lapidar hiess " not to day "

Alles andere ist einfach wunderbar.

 

            der See

            die Beinruderer

            die floating gardens

            die Pagoden

            die " jumping cats " Kloster Nga Phe Kyaung

                       eine Bemerkung, es macht irgendwie Spass diesen Tieren zu zuschauen. Leider ist das ganze Niveau auf

Zirkusrummel abgesunken. Eine grosse Enttaeuschung fuer uns war die verlorene Wuerde der Moenche. Aber

dazu tragen auch wir als Traveller bei. Und hier haben wir zum ersten und einzigen Mal eine groessere Anzahl

 japanischer Pauschaltouristen in Myanmar angetroffen.

            die Atmosphäre in den Seedoerfern und der Umgebung

            das Klima, fast so amgemehm wie in Taunggyi auch hier hatten wir das Glueck, den 5 Tage Big Market erleben zu

            koennen. Er war noch grossartiger als in Taungghi.

            Informiert Euch. Und hartnaeckig, denn oft wissen die Guesthouses nichts genaues von diesen Markttagen.

 

                                   Eine eingeschraenkte Empfehlung Restaurant.

Es gibt schon seit vielen Jahren das Restaurant " 4 Sisters ", welches ein Deutscher mit aufgebaut hat. Eine dieser 4

Sisters ist mit ihm verheiratet und sie leben teils in Deutschland teils in Myanmar.  Jeden Abend gibt es nur eine

Speisefolge. Bezahlt werden muessen die Getraenke nach Preisliste, das Essen bezahlst Du nach Gefuehl. D.h. wie es

Dir geschmeckt hat, oder  wie viel Du gegessen hast. Ist nicht so ganz unser Fall ( sagten wir schon ), da man ja doch

in der Regel mehr bezahlt als ueblich.

Hat sich ausserdem zu einem Traveller Treff entwickelt. Es gibt gute Info's.

Schaut es Euch an.

 

                                   Mit dem Fahrrad, und wenn der Ruecken ok ist, auch mit dem Einbaumboot, laesst sich die naehere Umgebung wunderbar, und

                                   fuer sich allein erkunden. Voellig gefahrlos kannst Du in die Doerfer fahren, die Menschen begegnen Dir freundlich, vielleicht

                                   etwas reservierter als in anderen Landesteilen. Kontakt bekommt man dann doch meistens ueber die neugierigen und laechelnden

                                   Kinder. Insgesamt waren wir 5 Tage hier. Auch hier wieder die Meinung, genug, aber nicht zuviel.

Weiter geht es nach Kalaw.

 

5.4.       Kalaw

 

Wir hatten uns mit mehreren Travellern zusammen einen Minibus gemietet, der uns in ca. 2,5Std ( mit Stops ) fuer 5US$ pro

Person nach Kalaw brachte.

Sehr angenehmes Klima, in den Naechten sogar ein wenig zu kuehl. Eine herrlich Umgebung, waeren da nicht die tropischen

Pflanzen, man koennte denken, das ist Oesterreich. Es gibt viele Unterkuenfte, einige die wir gesehen hatten wirkten nicht ganz

sauber. ( siehe Kapitel ueber Hotels ).

Leider war Lilo doch sehr erkaeltet, so dass unser geplantes Trekking ausfiel. Daher hier einige Infos von 2 deutschen Maedels

die eine 3 taegige Trekkingtour gemacht hatten.

Es war sehr anstrengend, die Umwelt eher trist, da hier kein Regenwald, sondern Kiefernwaelder vorherrschen. Aber

wunderschoene Wege. Die Unterkuenfte am Rande des Ertraeglichen ( oder schon fast nicht zu ertragen, da z.T. unter

freiem Himmel geschlafen wurde ).

Auch essen und trinken gestaltete sich aeusserst schwierig.

Wir haben gemerkt, dass ein guter Guide gar nicht so einfach zu finden ist. In unserem Guesthouse gab es zwar einen Guide, aber der war gar nicht so " heiss " auf Trekking.

 

Highlights in Kalaw:

 

ein ruhiger netter Ort mit einem angenehmen Klima. Nur wenige Touristen. Sehr schoene Umgebung, die zu kleinen Wanderungen einlaedt.

            Etwas ausserhalb, aber leicht zu finden, ein wunderschoener Tempel mit einigen Hoehlen. Es lohnt hinzugehen. Kleine Warnung,

            in den Hoehlen duerfen keine Schuhe getragen werden. und etwas tiefer in der Hoehle wird es sehr glitschig.

            Tagestouren zu den nahe gelegenen Bergdoerfer der Shan. Fuer ausgedehntere Tagestouren ist ein Guide unserer Meinung

nach unbedingt erforderlich.

           

Fazit:

       

Wer Zeit genug hat, sollte Kalaw nicht auslassen. Wir haben uns sehr wohl gefuehlt und auch andere Traveller haben nicht

bereut, hier Station gemacht zu haben. 4 Tage waren wir hier, und jetzt geht es weiter nach Mandalay.

 

5.5.       Mandalay

 

Von Kalaw nach Mandalay wieder eine Busfahrt geordert. Leider sind andere Transporte sehr kompliziert, mit der Bahn sehr

zeitaufwendig, und der Flug von Heho aus sehr teuer. Und wieder einmal, der versprochene komfortable Bus war ein " local

Minibus ".

Wir hatten reservierte Plaetze, aber die waren bis zur Sitzkante voll mit Reissaecken, Gemuesekoerbe und was weiss ich

vollgestopft. Egal, es waren ja nur 6Std, und die Gesellschaft war eigentlich recht lustig.

Die Unterkuenfte in Mandalay sind sehr vielfaeltig. Unsere Empfehlung, bei laengerem Aufenthalt nach guten Unterkuenften

suchen.  Hier solltet Ihr die Reisefuehrer zu Rate ziehen oder aktuelle Infos ueber andere Traveller einholen..

Auch die Ausfluege und Sehenswuerdigkeiten sind in den Reisefuehrern klasse beschrieben und lohnen sich zu besuchen.

Es gibt einige Touris und Traveller, aber die fallen nur in den Handicraft – Fabriken auf.

Unbedingt sehen solltet Ihr die Bronzegiesser-Gasse aufsuchen. Aber in der Fruehe, da nur etwa bis 10 – 11 Uhr gegossen wird.

Danach wird es zu heiss fuer die Giesser.

Aergerlich war, dass die angebotenen Touren durch das Hotel durchweg ueberteuert sind. Haltet auf den Strassen Taxis an und

verhandelt mit denen ( meist werdet Ihr angesprochen ). Fast immer kommt Ihr besser weg.

Fuer kulturell und politisch interessierte, besucht das private Kabarett der

 

      Moustache Brothers

 

in der 39th Street auf. Sie stehen sehr streng unter Beobachtung, rechnen aber trotzdem ueber kabarettistische Auffuehrungen

mit dem Regime ab. Und sie waren haeufiger in den Gefaengnissen als auf der Buehne. Es lohnt sich.

Auf jedenfall ein Genuss die Abendstimmung am Ayeyarwady.

Maedels, regt Euch nicht auf, die Mahamuni – Pagode ist toll, aber Ihr duerft leider das Heiligste nicht betreten. Es lohnt sich

auch nicht.

Wir waren insgesamt 4 Tage in Mandalay, und fanden im nach hinein etwas zu  wenig.

Jetzt geht es weiter nach Bagan.

 

5.6.       Bagan

 

Wir haben uns zu 4 Travellern ein Taxi fuer den Weg nach Bagan gemietet. Die Strassen sind hier nicht ganz so schlecht, und das

Taxi kostete 20US$. Der Grund war vor allem, so konnten wir einen Abstecher zur Pagode am Mount Poppa machen. Lest bitte

naeheres ueber Mount Poppa im Guide nach. Der Umweg lohnt sich.

Unterkuenfte in Bagan mehr als reichlich ( siehe Kapitel Hotel ).

Aber nun war Schluss mit dem angenehmen Klima. Es ging auf Maerz zu, und es wurde immer heisser.

Bagan laesst sich ohne Guide mit dem Fahrrad wunderbar erkunden. Wer Zeit hat, kann hier locker 4 – 5 Tage verbringen. Und

ein Fan alter Pagoden, geschichtliche Entwicklung usw. kann hier sein Leben verbringen.

Wir waren nach 3 Tagen nicht mehr aufnahmefaehig.

Alles weitere ueber Bagan entnehmt den Reisefuehrern.

 

5.7.       Bago / " Golden Rock "

 

Die Tour dorthin laesst sich von Yangon aus locker mit dem Bus in 2 Tagen machen. Die Strassen sind sogar einigermassen ok.

Wir haben uns etwas mehr Zeit gelassen und am Golden Rock und in Bago uebernachtet. Fuer uns eine, mit nichts zu vergleichende

Stimmung am Abend und auch morgens am " GoldenRock ". Trotz des  " Abzockens ", mit ein wenig Abstand sind wir heute

gluecklich,  ueber die Zeit dort oben erlebt haben.

Die Highlights in Bago, auf dem Rueckweg nach Yangon, sehr sehenswert. Auch hier sind die Informationen der Reisefuehrer

sehr gut, so dass auf Guides verzichtet werden kann. Allerdings werden auch hier schon unverschaemt hohe Eintrittsgelder verlangt.

 

Wie Ihr aus dem Bericht entnehmen koennt, blieb uns keine Zeit fuer Straende in Myanmar. Wir hatten hier auch sehr widerspruechliche

Meinungen gehoert. Von " SUPER " bis " kannst Du vergessen ".

            Aber da wir ja noch Suedthailand, mit seinen Trauminseln auf dem Programm hatten, war das fuer uns kein Problem.

 

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